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Posted On März 8, 2014By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute: Gerichtssäle sollten sankrosankte Orte der Gerechtigkeit sein, Richter unparteiische Diener der Justitia. Was aber passiert, wenn die Praxis tagtäglich etwas ganz anderes zeigt? Christopher G. Moore – gelernter Jurist – über harte Realitäten, nicht nur in Thailand: Judging the Judges: Distrust and the rise of Violence against Courts Judges are expected to be impartial storytellers, weaving their narratives from the evidence presented to them, considering previous cases withRead More

Posted On März 8, 2014By Mara BraunIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Hinter der Linie, vor dem Spieltag

Hinter der Linie, vor dem 24. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Voilà, die letzten elf Spieltage der Saison sind angebrochen. Bitte merken Sie sich für diese kommenden Wochen den Begriff Kellerduell – oder lassen Sie es vielleicht auch bleiben, so oder so wird er bis Mitte Mai nicht mehr aus der Top Fünf der Wörter zu vertreiben sein, die Sportjournalisten bei der Anmoderation der Spielbeiträge benutzen … Weitere Dauerbrenner sind der stets gefährdete Ligadino, das klassische Derby und in der jetzigen Saisonphase auch gerne eine Kombination aus mehrerenRead More
Reines Glück des Montage-Kinos – Ein Nachruf auf den großen französischen Filmregisseur Alain Resnais von Wolfram Schütte. Alain Resnais war der älteste unter den Regisseuren der Nouvelle Vague, aber neben dem Welschschweizer Jean-Luc Godard auch der kreativste, ästhetisch wagemutigste unter den französischen Filmregisseuren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er ist „jung“, sprich: experimentell geblieben bis in sein 91. Lebensjahr, in dem sein jüngster bzw. nun letzter Film entstand, der auf der diesjährigen Berlinale lief & dort mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet wurde („Aimer, boire et chanter“). Am besten verstehtRead More
Fragen eines arbeitenden Lesers – Von Joe Paul Kroll Die Feuilletondebatte der Saison umkreist die Frage nach der (privilegierten) sozialen Herkunft jüngerer deutscher Autoren und der damit zusammenhängenden unterstellten Langweiligkeit und Gleichförmigkeit ihrer Hervorbringungen. In den Debattenbeiträgen konnte man immer wieder mehr oder weniger offen vorgetragene Verwerfungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur lesen, nicht selten zugunsten ihres anglo-amerikanischen Pendants. So auch bei einer Podiumsdiskussion zum Thema, die ich unlängst verfolgte. In der Diskussion wurde jedoch auch die These laut, es mangele durchaus nicht an guter Literatur in deutscher Sprache, sondern vor allemRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: Die schönärschige „Venus Callipigia”. Am liebsten nackt Der wöchentlich geübte Zehnerschritt hat mir diesmal einen besonders aufregenden GastRead More

Posted On März 5, 2014By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Jean Echenoz: 14

Auf einer Blockflöte orgeln – Jean Echenoz fasst auf 125 Seiten den Ersten Weltkrieg erzählerisch zusammen. Von Wolfram Schütte Die Zahl „14“ ist der Titel des jüngsten der Romankonzentrate, mit denen der 1947 im provenzalischen Orange geborene französische Erzähler Jean Echenoz bei uns – zuletzt immer in der Übersetzung H. Schmidt-Henkels – bekannt wurde. Es waren kurz gefasste biografische Verdichtungen, deren unterschiedliche „Helden“ der französische Musiker Ravel, der tschechische Langstreckenläufer Zatopek & der serbische Allround-Erfinder Tesla waren. Was dabei biografischen Spuren folgte oder der Fantasie des recherchefreudigen Autors zu verdankenRead More

Posted On März 5, 2014By Sophie SumburaneIn Bücher, Litmag

Ryad Assani-Razaki: Iman

Flucht oder Zukunft in der Heimat? – Ein namenloses afrikanisches Land, das allem Anschein nach Benin ist, aber auch viele andere sein könnte, ist Schauplatz des beinahe 40 Jahre umfassenden Romans „Iman“. Der Autor Ryad Assani-Razaki nimmt den Leser mit in die Welten dreier junger Menschen, Figuren, die Allegorien und doch Individuen sind. Von Sophie Sumburane Es beginnt mit Toumani, einem zu Beginn 6-jährigen Jungen, der für knapp 23 Euro von seinem Vater verkauft wird. Vom Lande in die Hauptstadt gebracht, fristet er seine Tage im Haus der Kinderhändlerin, lerntRead More

Posted On März 5, 2014By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Peter Buwalda

Eine „Great Dutch Novel“ – Mit einem starken Debüt, in dem er den mitreißenden Aufstieg und Fall einer Familie beschreibt, betritt der Niederländer Peter Buwalda die internationale Literaturbühne – und wird dafür schon jetzt mit den Größten seiner Zunft wie Jonathan Franzen oder Patrick Roth verglichen. “Bonita Avenue” war für neun Buchpreise nominiert und gewann davon vier. Gegenüber Videoredakteurin Britta Behrendt verrät Buwalda, wie man sich eine Geschichte ausdenkt und dabei die eigene Biographie durch die Hintertür hereinlässt und wie man über Schulnoten für einzelne Kapitel den perfekten Roman erschafft.Read More

Posted On März 5, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Poltergeist 1 bild / 100 worte Hallo. Wie siehst du denn aus? Gar nicht. Kann dich nicht sehen. Hören auch nicht. Sprich lauter. WIMP. Ein bisschen Schwerkraft, sonst ist da nix. Genug um Planeten zu lenken. Genug um Sterne zu verschieben. Genug um das ganze Universum zu halten, aber nicht ausreichend, um einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen. Dazu muss man schon sichtbar sein. Dazu braucht’s Licht. Ist nicht. Sorry. Anderseits. Wer will schon eine Wiederauflage der Schöpfung. Unser Weltsystem, recap, nach dem nächsten Urknall: Tag/Nacht, Wasser/Luft, Flora, Himmelskörper, Fische/Vögel, Tiere/Menschen, Pause.Read More

Posted On März 1, 2014By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Lumpentrio infernale Olympia war gestern, heute ist Carlos dran und ehrt die aktuellen Top-Vollpfosten unserer Tage: Die letzte Siegerehrung im olympischen Winter werde ich vornehmen, und zwar jetzt: Geehrt werden die drei allergrößten derzeitigen Halunken deutscher Zunge, ein Lumpentrio infernale, Dreieinigkeit ex negativo, ach was: einfach drei Knalldeppen, Luftikusse, Schaumschläger und Hundsfotten kardinaler, grundgemeiner Provenienz. So. Wir kommen zum dritten, dem Brunzeplatz. Da dürfte er erstaunt sei, der Thilo Sarrazin, ja, enttäuscht. Aber immerhin: Auf’s Podium hat er es geschafft. Es gehört schon eine gewisse Chuzpe dazu, das, was GutmenschenhasserRead More

Posted On März 1, 2014By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: Let Them Eat Nothing’

 ‘Let Them Eat Nothing’ Three blind mice of callous conduct by Thomas Adcock Copyright © 2014 – Thomas Adcock NEW YORK, near America Like much of the third world, the United States is ruled by a trinity of plutocrats, corporate oligarchs, and political hirelings. As we may conclude from the horrors of history, such confederation is the classic story of three blind mice: an imperious Rodentia unable to envision the consequences of their callous conduct. They blunder forward in simple-minded pursuit of profit and power, to the ultimate detriment ofRead More

Posted On März 1, 2014By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Eyre Price: Road Kill

Crossroads, revisited − Natürlich gehört das alles zusammen: Blues, Road Movies, Roman Noir, Comics, Gewalt, Tempo und satanische Vergnügungen. Standardthemen der Popkultur, die man immer wieder neu kombinieren und ausprobieren kann. Wenn man es kann. Eyre Price kann es, wie man an seinem Debüt „Road Kill“ sehen kann. Thomas Wörtche freut sich. Irgendwann in den 1930er Jahren hat der Musiker Robert Johnson an einer Straßenkreuzung in Clarksdale, Mississippi, um Mitternacht seine Seele dem Teufel verkauft und wurde daraufhin der wichtigste und beste Bluesmusiker aller Zeiten. Eine schöne Legende, ein GrundlagenmythosRead More

Posted On März 1, 2014By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Alice in Wonderland, Lord of the Flies, Animal Farm und The Dark Matter tauchen gerne auf Lehrplänen für Heranwachsende auf. Gut so, meint Christopher G. Moore, allesamt gewaltthematisierende Bücher, die sehr viel mit der Realität zu tun haben. Ein weiteres Kapitel (hier seine Kafka-Betrachtungen) von Moore neuer Lektüre von Klassikern. Bangkok´s Rabbit Hole “Off with their heads!” ― Lewis Carroll, Alice in Wonderland Power. Grab it. Earn it. Put it toRead More

Posted On Februar 26, 2014By Senta WagnerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Bericht vom 7. Literaturwettbewerb Wartholz

Lesen in milder Bergluft – Rückschau auf den 7. Literaturwettbewerb Wartholz (14.–16. Februar 2014). Von Senta Wagner. Reichenau an der Rax kann weit weg sein – am weitesten hatten es die Autoren aus Berlin und Hamburg, einer kam sogar aus London, hinein in den tief in den ostösterreichischen Landen gelegenen Marktflecken. Links und rechts und rundherum stehen bewaldete, kahle und schneebedeckte Berge still. Die Luft muss die beste sein, Reichenau hat eine lange Tradition als heilklimatischer Luftkurort. Stichwort: Sommerfrische. Aus dem Kurort ist mit ein paar Buchstaben schnell ein KulturortRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute: Die Entdeckung der Supernova 1987A. Die magellansche Biografieverwirrung Am Abend vor meiner ersten Nacht mit dem “Very Large Telescope” stehe ich vor dem Hotel, das in die Wüste eingegraben ist. Zwei Wolken am Westhimmel. “Wolken”, denke ich, und dann “was soll das”. Eine Weile später haben sich die Wolken in Richtung Horizont weiterbewegt. Relativ zuRead More
Das Sein und der Schaum – Michel Gondry hat sich ein französisches Nationalheiligtum vorgenommen – das Kultbuch von Boris Vian „Der Schaum der Tage“(„L’écume des jours“). Von Christopher Werth Wenn ein berühmter Roman verfilmt wird, dann nimmt jeder Zuschauer seine eigenen Bilder, seinen eigenen Film im Kopf mit ins Kino. Gondry weiß natürlich, dass so ein Buch irgendwie allen gehört. Es gibt deshalb eine Rahmenhandlung, die in einer Fantasiefabrik spielt. Hier wird das Buch kollektiv von vielen Arbeiterinnen und Arbeitern gemeinsam an Fließbändern getippt. Jeder darf dabei immer nur einenRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE ist zurück! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: Johann Anton Feuchtmayer: „Kreuzwegstation 13”. Muschelwerk Eine Woche lang hatte ich jetzt diesen schreienden Gegensatz vor Augen undRead More

Posted On Februar 26, 2014By Anne SchuesslerIn Bücher, Litmag

Jennifer Egan: Black Box

Viele Versionen einer Geschichte – Auf knapp hundert Seiten versucht Egan das Experiment des Twitterromans. Kein Satz, oder in diesem Fall eher keine Informationseinheit darf hier länger als 140 Zeichen sein, der maximalen Länger eines Tweets. Als Twittersachverständige vom Dienst konnte Anne Schüßler also gar nicht an Jennifer Egans “Black Box” vorbeikommen.  “Deine eigenen Feldinstruktionen werden in einem Chip unter deinem Haaransatz gespeichert.” Satz für Satz könnte man so den Roman im Internet veröffentlichen, Baustein für Baustein hintereinander, wie Egan es auch zunächst über den Twitteraccount des New Yorker (@NYerFiction) getanRead More

Posted On Februar 26, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Andelfingen 1 bild / 100 worte Gespräch eines Mannes mit seinem Fiat Uno. – O du Blechkiste. Zu unbeholfen, um mein Elend am Lenkrad zu mildern und doch nicht bereit, mich dem Pannenstreifen zu übergeben: Versüße mir die Fahrt nach Andelfingen. Denn alles Leben ist nur Übergang, selbst Sterne verglühen. Und ich bin diese Landstraße leid, etc. – Verkürzte Fortsetzung! Nach einigem Hin und Her: Der Fiat Uno will nicht. – Diese Himmelskuh! Wie sie die Sonne ausspuckt, unter ihrem Bauch durchlaufen lässt und in ihre Vulva wieder einsaugt! – Außerhalb, woRead More

Posted On Februar 26, 2014By Anne SchuesslerIn CULTurTWEETS, Litmag

Sieben Tage, Sieben Tweets

Annes CULTurTWEET-Sammlung – Anne Schüßler sammelt für uns die schönsten Tweets der Woche. Jeden Tag einen, rund um das Thema Kultur. Hier ist die nächste Fuhre. Diesmal dabei: Ich habe im Quizduell gegen Peter Handke gewonnen. Er beantwortet nur Fragen zu seiner Person und seinem Werk. — stephan porombka (@stporombka) 19. Februar 2014   Wenn einem der Shuffle zum Heimweg aus Moabit „Leaving Las Vegas“ einspielt, ist das schon sehr kontextsensitiv. — M4gnu5 N13m4nn (@grindcrank) 20. Februar 2014 Ob sich Mitarbeiter einer Bibliothek auch so oft verschreiben, wenn sie Bilbiothek,Read More

Posted On Februar 22, 2014By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumne

Carlos

Wer braucht schon Henning Mankell und seinen Wallander. Wir haben Carlos und Hellström. Nein, nicht Ronnie … Kommissar Hellström! „Carlsson ist in Thailand gefasst worden, in Begleitung von Helga Lund“, Pelle Ystadson seufzte erleichtert auf. „Aber wir brauchen nun alle Informationen von Ihnen, um die Auslieferung der beiden betreiben zu können“, Kommissar Hellström beugte sich über den Schreibtisch: „Kaffee?“ Pelle nickte, es war seine vierzigste Tasse seit dem Morgen, dennoch war er todmüde, hatte er doch zweihundert Stunden nicht mehr geschlafen. „Ich werde ihnen alles sagen“, sagte er, „außer denRead More
Nach der Wahrheit jagen wie nach einem Wal „Sam Spade hat gesagt: Wenn der Partner eines Mannes ermordet wird, muss dieser Mann etwas tun.“ Mit dieser Referenz auf den „Malteser Falken“ ermuntert auf Seite 74 der Vater der ungewöhnlichen Heldin – diesmal stimmt dieses Attribut tatsächlich –, die Tochter zum eigenen Handeln. „Ihr Amerikaner seid viel zu gutgläubig“, hat er gefaucht, als russischem Immigranten ist ihm das Misstrauen gegenüber Institutionen tief verwurzelt, und er liebt sie, diese alten Kriminalfilme, wo der Protagonist nachdenken muss, im Unterschied zu den heutigen ThrillernRead More

Posted On Februar 22, 2014By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Michael Connelly: Black Box

Zwischen Archiven und Action – Harry Bosch is back – Michael Connellys Detective für komplizierte Fälle soll einen alten, unerledigten Fall aus der Zeit der Rassenunruhen in L.A. lösen. So wühlt er als akribischer Aktenhuber in vergilbten Unterlagen aus der „Black Box“, bis er schließlich eine heiße Spur findet und sich die Spannung im rasanten Showdown entlädt. Eine Rezension von Peter Münder Neben Michael Connelly, 58, verblassen die meisten Bestseller-Big-Boys: Er kann nicht nur wahnwitzig hohe Auflagen seiner Krimis vorweisen (Gesamtauflage inzwischen ca. 50 Millionen), er operiert auch in mehrerenRead More

Posted On Februar 19, 2014By Stella SinatraIn Musikmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

In effigie 1 bild / 100 worte Der alte Mann verschied und hinterließ nichts weiter als ein Bild: In effigie, in effigie, in effigie. Ein Kunstfräulein hatte es für ihn angefertigt, o Reichtum, der sich alles leisten kann. Da lag er nun im Heizungskeller, das wächserne Abbild seiner selbst. Schwer zu sagen, was das sollte. Er war ja weg. Im kleinen Fenster blinkte kalt ein Stern. Derselbe Stern schien auf das Paddelboot, das im Atlantik westwärts schwamm, es ruhte darin ausgestreckt sein starrer Körper. Doch nun genug von ihm undRead More

Posted On Februar 15, 2014By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: They Walk Among Us

They Walk Among Us  Almighty Joker sends ‘Pod People’ to Planet Earth  by Thomas Adcock Copyright © 2014 – Thomas Adcock NEW YORK, near America Being a rum joker, and semi-fond of mankind, God has given the world Stupidity. Infidels and the faithful alike may agree on my theory: call it Origin of the (Idiot) Species—square one of idiotic impulse, that evident force of human nature beyond anything we know from the laws of physics. In paragraphs to come, let us consider how the theoretical Satus (Plumbeus) Proprius applies toRead More

Posted On Februar 15, 2014By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Dennis Lehane: In der Nacht

Noir, das ist Wissen um das, was man verliert – Alf Mayer über Dennis Lehane anlässlich seiner Gangster-Saga „In der Nacht“. Es ist sein Gangsterbuch, nach sechs Romanen mit dem Privatdetektivpaar Patrick Kenzie & Angela Gennaro, den stand-alones „Mystic River“ und „Shutter Island“ sowie dem großen historischen Boston-Panorama „Im Aufruhr jener Tage“. Das von Sky Nonhoff übersetzte „In der Nacht“ ist Teil zwei einer auf mehrere Bände angelegten historischen Familiensaga der irischstämmigen Coughlins aus Boston. Der Patriarch ist der zweithöchste Polizist in der Stadt, die Zeit das Amerika zwischen denRead More