Verraten und verkauft Man kann sie eigentlich nicht mehr lesen. Romane, die atmosphärisch vom kriminellen Dunst des zerstörten Nachkriegsberlin zehren. Wo sich Spione aus aller Herren Länder reihenweise über den Weg laufen, der Schwarzmarkt und das Geschäft mit der käuflichen Liebe blühen. Wo sich die Lebenswege von Menschen kreuzen, die sich besser nie begegnet wären. Aber genau auf dieses schaurig-historische Ambiente und das ebenso skrupellose wie verstörte Personal setzt der aus Tschechien stammende, vorübergehend in Berlin lebende und derzeit in Kanada residierende Dan Vyleta. Der Lude, die Hure, der Spion,Read More

Posted On März 5, 2009 By In Musikmag

Minilogue: Animals – The Movie

Transformation Wie schon die Surrealisten wussten, ist alles irgendwie mit allem verbunden, und dies sichtbar zu machen, ist Kunst wie diese am besten geeignet. Von Tina Manske Den beiden Schweden Sebastian Mullaert und Marcus Henriksson genügt es nicht, mit „Animals“ im letzten Jahr ein äußerst bemerkenswertes Minimal-Elektro-Album fabriziert zu haben, nein, jetzt legen sie mit „Animals – The Movie“ noch eins drauf und präsentieren einen besonderen Ohren- und vor allem Augenschmaus. Schon seit der Gründung von Minilogue im Jahr 2000 war der visuelle Part ein fester Bestandteil des Bandkonzeptes. NunRead More
Kaum jemand schreibt so unterhaltsam über Literatur wie der Schweizer Germanist Peter von Matt. Hier leuchtet nicht nur die Poesie, sondern auch ihre Deutung. Von Gisela Trahms Read More
Neunzehn Geschichten aus zwölf verschiedenen Ländern erzählt uns Magris hier. Geschichten, von denen einige sehr kurz und trotzdem bewegend, lange nachhallend sind. Von Carl Wilhelm MackeRead More
Hinter Schlössern und Riegeln schlummert seit Jahren ein prächtiger Schatz aus der Nazizeit. Steffen Kopetzky schickt in seinem vierten Roman "Der letzte Dieb" seinen Helden auf die abenteuerliche Suche danach. Die Verlockungen des Verborgenen sind allzu süß, schon immer gewesen. Senta Wagner hat sich Ihnen hingegeben… Read More
In ihrem Roman Eat the Document versucht Dana Spiotta, den Widerstand der Sechziger mit dem Aufbegehren der Globalisierungskritiker zu verschränken, bleibt aber in einem glatten Oberflächenrealismus stecken, der kein widerständiges Bewusstsein zu entwickeln vermag. Von Jörg AubergRead More
Der irische Autor Colm Tóibín kann es sich leisten, dem Klischee zu folgen, wenn ihm danach ist. Befragt, womit er die Wochenenden verbringe, erwiderte er artig: „I get drunk“. Was sonst?! Und wenn seine Erzählungen Mütter und Söhne heißen, richten wir uns vorsorglich auf Ströme von Whiskey und Gefühl ein – Liebe im Übermaß, wortreiche Dramen usw. usw. Aber solche Klischees bedient Tóibín natürlich nicht. Von Gisela TrahmsRead More
Mestizaje es grandeza...zumindest ist das oft der Fall. Manchmal aber amalgamieren mehrere Subgenres in einem Roman aber nicht so recht. So wie bei Eliot Pattisons "Das Ritual". Stellt Hans Richard Brittnacher bedauernd fest … Read More