Unheimliche Morde in einer Kleinstadt und ein Jugendlicher, der sich für einen angehenden Serienmörder hält. Was im ersten Moment wirkt wie ein halbwegs typischer Gemetzelthriller mit Anklängen an Jeff Lindsays Dexter-Morgan-Bücher, entpuppt sich als Crossover aus Horror-, Serienkiller- und Entwicklungsroman. Das lässt Kirsten Reimers etwas unschlüssig zurück.
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Am 1. September 1989, wenige Wochen vor dem Sturz der Mauer, übersiedelte Ronald M. Schernikau aus der BRD in die DDR und wurde deren Staatsbürger; nicht nur deswegen wird er der „letzte Kommunist“ genannt, wie auch das in diesem Frühjahr erschienene Buch heißt, das sein langjähriger Begleiter Matthias Frings über ihn schrieb. Von Tina Manske
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Eine Erinnerung an Heinz Czechowski, Lyriker und Essayist, der am 22. Oktober in Frankfurt am Main nach langer Krankheit starb. Von Gisela Trahms
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Einspruch! Man macht es sich doch etwas sehr leicht, die seit einiger Zeit in den Feuilletons köchelnde "Sloterdijk-Honneth"-Debatte über das Elend des Sozialstaates und den Großmut der ‚Leistungsträger’ als „Kasperltheater der gehobenen Stände“ (Jens Jessen in der ZEIT) abzutun. Das sei doch, so ist weiter zu hören und zu lesen, nur ein Gedankenaustausch zwischen zwei philosophischen Gockeln, ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für Kulturjournalisten, ein Seminarangebot im Fachbereich Philosophie des Aufbaustudiums für Senioren usw. Carl Wilhelm Macke widerspricht.
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Timo Berger: Botanischer Garten – Nein, kein nackter Wilder. Und Gespött gilt allenfalls dem Klischee. Aber so entschlossen das Gedicht die plumpen Dichotomien gleich zu Beginn beiseite wischt, so sehr wehrt es sich gegen das Übersehen tatsächlicher, sozialer Gegensätze. Unterschiede, die unverkennbar (und, wenn es das gibt, unverschweigbar) sind für den, der kritisch und „mit leichtem/ Rotstich“ sieht.
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Wie und wann wir unsere Kindheit hinter uns lassen und erwachsen werden, ist bei jedem anders. Anne Wiazemsky hat den aufregenden Lebensabschnitt in einem autobiografischen Roman festgehalten, der 2007 in Frankreich mehrfach preisgekrönt wurde. Von Senta Wagner
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Mit seinen großen Romanen "Fette Welt", "Der große Bagorozy" und "UC" hat sich Helmut Krausser in die erste Riege der deutschen Gegenwartsautoren geschrieben und genießt gerade bei der jüngeren Leserschaft Kultstatus. Mit "Einsamkeit und Sex und Mitleid" blickt er nun in das kalte Herz unserer Metropolen-Gegenwart. Von Karsten Herrmann
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"Gangster Opfer Detektive" - Warum Jochen Schmidt mit seiner Typengeschichte der Kriminalliteratur scheitert. Von Ulrich Noller
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