45 Jahre nach der Filmpremiere: Eine zweibändige Kassette öffnet die Fahrstuhltür zu einem der größten Filme aller Zeiten Eine Buchbesprechung von Alf Mayer Lee Unkrich (G.): Stanley Kubrick’s The Shining. Ausgabe: Englisch. Verlag Taschen, Köln 2024. Hardcover, 2 Bände im Schuber. Format 20.0 x 22.0 cm, Gewicht 3.71 kg. 1396 Seiten, 100 Euro. Verlagsinformationen: taschen.com Beinahe 1.400 Seiten über einen einzigen Film, das enthält die sensationelle Kassette »Stanley Kubrick’s The Shining« von Lee Unkrich und J. W. Rinzler, jetzt – 45 Jahre nach der Filmpremiere – in einer Volksausgabe von 100
Read More Wer gute Bücher liest, lässt es sich auch sonst gerne schmecken. Hier eine kleine Prise kulinaristischer Bücher, besprochen von Alf Mayer: Ixta Belfrage: Mezcla. Rezepte, die begeisternJakob Glatz: Das große Nuri Sardinen KochbuchThe Gourmand’s Egg. A Collection of Stories & RecipesJim Heimann: Menu Design in EuropaJamie Oliver: One. Geniale One Pot GerichteOttolengi Test Kitchen: Extra Good ThingsTobias Roth / Moritz Rauchhaus: Die Speise- und Wunderkammer der exzentrischen KücheSlow Food Genussführer 2023/24Thomas Vilgis, Stephanie Arlt, Gabriele Hussenether: Kochen in Kupfer. Material, Rezepte, Genuss Tatsächlich: Das Gelbe vom Ei (AM) „Meier, Meier – Tortenschleier“ und
Read More Mit dem Holzschnitt die Welt einfangen Dunkle Landschaften mit verblüffenden Lichteffekten und punktgroßen Menschlein, Kabuki-Schauspieler in phantastischen Kostümen, fragile Hochbrücken, die von Bauern überquert und von Hirschen beäugt werden, bewaffnete Frösche, die sich im blutigen Schlachtgetümmel bekämpfen, erotische Szenen mit aparten Konkubinen: All diese faszinierenden Szenen werden auf japanischen Holzschnitten dargestellt und entfalten seit dem 18. Jahrhundert ihren ganz besonderen Reiz. Wie der grandiose, 600 Seiten starke Taschen-Bildband „Der japanische Holzschnitt in 200 Meisterwerken“ zeigt, wurden Holzschnitte auch als Medien im Kampf gegen höfische Zensur eingesetzt und vermittelten über den
Read More Paläoart: Wie Künstler durch die Zeiten sahen von Markus Pohlmeyer I Dieses Buch ist selbst ein Dinosaurier: gigantisch und monumental, geheimnisvoll und furchteinflößend, imaginativ und phantastisch: ein Zeugnis davon, wie gesehen, gedacht, geträumt und gemalt wurde von jener fernen, so wundervollen und ins Heute ragenden Urzeit. Mit diesem Buch lebe ich schon seit Monaten: entdeckend, schwelgend, staunend. W. Ford bietet in seinem Vorwort eine methodische und kurze historische Einleitung, um Z. Lescazes Arbeit und die Bedeutung der Paläo-Art zu würdigen: „Die zeitgenössische Kunstform der ‚Paläo-Kunst‘ – eine visuelle Tradition, die
Read More „How does it feel?“ Ein Jahr und einen Tag mit Dylan – von Alf Mayer. Dieser Verlag macht einen wahnsinnig. Macht zumindest ein wahnsinniges Programm. Muss man ein Bob-Dylan-Fan sein, um die neueste Tat gutzuheißen? Ja und nein. 500 Euro für ein Buch aus einer auf 1765 Exemplare begrenzte Luxusauflage stoßen an manche Schmerzgrenze, können aber auch eine Anlageform sein. Die Wertsteigerungen der „Limited Editions“ des Verlags Benedikt Taschen sind oft exorbitant. Oder man wartet auf die Volksausgabe, das Äquivalent eines Taschenbuchs, nur eben Hardcover und zu solchen Preisen von
Read More Posted On Juni 1, 2016By Alf MayerIn Litmag
Taschen XXL Ein Mini-Zirkuszelt auf dem Gelände der Frankfurter Buchmesse, das kennen wir. Eine Weiternutzung des futuristischen Audi-Pavillons von der Automobilmesse während der Bücherschau gab es auch einmal, „brand eins“ profitierte davon (und konnte gerade mit dem 134-seitigen Audi-Geschäftsbericht 2015 als „Beilage“ seine Werbeeinnahmen aufbessern, das Wirtschaftsmagazin selbst hat 156 Seiten). Aber das sind Kinkerlitzchen gemessen an dem glamourösen und zugleich wohltätigen Auftritt, den sich der Verlag Benedikt Taschen auf der weltweit größten Messe der Eitelkeiten, nämlich beim Filmfestival von Cannes, jetzt im Mai 2016 einfallen ließ. Wie viele der
Read More Ganz großes Kino! Alf Mayer über das ultimative Chaplin-Buch. Er mochte keine trickreichen Effekte, kein Filmen am brennenden Holz vorbei aus dem Kamin heraus oder aus einem Kühlschrank, keine Parallelfahrten für einen Schauspieler, der nur gerade durch eine Hotelhalle geht. Seine Filme waren Liebesbriefe eines Künstlers an die Welt. Er hat die Schönheit gesucht, das Schöne in der Welt, das auch in einer Träne, in Not und Lachen, immer aber eben in einer gewissen Würde liegen konnte. Mit einem Prinzen und mit Shakespeare-Themen konnte er sich nie identifizieren. Er war
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