Philip Marlowe Tag

Mina kann auch Marlowe „Wieso soll man dies lesen und nicht lieber zu den Originalen greifen?“, frage ich mich meistens bei neuen Geschichten mit klassischen Krimihelden. Zu oft bleibt es bei einem handwerklich mehr oder weniger gelungenen Nachahmen des Vorbildes oder, schlimmer, es ist nicht mehr als ein müder Abklatsch. Denn was auf den ersten Blick als einfache Aufgabe erscheinen mag, stellt Autorinnen und Autoren, die es richtig gut machen wollen, vor vielfältige Herausforderungen. Einerseits müssen sie so nahe am Vorbild bleiben, dass die Figur „stimmt“ und nicht einfach nurRead More
Gar nicht so kurze Kurzbesprechungen von Joachim Feldmann (JF), Roland Keller (rok), Alf Mayer (AM) und Frank Rumpel (rum). Für die einzelnen Besprechungen bitte nach unten scrollen: Christoffer Carlsson: Hinter dem NebelCandice Fox: Outback Killers Sacha Jacqueroud: Erpressen erlaubtKatja Kleiber: Fataler Fall. Ein Frankfurt-KrimiDenise Mina: Die große Hitze. Ein Philip-Marlowe-RomanDror Mishani: Nicht Megan Nolan: Kleine Schwächen Hendrik Otremba: Der GräberByron Preiss (Hg.): Raymond Chandler’s Philip Marlowe. New Philip Marlowe Stories from Some of the World’s Leading Mystery Authors (1989)Maciej Siembieda: KatharsisBrigitte Tast, Hans-Jürgen Tast: Großmutter, warum hast du so großeRead More
Zur richtigen Zeit am falschen Ort – oder:  Chandler Square ist auch nur eine Kreuzung Von einem der auszog, um Philip Marlowe zu finden, und Banken nebst einer Baulücke mit Müllcontainern entdeckte Text und (Handy-)Fotos: Michael Friederici Marlowe ist ein klassischer Alt-Europäer – mitten in Kalifornien: Er liebt Mozart, kennt Proust, Hemingway, Flaubert, er spielt Schach (gegen sich selbst), trinkt alles, was nicht süß schmeckt und ist –mitten in der Autostadt Los Angeles- „not fussy about cars“. Verständlich, dass Chandler-Fans alte Säcke sind, die eine Maus nicht von einer App unterscheiden können.Read More