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Posted On Mai 25, 2011By Tina ManskeIn Musikmag

Box Codax: Hellabuster

Nick McCarthy kennt man hauptsächlich als Gitarristen der Band Franz Ferdinand. Mit seinem side project Box Codax spielt er sich nun zum zweiten Mal die Seele frei. Von Tina ManskeRead More

Posted On Mai 25, 2011By Die RedaktionIn Musikmag

Blitzbeats

Neue Platten von Kitty, Daisy & Lewis, Sicker Man, 22-Pistepirkko sowie eine neue Loungekollektion, gehört von Janine Andert (JA), Tina Manske (TM), Christina Mohr (CM) und Thomas Wörtche (TW).Read More
Die Literarische Woche diesmal u.a. mit der Simenon-Verfilmung „Der Mann aus London“, der „Lebensbilanz“ des Alfred Grosser, Sendungen zu Franz Pfemfert und der Wochenschrift „Die Aktion“, dem deutsch-isländischen Lyrikprojekt „Edda revisted“, Bob Dylan, einem Podcast zu Josef Vogls „Das Gespenst des Kapitals“ uvm. Und als Literaturzeitschrift der Woche: „Sinn und Form“ Heft 3, 2011.Read More
Der „Regio-Krimi“ hat viele Aspekte, CrimeMag diskutiert sie (Links siehe unten!) Ein Essay von Ulrich Baron beschäftigt sich in zwei Teilen mit der „local knowledge“ und dem Argument, im Grunde sei jeder Krimi ein Regionalgrimmi … „Es gibt so viel Wissenswertes über Erlangen“ (Foyer des Arts) „Eben nicht“ (Samuel Beckett) Nicht alles, was irgendwo spielt, ist ein Argument für den Regio-Krimi (Teil 1) I. Nicht allzu weit weg von Marsvinsholm Es muss wohl ein bedingter Reflex sein, der mich erschaudern lässt, wenn ich beim Öffnen eines Buchpaketes Wörter wie „Norden“,Read More

Posted On Mai 21, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 21.5.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, in unserer heutigen Kompakt-Ausgabe konterkariert Ulrich Baron im ersten Teil eines Essays den Gemeinplatz, im Grunde sei jeder Krimi ein Regionalkrimi, weil er ja irgendwo spielen müsse. Carlo Schäfer hat den Fehler gemacht, sich einen „Tatort“ anzusehen. Lesen Sie, warum das fatal sein kann. CrimeMag freut sich, Ihnen heute einen neuen Primär-Text von Guido Rohm präsentieren zu können: „Deine Frau geht fremd.“ Die Bloody Chops sind heute multimedial: Mike Wuliger über Kosher-Nostra-Songs, Joachim Feldmann über einen noch nicht übersetzen Roman von Don Winslow und Thomas Wörtche über vierRead More

Posted On Mai 21, 2011By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos

Beachten Sie heute bei Carlos, was passieren kann, wenn man a) fernsieht, b) den „Tatort“ und c) auch noch kommentierende Presse erwischt. Das ist nicht schön! Soso, lieber STERN:   Zieht man seinen überladenen Beginn und einige klischeehafte Gefühlsduseleien ab, ist ihm ein hochemotionaler und spannender „Tatort“ gelungen – in dem Mord fast zur Nebensache geriet. Die Rede ist vom dieswöchigen: „Der illegale Tod“ Wer wagte zu wiedersprechen – ich möchte nur in aller Demut einige Beobachtungen aufführen, die mir am Sonntagabend das volle Wohlgefühl verdarben, die praktisch schon gebuchteRead More
CrimeMag Primär, heute mit einer neuen Story von Guido Rohm. Text, einmal ohne Bilder … Deine Frau geht fremd Stell dir das vor. Stell dir das so vor. Ein Zettel. Deine Frau geht fremd. Eine kurze Nachricht, hinterlassen auf einem kleinen Notizzettel, der hinter den Scheibenwischer geklemmt wurde. Die Worte springen dir sofort ins Auge und verhaken sich dort. Sie brauchen keinen Wurm, denn die Worte sind Haken und Wurm zugleich. Du schluckst die Worte. Du steigst in den Wagen. Du willst den Wagen starten. Nein! Was soll das heißen?Read More

Posted On Mai 21, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute akustisch von Mike Wuliger (Wu), literarisch von Joachim Feldmann (JF) und visuell von Thomas Wörtche (TW). Kosher Nostra Music (Wu) Wenn Benjamin „Bugsy“ Siegel in den 30er-Jahren seinen Lieblingsnachtklub betrat, stimmte die Kapelle stets die Melodie von „My Yiddische Mamme“ an. Bugsy musste dann weinen und gab den Musikern dicke Trinkgelder. Der Gangster war nicht nur ein psychopathischer Killer, sondern auch ein sentimentales jüdisches Jingele. „My Yiddische Mamme“ gibt es auf der neuen CD „Kosher Nostra“ in gleich zwei Fassungen zu hören, dem Original von SophieRead More

Posted On Mai 21, 2011By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Views from Bangkok – Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute denkt er über Macht nach, über Neutralität, über Interessen und Realpolitik. Polit-Thriller-Themen suis generis … The End of Neutrality I grew up in a world where it was expected that judges and juries would be neutral. That neutrality was an essential mechanism to resolve conflicts. Countries were also neutral. Places like Sweden and Switzerland had a long history of not taking sides; by stayingRead More

Posted On Mai 21, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Krimigedicht: EAV – Der Tod

Der Tod von EAV Es ist Zwölfe bei der Nacht, draußen geht der Sturm. Die Totenglocken läuten, schon wieder muass ana in die Gruab’n! Der Tod ist ein gerechter Mann, ob du oarm bist oder reich. „G’sturb’n ist g’sturb’n“, sagt der Wurm. Als Leich‘ ist jeder gleich. Du kannst dein Lebtag faul sein oder umeinander g’schaftln. Fünf Tag nachdem der Tod eintritt fangt jeder an zum Saftln! Und wie ich so dahin sinnier über’n Sensenvater Hör ich draußen einen Schrei: Der Alk g’friert in der Ader! „Jedermann!“ „Jedermann!“ Schwarzer Mantel,Read More
Jelineks Mohntorte – Fast ist es, als ob man in den samtgrün gepolsterten Sesseln des Café Jelinek versänke und nie wieder hochkäme. Wahrscheinlich soll hier keiner so schnell wieder fort. Das Kaffeehaus im 6. Wiener Bezirk ist das erweiterte Wohn- und Besprechungszimmer von Reto Ziegler, dem Literaturverleger der Edition Korrespondenzen, den ich Ende März hier treffe an dem Tisch dicht beim Bollerofen. Der wird heute vom Ober immer wieder mit Holz gefüttert und soll hundert Jahre alt sein. Dann der Name: Jelinek kommt aus dem Tschechischen und bedeutet „Hirschchen“, sagtRead More

Posted On Mai 18, 2011By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Carlos Ruiz Zafón: Marina

Barcelonas mysteriöse Zwischen-Räume – Ein Junge namens Oscar Drai schleicht in ein altes Haus, in dem ein alter Maler lebt, dessen wunderschöne Tochter sich trotz schwerer Krankheit zusammen mit dem Jungen auf den Weg macht, um uralte Geheimnisse und Verschwörungsszenarien zu lösen: Eine verstummte Opernsängerin spielt da eine Rolle; ein Arzt, der ein geheimnisvolles Serum hütet; ein Mann, der dem Tod eine Schnippe zu schlagen versucht und dabei zum Monster für die Lebenden wird. Eine Fieberfantasie? Nein, der Roman „Marina“ von Carlos Ruiz Zafón. Von Ulrich Noller Manchmal braucht manRead More
Die geschenkte Zeit – Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Diesmal: Mythische Orte – von Gewerbegebieten und Autobahnraststätten. Ich habe ein neues Hobby. Ich nenne es: Aus der Zeit fallen. Der Effekt ist erstaunlich. Aus der Zeit fallen kann man auf verschiedene Arten. Die einfachste Methode ist, viel zu früh zu einer Verabredung zu kommen. Probieren Sie das mal: Nicht auf den letzten Drücker loszuhetzen, sondern mindestens eine Viertelstunde zu früh am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Ich verspreche Ihnen: Diese Viertelstunde wird Ihnen wie ein GeschenkRead More

Posted On Mai 18, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 18.05.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, Senta Wagner war mit Reto Ziegler von der „Edition Korrespondenzen“ Kaffee trinken und Mohntorte essen im Wiener Café Jelinek. Dabei hat sie sich den form- und sprachbewussten Literaturverleger und eine seiner Autorinnen etwas näher angesehen. Ziemlich nah ist CULTurMAG-Kolumnist Stefan Beuse einigen mythischen Orten der Gegenwart gekommen: Autobahnraststätten und Gewerbegebieten. Seitdem hat er ein neues Hobby, nämlich: Aus der Zeit fallen. Von einem sehr mythenträchtigen Ort berichtet auch Melba LaRose in ihrem neuen „Theater-Brief aus New York“. Diesmal schreibt die Schauspielerin, Produzentin, Autorin und Regisseurin über Geschichte undRead More

Posted On Mai 18, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Michel Houellebecq: Karte und Gebiet

Der Schriftsteller Houellebecq ermordet sich selbst – Mit „Karte und Gebiet“ streift Michel Houellebecq das Etikett des Skandalautors ab und präsentiert sich als gereifter Romancier. Auf der Folie von Kunst und Kommerz bürstet er Zeit und Gesellschaft jedoch abermals gegen den Strich und beschwört als postmoderner Décadent die Vergänglichkeit und Vergeblichkeit aller Anstrengungen. Von Karsten Herrmann. Die Hauptfigur in Houellebecqs Roman ist der Künstler Jed, ein weitgehend eigenschaftsloser und vom Wirbel des Weltgeschehens unberührter Mann. Er begann seine Künstlerlaufbahn „mit dem ausschließlichen Ziel … eine objektive Beschreibung der Welt zuRead More

Posted On Mai 18, 2011By Melba LaRoseIn Allgemein, Litmag

Melba’s Theatre-Letter from New York (II)

Ab Mitte der 1950er war das Off-Broadway-Theater in New York DER Ort für innovatives, relevantes, zeitbezogenes Theater. Heute finden Experimente vorwiegend auf dem non-profit Off-Off-Broadway statt, Off-Broadway hat seit 20 Jahren nur noch eine Handvoll Hits erlebt, und die Gelder, die in die Stücke gesteckt werden, spielen sich kaum je ein. Melba LaRose, Produzentin/Regisseurin/Autorin und unsere Theaterkorrespondentin aus Big Apple untersucht den Niedergang einer Theaterkultur und fragt Off-Broadway Produzenten: Warum bleibt ihr trotzdem dabei? Dreamers & Gamblers The Maverick off-Broadway Producer Why does anyone do anything that is hard?  WeRead More

Posted On Mai 18, 2011By Tilman KnopIn Litmag, Vermischtes

Tilman Knop: Wwucherungen

Wwucherungen – Silben, Worte sortieren sich zu wucherndem Sinn. Sinn, der sich an die Ratio einer vernünftigen Welt lehnt, die sich ständig mitteilt. Sie klingen, als hätte man dem Radio halb zugehört und deswegen die andere Hälfte verstanden. Nichts verstehen ist besser als gar nichts. In ihnen steckt eine bis dato unausgesprochene Weise, die einen tief in den Nebel unserer Ahnungslosigkeit blicken lässt. Beiläufig entstanden, purzeln sie in tourettescher Manier affektiv durch Knops Kurzzeitgedächtnis und verlangen nach Aussprache oder wenigstens nach Notierung. Sofort! Sonst gingen sie verloren. Denn ständig bestehtRead More

Posted On Mai 18, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Wunschbriefmarken 1 bild / 100 worte Eine Briefmarke zum Andenken an die Astronauten, die den Mars kolonisieren und nicht heimkehren werden, denn den Mars erreicht der Mensch nur mit Einweg-Fahrkarte. Eine Briefmarke für das Schwarz in den Flügeln des Ulysses-Schmetterlings. Eine Briefmarke für Philip K. Dick. Eine Briefmarke zur Ehrung der Farben über der Ostsee kurz vor der Landung der Außerirdischen. Sie gleichen uns recht bedingt. Eine Briefmarke für Squee, der wusste, dass sie kommen werden. Iiiiiih, iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih, schreit Squee. Wo ist Ihonen Vasquez jetzt? Zeugt auf dem Mars Steinkinder.Read More
Unsere Autorin Janine Andert hat sich durch die Neuveröffentlichungen von True Widow und No Joy gehört. Das kommt erst einmal sehr traurig daher. Ihrem Gesichtsausdruck konnte aber entnommen werden, dass der Genuss der Alben eher zu einem seligen Glitzern in den Augen führt. Read More

Posted On Mai 18, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Pollyester: Earthly Powers

Christina Mohr ist begeistert vom Album der Münchner Pollyester, das die bisher extrem seltene Symbiose aus ausgelassenem Partywillen und avancierter Könnerschaft zustande bringt.Read More

Posted On Mai 18, 2011By Joerg von BilavskyIn Musikmag

Kompositionssoftware Ludwig 3.0

Die Kompositionssoftware Ludwig beglückt kreative Laien und moderne Musiklehrer, freut sich Jörg von Bilavsky.Read More

Posted On Mai 18, 2011By Tina ManskeIn Musikmag

Kate Bush: Director’s Cut

Für "Director's Cut" hat die große Kate Bush ein paar ihrer großen Songs neu bearbeitet - doch die neuen Versionen verlieren meist erheblich gegenüber den Originalen, findet Tina Manske.Read More

Posted On Mai 16, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Die literarische Woche 20: Homo Faber, Hans Fallada

Die Literarische Woche diesmal u.a. mit der Verfilmung des Romans „Homo Faber“ von Max Frisch, Sendungen zu Truman Capote, Hans Fallada, Ron Leshem und Silvia Bovenschen, einem Podcast zu Mac Frisch uvm. Und als Literaturzeitschrift der Woche: „Kultur & Gespenster“ Frühling 2011.Read More
Andrew Brown ist einer der spannendsten und wichtigsten Schriftsteller Südafrikas und auch bei uns inzwischen bestens eingeführt (CrimeMag-Rezension zu „Schlaf ein, mein Kind“; „Würde“, btb 2010). Seine Biografie ist mit der Anti-Apartheids-Bewegung eng verknüpft und mit der Polizei seines Landes, die sich vom Repressionsinstrument zu einer demokratischen Institution entwickeln musste. In seinem (unübersetzten) Sachbuch „Street Blues“ erzählt Brown unter anderem darüber. Exklusiv für CrimeMag hat Andrew Brown ein Kapitel daraus neu bearbeitet. Lesen Sie heute den 2. Teil. From Convict to Constable (II) Hier geht’s zu Teil I In JuneRead More

Posted On Mai 14, 2011By Die RedaktionIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 14.5.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, freuen Sie sich bitte heute mit uns an dem 2. Teil von Andrew Browns  autobiografischen Notizen, die er exklusiv für CrimeMag bearbeitet hat. Dazu ist heute Rezensionstag: Thomas Wörtche über Peter Temple, Jörg Auberg über Mordecai Richler, Claus Kerkhoff über Daniel Woodrell. Susanna Mende unterzieht den neuaufgelegten Erstling von David Ignatius einem Klassiker-Check. KickAss muss über ein Interview mit Grafit-Verlegerin Ulrike Rodi grinsen. Die Bloody Chops von Thomas Wörtche, Frank Rumpel und Jörg von Bilavsky kümmern sich um Leif GW Persson, Óscar Urra, Don Winslow und Marc Fischer.Read More

Posted On Mai 14, 2011By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Peter Temple: Wahrheit

Buschfeuer – Peter Temple gehört inzwischen zu den Großen der Zunft. Neben Garry Disher ist Temple der  zweite Autor von Rang, der Australien anhand der Kriminalität des Kontinents erzählt. Und weil er das so gut tut, erzählen seine Bücher nicht nur von Australien. Thomas Wörtche hat den neuen Roman „Wahrheit“ gelesen. Melbourne. Um die australische Metropole herum wüten die Buschfeuer. Die City selbst bietet alles, was eine Großstadt auf diesem Planeten zu bieten hat: Ganz normale scheußliche Morde, Bandenkriminalität, Organisiertes Verbrechen an den Schnittstellen von Politik und Big Business, domesticRead More