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Über Hersch Mendel und die Bundisten Nach vielen Berichten in Print, Audio, TV und SM (= social media) rund um den 8. Mai unter der nun auch deutschen Überschrift „Befreiung“ besorgte ich mir ein ziemlich altes Buch: Hersch Mendel, Erinnerungen eines jüdischen Revolutionärs. Mit einem Vorwort von Isaac Deutscher, erschienen 1959, auf deutsch 1979, im untergegangenen linken Rotbuch-Verlag, der rebellischen Abspaltung von Wagenbach. Auch das sind sehr alte Geschichten. Ich hatte mich, wie oft und zuletzt in der Hannah Arendt-Ausstellung, geärgert, dass in den meisten deutschen Buße-Ritualen „Juden“ fast nurRead More
Kalt glitzerndes Zwischenreich Todesarten zu googeln ist ein beliebtes Hobby von Krimi-Autoren und Suizidgefährdeten. Während die einen nach den kuriosesten Fällen suchen, versuchen die Verzweifelten einen möglichst schnellen und schmerzfreien Tod zu eruieren. Michael Stavarič erweist sich in seinem neuen Roman „Fremdes Licht“ als probater Ratgeber. Der Tod durch Erfrieren gelte überall in der Welt als eine der angenehmeren Todesursachen, heißt es da. Dies gelte aber nur für Bewohner wohltemperierter Gegenden, nicht aber für die Inuit, wird sogleich klargestellt, denn diese hätten sonst das Gefühl, etwas „ganz gewaltig in denRead More
Trauer und Hoffnung Die Welt ist eine andere geworden. Die Menschheit hat sich nahezu vollständig ausgelöscht. Krieg und eine Seuche, deren Erreger mittels Bomben verstreut wurde, haben Länder, Städte, Dörfer und ihre Einwohner vernichtet. Monster hat die Katastrophe jedoch überlebt. Im Eis, auf Spitzbergen, wo sie in einem Saatgut-Tresor arbeitete. Mit einem Boot macht sie sich auf die beschwerliche Reise über das Meer nach Schottland, in ihre Heimat. Mit „Mein Name ist Monster“ legt die preisgekrönte britische Autorin Katie Hale ihren Debüt-Roman vor. Ein Buch über düstere Zeiten, aber auch helle Momente,Read More
Sie küssten und sie schlugen ihn West Australien 1988. Nach Problemen mit einer Biker-Gang flieht der siebzehnjährige Lee Southern nach Perth, schlägt sich mit seinem Abschlepptruck eine Zeitlang durch, bis ihn die Konkurrenz auffischt, gerät in Neo-Nazi-Kreise. David Whish-Wilson, Autor einer stilvollen, exzellenten Thriller-Trilogie („Die Gruben von Perth“, Die Ratten von Perth“ und, 2021 dann auf Deutsch, „Old Scores) legt nach seinem ebenfalls hier besprochenen Ausflug ins San Francisco der Jahrhundertwende 1900 („The Coves“) erneut einen zwischen Hardboiled und Noir oszillierenden Roman vor, der es in sich hat.  Das BuchRead More
Durch die Wälder der eigenen Dunkelheit Ein Essay von Markus Pohlmeyer I True Detective 3, ein weiteres Glanzstück in dieser Reihe, erschließt sich meiner Meinung nach in seiner Erzählstruktur erst durch die Lektüre von Dantes Commedia. Nic Pizzolatto[1] (unter Features: Designing the Decades[2]) erklärt, dass diese Serie sich auf drei Ebenen gleichzeitig voranbewege. Das Schema der Commedia könnte sowohl Subtext als auch Makrostruktur dieser Serie bilden: Inferno, Purgatorio, Paradiso. Transformiert: 1980, 1990, 2015. Es geht um ein entführtes Geschwisterpaar; der Junge wird tot aufgefunden, das Mädchen bleibt vermisst. Die drei Ebenen, geschickt alternierend und echo-haft verklammert, erwecken trotz ihrer Linearität den Eindruck von Gleichzeitigkeit;Read More
Psycho-Spiele Kriminalromane, die im Gefängnis spielen, handeln sehr häufig von einem Ausbruch: der Planung, der Durchführung, der Hetze danach. Dagegen konzentriert sich Debra Jo Immergut in „Die Gefangenen“ am Anfang auf ein Zusammentreffen im Gefängnis: der Psychologe Frank Lundquist erkennt in seiner neuen Patientin Miranda Greene das Mädchen wieder, für das er einst in der Highschool geschwärmt hat. Nun ist sie Anfang 30 und wurde zu einer sehr langen Haftstrafe in der Frauenstrafanstalt Milford Basin verurteilt. Sie scheint ihn nicht zu erkennen – und er verpasst den Moment, diese BekanntschaftRead More

Posted On Juni 1, 2020By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag Juni 2020

Dantes Vergil und Francesca

Dramen der Liebe  Ein Essay von Markus Pohlmeyer „[…] pale were the sweet lips I saw,Pale were the lips I kiss’d, and fair the formI floated with, about that melancholy storm.”[1] “Wo die Hölle ist, das ist nicht schwer zu verstehen. Sie ist beweglich. Hat mehrere Ableger. Derzeit hat sie in Syrien, im Irak, in Gaza, in Libyen, in der Ostukraine und etlichen afrikanischen Ländern ihren Rachen geöffnet und frißt sich mit Riesengeschwindigkeit durch verheerte Landstriche und Städte.“[2] I Introitus Zwei Personen aus der Göttlichen Komödie beeindrucken mich immer wieder von neuem in La Commedia:Read More

Posted On Juni 1, 2020By Sebastian KnauerIn Crimemag, CrimeMag Juni 2020

Real Crime mit Prof. Dr. Klaus Püschel

Motto: „Sagen, was ist“ Ein Porträt von Sebastian Knauer Der Mediziner Prof. Dr. Klaus Püschel, 68, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Eppendorf (UKE), hat als Sachbuchautor zusammen mit der Co-Autorin Bettina Mittelacher, Gerichtsreporterin des Hamburger Abendblatt sowie einer Staatsanwältin und eines Polizeibeamten inzwischen fünf Bücher über sogenannte „cold cases“ vorgelegt – eine Fundgrube auch für fiktionale Krimi-Autoren die auf sachlich korrekte Darstellungen der Tötungsmethoden sowie der anspruchsvollen High-Tech-Forensik Wert legen. Es sind Bücher aus dem Reich der Toten, aber auch aus der oft hilflosen Polizei-Bürokratie – und ihre Botschaften an die Lebenden. Gibt esRead More
Maurer, Dichter, Shigulimann Wendezeit ist Dichterzeit: Jedenfalls für einen so begnadeten Autor wie den 1963 in Gera geborenen Lutz Seiler. Nach seinem grandiosen „Kruso“ (2014, Deutscher Buchpreis) nun also „Stern 111“ (Leipziger buchpreis 2020). Statt Flucht-Visionen der Hiddensee-Kommune nun also Berliner  Umbruch-Aufbruch-Abbruch-Szenarios mit eigenwilligen Außenseiter-Typen. Carl taucht nach dem Fall der Mauer und dem „Weggang“ der Eltern in den Westen in die turbulente  Berliner  Nachwendezeit ein, als Häuser besetzt wurden, um sie bewohnbar zu machen. – Von Peter Münder.  Im „Heimathafen der Gedichte“ fühlte sich der Lyriker Lutz Seiler („im federlatein“, 2010) immerRead More

Posted On Juni 1, 2020By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag Juni 2020

„Das Tor“ im Ausnahmezustand

Das Leben, angehalten Ein Essay von Markus Pohlmeyer I „Vor dem Gesetz steht ein Türhüter. Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz. Aber der Türhüter sagt, daß er ihm jetzt den Eintritt nicht gewähren könne.“[1] II Was löste die Lektüre des Romans „Das Tor“ [2] bei mir aus? 1. Ich musste an viele absurde, leidensvolle, lebenszeitvernichtende Erfahrungen mit Institutionen denken. Institutionen, die zum einen zweifellos entlastend und notwendig für das Leben in komplexen Gesellschaften sind, zum anderen aber auch immer wieder durch Psychopathen, Diktatoren, Schreibtischtäter etc.Read More

Posted On Juni 1, 2020By Peter MuenderIn Crimemag, CrimeMag Juni 2020

Ziemowit Szczereks „Sieben“

Surrealistischer Polski Blues: Ist dies der Staub Pompejis oder schon die Post-Apokalypse? Ziemowit Szczereks „Sieben“ liefert eine bizarre Assoziationskette zur polnischen Malaise, die sich beim Road Trip entlang der Schnellstraße 7 zwischen Krakau und Warschau ergibt: In seinem Opel Vectra jagt der polnische Fake News-Journalist Pawel zu einem Termin nach Warschau und erlebt in Hunter Thompsons Gonzo-Stil einen Höllentrip,  bei dem er zwischen einigen Unfällen und vollgedröhnt mit Hexer-Drogen über polnische Trash-Architektur, den wilden Osten und den verkorksten polnischen Nationalcharakter  schwadroniert. – Von Peter Münder Ausgerechnet zu Allerheiligen und einen Tag nachRead More

Posted On Juni 1, 2020By Joachim FeldmannIn Crimemag, CrimeMag Juni 2020

Joachim Feldmann: ProgRock

Das Musikbuch „A New Day Yesterday“ von Mike Barnes Mein erstes Rockkonzert fand am 23. April 1973 statt. Emerson, Lake and Palmer gastierten in der Halle Münsterland. Warum sich mein jugendliches Interesse ausgerechnet auf dieses Trio konzentrierte, obwohl mir andere Bands besser gefielen, liegt vielleicht daran, dass es in meinem Freundeskreis schon reichlich Deep Purple- oder Jethro Tull-Fans gab. Die musikalischen Eskapaden des Keyboard-Maniacs Emerson und seiner zwei Mitstreiter den eingängigeren Tönen anderer Rockgruppen vorzuziehen, war ein Alleinstellungsmerkmal, auf das man als intellektuell ambitionierter Vierzehnjähriger nicht verzichten mochte. Dass manRead More
A #Covid-19 Story Like most city people I thought that a place in the country would be a sanctuary where I could commune with nature. Many writers are known for their affection the flora and animals only found in a natural setting. Jonathan Frazen is known for his bird watching. Also Flannery O’Connor had a childhood surrounded by birds, in this case raising chickens, peacocks and peahens. Vladmir Nabokov was a respected Lepidopterist. In between writing novels, Nabokov loved netting, mounting, studying and displaying collections of butterflies. Sylvia Plath keptRead More
The Crime (Fiction) Spree Hitting Rural Australia Australian country towns are often poor, isolated and drought-stricken. Even the prosperous ones, gifted by climate and industry, can struggle due to their lack of services, social divisions, and vast distances from neighbouring towns. I love them. When I began writing my second novel, No Words –– Die Sprache der Opfer (And Fire Came Down), I needed a setting that would mirror the story. My battered hero, a deaf PI, has to confront his own dark past, so I wanted something claustrophobic and intense. NoRead More
Lockdown recollections of the outside world and the wonder of Space Age Books A tribute to recently deceased Merv Binn & his speciality science fiction bookshop – by Andrew Nette I was saddened over the Eastern weekend to hear of the death of Mervyn ‘Merv’ Binns on April 7, at the age of 85. Binns was a major participant in Melbourne science fiction fandom going back to its earliest days in the 1950s, and established Space Age Books, Australia’s first specialist science fiction bookshop, and a frequent bolt hole forRead More
Bedeutungslos durchs All Ein Essay von Markus Pohlmeyer Die Hauptrollen in diesem Film sind auf Raum und Zeit verteilt, auch wenn Menschen vorkommen.[1] Bedeutungslos. Kurz zum Inhalt: Auf dem Weg zum Mars – die Erde ist nun endgültig verwüstet – wird das Luxusraumschiff Aniara von Weltraumschrott getroffen, beschädigt und driftet in die Weiten des Alls. Die Illusion, bald umkehren zu können, zerbricht. Jahr für Jahr fliegt die Aniara ins Nichts. Ein Computer (Mima), der die guten Erinnerungen der Besatzungsmitglieder an die Erde simuliert, zerstört sich irgendwann selbst vor Schmerz; der WegRead More

Posted On Juni 1, 2020By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Juni 2020

Krimigedicht

For What It’s Worth  by Stephen Stills There’s something happening hereBut what it is ain’t exactly clearThere’s a man with a gun over thereTelling me I got to beware I think it’s time we stopChildren, what’s that sound?Everybody look – what’s going down? There’s battle lines being drawnNobody’s right if everybody’s wrongYoung people speaking‘ their mindsAre getting so much resistance from behind It’s time we stopHey, what’s that sound?Everybody look – what’s going down? What a field day for the heatA thousand people in the streetSinging songs and carrying signsMostly saying,Read More

Posted On Juni 1, 2020By Kuration SHUT DOWN 2020In Allgemein, Litmag, SHUT DOWN 2020

SHUT DOWN 2020 Galerie-Überblick

Zum Editorial der SPECIAL-Kuratorinnen Brigitte Helbling und Claudia Reiche geht es HIERRead More

Posted On Juni 1, 2020By Anna Annegret PeinIn Allgemein, Litmag, SHUT DOWN 2020

Nachtrag – Anna Annegret Pein: Dulle Griet

Culturmag Special SHUT DOWN 2020 DULLE GRIET Das Unsichtbare suche ich zu bannen. Meine alte Strategie mit der Welt im Kopf zu spielen, um sie zu bewältigen, treibe ich auf die Spitze. Mutwillig verderbe ich mich und saufe Stunde um Stunde News und FakeNews, Berechnungen und Länderberichte, Forscherstreit und Bilder rund um unsere pandemische Welt. Ich betreibe Recherchen zum deep state of social media, ich zanke mich auf Youtube mit den Fans von Xavier, Attila und Ken. So, als hätte ich noch nie von Leid gehört, mußte ich mich hinlegen,Read More
Culturmag Special SHUT DOWN 2020 WHEN WE PLAY 1950s Am 13.3.2020 im Raum Berlin-Brandenburg unerwartet 65 Jahre rückwärts geschleudert worden. Erstes Gesetz für Zeitreisen:Nicht in die Vergangenheit fahren und meine eigene schwulistic trannylicious Existenz verhindern. Schwerwiegende Entscheidung für zeitgemäßen Namen – eher so Giesbert, Konrad, Wilhelm, Rolf oder doch besser so… Helga, Hildegard, Ursula, Frida. Angemessen wäre möglicherweise ein Name aus dem Bereich: Abwasch, Mülleimer, Bad putzen, Kochen, Aufräumen, Sorgen machen, Sonnenstunden für Kind nutzbar machen, sich nutzlos fühlen, am Homeoffice versagen, schlechtes Gewissen, Schatz, das Essen wird kalt. „Queer“Read More
Culturmag Special SHUT DOWN 2020 SCHWEIGEZONE Die Familie ist der gefährlichste Ort für Kinder. Das war auch schon vor Corona so. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr als 4000 Kinder geschlagen und misshandelt. Sexuell missbraucht wurden jeden Tag durchschnittlich 43. Und das sind die Zahlen der Kriminalstatistik. Die Dunkelziffer ist unbekannt und liegt vermutlich deutlich höher. Durch die Corona-Krise werden zwar mehr Kinder geschlagen, aber in den Statistiken spiegelt sich das nicht wieder, weil Jugendamt und Polizei seltener von der Gewalt erfahren. Kontrollinstanzen wie Schule oder Kita fallen weg.Read More

Posted On Mai 10, 2020By Kuration SHUT DOWN 2020In Allgemein, Litmag, News, SHUT DOWN 2020

Editorial SHUT DOWN 2020

Culturmag Special SHUT DOWN 2020 Bilder und Texte aus einer unbekannten Zeit… SHUT DOWN 2020 Ein CULTURMAG Special  kuratiert von Brigitte Helbling und Claudia Reiche AUSGANGSPUNKT  Seit einigen Wochen ist die Welt um uns herum eine andere – und wird in diesem Sinne auch vielfach kommentiert. Um „uns“ herum? Das meint bei einer weltweit verbreiteten neuen Krankheit auch ein anderes UNS. Dieses UNS verschluckt, was „wir“ vielleicht mal waren. Monster! Monster! – schaut UNS an: Ein Gemenge von atmenden Risikokörpern, feuchten RNA-Rekombinationsmedien, Metabolismen für ein Virus, das sich erst inRead More
Culturmag Special SHUT DOWN 2020 BEDROHLICHE WELT März 2020. Drei Kinder – 9, 7 und 5 Jahre alt – erklären ihr gemeinsam mit einer erwachsenen Freundin erstelltes Bild: „Das ist ein Blatt aus Feuer. Diese Pflanze ist giftig und kann jeden vergiften, und sie hat Stacheln, aber sie ist UNSICHTBAR. Die Schlingpflanze hat den Vogel gefangen. Da ist ein unsichtbares Gespenst am Baumstamm. Die Früchte im Baum können explodieren wenn man ankommt und haben den Vogel erwischt. Diese Pflanze hat Greifarme und fängt gerade den Schmetterling. Der Vogel hat Menschenbeine.Read More

Posted On Mai 10, 2020By Alexander HenschelIn Allgemein, Litmag, SHUT DOWN 2020

Alexander Henschel: Sauber

Culturmag Special SHUT DOWN 2020 SAUBER Oberflächen sauber, porentief grundgereinigt, hochprozentig desinfiziert und poliert, spuckschutzfähig. Rest- und rastlose Entfernung keimiger Urzellen, letzte Schmutzhöhlen ausgeschält, schmierige Infektion untersagt. Tröpfchen in der Luft mit einem Blick identifiziert, verdichtet, quarantänisiert, aufgesaugt und dekontaminiert. Polizierte Hygiene, richtet mich, macht mich fertig, macht mich fertig, macht mich körperlos, zum Ort ohne Raum. Bald, ganz bald, spucke ich zurück. Alexander Henschel Alexander Henschel ist Kunstvermittler und Kunstpädagoge in Theorie und Praxis – lebt in Bremen und arbeitet in Oldenburg. Homepage an der Uni Oldenburg: https://uol.de/kunst/lehrende/mitarbeiterinnen-und-lehrkraefte/dr-henschel-alexander zurück zumRead More

Posted On Mai 10, 2020By Anne KuhlmeyerIn Allgemein, Litmag, SHUT DOWN 2020

Anne Kuhlmeyer : Perspektiven

Culturmag Special SHUT DOWN 2020 PERSPEKTIVEN Anne Kuhlmeyer Anne Kuhlmeyer ist Psychotherapeutin und Ärztin und CrimeMag-Redakteurin bei Culturmag. 2018 kuratierte sie ein STORY-Special. zurück zum Überblick.Read More
Culturmag Special SHUT DOWN 2020 DAS BRUNNENKIND – AL – TO – NA – (ABC…) Am Brunnen vor dem Tore… Chimärenhaft sieht‘s schon etwas aus: Darstellendes Brunnenkind, könnte man meinen, trug wohl auch schon mal Mund-Nasen-Schutz…? Eine Spielerei aus früheren Tagen. Frech von hinten, hielten Kinder ihre Hände vor dessen Nase und wasserspeiendem Mund (sichtbare Abnutzungsspuren). Genial wurde der Wasserstrahl an manch heißen Sommertagen manipulierbar eingesetzt: richtungsändernd-spielerisch-gezielt-spaßig-fröhlich-nasses Vergnügen für die Kids. Hygiene am Brunnen – bleibt das Wasser zukünftig virusfrei? Irrsinnig… fast surreal alles…Jongliere hin und her mit Gedanken… MNSRead More