Josephine Tey Tag

Ein Erstling von 1929, ursprünglich unter Pseudonym Im Jahre 1929, so erzählt es der englische Autor Martin Edwards in seiner magistralen Genregeschichte „The Life of Crime“, erfüllte sich für einen schottischen Schriftsteller der Traum eines jeden Debütanten. Gleich mit seinem ersten Detektivroman, „The Man in the Queue“, gewann der junge Mann zwei renommierte Preise, einen im heimischen Großbritannien und einen in den USA. Stutzig macht, dass Edwards mit dieser schönen Geschichte sein Kapitel über „Queens of Crime“ einleitet. Denn hinter dem männlichen Pseudonym Gordon Daviot verbarg sich die 1896 inRead More
Joachim Feldmann (JF), Tobias Gohlis (TG), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) über: Murmel Clausen: LemingMathijs Deen: Der RetterLucie Flebbe: Bad Business. Deal mit dem TodJohn Galligan: Bad Axe CountyAlina Grabowski: Frauen und Kinder zuerstChris Hadfield: The Defector. Die Jagd beginntBernhard Kegel: GrasAdam Morris: BirdTill Raether: Danowski: SturmkehreRoberto Saviano: FalconeDaria Shualy: Lockvogel Josephine Tey: Wie ein Hauch im WindKim Wakker: Der Frauenbeauftragte. Ein queerer Campus-Krimi ** ** Welch Chronik eines angekündigten Todes (AM) »Mut macht einsam« oder »Einsam ist der Mutige« heißt der italienische Originaltitel von Falcone, jenem Buch,Read More
Thomas Wörtche zu Josephine Teys „Nur der Mond war Zeuge“ „Das Grauen“, schreibt Louise Penny in ihrem Vorwort zu Josephine Teys „Nur der Mond war Zeuge“, ist „weit mächtiger, wenn es nicht ausbuchstabiert wird, sondern nur angedeutet“.  Ja, so etwas kann in der Tat bei Kriminalromanen oder anderen einschlägigen Narrativen (zum Beispiel bei Henry James „The Turn of the Screw“) vorkommen. Aber auf welcher Ebene siedeln wir das Grauen jeweils an? „Nur der Mond war Zeuge“ – ab jetzt verwende ich den Original-Titel „The Franchise Affair“, weil der Mond in demRead More