Wer sich in Kuba öffentlich von den Gebrüdern Castro abwendet, landet meist früher oder später im Knast. Und dort geht es in Kuba noch etwas ungemütlicher zu als in Europa. Der Franzose Didier Goupil hat sich mittels Doku-Fiction der Verhaftungswelle von 2003 genähert, aber der ultimative Roman über den sogenannten schwarzen März, sein gesellschaftliches Umfeld und die Situation kubanischer Gefangener steht weiterhin aus, befand Eva Karnofsky nach eher beschwerlicher Lektüre.
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Schweizer Kriminalliteratur boomt. Zumindest quantitativ. Die übermächtigen Schatten von Glauser und Dürrenmatt scheinen sich zu verziehen. Aber doch noch nicht ganz – Joachim Feldmann hat Tamás Kiss gelesen und ist noch nicht wirklich überzeugt.
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Von Ruhekillern und Krachmachern Wenn es um Babys und Lärm geht, kennt Stefan Slupetzky keinen Spaß. Das kann man ja verstehen. Nicht nur in Wien. Kleinkinder sind ja – akustisch gesehen – gefährlich. JÖörg von Bilavsky leidet mit. Stefan Slupetzky lebt „in einer beinahe dörflichen Gegend von Wien“. Umgeben von einem „malerisch begrünten Kirchenplatz, verkehrsberuhigt und voller Kaffeehäuser, Bars und Restaurants“. Geradezu ein Idyll, von dem der Wiener Krimiautor in einem Interview schwärmte. Kennt der ruhebedürftige Schriftsteller also den unerträglichen Krach von Bohrhämmern, Schneefräsen und Stereoanlagen aus eigener Anhörung? Wenn
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„Das heißt, mein Junge, dass die Menschenzeit sich von der Hüterzeit abgespalten hat. Während unsere Zeit weiterläuft wie gehabt, durchleben die Menschen nun immer und immer wieder denselben Tag, bis es uns gelingt, ihre Zeit wieder an unsere zu koppeln ...“ von Stefan Linster.
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Das klassische Gerüst einer funktionierenden Demokratie hat Berlusconi im Stil eines sich barock kostümierenden Kim Il Sung des Westens immer mehr aus seinen politischen Befestigungen gelöst. Unterstützt und beraten von einem ihm ergebenen Hofstaat (in den Parlamenten und den Medien), hat er konsequent auch das Private politisch für sich und seine Macht zu nutzen versucht. Carl Wilhelm Macke über den „größte Privatisierer der Politik unter allen derzeit politisch Mächtigen“.
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In seinem autobiografisch geprägten und posthum veröffentlichten Roman Ein Todesfall in der Familie schildert James Agee die alltägliche Erfahrung von Tod, Verlust und Einsamkeit aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder. Jörg Auberg hat die Neuauflage dieses wichtigen amerikanischen Romans gelesen.
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Was in Deutschland den meisten Menschen selbstverständlich erscheint, ist in vielen Ländern alles andere als der Normalfall: die Meinungs- und Pressefreiheit. Immer wieder werden an vielen Orten auf der Welt Journalisten behindert, bedroht, misshandelt oder getötet. Ein Kommentar von Carl Wilhelm Macke, Geschäftsführer des Vereins „Journalisten helfen Journalisten“.
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Kleine Kriminalistik für Krimis. Heute: Gentests, der Fluch des Krimis
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