Peter Schmidts Roman über eine deutsche Terrroristengruppe erschien zuerst 1984. Diese spannende, kritische Auseinandersetzung mit den RAF-Aktivitäten gibt es nun als Neuausgabe in der Reihe „Kriminelle Sittengeschichte Deutschlands“. Peter Münder hat den Roman auf seine Haltbarkeit überprüft.
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Viel gelesen, viel gelabert Wer sich in diesem für Meinecke so typischen Diskursgeflecht nicht erdrosseln lässt, der kommt zu Einsichten, die ihm sonst vielleicht für immer verschlossen geblieben wären. Von Tina Manske Man weiß ja mittlerweile, dass man von Thomas Meinecke keine „Romane“ im herkömmlichen Sinn zu erwarten hat. Bücher wie „Tomboy“, „Hellblau“ und „Musik“ (der Hang zum Ein-Wort-Titel ist offensichtlich) sind vielmehr theoriegesättigte Abhandlungen zu pop-, gender- und sonstwaskulturellen Themen, um die eine rudimentäre Romanhandlung herumgestrickt wird. Mit seinem neuesten Buch treibt Meinecke es allerdings auf eine Spitze, auf
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In Amsterdam kann man schon mal verloren gehen, aber eher in space denn in time. Die Lektüre von Chris Ewans Roman namens Amsterdam hat Susanna Mende aber ein klein wenig verwirrt.
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Feuchtgebiete trockengelegt So, wie sich die Pornobranche bei ihren Filmtiteln gerne vom Blockbusterkino inspirieren lässt, provozieren auch literarische Bestseller immer wieder mal Parodien – man nehme z.B. den Herrn der Augenringe oder Barry Trotter. Diese zeichnen sich häufig durch eher slapstickhaften Haudraufhumor aus, der oft genug unter die Gürtellinie zielt. Dass es auch anders geht, zeigt Heinz Strunk. Von Frank Schorneck Fleckenteufel ist ein Buch, das sich durch Aufmachung und Marketing an einen der Megaseller des Jahres 2008 anlehnt: Als „Feuchtgebiete des Mannes“ bewirbt der Rowohlt Verlag den neuen Roman
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In Sweeneys Irlandgedichten, von Jan Wagner genau und gefühlvoll übersetzt, regieren weder Klischee noch Folklore, sondern konkrete, alltägliche Dinge und erstaunliche Details. Von Gisela Trahms
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