Alf Mayer über die Sachbücher:Jim Heiman: Surfing. A History from 1778 to TodayMittelweg 36: BesatzungsgesellschaftenSofi Oksanen: Putins Krieg gegen die FrauenGary Stevenson: Das Milliardenspiel. Wie man eine Bank ausraubt – und den Rest der Welt gleich mit Aus dem Blickfeld verschwunden (AM) Mit Russlands Überfall auf die Ukraine ist ein Phänomen in die soziale Wirklichkeit Europas zurückgekommen, das lange überwunden schien: das Leben unter militärischer Besatzung. 17 Prozent des ukrainischen Staatsterritoriums sind russisch besetzt. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland zusammen. Im deutschen Diskurs aber stellt das Thema Besatzung eine Leerstelle
Read More Wer gute Bücher liest, lässt es sich auch sonst gerne schmecken. Hier eine kleine Prise kulinaristischer Bücher, besprochen von Alf Mayer: Ixta Belfrage: Mezcla. Rezepte, die begeisternJakob Glatz: Das große Nuri Sardinen KochbuchThe Gourmand’s Egg. A Collection of Stories & RecipesJim Heimann: Menu Design in EuropaJamie Oliver: One. Geniale One Pot GerichteOttolengi Test Kitchen: Extra Good ThingsTobias Roth / Moritz Rauchhaus: Die Speise- und Wunderkammer der exzentrischen KücheSlow Food Genussführer 2023/24Thomas Vilgis, Stephanie Arlt, Gabriele Hussenether: Kochen in Kupfer. Material, Rezepte, Genuss Tatsächlich: Das Gelbe vom Ei (AM) „Meier, Meier – Tortenschleier“ und
Read More Alf Mayer über „Menu Design in Europa“ „Freiheit geht durch den Magen“ lautete der Untertitel des Film „À la Carte!“, der im November 2021 in die Kinos kam und ein veritabler Arthouse-Erfolg wurde. Der französisch-belgische Kinofilm von Éric Besnard erzählt darin, wie der Koch des Herzogs von Chamfort am Vorabend der Französischen Revolution den Adel brüskiert und fürs niedere Volk zu kochen beginnt. Er gründet in dieser halbwahren Geschichte das erste Restaurant Frankreichs. Wahr daran ist, dass sowohl private Restaurants wie auch die Speisekarte – ein uns heute selbstverständliches Accessoire beim
Read More Bücher, kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) über … Helmut Böger: Mord im Adlon Jonas Bonnier: Der Helicopter Coup Christopher Brookmyre: Wer andern eine Bombe baut Curtis Dawkins: Alle meine Freunde haben wen umgebracht Julia Ebner: Wut. Was Islamisten und Rechtsextreme mit uns machen Castle Freeman: Der Klügere lädt nach Jim Heimann: Dark City. The Real Los Angeles Noir Barbara Korte: Geheime Helden. Spione in der Populärkultur des 21. Jahrhunderts Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung.
Read More Blaue Stunde: Der Stoff, aus dem die Krimis sind Alf Mayer hat sich Jim Heimanns und Steven Hellers „20th Century Alkohol & Tobacco. 100 Years of Stimulating Ads“ angeschaut. Die schönsten Anzeigen für Alkohol und Tabak aus einem Jahrhundert. Es scheint weit zurückzuliegen. Mal sehen, wie lange es dauert, bis dieses Buch unter dem Ladentisch verkauft werden muss. Nicht wenige der Illustrationen in diesem Buch – allesamt Werbekampagnen aus den USA zwischen 1900 und 1999 – haben etwas beinahe unschuldig Frivoles, ja Pornografisches, mindest Verbotenes. Farbenfroh und unbekümmert wecken und feiern sie die Lust am Schmauchen
Read More Reiche sterben auch nicht anders Das schon länger angekündigte „Dark City. The Real Los Angeles Noir“ von Jim Heimann erscheint – endlich – Mitte März. Alf Mayer hat sich bereits mit dem Band beschäftigen können. James Graham Ballard hätte dieses Buch gemocht. Los Angeles war dem britischen Autor – der als erster großflächig begriff, dass unsere Zukunft dystopisch sein wird – immer die Hauptstadt der dunklen Träume. Unvergessen sein Bekenntnis, 1992 im Sammelband „The Pleasures of Reading“, dass ihm seine dreibändigen, im Beverly Hilton Hotel gestohlenen Gelben Seiten von L.A. ein unerschöpfliches Material
Read More Planktonreich wie der Ozean – Alf Mayer über Jim Heimanns Kulturgeschichte des Surfens. Vorsicht, dieses Buch macht Sehnsucht. Man muss nicht zwingenderweise selbst aktiver Surfer sein, um beim Blättern ein um das andere Mal aufzuseufzen, um sehnsüchtig ans Meer zu denken und all die Stunden, die man dort schon verbracht hat – und noch verbringen will. „Surfing“ vom Jim Heimann ist eine beinahe aus der Zeit gefallene Ode an die Blaue Blume der Romantik. Das monumentale, wunderschöne, wunderblaue Buch erzählt von einer Sehnsucht, die der Frühromantiker Novalis (eigentlich George Philipp
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