Ulrich Baron In einem anderen Winter, im Kriegsjahr 1940, entwarf Walter Benjamin sein Bild vom Engel der Geschichte: „Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert.“ Betrachtet man heute die Trümmerhaufen in der Ukraine, besonders in Kiew, so weckt das Erinnerungen an Michail Bulgakow und seinen Roman „Die weiße Garde“, dessen Handlung 1918 in dieser vielfach umkämpften Stadt anhebt und dessen Bühnenfassung „Die Tage
Read More Der leere Spiegel Für die westliche Kultur mit vielen Verlustgefühlen behaftet, wird im Zen das spirituelle Erwachen traditionell als Satori bezeichnet. Jan Hendriksson versucht, das für uns Westler zu übersetzen. Satori zu erfahren bedeutet, zum Ursprung allen Lebens zurückgekehrt zu sein und tiefe Einsicht in die wahre Natur aller Dinge erfahren zu haben. Wenn du es erfährst, bedeutet das für dich: Du kannst nicht sterben, weil es kein Ich gibt, das sterben kann. Du warst, bevor du geboren wurdest. Durch das Erlebnis des Satori ist dein Glaube dahin.
Read More Die innere Musik 1 bild / 100 worte Ringen mit dem dunklen Netz, und ja, auch Facebook ist Arbeit (die wir uns weitgehend sparen). Stattdessen der Blick in die Birken, eine Ruhe über der Stadt, selbst der Mars-Rover ist in Urlaubsmodus. Abschalten. Frohheit. Der heilige Ernst des Vierjährigen, „einer, der führen wird“. Gemeint ist „gut“. Die innere Musik sagt, es spielt keine Rolle, wenn keiner dich sieht. Jeder Punkt strebt zur Unendlichkeit, eine Frage von Geometrie, sei freundlich zu dir selbst, okay, okay… All das liegt am Wegrand, zum Mitnehmen.
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