Moorbauer 1 bild / 100 worte Es war einmal, vor 100 Jahren, eine Bäuerin im Moor. Nach dem Krieg verkaufte sie Kaffee und Kuchen an die Männer, die ihre Schiffe die Peene hochzogen. (Eher Schnaps, wendet ein der Kollege, dessen Opa Torf stach bei Bremen.) Und ach, dieser Vollmond, das bleiche Licht auf nächtlichem Schilf. Wer reitet so spät. Die Stille. Jede Leserin kennt das Moor, aus „Sturmhöhe“, dessen Verfasserin dort lebte und starb. She made haste to leave us, schrieb ihre Schwester, und über das Buch: Es sei ein
Read More Familientag 1 bild / 100 worte „Meine ganze Sippe: Alte Frauen mit unmöglichen Hüten, auch sonst schon von Natur aus nicht gerade für eine Schönheitskonkurrenz ausgestattet: Bauerngestalten, wie sie Anker gemalt.“ – Damit können wir in unserer Sippe nicht dienen, nicht mit solchen Hüten, nicht mit solchen Frauen, selbst wenn bei Familientagen die eine oder andere Dreiundachtzigjährige schon mal nackt in den See springt. „Die Badehose: Das überschätzteste Kleidungsstück, das es gibt“, meinte eine Kusine dazu und hüpfte der Greisin hinterher. Wir andern bekleidet im Restaurant… was soll ich sagen?
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