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Posted On Juni 15, 2013By Gisbert HaefsIn Crimemag, Porträts / Interviews

Im Gedenken an Jack Vance

„Ich bin doch kein Egoist“  Jack Vance (28. August 1916–26. Mai 2013) – ein Nachruf von Gisbert Haefs. John Holbrook Vance, so der komplette Name, war der Letzte der großen SF-Klassiker, und er hat sie alle überlebt: Poul Anderson, Isaac Asimov, Alfred Bester, Arthur C. Clarke, Robert Heinlein, Frank Herbert, Kurt Vonnegut … Vance hat SF geschrieben, Fantasy, Krimis, Erzählungen, TV-Drehbücher (Captain Video); in einigen der Nachrufe, die ihm nun Zeitungen wie New York Times, Guardian und FAZ gewidmet haben, wird festgestellt, er sei einer der besten Stilisten der amerikanischen LiteraturRead More

Posted On Juni 15, 2013By Lutz GoellnerIn Crimemag, Porträts / Interviews

Nachruf auf Ian M. Banks

Der elegante Wüterich – Am 9. Juni 2013 ist Ian Banks verstorben, jenseits aller U/E-Gehege geschätzt von Lesern, die Intelligenz, Originalität, Eleganz und eine gewisse Komplexität für willkommene Tugenden halten. Ein Nachruf von Lutz Göllner. Ich bin auf Ian Banks gestoßen, weil ich Bret Easton Ellis’ „American Psycho“ so doof fand. (Ja, gut, es war Satire, aber wer erträgt schon seitenlange Elogen auf Genesis, Whitney Houston und Huey Lewis And The News?) „Du musst mal ‚Verschworen‘ lesen“, empfahl mir mein Kumpel Bernie, damals Chefredakteur der „Speedline“, des besten deutschen FachblattsRead More

Posted On Juni 15, 2013By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Christopher G. Moore über den coolen Schurken Mr. Carlo Konstantin Kohl aus Deutschland und wie er alle und jeden in Thailand und Australien lächerlich macht und damit zum Medienstar aufsteigt: Bangkok’s 300 Exits Some weeks provide an avalanche of events—enough to fill a book of essays. For example, a German national who’d finished serving a prison sentence in Australia for theft and drug law violations, escaped his private security guards at the Bangkok airport and had a two-day holiday in Bangkok before the police caught up with him. Carlo KonstantinRead More
Die Kunst des genauen Blicks: Die israelische Serie „Hatufim“ Das ungläubig freudige Staunen im Gesicht eines Freigelassenen, der zum ersten Mal seit 17 Jahren einfach am Morgen aus seiner Haustür treten und loslaufen kann. Zwei weinende Männer in einer dunklen Gefängniszelle, in einer Ecke aneinandergeklammert, weil Schritte hallen und gleich die Tür aufgehen wird. Eine Schwester mit den traurigsten Augen der Welt, die den Tod ihres Bruders nicht akzeptiert. Ein heimgekehrter Vater, der sich den Namen seines Sohnes nicht merken kann. Eine nymphomane Tochter, die es auf das stets unmöglichsteRead More
Hard To Thrill by Eric Clapton/John Mayer Hard to thrill Nothing really moves me anymore Hard to thrill Nothing really moves me anymore There is nothing you can show me That I haven’t seen before I’ve got time to kill Keeping to myself inside this room Time to kill Keeping to myself inside this room Over forty years of fridays You would give up trying too Hard to thrill Nothing really moves me anymore I’m hardly thrilled Nothing really moves me anymore There is nothing you can show me ThatRead More

Posted On Juni 8, 2013By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: The F-Words

The F-Words „F**r“of F***ism by Thomas Adcock Copyright © 2013 – Thomas Adcock HUDSON, New York Back in the day, ordinary Americans feared less and questioned more. In that time, an unknown graffitist of Jeffersonian sensibility etched a wise epigram into the chunky wooden leg of a picnic table in People’s Park, the legendary free-speech venue adjacent to the Berkeley campus of the University of California. The year was 1969. When last I visited Berkeley, in 1997, the epigram was still there. Although faded, the lettering remained clear: “Open yourRead More

Posted On Juni 8, 2013By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 07.06.2013

Liebes CrimeMag-Publikum, lesen Sie heute einen Essay von Thomas Adcock über zunehmend problematische Tendenzen in der US-Amerikanischen Politik und Gesellschaft: „The F … Words“. Carlos hat einen Ratgeber in die Finger bekommen, mit dem man schöne Grimmis über entsetzliche Bluttaten schreiben kann. Carlos ist erschüttert, wir auch. An Alf Mayers Alk-in-der-Kriminalliteratur-Theke hängt heute nur einer: Ed McBain; aber der hat noch genügend andere Identitäten für eine nette Trinker-Runde. Kein bisschen nett sind die Befunde über den Zustand der Menschen- und Bürgerrechte, wenn man genauer hinschaut: Lena Blaudez über Martina NehersRead More

Posted On Juni 8, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Alle, alle wollen schreiben, alles Genies und wer’s nicht toll findet, ist böse. Dann ist Carlos eben böse! Ach du SCHEIßE! Gequirlte Pavianscheiße, ich denke an Paviane, die inzüchtig, blöde, pansexuell und verrottet in irgendeinem Keller gehalten werden, ohne Licht, Luft und Würde, deren Scheiße meine ich, ach was, habe ich vor mir liegen. Ja, manchmal bleibt nur der, der finale Wutschrei, geboren aus Schmerz und eiternden Hirnblutungen. So also fasse man einen Kurzkrimi ab, belehrt uns ein neues Werk für „Schule, Hochschule und Freizeit“. So lasst uns denn einRead More
Die Würde behalten – in der Gosse – Etliche Zeit bevor der trunksüchtige Detektiv zum Klischee wurde und Alkoholismus zu einem jener zahlreichen Gebrechen, mit deren mindestens einem ein fiktionaler Held heutzutage zwingend aufwarten muss, erfand einer der Großmeister der Kriminalliteratur einen Helden, der in der Gosse lebte. Allerdings hielt er ihn nur für acht Kurzgeschichten und einen einzigen Roman am Leben; es brauchte dann an die 20 Jahre, bis Lawrence Block, ebenfalls ein New Yorker mit Leib und Seele, in einer Art Staffelübergabe diesen Faden aufnahm und mit MatthewRead More
Mit Terror gegen den Terror? Sind Sie zwischen 19 und 40 Jahren, männlich, kennen einen, der einen kennt, der eventuell ein Auto abgefackelt hat? Und haben Sie bei Google schon mal das Wort „Gentrifizierung“ nachgeschlagen? Mit etwas Pech finden Sie sich dann eines Morgens von maskierten Männern mit Maschinenpistolen aus dem Bett gezerrt und gefesselt wieder. Und landen erst mal in Isolationshaft. Denn dann sind Sie in eine Rasterfahndung geraten, das kann passieren. Ein „präventiver Zugriff“ eines Spezialeinsatzkommandos nach langer Observierung, worauf  „präventive Freiheitsentziehung“ erfolgen kann, ist weder Ausnahme nochRead More

Posted On Juni 8, 2013By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

John le Carré: Der Spion, der aus der Kälte kam

Undercover – John le Carrés Polit-Thriller „Der Spion, der aus der Kälte kam“ von 1963 ist sicher einer der berühmtesten Romane des 20. Jahrhunderts. Er begründete le Carrés internationale Karriere und löste nicht nur die naiven James-Bond-Märchen ab, die damals das Bild der Spionageliteratur prägten, sondern begründete eine neue Sicht auf die Welt. Thomas Wörtche hat den Roman nach „hundert“ Jahren noch einmal gelesen. Ob „Der Spion, der aus der Kälte kam“ heute noch bei einem breiten Publikum einer der bekanntesten Romane des 20. Jahrhunderts ist, darf man bezweifeln. InsofernRead More

Posted On Juni 8, 2013By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – sprotzzzzzzz’n splatter … Heute choppen Henrike Heiland (HH) P.D. James’ „Der Tod kommt nach Pemberley“, Anna Veronica Wutschel (WUT) Keigo Higashinos „Verdächtige Geliebte“ und Joachim Feldmann (JF) „Kalt geht der Wind“ von Welter/Gantenberg. Wozu? (HH) Es gibt ja einen Grund, warum Liebesgeschichten mit der Hochzeit enden. Danach wird’s nämlich arg fad. Das mag im richtigen Leben auch so sein, literarisch jedenfalls teilte P.D. James diese Überzeugung und gab den Protagonisten von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ einen Mordfall zum Rumspielen. England, 1803. Ein großes Anwesen wie aus einerRead More
Trailer im Kino sind toll. Deswegen gibt es jetzt auch bei uns die „Filmvorschau“ von Alf Mayer, die diesmal auch eine „Serienvorschau“ ist. Neues von Leonardo DiCaprio, dazu R.I.P.D, Longmire und Dexter. DiCaprio als Travis McGee  Dennis Lehane ist dabei, erneut für Leonardo DiCaprio ein Drehbuch zu schreiben. Der Film soll ganz simpel „Travis McGee“ heißen – mit Leonardo in der Hauptrolle. Es handelt sich um die Adaption des Romans „The Deep Blue Good-by“ (dt. als: Tausend blaue Tränen/Abschied in Dunkelblau) von John D. MacDonald aus dem Jahr 1964. EsRead More

Posted On Juni 8, 2013By Die RedaktionIn Crimemag

Hausnachrichten

Interna – Am 26. Mai starb einer der großen Schriftsteller unserer Zeit, Jack Vance. Für unsere heutige Ausgabe hatten wir Ihnen einen Nachruf von Gisbert Haefs, dessen eigenes Werk auf vielfältige Weise dem von Jack Vance verbunden ist, angekündigt. Wenn allerdings ein Nachruf nicht nur Chronistenpflicht sein soll, sondern eine substantielle Würdigung, dann erfordert er Sorgfalt und Arbeit. Deswegen bitten wir noch um eine Woche Geduld. Merci vielmals! Foto: wikimedia commons, Hayford Peirce.Read More

Posted On Juni 8, 2013By Claudia FiedlerIn Crimemag, Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 01.06.2013 bis 15.06.2013 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Zoë Beck liest im Rahmen des „Festivals der Europäischen Versager“: 07.06.2013        Club der polnischen Versager, Berlin, Beginn 24:00 Uhr Weitere Informationen hier. Mechtild Borrmann stellt ihren Krimi „Der Geiger“ vor: 06.06.2013        Bibliothekszentrum Friedberg, Beginn 20:00 Uhr Für nähere Infos hier entlang. Jürgen Ehlers präsentiert seinen historischen Kriminalroman „Blutrot blüht die Heide“: 06.06.2013        Stadtbücherei Wesel, Beginn 20:00 Uhr Alles Weitere zu dieser Lesung finden SieRead More

Posted On Juni 7, 2013By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

Krimigedicht: The Hanging of Charlie Birger

The Hanging of Charlie Birger I will tell you of a bandit in a great midwestern state Who never learned his lesson until it was too late; This man was bold and careless and the leader of his gang His boldness did not save him when the law said, „You must hang.“ This bandit’s name was Birger, he lived at Shady Rest The people learned to fear him throughout the middle west; It was out in old West City, Joe Adams was shot down Then the cry of justice said,Read More

Posted On Juni 1, 2013By Thomas WoertcheIn Crimemag

Geburtstagswünsche für den Krimivogt

Der Krimivogt Wenn man mit Jochen Vogt, der seine Mails als „Adjunct Professor of German Studies, Duke University, Durham NC/Professor emeritus, Universität Essen“ signiert, bei einem Glas Rotwein zusammensitzt, gesteht er schon mal, dass er eigentlich immer gerne Journalist geworden wäre. Auf seine alten Tage hat er dann doch die Kontakte zur WAZ aktiviert und schreibt dort skeptisch, amüsiert, liebevoll über das Genre. „Krimi kann alles“ – davon war er seit den Tagen fest überzeugt, als er, noch ein junger Forscher, den Eilzug Göttingen-Adelebsen-Essen immer mit einem Krimi als BegleitungRead More

Posted On Juni 1, 2013By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 01.06.2013

Liebes CrimeMag-Publikum, Prof. Dr. Jochen Vogt, der mit seiner Sammlung „Der Kriminalroman“ 1971 die akademischen Tore aufgebrochen und seitdem als Literaturwissenschaftler, Kritiker und „Impresario“ unendlich viel für das Genre bewegt hat, ist am 27. Mai 70 Jahre alt geworden. Tobias Gohlis und Thomas Wörtche gratulieren. Carlos schmollt. Zum fünften Mal geht es mit Alf Mayer auf Sauftour – dabei u. a. Charles Willeford, Chester Himes, Patricia Highsmith und Georges Simenon. Hick! Freudig begrüßen wir Robert Schekulin („Roberts KrimiTipps“ gehörten jahrzehntelang zu den wichtigsten Kolumnen unseres Gewerbes) bei CrimeMag – erRead More

Posted On Juni 1, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Carlos schmollt! Ich habe ja versprochen, diese Woche etwas über neue Handreichungen für Krimischreibende zu erzählen. Die Brechschale steht bereit, aber zuvor muss ich auf eine Auswertung meiner Beiträge kommen: Wie schon einmal, stellte ich erneut fest: Je weniger Text, desto mehr Likes. Ich habe verstanden. Bis nächste Woche! Carlo Schäfer Mehr von Carlo gibt es hier.Read More
Alkohol im Kriminalroman – unsere Serie, heute Teil V, von Alf Mayer geht fröhlich weiter … Gnädig beduselt die Welt ertragen – Charles Ray Willeford III, Jahrgang 1919, der als Vollwaise aufwuchs und, minderjährig, zu Depressionszeiten als Hobo durch die USA trampte, ging mit 16 zur Armee, verpflichtete sich auf 20 Jahre, landete bei der Kavallerie, war auf den Philippinen stationiert, ehe er im Zweiten Weltkrieg – Pferde gegen Hitlers Panzer schienen dann doch keine so gute Idee – als Panzerkommandant in Pattons Dritter Armee bei der 10th Armored DivisionRead More

Posted On Juni 1, 2013By Robert SchekulinIn Bücher, Crimemag

Gillian Flynn: Gone Girl

„Gone Girl“ Manche Bücher findet man so gut, dass man nicht auf die deutsche Übersetzung warten mag. Wir verstehen das. „Gone Girl“ von Gillian Flynn ist so ein Fall, deswegen hat Robert Schekulin für uns das Original gelesen. Zum Glück ist alles nur Fiktion, Crime Fiction, nur ein Roman. Die Autorin entpuppt sich hier als ebenso gnadenlose, fiese Manipulatorin wie ihre böse strahlende Heldin Amy – vielleicht ein ins Extreme übersteigertes negatives Alter Ego? Dann möchte man diese zu Recht gefeierte Autorin vielleicht lieber nicht persönlich kennen oder gar zurRead More
Womöglich können nur schwache und nicht allmächtige Richter im Italien von heute überleben. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die Literatur zum Refugium der Richter wird … (Michele Smargiassi, la Repubblica, 7. September 2011) Furcht und Hoffnung – Andrea Camilleri, Giancarlo De Cataldo, Carlo Lucarelli – drei Autoren, drei Geschichten, ein Thema: Richter in Italien. Stefan Linster über ein schmales, aber sehr lohnendes Bändchen. Zugegeben, beim Anblick der drei illustren Namen auf dem Buchdeckel hatte ich unwillkürlich mal wieder zu viel erwartet. Denn wie sollte so ein recht schmales BändchenRead More

Posted On Juni 1, 2013By Eva KarnofskyIn Bücher, Crimemag

Jörg Isringhaus: Ein fremder Feind

Hitlers Sohn – Eigentlich ist das Dritte Reich nicht ihr bevorzugtes Krimi- und Thrillerthema. Doch wenn es dabei auch um Lateinamerika und dann ganz speziell noch um Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires geht, weicht sie auch mal von ihren ehernen Grundsätzen ab. Für den Nazi-Zeit-Thriller „Ein fremder Feind“ von Jörg Isringhaus hat sich dies jedoch nicht gelohnt, findet Eva Karnofsky. Als ich gleich beim ersten Durchblättern die Kapitelüberschrift „Buenos Aires, 27. Juli 1940, Avenida Alvarez“ las, sträubten sich mir schon die Nackenhaare. Erstens schreibt man bei aller dichterischen Freiheit Álvarez mitRead More

Posted On Juni 1, 2013By Die RedaktionIn Crimemag

Hausnachrichten

Hausnachrichten – Interna, Termine, Veranstaltungen Am 26. Mai starb einer der großen Schriftsteller unserer Zeit, Jack Vance. In unserer nächsten CrimeMag-Ausgabe, am 8. Juni, lesen Sie einen Nachruf von Gisbert Haefs, dessen eigenes Werk auf vielfältige Weise dem von Jack Vance verbunden ist. Foto: wikimedia commons, Hayford Peirce.Read More

Posted On Juni 1, 2013By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

Krimigedicht: Dresden Dolls – Missed Me

Missed Me von Dresden Dolls missed me missed me now you’ve got to kiss me if you kiss me mister i might tell my sister if i tell her mister she might tell my mother and my mother, mister, just might tell my father and my father mister he won’t be too happy and he’ll have his lawyer come up from the city and arrest you mister so i wouldnt miss me if you get me, mister, see? missed me missed me now you’ve got to kiss me if youRead More

Posted On Mai 25, 2013By Tobias GohlisIn Bücher, Crimemag

Dan Brown: Inferno

Father Dan Brown predigt Eugenik – Dan Browns „Inferno“ ist nicht nur als Thriller selten langweilig und schwachsinnig. Schlimmer noch: Es ist eine kaum verkappte Propagandabroschüre für Eugenik – oder für das, was jeder Schwachkopf sich darunter vorstellen mag. Tobias Gohlis gruselt es. Stellen Sie sich vor, Sie seien durch wissenschaftliche Forschungen zu der unabweisbaren Folgerung gekommen, ein bis zwei Drittel der Menschheit – so um die vier bis sieben Milliarden Menschen – müssten umgebracht werden, damit der Rest der Spezies überleben könnte. Stellen Sie sich weiterhin vor, Ihnen seiRead More