Ken Bruen Jack Taylor Übersetzt von Susanna Mende In Interviews werde ich dauernd gefragt, woher dieser merkwürdige, angegraute, mürrische Privatdetektiv Taylor kommt. Er ist der schlechteste Detektiv der Welt. Fälle werden nicht wegen, sondern trotz seiner Hilfe gelöst. Er ist trunksüchtig drogensüchtig rüpelhaft unausstehlich und in schlechter Verfassung und doch … Forsters berühmte Worte. Er erledigt seinen Kram … irgendwie, und er sucht verzweifelt Anschluss, auch wenn er es nie zugeben würde. Aber Kontakt herzustellen, das gelingt Jack … normalerweise, wenn er es am wenigsten erwartet. Seine Liebe zu Büchern
Read More Saufen & balgen … – Die Jack-Taylor-Romane von Ken Bruen in den berüchtigten „kongenialen“ Übersetzungen von Harry Rowohlt waren schon nicht so der Knaller. Als Vorlage für bewegte Bilder braucht man ja auch nicht unbedingt literarische Meisterwerke. Bis auf wirklich schöne Bilder von Galway, der irischen Hafenstadt, in der Jack Taylor umgeht, ist auch mit der TV-Adaption nicht viel los, meint Anna Veronica Wutschel. Gerechtigkeit? Nichts als eine Farce? Familie, Freundschaft – heikles Terrain, das mehr ernüchternde Enttäuschung bereithält als Geborgenheit und Liebe? Beziehungen? Nichts als Floskeln, Versprechungen, auf die
Read More