Allerspätestens seit John Zorns „Spillane“-Projekt haben Jazzmusiker aller Couleur viel Freude, kleine scénes noires in Musik zu fassen – Minihörspiele mit geringem Wortanteil sozusagen.
Read More „The Wire“ ist jetzt endlich auch hierzulande für alle zu haben.
Schnell, intelligent, spannend, lustig, vielschichtig – die amerikanische Krimiserie „The Wire“ ist eine der herausragenden Fernsehproduktionen der letzten Jahre. Jetzt endlich kann man die erste Staffel auf DVD kaufen. Von Ulrich Noller
Read More Die junge Amerikanerin Stephenie Meyer erwacht eines Tages nach einem erotischen Liebestraum, schreibt diesen auf und landet einen Millionenbestseller. Nadja Israel hat sich das Phänomen genauer angeschaut.
Read More Noch eine Sherlock Holmes Verfilmung? Ja! Und diesmal eine, die die ganze olle Holmes-Folklore nicht wiederkäut und unter dem Rezeptionsgerümpel etwas sehr Taugliches hervorzieht. Henrike Heiland war im Kino.
Read More Im Fernsehen ist bei arte acht Dienstage lang herausragende Krimikultur zu bestaunen
Read More Leid und Leidenschaften Die kongeniale Verfilmung eines phänomenalen Bestsellers. Stieg Larssons Psychothriller „Verblendung“ als fesselndes Mystery-Drama. Dazu die anbetungswürdige Noomi Rapace. Jörg von Bilavsky war im Kino … Das Licht geht aus. Dunkle, schwebende Harmonien erfüllen im perfekten Dolby-Surround-Sound den gut gefüllten Saal. Die Kinogänger blicken erwartungsvoll auf die noch schwarze Leinwand. Doch was werden die nächsten zweieinhalb Stunden bringen? Enttäuschung oder Erstaunen über die Verfilmung eines unglaublich erfolgreichen Bestsellers? Wird der Film den gleichen Nervenkitzel generieren wie das Buch? Werden die Hauptdarsteller des Films mit den Figuren in den
Read More Carl Wilhelm Macke hat die neue Ausgabe von Akzente, der „Zeitschrift für Literatur“ gelesen.
Read More Edel-Mist
Sensible Gemüter gruseln sich angeblich bei den Schlachteplatten, mit denen uns die Fernsehfigur Tony Hill aus Val McDermids Werkstatt konfrontieren. Aber es gibt auch andere Gefahren. Für die Augen zum Beispiel, wie Henrike Heiland schmerzhaft lernen musste …
Read More Amedeo Modigliani – das sind nicht nur die langen Hälse und die leeren Lidspalten. Eine Werkschau in Bonn differenziert unser Bild des Künstlers und macht es leicht, ihn zu lieben. Gisela Trahms hat sich die Ausstellung angesehen.
Read More Theater als Obsession und Glücksspender - Peter Münder über den faszinierenden Andrea-Breth-Interviewband "Frei für den Moment".
Read More Zwei CD-Editionen bei Bear Family Records gedenken zu seinem 20. Todestag dem großen deutschen Kabarettisten und Satiriker Wolfgang Neuss. Von Tina Manske
Read More Jahrhundertealte Diskreditierung Dass die abendländische, patriarchale Kultur das weibliche Geschlechtsorgan über Jahrhunderte verschwiegen und im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln gehalten hat, dürfte weitgehend bekannt sein, Sanyal aber legt akribisch dar, welch beträchtlicher Aufwand dafür betrieben wurde. Von Tina Manske Selbst aufgeklärten Frauen des 21. Jahrhunderts fehlen die Worte, wenn sie über ihr Geschlecht sprechen. Formulierungen wie ‚das da unten‘ oder ‚zwischen den Beinen‘ sind immer noch an der Tagesordnung, wenn’s hoch kommt nimmt man auch schonmal das Wort ‚Muschi‘ in den Mund, klingt ja auch irgendwie niedlich. ‚Fotze‘
Read More Es reicht nicht zur Vision Maria Svelands Bitterfotze beginnt als wütende Rundumanklage gegen ein System, das Frauen immer noch auf Sparflamme hält, unterdrückt und klein haut – und enttäuscht am Ende doch mit einer Affirmation des heteronormativen Weltbilds. Von Tina Manske Die dreißigjährige Sara nimmt sich eine Woche Urlaub und fliegt nach Teneriffa ohne ihren Mann und ihren kleinen Sohn. Der Grund ihres Ausflugs ist eine erwünschte Auszeit, da sie beginnt, eine verbitterte Frau zu werden. „Ich bin richtig bitterfotzig“, sagt sie, und ihr fällt auf, dass ihr täglich Bitterfotzen
Read More Die Arbeiten der Fotografin und Schriftstellerin Monika Bulaj geben uns Anstöße, wieder das suchende, geduldige Sehen zu lernen. Ein Porträt von Carl Wilhelm Macke
Read More Doppelstunde Geschichte mit Uli und Bernd: Der Film wirkt wie ein Spiegel, und es ist gerade in den letzten Tagen interessant zu beobachten, wie genau die empörten Äußerungen aus den verschiedenen Lagern jeweils exakt diejenigen porträtieren, die sich zu Wort melden.
Read More Exquisite Augenlust, visuelles Tai-chi: Das Frankfurter Städel Museum zeigt Kostbarkeiten aus der Blütezeit des Stilllebens. Von Gisela Trahms
Read More Richard? Welcher Richard? Handelt es sich nicht um einen Film über die Asien – Tournee der Berliner Philharmoniker? Sollte man daher nicht besser titeln: A Kick out of Simon (Rattle)? Nein, eben nicht, und das ist schon eins der essentials des Films. Von Gisela Trahms
Read More Posted On Juli 31, 2006By Karsten HerrmannIn Vermischtes
Eine Einführung in den Buddhismus Der Buddhismus boomt im Westen: Der Dalai Lama wird bei seinen öffentlichen Auftritten schon fast wie ein Pop-Star umjubelt, in den Supermärkten und Möbelgeschäften haben Buddha-Statuetten in allen Größen und Formen Einzug gehalten und allerorten sprießen kleine Zen-Gemeinden und Meditationszirkel aus dem Boden. Doch was bedeutet der Buddhismus, diese neben Christentum und Islam dritte große Weltreligion jenseits von Lifestyle und Pop? Bietet er den Sinn und Spiritualität suchenden Menschen im Westen, in einer von Medien, Werbung, Stress, Hektik und Zersplitterung geprägten Gesellschaft, tatsächlich eine alltagstaugliche
Read More Fußball und Rock’n’Roll. Ein subjektiver Spielbericht vom „Hurricane Festival 2006“ in Scheeßel. Während sich die Deutsche Elf mit dem fulminant gestarteten Achtelfinale gegen Schweden eine Runde weiter schießt, wälzen sich 50.000 Festival-Besucher im Staub und feiern den deutschen Sturm, 70 geniale Bands aus Deutschland und der Welt und natürlich sich selbst. Von Markus Kuhn
Read More Fast eine Offenbarung John Griesemer ist mit seinem Roman „Rausch“ der Shootingstar der amerikanischen Literatur und wird schon in einem Atemzug mit Autoren wie Jonathan Franzen, Jeffrey Eugenides oder auch Don DeLillo genannt. Bei allem vorauseilenden Ruhm und sich überschlagenden Lobesworten erweist sich der 1947 in New York geborene Autor bei seiner Lesung in Osnabrück als ein auf den ersten Blick sympathischer Mensch – mit seinem jungenhaft-verschmitzten Lächeln, seinem legeren Outfit und quicklebendigen Augen wirkt er wie „der nette Kerl von nebenan“. Voller Respekt zeigt er sich geehrt zusammen mit
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