All posts by Zoe Beck

schulz_google
Zukunftsvisionen – Kaum erschien Thomas Schulz‘ Buch über Google, änderte der Konzern seinen Schriftzug, und weil vermutlich nicht wenige von uns jeden Tag diesen Schriftzug vor Augen haben, wirkt das Cover schon ein wenig überholt. Was auch inhaltlich leicht passieren kann bei einem solchen Thema, gerade wenn der Titel vermittelt, es ging um die Zukunft. Und Zukunft ist ja immer so eine Sache. Von Zoë Beck. Was Schulz mit seinem Buch allerdings wirklich versucht (um den Titel zu bemühen), ist zunächst Google zu erklären, weil er findet: „Wer die ZukunftRead More
PJ_Harvey_-_Roskilde_Festival_2011_-_Arena_Stage

Posted On Dezember 5, 2015By Zoe BeckIn Crimemag

Krimigedicht: PJ Harvey

„The Words That Maketh Murder“ I’ve seen and done things I want to forget; I’ve seen soldiers fall like lumps of meat, Blown and shot out beyond belief. Arms and legs were in the trees.I’ve seen and done things I want to forget; coming from an unearthly place, Longing to see a woman’s face, Instead of the words that gather pace, The words that maketh murder.These, these, these are the words- The words that maketh murder. These, these, these are the words- The words that maketh murder. These, these, theseRead More
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Posted On Dezember 5, 2015By Zoe BeckIn Bücher, Litmag

Roman: Imran Ayata: Ruhm und Ruin

Elf Perspektiven auf aktuelle Debatten Ein Roman in elf Geschichten muss natürlich etwas mit Fußball zu tun haben. Oder umgekehrt, wer über Fußball schreibt, kommt um die Zahl elf nicht herum. Und so, wie es auf dem Platz pro Mannschaft elf Spieler mit ihren ganz eigenen Geschichten gibt, erzählt der Berliner Autor Imran Ayata die elf Teile seines Romans „Ruhm und Ruin“ aus elf verschiedenen Ich-Perspektiven. Von Zoë Beck Ein Roman in elf Geschichten muss natürlich etwas mit Fußball zu tun haben. Oder umgekehrt, wer über Fußball schreibt, kommt umRead More
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Agatha_Christie_plaque_-Torre_Abbey.jpg#/media/File:Agatha_Christie_plaque_-Torre_Abbey.jpg

Posted On Oktober 4, 2015By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

125 Jahre Agatha Christie

Eskapismus in Zeiten der Massentötung Agatha Christies 125. Geburtstag im September wurde bereits weithin gedacht, meist jubelnd, selten erfreulich kritisch. Zoë Beck ärgerte sich vor fünf Jahren bereits in der ZEIT über den Christie-Kult. Hier ist ihr Artikel von damals, aktualisiert und leicht überarbeitet. Es gibt unterschiedliche Angaben über die Gesamtauflage von Agatha Christie, aber irgendeine schwer auf einem Haufen vorstellbare Büchermenge zwischen zwei und vier Milliarden wird es wohl sein. Die Bibel wurde öfter ausgeliefert, ansonsten kann mit ihr wohl nur Shakespeare konkurrieren. Übersetzt wurden ihre Werke in wenigstensRead More
Hutter_Karlheinz

Posted On Oktober 3, 2015By Zoe BeckIn Bücher, Litmag

Roman: Billy Hutter: Karlheinz

Ein Nachkriegsleben Was wir schon immer – oder noch nie – über unsere Mitmenschen wissen wollten, das erfahren hauptberufliche Entrümpler wie Billy Hutter tagtäglich. Einer dieser Menschen, deren Leben er fortrümpeln sollte, ließ ihn über Jahrzehnte nicht mehr los. Also schrieb er ein Buch über ihn. Zoë Beck hat es gelesen. Karlheinz ist eher der unauffällige Typ. Als Kind hat er schon keine Freunde, als Student führt er diese Tradition fort, und auch als Laborarbeiter pflegt er keinerlei privaten Kontakt zu den Kollegen. Die wichtigsten Bezugspersonen sind seine Eltern, beiRead More
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Posted On September 5, 2015By Zoe BeckIn Kolumne, Litmag, News

Einwurf: Zoë Beck über Toleranzgrenzen

Warum Intoleranz nicht toleriert werden darf Offener Hass, irreale Ängste und dumpfe Ressentiments schwappen einem Momentan auf Schritt und Tritt vor die Füße. Aber was sind das für Leute, die öffentlich und ohne Scheu ihre fiesen Parolen raushauen? Zoë Beck hat sich mit einigen unterhalten. Dass das „rechte Pack” „einfach nur dumm” sei, ist mal eine schöne, einfache Erklärung. Sie greift natürlich nicht nur viel zu kurz, sie impliziert noch so vieles mehr. Die (verharmlosend so genannten) „besorgten Bürger” gehören schließlich nicht zum „rechten Pack”, die (noch sehr viel verharmlosenderRead More
Weber_Roter Winter

Posted On Juni 24, 2015By Zoe BeckIn Bücher, Litmag

Annemarie Weber: Roter Winter

Das Leben der „liberalen Scheißer“ – Zoë Beck über Annemarie Webers 1969 erschienenen und nun neu aufgelegten Roman „Roter Winter“. West-Berlin, Ende der 1960er Jahre. Frau Abelssen verwaltet Wohnungen, ihr Mann wirbt für modische Stoffe. Man wohnt in einem guten Viertel, geht zu schicken Empfängen, und doch passt man nicht so recht in diese Gesellschaft, oder will es einfach nicht. Frau Abelssen hat zwei Söhne, die ihre Väter nicht kennen, und ihr Verlangen nach immer neuen männlichen Bekanntschaften hat sich trotz der Ehe mit Herrn Abelssen, den sie innig liebt,Read More
PR-Stunts, die vermutlich aus dem Ruder gelaufen sind, hat es schon immer gegeben – die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an den mehr als seltsamen Tod des US-amerikanischen Autors Eugene Izzi. Wie auch immer – der Umgang mit der Öffentlichkeit ist ein sensibles Feld und verlangt, vor allem wenn leichte Funktionalisierbarkeiten im Spiel sind, ein gerüttelt Maß an Verantwortlichkeit. Ein paar Überlegungen von Zoë Beck. Hauptsache, der Name ist richtig geschrieben – Ich weiß gar nicht, wie viele Kolleginnen und Kollegen mich mittlerweile schon gefragt haben, ob ichRead More

Posted On März 21, 2015By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck: More of the Same

More of the Same – In einem Interview mit mir stellte kürzlich der Moderator zufrieden fest, dass ich keinen Kriminalroman geschrieben habe, sondern einen Roman. Er wollte wissen, ob es mich nicht störe, dass ich trotzdem als Krimiautorin wahrgenommen werde. Er hat eine sehr klare Vorstellung davon, was ein Kriminalroman ist. Ich nicht. Woanders las ich „Spannungsroman“. Und ich erinnere mich noch lebhaft an die Diskussionen darüber, ob meine letzten x Bücher nun Thriller seien oder Krimis oder was. Das Krimigenre ist ja nun sehr schnell immer vielfältiger geworden undRead More

Posted On Februar 25, 2015By Zoe BeckIn Bücher, Litmag

Florian Wacker: Albuquerque

Knapp vorbei ist auch mitten hinein – Es sind ganz normale Menschen mit ganz normalen Berufen in Florian Wackers Kurzgeschichten. Und er beschreibt lakonisch und unaufgeregt den Moment in ihrem Leben, der nicht mehr ganz so normal ist. Von Zoë Beck. Da gibt es den Amateurfunker, dessen Freund Muffe immer öfter Petra heißt und deshalb sterben muss. Den Zugführer, der kurz vor Schichtende einfach aussteigt und einem Fuchs folgt, um dann eine fremde Nacht zu erleben. Den Busfahrer, der eine verletzte junge Eule auf den Beifahrersitz packt. Den jungen Mann,Read More
Vom Alltag ins Absurde – Seine Freundin fragt er, von wem sie denn wohl schwanger sei, das nervende Kleinkind will er umtauschen, im Suff erkennt er sich schon mal selbst nicht wieder, und der Engel, der das göttliche Schreibstipendium überbringt, verwechselt ihn mit Vladimir Nabokov und fliegt wieder fort. Zoë Beck über Stefan Abermann, eine der bekanntesten Stimmen der österreichischen Poetry Slam-Szene. Abermanns „Schatzkästlein des reinlichen Hausfreundes“ ist eine Auswahl seiner Slam-Texte, seine erste Sammlung. Er hat sie unterteilt in die Lebensbereich Haus, Frau, Kind, Garten und Esoterik, eine Aufteilung,Read More

Posted On Januar 28, 2015By Zoe BeckIn Bücher, Litmag

Joshua Ferris: Mein fremdes Leben

Zähne und Zweifel – Es ist ein Buch über einen Zahnarzt. Die wenigsten werden jetzt „Endlich!“ rufen. Aber es ist – erst mal ein Buch über einen Zahnarzt. Paul O’Rourke hat eine Zahnarztpraxis in bester Lage, nämlich auf der Park Avenue in Manhattan. Fünf Behandlungsstühle, drei Mitarbeiterinnen. Der Laden läuft sehr gut. Pauls Leben außerhalb der Praxis allerdings nicht so sehr. Die Besessenheit, mit der er anderer Leute Zähne und Zahnfleisch in Schuss hält, manchmal auch gegen ihren erklärten Willen, ist zum Teil echte professionelle Hingabe, zum Teil aber auchRead More
Die Angst vorm Lese-Algorithmus – Zurzeit geht mal wieder das Abendland unter, mindestens. Das hat irgendwie mit Amazon zu tun und irgendwie auch mit eBooks und irgendwie ganz bestimmt etwas mit Umbrüchen und Veränderungen, die als unbehaglich empfunden werden. Und vor allem als so was von neu und nie dagewesen. Es gruselt aus den verschiedensten Ecken, und paradoxe Fronten entstehen. Zoë Beck räumt ein bisschen auf. „Wenn es nämlich gelingt, was wahrscheinlich Amazon vorschwebt, über die Daten, die sie über ihr Vertriebssystem, erst recht über E-Book bekommen, sozusagen dann auchRead More
… nur ein Krimi? – Iris Radisch findet im Interview mit Kulturzeit, man müsse die Latte bei Sibylle Lewitscharoffs „Killmousky“ etwas niedriger hängen, da es sich nur um einen Krimi handele. Nach all den gewichtigen Themen in den vergangenen Romanen gönne sich die Hochliteratin eine Entspannungsübung. Zoë Beck findet diese Haltung etwas zu entspannt. Es gibt Gründe, warum sich sogenannte Hochliteraten beim „Wechsel in ein leichteres Genre schwer tun“. Der Grund ist nicht, dass es ihnen von wem auch immer „übel genommen“ wird, sondern dass Genreliteratur nicht per se eine leichtereRead More
Ach, Amazon – Teil 2 – Buchmesse Leipzig 2014, und ich werde zitiert mit „Find ich gut“, als es um Amazon Publishing geht. Nur lobende Worte hätte ich gefunden. Damit das so nicht hängen bleibt, braucht es den notwendigen Kontext. Ich war zu der Diskussionsrunde „Words & Money“ geladen. Außer mir noch Georg M. Oswald (Berlin Verlag), Mathias Gatza (fiktion.cc) und John Mitchinson (Unbound). Wer nicht mitdiskutieren konnte, war Laurenz Bolliger, der für die Kindle Singles bei Amazon zuständig ist. Was wir sehr schade fanden. Was auch Laurenz Bolliger schadeRead More

Posted On März 8, 2014By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck über Buchanfänge

Ilsebill salzte nach. Letztens stieß ich eine kleine Diskussion darüber an, wann man als LeserIn ein Buch weglegen kann oder darf, wie auch immer. Meine etwas harsche Behauptung, man könne bereits anhand der ersten Seite entscheiden, ob man ein Buch weiterlesen wolle, wurde natürlich bemäkelt, und ich denke – falsch verstanden. Es hieß, wenn gleich auf den ersten Seiten Spannung sein müsse, dann würde doch nur noch Einheitsbrei herauskommen, es gäbe keine Experimente mehr, keinen Individualismus. Genau das meine ich nicht. Es ist das Immergleiche, das mich vom Lesen abhält.Read More
Das eBook aka „Das Böse“ Friedrich Forssmans Artikel „Warum es Arno Schmidts Texte nicht als E-Book gibt“ macht gerade die Runde. Ich möchte ihn fast so zusammenfassen: Das eBook schmutzt, nässt und ist bissig. Außerdem ist es ständig besoffen und kotzt überall hin. Also: ein betrübliches Ding, dieses eBook. Nicht der Rede wert. Und doch redet man ständig darüber. Schließlich tritt man ja jeden Morgen in seine Kotze. So in etwa. Ich wurde Herrn Forssman einmal kurz vorgestellt, wobei ich nicht glaube, dass er sich daran erinnert, und auch ichRead More
Männer in der midlife crisis – Eigentlich ist es gar nicht erstaunlich, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Lebensentwürfe haben. Und dass viele damit unzufrieden sind. Und auch das gar nicht so neue Mantra „Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum“ ist eigentlich – ja, gar nicht so neu. Ben Stiller sah sich offenbar trotzdem bemüßigt, einen erstaunlich einfältigen Film zum Thema midlife crisis zu machen. Zoë Beck Walter Mitty führt an sich gar kein erstaunliches Leben. Er sitzt im Fotoarchiv des Magazins Life! und hat unter anderem dafür zu sorgen, dassRead More

Posted On Dezember 14, 2013By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck … für Frank Göhre

Bratkartoffeln Für Frank Göhre. Von Zoë Beck. Das Haus, in dem ich in Blankenese gewohnt habe, hat sich verändert. Nicht von außen, aber es sind ganz andere Leute drin. Meine Nachbarn, mit denen ich mir die Katze geteilt habe, sind weggezogen. Von mir ist nichts mehr dort. Der türkische Schneider ist auch nicht mehr da, er hatte versucht zu klagen, aber natürlich hat sein Vermieter gewonnen. In dem Lokal gegenüber von Frau Lühmann ist schon wieder Leerstand, aber es sagen sowieso alle, dass auf diesem Lokal ein Fluch liegt. NiemandRead More

Posted On November 30, 2013By Zoe BeckIn Bücher, Crimemag

John Grisham: Das Komplott

Der unzuverlässige Autor ‒ Grisham-Romane sind normalerweise David-gegen-Goliath-Geschichten. Das gilt auch im weitesten Sinn für sein neues Buch „Das Komplott“ Ex-Anwalt gegen das FBI. Aber ansonsten ist Zoë Beck nicht sehr zufrieden … Malcolm Bannister ist Anwalt, oder vielmehr war er einer, bevor er ins Gefängnis kam. Sein Verbrechen: Als kleiner Provinzadvokat wurde er unwissentlich in riskante Geldwäscheaktionen verwickelt und trotzdem ohne Gnade zu zehn Jahren Haft verurteilt. Er fühlt sich vom FBI mindestens genauso reingelegt wie von den Leuten, die ihn ausgenutzt und denen er somit die Anklage zuRead More

Posted On November 16, 2013By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck & die Polizei

Die Romane von Zoë Beck haben keine klassischen Ermittler-Konstellationen, schon gar keine mit Polizisten. Dass das so ist, hat mit einer Grundentscheidung zu tun, die sich mit einer gewissen Ideologieproduktion von Kriminalliteratur auseinandersetzt. Zoë Beck nimmt das Problem auseinander. Die Polizei und ich Eigentlich habe ich kein besonders stabiles Vertrauensverhältnis zum Freund und Helfer. Das hat mit einigen, ähm, unerfreulichen Erfahrungen in meiner Jugend zu tun, die ich hier jetzt nicht vertiefen möchte, das machen wir mal ein anderes Mal. Aber dann wollte ich ja unbedingt Krimis schreiben, und derRead More

Posted On Oktober 26, 2013By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Becks Schreibtipps

„Was soll ich denn mal schreiben?“ Als ich noch in Sachen Fernsehfilm unterwegs war, kam es mir so vor, als bestünde die Welt ausschließlich aus noch unentdeckten Drehbuchautoren. Selbst der unauffällige Geschäftsreisende im Flieger zwischen München und Hamburg zog ein Manuskript aus der Aktentasche, kaum dass er heraushatte, was ich beruflich so mache. Die Zahl der unverlangt eingesandten Drehbücher rechtfertigte eine Horde an PraktikantInnen, die schon mal vorsortierten, und natürlich war unsere Abteilung höchst unbeliebt bei der Poststelle im Haus. Seit ich Bücher schreibe, werde ich das Gefühl nicht los,Read More
„Ich will doch nur eine Geschichte erzählen …“ Im Moment geistern mal wieder diverse Reihenkonzepte heimlich durch die virtuelle Landschaft. Man kennt solche Konzepte vom TV, wenn zum Beispiel neue Autorinnen für eine bereits laufende Serie oder Reihe gebrieft werden oder eine neue Serie eben im Entstehen ist und sich Produzentin, Redakteur und andere beteiligte Menschen bereits einiges an Gedanken gemacht haben, um die Autoren einzunorden. Die Konzepte kennt man auch aus dem Bereich des Heftchenromans, denn auch, wenn immer derselbe Autorname draufstehen mag, steckt ein Pool dahinter, weshalb dieRead More
Wir brauchen zwei Sorten Bücher! Zoë Beck hat eine Umfrage über das Leseverhalten von Frauen und Männern studiert und grübelt über deren Sinn und Zweck. „Männer brauchen die Realismuskeule, Frauen tauchen in seelische Abgründe ab“ – oder anders gesagt: Frauen und Männer bewegen sich in Paralleluniversen. Wir brauchen deshalb zwei getrennte Chips-Sorten, wir brauchen – um es schon im frühesten Alter zu lernen – getrennte Überraschungseier … Der Graben zwischen den Geschlechtern kann nie groß genug sein. Finden wir also unsere Plätze, auch in Buchhandlungen, wo es für Frauen bereitsRead More

Posted On August 24, 2013By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck über Hobbys …

oder: Die schönen Dinge im Leben, die ich komplett verpasse, weil ich keinen anständigen Beruf habe. Früher war das ganz einfach. Mit „früher“ meine ich: in der Schule. Da gingen diese Steckbriefalben rum (ich bin Jahrgang 75, zur Erinnerung), in die man seine Lieblingsband und Augenfarbe und was nicht noch alles reinschreiben sollte, und eben auch: Hobbys. Ich weiß noch, wir schrieben einfach alles rein, was wir so machten, wenn wir nicht gerade in der Schule waren. Lesen, Schwimmen, Klavierspielen, Musikhören, mit Freunden rumhängen. Ein Hobby wird darüber definiert, dassRead More
re:publica 13 – Drei Tage on/off. Eine Zusammenfassung von Zoë Beck. Vom 6. bis 8. Mai trafen sich Menschen, die was mit dem Internet zu tun haben, auf der re:publica 13. Zum siebten Mal findet die Netzkonferenz in Berlin statt, zum zweiten Mal in der STATION Berlin, weil die Teilnehmerzahl so stark angestiegen ist: Mit siebenhundert Besuchern startete man 2007, und nun hatte man um die fünftausend. Von Familientreffen kann trotzdem gesprochen werden, der Eindruck, dass jeder irgendwie jeden kennt, ist geblieben. Verändert hat sich einiges. Heute gibt es vieleRead More