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Posted On März 2, 2008By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Kerstin Duken: Jahrhundertsommer

Kerstin Duken ist mit Jahrhundertsommer kein Jahrhundertroman gelungen, aber das eindringliche Psychogramm eines Zusammenbruchs erzählt mit einer ausgefeilten Sprache, lebensnahen Dialogen und überraschenden Wendungen. Von Frank SchorneckRead More

Posted On Februar 29, 2008By Frank RumpelIn Bücher, Crimemag

Claudia Piñeiro: Ganz die Deine

Claudia Piñeiro gilt in ihrer argentinischen Heimat als literarischer Shootingstar. Mit Ganz die Deine legt der Züricher Unionsverlag nun ihr Debüt in deutscher Übersetzung vor: ein raffiniert erzählter Kriminalroman und eine bitterböse Liebesgeschichte. Von Frank RumpelRead More

Posted On Februar 28, 2008By Thomas WoertcheIn Comic, Crimemag

Unknown Weegee

Arthur Fellig (1899-1968) gehört zu den wichtigen Bilder-Machern des 20. Jahrhunderts. Von Thomas WörtcheRead More

Posted On Februar 25, 2008By Gisela TrahmsIn Hörbuch, Litmag

Peter Kurzeck: Ein Sommer, der bleibt

Erzählkunst, die bleibt: Peter Kurzecks Buch ohne Text Am 9. März werden in Köln die Deutschen Hörbuch – Preise verliehen. Oscar – Atmosphäre wird allerdings nicht aufkommen: die sieben Preisträger, gewählt von einer Fach-Jury aus einer shortlist von 21 Titeln, stehen längst fest. Das erstaunlichste und bezauberndste Hörbuch des Jahres 2007, „Ein Sommer, der bleibt“, ist freilich nicht einmal in dieser zu finden. Taube Ohren der Juroren? Von Gisela Trahms Was Ein Sommer, der bleibt einzigartig macht, verrät der Untertitel: „Peter Kurzeck erzählt das Dorf seiner Kindheit“. Das ist wörtlichRead More

Posted On Februar 22, 2008By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Joseph Wambaugh: Hollywood Station

An jedem Samstag werden wir Sie in Zukunft mit Krimi-Empfehlungen oder -Warnungen versorgen. Heute bespricht Thomas Wörtche „Hollywood Station„ von Joseph Wambaugh. Read More

Posted On Februar 21, 2008By Joerg von BilavskyIn Hörbuch, Litmag

Sie sind ein witziger Bold. Karl Valentin. Eine Audiographie.

Eine tragikomische Audiographie Das Leben und Schaffen Karl Valentins serviert als gelungene Mischung aus Hörbuch und Hörspiel. Von Jörg von Bilavsky  Im letzten Jahr feierte man noch seinen 125. Geburtstag. In diesem Jahr gedenkt man schon seines 60. Todestages. Eine wirklich lebendige Erinnerung an Karl Valentin wird jedoch hauptsächlich in den süddeutschen Landen gepflegt. Dort wo der geborene Münchener und gelernte Tischler seine ersten kabarettistischen Gehversuche machte, nach vielen Höhepunkten auch den Tiefpunkt seiner Karriere und am 9. Februar 1948 schließlich verarmt und verhungert einen bitteren Tod fand. Wer sichRead More

Posted On Februar 18, 2008By Petra VesperIn Bücher, Litmag

Frank Goosen: So viel Zeit

Frank Goosen tritt mit seiner Coming-of-age-Geschichte den Beweis an, dass Erwachsenwerden auch jenseits der 40 noch wehtun kann. Von Petra VesperRead More

Posted On Februar 18, 2008By Joerg von BilavskyIn Hörbuch, Litmag

Jürgen von Manger: Mensch bleiben!

Also ährlich … Frisch ausgegrabene Monologe vom alten Ruhrpott-Comedian Adolf Tegtmeier. Von Jörg von Bilavsky Im letzten Jahr hat das jung gebliebene RTL-Publikum die Ruhrpott-Legende Jürgen von Manger alias Adolf Tegtmeier zum besten „Comedian“ aller Zeiten gekürt. Ein Titel, den sich der meinungsstarke Kabarettist im wahrsten Sinne des Wortes „redlich“ verdient hat. Dennoch verwundert das Votum, zumal bei einem Publikum, das den 1994 verstorbenen Kleinkunst-Star kaum mehr live erlebt haben dürfte. Auch die „Stegreifgeschichten“ werden nur noch die Zuschauer kennen, die in den 60er und 70er Jahren belustigt vor demRead More

Posted On Februar 15, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Porträts / Interviews

Elke Heidenreich wird 65

Elke Heidenreich rackert workaholic-mäßig für die Literatur, mit einem Vergnügen, das sich überträgt. Ein Geburtstagsglückwunsch von Steffen Rizz Read More

Posted On Februar 14, 2008By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Francesc Torralba: Die Kunst des Zuhörens

Vom Hören und Zuhören Stattdessen versucht der Autor ohne jede volkspädagogischen Intentionen zu vermitteln, wie reich beschenkt derjenige wird, der es gelernt hat, gut zuzuhören. Von Carl Wilhelm Macke Der Buchmarkt wird immer mehr mit Ratgebern für alle Lebenslagen, Krisen, Gebrechen und Unvollkommenheiten überschwemmt. Man kann sie nicht mehr sehen, geschweige denn lesen, jene Diät-, Erfolgs-, Be- und Erziehungs-, Sucht- und Überlebensratgeber, die uns Wellness & Happiness versprechen. Denkt denn niemand an den für die Produktion dieser Bücher abgeholzten Amazonaswald? Leicht könnte man in diese ununterbrochenen Ratgeberfluten auch das BuchRead More

Posted On Februar 11, 2008By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Lucy Fricke: Durst ist schlimmer als Heimweh

Ein böser Roman über die Versuche einer jungen Frau in der Gesellschaft wieder Fuß zu fassen. Gekonnt balanciert Lucy Fricke dabei Komik und Tragik aus. Von Frank SchorneckRead More

Posted On Februar 11, 2008By Stefan BeuseIn Bücher, Litmag

Martin Suter: Der letzte Weynfeldt

Ein paar tausend Bläschen Gäbe es in Europa eine Champions League für Spannungsautoren: Der Schweizer Martin Suter spielte seit seinem Debüt Small World regelmäßig um die Meisterschale mit. Von STEFAN BEUSE Versuchen Sie mal, einem Amerikaner den Unterschied zwischen E- (wie „ernster“) und U- (wie „unterhaltender“) Literatur zu erklären. Sie werden ein freundliches Lächeln ernten. Und auf massives Unverständnis stoßen: Anspruchsvolle Literatur, die sich zudem noch gut verkauft, ist dort wundersamerweise kein Widerspruch, während hierzulande kommerziellem Erfolg irgendwie immer noch der Ruch des (igitt!) Trivialen anhaftet. Und jetzt die Gegenprobe:Read More

Posted On Februar 7, 2008By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Dann müssen eben die Armen blechen

Es wird Zeit, sich einmal wieder der Weisheit der Alten zu erinnern. Wenn es nicht für alle reicht, so schrieb der gute Ernst Bloch einmal lakonisch, dann müssen eben die Armen ran. Durch die Türritzen kriecht auch langsam und stetig in die neo-bourgeoisen Salons zwischen Berlin und München, Frankfurt und Hamburg, die Zugluft des Prekariats und der herumvagabundierenden Armut. Die Kinder der Happy Few, auch wenn sie auf den besten Privatschulen am Ort ausgebildet wurden, finden nicht mehr so leicht eine gut dotierten beruflichen Einstieg, eine Lebensstellung schon mal garRead More

Posted On Februar 3, 2008By Petra VesperIn Bücher, Litmag

Paul Auster: Reisen im Skriptorium

Paul Auster inszeniert ein postmodernes Spiel wie aus dem Lehrbuch. Von Petra VesperRead More

Posted On Februar 3, 2008By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Thomas Weiss: Tod eines Trüffelschweins

Als junger Autor hat man es im Steidl-Verlag nicht wirklich leicht, neben dem Verlagsflagg- und Schlachtschiff Günther Grass Beachtung zu finden, selbst wenn man ein politisch brisantes literarisches Puzzle entwirft. Von Frank Schorneck Read More

Posted On Februar 1, 2008By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Helau und Holocaust

Ehrenrettung Aus aktuellem Anlaß eine kleine Ehrenrettung für die politische Kultur Italiens. Von Carl Wilhelm Macke Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, ein immer und überall bekennender Antifaschist, glaubte unbedingt auf einem Faschingsumzug in seiner Stadt am 27. Januar mitschunkeln zu müssen. Zwar gab es einen laut vernehmlichen Protest diverser Mitglieder der jüdischen Gemeinde nicht nur in München gegen dieses bunte Treiben ausgerechnet an dem Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Ude ließ verlauten, daß er sich dieses Datum natürlich bewußt sei, aber der Umzug sei schon seit langem geplant gewesen.Read More

Posted On Februar 1, 2008By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Sergio Luzzatto: Il Duce – das Leben nach dem Tod

Der ‚Duce’ lebt Warum der barbarisch getötete Benito Mussolini auch nach seiner Hinrichtung jahrzehntelang weiterlebte und bis heute in Italien Anlaß für heftige Kontroversen über die Bedeutung der faschistischen Zeit ist. Italien hat in einem kurzen Prozeß den Faschismus besiegt. Wird die deutsche mit der italienischen Aufarbeitung der faschistischen Zeit verglichen, ist dieser Satz häufig zu hören. Aber an dieser Feststellung ist jede Teilaussage falsch, zumindest jedoch sehr verkürzt. Die Photos mit dem Kopf nach unten auf der Piazzale Loretto in Mailand öffentlich ausgestellten toten Körper des Duce und seinerRead More

Posted On Januar 28, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Lyrik

Lyrikkalender 2008

Funkeln fürs Leben Schworen wir nicht zu Silvester, dass 2008 ein sprühendes Jahr werden solle? Und nun hat es angefangen und keine Karfunkel in Sicht? Leichter als selbst zu funkeln ist funkeln lassen, nämlich die Glitzersteine, die die Dichter zusammengetragen haben. Mit anderen Worten: Her mit dem Lyrikkalender! Von Gisela Trahms Stefan Heuer hat schon einen empfohlen, eine wunderbare Alternative ist der Lyrikkalender des Deutschlandfunks. Exzellent gedruckt, augenfreundlich, mit Register, Quellennachweis und Entstehungsdatum der Texte und natürlich vor allem mit Gedichten aus der Tiefe des Zeitenbrunnens bis heute, von Autoren,Read More

Posted On Januar 21, 2008By Frank RumpelIn Bücher, Crimemag

Antonio Dal Masetto: Noch eine Nacht

Vier Männer überfallen die Bank eines argentinischen Dorfes. Was auf den ersten Blick nach leichter Beute aussieht, erweist sich als tödliche Falle. Der argentinische Autor Antonio Dal Masetto hat einen atmosphärisch hochkonzentrierten Roman geschrieben, konsequent, bitter und doch mit Sinn für Humor. Von Frank RumpelRead More

Posted On Januar 20, 2008By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik

Ludwig Steinherr: Von Stirn zu Gestirn

Unscheinbare Augenblicke Einige dieser Verse von Ludwig Steinherr werden Bestand haben, weil sie uns heute schon sagen, was uns noch bevorsteht. Ernst Bloch, von dem man Sentenzen zur Poesie nicht unbedingt erwartet, hat einmal in einem seiner frühen Essays zur Utopie geschrieben: „Reiche vergehen, ein guter Vers bleibt und sagt, was bevorsteht.“ In dem neuen, so still und vollkommen unprätentiös erscheinenden Gedichtband von Ludwig Steinherr „Von Stirn zu Gestirn“ findet man diese Verse, von denen man glaubt, hofft, manchmal auch ihrer schwarzen Prophetie wegen befürchtet, dass sie Bestand haben werden,Read More

Posted On Januar 13, 2008By Joerg von BilavskyIn Bücher, Crimemag

Martin Cruz Smith: Stalins Geist

Heldendämmerung Martin Cruz Smith wittert hinter „Stalins Geist“ aggressiven und korrumpierbaren Patriotismus. Außerhalb der Grenzen Russlands gibt es wohl kaum einen Krimiautoren, der die politische, wirtschaftliche und soziale Stimmung in Putins Reich ebenso spannend wie informativ in Worte und Bilder zu fassen vermag wie Martin Cruz Smith. Und das stellt er in seinem neusten „Arkadi-Renko-Roman“ erneut und eindrucksvoll unter Beweis. Nachdem er in „Treue Genossen“ den kriminellen Nachwehen des Super-GAUs in Tschernobyl nachgegangen ist, legt er seine Finger nun in die ebenso wenig verheilte Wunde Tschetschenien. Dank der mutigen ReportagenRead More

Posted On Januar 7, 2008By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Dietmar Dath: Waffenwetter

Während es um die Größen der jungen deutschen Popliteratur der 90er von Naters über Goetz und Meinecke bis zu Stuckrad-Barre ruhig geworden ist, läuft der lange im Hintergrund stehende Dietmar Dath zu höchster Produktivität auf und entwickelt seine avantgardistisch angehauchte Poetik in Waffenwetter mutig weiter. Von Karsten HerrmannRead More

Posted On Dezember 31, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

A.L. Kennedy: Day

Grandios, atemberaubend, wagemutig – ohne Übertreibung ist mit diesen drei von Rezensenten immer sparsam und vorsichtig zu verwendenden Attributen der neue Roman von A.L. Kennedy beschrieben. Von Karsten Herrmann Read More

Posted On Dezember 24, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Ignacio Padilla: Schatten ohne Namen

Ignacio Padilla erzählt in „Schatten ohne Namen“ die Geschichte einer mephistophelischen Wette um Leben und Tod und umkreist dabei nicht nur die Frage nach Identität und Herkunft, sondern eröffnet uns auch eine verblüffende Geschichtsvariation. Von Karsten Herrmann Read More

Posted On Dezember 10, 2007By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Mark Z. Danielewski: Das Haus

Das Haus ist ein gigantischer Lesegenuss mit erschreckenden Elementen, eine wahre Fundgrube für Text- und Zwischentextschnüffler, ein potentielles Betätigungsfeld für Arno Schmidt-Jünger ebenso wie für Filmfans. Von Frank SchorneckRead More

Posted On Dezember 3, 2007By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Denis Johnson: Der Name der Welt

Die Volten des Schicksals Mit „Der Name der Welt“ legt Denis Johnson, der zu den eigenwilligsten und exzentrischsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur zählt, einen überraschend ruhigen und feinfühligen Roman vor. Nach dem Unfalltod seiner Frau und seiner Tochter ist Johnsons Ich-Erzähler Michael Reed in eine „anhaltende Lähmung“ verfallen und kreiselt um sich selbst und seinen schmerzhaften Verlust. Ohne Ambitionen erledigt er seinen Job als Assistenzprofessor für Geschichte in einer Stadt des Mittleren Westens der USA. Dann lernt Michael Reed bei einem Essen mit Kollegen die junge Flower Carmen kennen undRead More