Welch ein Reichtum. Welch ein Land. Italien. Deine Paläste. Immer wieder. Wie eine große, schwere, edle Schatzkiste liegt der neue Prachtband aus dem Verlag Taschen auf dem Tisch: Massimo Listri: Italienische Paläste. XXL-Format, 29 x 39,5 cm, 640 Seiten, 6,81 kg schwer. Unmöglich, dieses Buch bei einem einzigen Durchgang zu erfassen. Zu viel Schönheit, zu viel meisterliche Proportion, zu viel göttlich-schönes Detail, zu viel an ästhetischer Erfahrung in einem Band. Er bietet eine überwältigende visuelle Kulturgeschichte, wie sie so noch kein Buch unternommen hat. Dieses Buch ist selbst so groß
Read More Sachbücher, kurz und bündig Sekundärliteratur ist unerlässlich, wenn man nicht nur konsumieren will. Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) waren im Revier unterwegs – mit: Gewerkschaftslinke Hamburg (Hg.): Das SchweinesystemUki Goñi: Odessa. Die wahre Geschichte. Fluchthilfe für NS-KriegsverbrecherPeter Haenger: Das Fleisch und die MetzgerJamie Hewlett – 40th Anniversary EditionStephan H. Lindner: Aufrüstung – Ausbeutung – Auschwitz. Eine Geschichte des I.G. Farben-ProzessesPaul Ott: Mord im Alpenglühen. Der Schweizer KriminalromanGordon Parks: The Atmosphere of CrimeGerald Posner: Pharma: Greed, Lies, and the Poisoning of AmericaMichael Striss: Columbo – Der Mann der vielen FragenDoug
Read More Mirabilia – Wundern und Staunen allüberall Alf Mayer über Massimo Listris „Cabinet of Curiosities“ „Wunderkammer“, das ist eines der deutschen Worte, die es in die englische Sprache geschafft haben. Es hat einen schönen Klang. Im Fall von „Die Wunderkammer der deutschen Sprache“ aus dem Verlag Das kulturelle Gedächtnis war es allerdings auch die Gestaltung, die es gerade zu einem der 25 schönsten Bücher des Jahres gemacht hat, das aber nebenbei. Der Begriff Kunst- und Wunderkammer taucht zum ersten Mal in der 1564 bis 1566 im schwäbischen Meßkirch entstandenen „Zimmerischen Chronik“ des Grafen Froben
Read More Paradies-Tour für Bücherfreunde Im XL-Format führt ein opulenter Bildband durch die schönsten alten Bibliotheken der Welt. Alf Mayer hatte Gelegenheit, sich ein Vorexemplar anzusehen. In diesem Buch kann man sich verlieren. Es ist passend, dass der Mann, der für dieses teuflisch verführerische Prachtbuch indirekt das Samenkorn legte, in Fontanellato nahe Parma in jahrelanger Arbeit das weltgrößte Labyrinth gebaut hat, von dem er bereits seit seiner Kindheit träumte: im Museumsareal La Masone. Der Verleger und Designer Franco Maria Ricci, besonders durch seine ab 1982 erscheinende Kunstzeitschrift FMR bekannt geworden, war der erste große Arbeitgeber des 1953
Read More