Posted On November 20, 2010By Thomas WoertcheIn Crimemag
Liebes CrimeMag-Publikum, ab heute sind wir im regelmäßigen Samstagsrhythmus … Peter Münder hat eine kleine Umfrage unter deutschen Kriminalautoren gemacht: Würden sie Lesungen vor Bundeswehrsoldaten in Afghanistan machen? Frank Göhre porträtiert einen Großen des Genres: James Crumley. Unser neuer Kolumnist heißt Andus, ist bücherlesender Strafrechtler und noch vieles mehr. Ab sofort samstags regelmäßig unregelmäßig … Weiter geht´s mit Un cadáver asqueroso, der ekligen Leiche aus den Computern der Diez Negritos, heute Kapitel 2 unseres großen Fortsetzungsromans … Friedemann Sprenger hat sich des zur Zeit wohl am schrillsten gelobten Romans angenommen:
Read More Michael Connelly, Dennis Lehane und Georg Pelecanos bekennen, nachhaltig von ihm beeinflusst zu sein. Bei Deutschlands Autoren und Lesern ist er weitgehend unbekannt. Frank Göhre spürt auf dem „Highway To Hell“ dem amerikanischen Krimiautor James Crumley und dem wilden Leben seiner Protagonisten nach.
Read More Vergangenes Jahr begannen die Diez Negritos einen online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist…
Read More DU – Brrrr, Literatur: Das Buch ist ein Megahype – Friedemann Sprenger war neugierig. Literatur entsteht unter anderem durch künstlerische Operationen, durch literarische Verfahren, durch ästhetische Arrangements von Text. Besonders unter Literaturverdacht, und auch von jedem, aber auch wirklich jedem Leser sofort und ohne Anhieb zu erkennen, steht ein Text (wir reden von Prosa) dann, wenn ein einzelner Kunstgriff überdeutlich hervortritt. Sich mehr oder weniger immer wieder brüllend bemerkbar macht und vor allem das einzige literarische Verfahren ist, das der Autor aufbietet. So wie in Zoran Drvenkars Roman „DU“ die
Read More Zeitgleich zum Erscheinungstermin des Kriminalromans „Celik & Pelzer“ des Autorenduos Ulrich Noller und Gök Senin, kann man die erste von mehreren Hörspiel-CDs gleichen Titels erwerben – der Stoff der Geschichte scheint nur auf den ersten Blick der gleiche. Ein Gespräch mit den SKI-Autoren von Christina Bacher.
Read More In der Schmattesbranche nennt man so was verramschen. Die ARD hat am Freitag die letzten drei Folgen der Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ ab 21:45 Uhr hintereinander versendet. Die preisgekrönte Geschichte aus dem Milieu der Russenmafia in Berlin, in der– selten genug im deutschen TV – Juden ganz unspektakulär vorkommen, macht nicht genügend Quote. Ein zorniger Nachtritt von Michael Wuliger
Read More Allerspätestens seit John Zorns „Spillane“-Projekt haben Jazzmusiker aller Couleur viel Freude, kleine scénes noires in Musik zu fassen – Minihörspiele mit geringem Wortanteil sozusagen.
Read More Elfriede Müller über Dominique Manotti („Letzte Schicht“ sowie „Bien connu des services de police“ (Der Polizei gut bekannt)) und den politischen roman noir.
Read More Heute haben zum Beilchen gegriffen: Joachim Feldmann (JF), Jörg von Bilavsky (JvB), Senta Wagner (SeWa) und Kirsten Reimers (KR)
Read More Posted On November 17, 2010By Christina MohrIn Musikmag
Männer haben ja eigentlich keine Sonderbehandlung nötig, heute machen wir eine Ausnahme. Die Ballung interessanter, sterbenslangweiliger, alter und neuer Veröffentlichungen männlicher Musikanten im Postkasten der Kolumnistin wirkte einfach zwingend…
Read More Posted On November 17, 2010By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag
Dieser zweiteilige Beitrag erwähnt: „Kick-Ass“, die Britische Helden-Alchemie, afrikanische Kindersoldaten, Superhelden als Variationsgenre, 9-11 im Comic, Thomas von Steinaecker, Bier als Abenteuer, eine Heldin für die eigene Mutter, Gebäudewäscher in Hannover und die Frage, wo Superhelden sich im deutschen Comic-Sprachraum eigentlich versteckt halten.
Read More Posted On November 17, 2010By Peter MuenderIn Bücher, Litmag
Mit „39,90“, seinem ziemlich durchgeknallten, rasanten Insiderbericht eines Werbekreativen, wurde Frédéric Beigbeder vor zehn Jahren bekannt. Jetzt präsentiert er familienhistorische Erinnerungen, die dem begeisterten Kokser während eines kurzen Knastaufenthalts durch den Kopf gehen. Peter Münder hat ihn auf seiner Hamburger Lesung erlebt.
Read More Posted On November 17, 2010By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag
Im März gewann Georg Klein den Preis der Leipziger Buchmesse für seinen autobiographischen „Roman unserer Kindheit“. Nun folgt ein Band mit Erzählungen, die gewohnt virtuos in jene phantastischen Räume und Konstellationen entführen, die seine Leser schätzen. Von Gisela Trahms
Read More Posted On November 17, 2010By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Tristan Garcia hat mit seinem jetzt auch auf Deutsch erschienenen Debüt „Der beste Teil der Menschen“ in Frankreich großes Aufsehen erregt und die Kritik begeistert. Ungeschminkt erzählt der 1981 geborene und durch die Gnade der späten Geburt unbelastete Garcia vom intellektuell und homosexuell bewegten Paris in den 80ern und der aufkommenden Aids-Tragödie.
Read More Posted On November 17, 2010By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Aufwühlende Erinnerungen einer Frau, die um das Schweigen und die Kälte zwischen drei Frauen kreisen: Mutter, Tochter und Schwester. Von Carl Wilhelm Macke
Read More Posted On November 17, 2010By Anica RichterIn Bücher, Litmag
Eigentlich ist zum Thema Zeitreisen seit Robert Zemeckis’ großartiger Trilogie „Zurück in die Zukunft“ alles gesagt. Unterhaltsamer, turbulenter und überraschender als Marty McFly geht nicht. So dachte zumindest Anica Richter, bevor sie „Die Landkarte der Zeit“ von Félix J. Palma gelesen hat.
Read More Relativitätstheorie 1 bild / 100 worte Gib’s auf, gib’s auf! sagt der Physiker wie Kafkas Schutzmann zu uns, denn der Relativitätstheorie sei mit der gewöhnlichen menschlichen Vorstellungskraft nicht beizukommen, weder der speziellen, und schon gar nicht der allgemeinen! – Und was, wenn wir sehr lange darüber nachsinnen täten, zum Beispiel in einer abgelegenen Einsiedelei in Argentinien? – Keine Chance. – Wirklich keine? – Sorry, sagt der Physiker, schüttelt das greise Haupt und schielt dabei in unsern Ausschnitt. Dort wölben sich unsere Brüste. Die eine wölbt sich gen Osten, die andere
Read More Posted On November 17, 2010By Thomas WoertcheIn Musikmag
In den "Blitzbeats" stellt die CULTurMAG-Musikredaktion regelmäßig kurz und knapp (oder auch mal länger) Platten verschiedenster Provenienz und Güte vor; heute hat sich Thomas Wörtche was aus seinem Jazzkeller hochgeholt...
Read More Posted On November 16, 2010By Tina ManskeIn Musikmag
In der heutigen Folge der Soundcollage nimmt sich Tina Manske einige Neuveröffentlichungen schon etwas älterer Platten vor.
Read More Vergangenes Jahr begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige ist ... Doris Wieser hat für uns übersetzt.
Read More Posted On November 11, 2010By Christina MohrIn Musikmag
Wenn Lydia Daher aufrührerisch fordert: "Komm schon, komm schon, komm schon", dann klingt sie so schlau und schnell, wie man sie von ihrem Debütalbum kennt. Doch mit Jungsband im Rücken sind Dahers Songs längst nicht so zwingend, findet Christina Mohr.
Read More Posted On November 11, 2010By Tina ManskeIn Musikmag
Neustart: In den letzten Monaten mussten wir Musik und Ideen auf den Dielen zwischenlagern, lüften, draußen rumtoben und uns so unsere Gedanken machen – jetzt können wir endlich durchstarten!
Read More Posted On November 11, 2010By Tina ManskeIn Musikmag
Das ist ja mal wieder typisch - kaum ist man runde vier Monate verhindert, schon sammeln sich zig tolle Releases auf dem Schreibtisch. Daher ist gleich in der ersten Ausgabe der Soundcollage von Tina Manske ein Extended Play angesagt...
Read More Posted On November 11, 2010By Thomas BacksIn Musikmag
Kundalini, das ist nach tantrischer Lehre eine Energie, die in jedem Menschen steckt. Gitarrist Steve Cradock hat diese seine Energie in sein neues Album gesteckt. Thomas Backs hört darin liebevoll instrumentierte, oftmals verträumte Popsongs.
Read More Posted On November 11, 2010By Christina MohrIn Musikmag
Das Duo als kleinste Bandeinheit – die Verfasserin der folgenden Zeilen ist seit Jahren von diesem Thema besessen. Warum, ist auch ihr selbst nicht ganz klar, wahrscheinlich, weil sie als Nicht-Musikerin den Hut vor Menschen zieht, die sich im Studio und auf der Bühne nicht hinter ihren zwanzig besten Freunden verstecken, sondern nur auf sich und den komischen Typen/die seltsame Frau neben sich gestellt sind.
Read More Posted On November 11, 2010By Tina ManskeIn Musikmag
Man hatte ja die schlimmsten Befürchtungen: Wenn eine der queersten, angesagtesten und dennoch sträflich unbekanntesten Artbands sich endlich einmal wieder in Berlin sehen lässt, dann, so dachte man, wird das eine unerträgliche Masse von Hipstern zur Folge haben, sowie ein völlig überfülltes Studio im Admiralspalast. Weder das eine noch das andere wurde wahr, wundert sich Tina Manske.
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