Sprache, Form und Dichtung. engramme. dinge ohne augen zeugen. gedichte zu den arolsen archives – von Ulrike Schrimpf Dieser Text ist ein Vortrag, den die Schriftstellerin Ulrike Schrimpf für ein Symposium an der Folkwang Universität Essen und für Studierende im Bereich „Design / Buch- und Textgestaltung“ geschrieben hat. Wir veröffentlichen ihn mit ihrer freundlichen Erlaubnis. Hier geht es bei uns zu ihrer Besprechung von Andreas Pflügers „Wie Sterben geht“ und großen Gespräche mit Ulrike Damm, Tanja Schwarz und Steve Rasnic Tem bei uns hier. – D. Red. ** ** Das,
Read More Du mußt versuchen, den Schweigenden zu hören: Über Paul Celans Schweigen Essay von Wolfgang Johann I. Paul Celans poetisches Verstummen angesichts der Shoah wurde sehr berühmt und oft besprochen. Man fragt sich manchmal, für wen eigentlich Celan geschrieben hat: Zumindest für die Menschen, die sich Gedichte vorlesen und über sie sprechen. Zu seinen Lesern gehören sicherlich auch die Akademiker:innen, die fleißig Wörter wie Steine umdrehen, um auf deren Rückseite noch etwas Verborgenes zu entdecken. An einige von ihnen wird Celan vielleicht gedacht haben, als er bekümmert feststellte, dass man seine Todesfuge bereits
Read More Auf dem Weg zum Essay. Ein Essay In einem schönen Nachtrag zu unserm Special Essay Special einige Gedanken von Markus Pohlmeyer, überaus produktiver Essayist bei Culturmag, zur Verfertigung des Essay an sich. Wir leben in einem intertextuellen Zitaten-Multiversum – das ist schön und anstrengend zugleich (man könnte ja jemanden überlesen, überhört, übersehen haben)! Aber ich, der Einzelne, freue mich, daran partizipieren zu können. Ohne mühselig durch Europa auf der Suche nach Handschriften zu reisen, um diese dann in Bibliotheken abzuschreiben. Cicero und Seneca gibt es heute einfacher. Dennoch und wie
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