1 bild / 100 worte Was das Unbewusste nicht kennt „1 bild / 100 tote“ wollten wir schon schreiben, und ja – in den alten Darstellungen käme die Anzahl hin. Zum Beispiel im Basler T. Haben wir nachgezählt? Naturellement pas. Weshalb wirkt es im Ausschnitt oben, als würde der kleine Tod eine Gesichtsmaske bügeln? – „Wisset“, sagte neulich C., „das Unbewusste kennet nicht den Tod.“ – Wir so: „What?!?“ – Sie so: „Freud“. – Das erklärt EINIGES, auch Omar Chayyam, der in den Nachthimmel starrte und daraus einen Kalender strickte,
Read More Zeugnis des Ersten Weltkrieges aus einem belgischen Schützengraben – Kurz bevor Stefan Hertmans‘ Großvater starb, vermachte er seinem Enkel sein Tagebuch, das in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg beginnt und kurz vor seinem Tod endet. Der Enkel brauchte drei Jahre um den richtigen Ton zu finden, um die Tagebücher herauszugeben. Nun setzt er mit “Der Himmel meines Großvaters” seinem Vorfahr ein Denkmal – und den meist bitterarmen flämischen Soldaten, die unter französischsprachigen Offizieren als Kanonenfutter in einen ungleichen Krieg geschickt wurden. Wer überlebte, trug sein Trauma ein Leben lang
Read More Auf einer Blockflöte orgeln – Jean Echenoz fasst auf 125 Seiten den Ersten Weltkrieg erzählerisch zusammen. Von Wolfram Schütte Die Zahl „14“ ist der Titel des jüngsten der Romankonzentrate, mit denen der 1947 im provenzalischen Orange geborene französische Erzähler Jean Echenoz bei uns – zuletzt immer in der Übersetzung H. Schmidt-Henkels – bekannt wurde. Es waren kurz gefasste biografische Verdichtungen, deren unterschiedliche „Helden“ der französische Musiker Ravel, der tschechische Langstreckenläufer Zatopek & der serbische Allround-Erfinder Tesla waren. Was dabei biografischen Spuren folgte oder der Fantasie des recherchefreudigen Autors zu verdanken
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