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Posted On April 15, 2015By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Sapphos Brüder 1 bild / 100 wörter Schweißausbrüche, Zittern, das Gesicht so leer wie dürres Gras – in solchen Momenten sind wir dem Tod sehr nahe. Mein Bruder sagt, es liege an der DNA – vielleicht, ich halte solche Aussagen für gefährlich. Die einen so, die andern so, die andern so, man braucht diese Schubladen vermutlich für den Handel, aber daraus gleich eine ewige Biologie zu machen… wer dächte da nicht an Krieg. Die Ägypterin ist gebunden und im Hausstand eines hohen Herrn, der sie nicht gehen lässt, doch Charaxus,Read More
Es gibt in diesen Tagen im Netz wohl kaum Textchen, über die mehr geredet wird als über die „Welt“-Beiträge der Ronja von Rönne. Einige feiern sie, wir sind genervt von ihrer Masche des kalkuliert-gedankenentkernten Vorsichhinplapperns, inklusive nachgeschobener „Huch,-was-hab-ich-denn-da-geschrieben“-Spin-Offs und den Puppenspielereien der „Welt“-Redaktion. Pseudojournalistische Unfälle, bei denen man einfach nicht wegsehen kann. David Gray besichtigt die Unfallstelle. Kräuterteearoma am Kollwitzplatz Ich hab über den ersten Artikel, den ich von Dir las, gelacht. Echt jetzt. Wirklich. Dann beschlich mich der Verdacht, Du meinst das so, wie es da in der „Welt“Read More

Posted On April 11, 2015By Elfriede MuellerIn Bücher, Crimemag

Wu Ming: 54

Rebellen mit weichem Herzen … … in einem Jahr, „das das Aussehen der Welt verändert hat“ – „54“ von Wu Ming. Wu Ming heißt, je nach Aussprache, „ohne Namen“ oder „fünf Namen“, ist ein italienisches Kollektiv aus der Abteilung „Kommunikationsguerilla“, bei uns sträflich unbekannt, was sich aber dank dem verlegerischen Mut der Assoziation A ändern wird. Kriminalliteratur comme il faut, nur eben anders als die stocklangweiligen, glattpolierten Retortentexte „für den Markt“. Eine Rezension von Elfriede Müller. Das italienische Autorenkollektiv hat sich mit dem Mittelalterroman „Q“, der von den Bauernrevolten erzählt,Read More

Posted On April 11, 2015By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Das hat uns noch gefehlt, ein Horoskop, noch schlimmer: ein Krimihoroskop. Harter Stoff. Natürlich by Carlos! Ich bin dumm. Ich habe doch tatsächlich gedacht, es gebe so etwas wie ein „Krimi-Horoskop“ nicht – freilich gibts das. Zehn Zilliarden mal. Aber meines ist besser. Carlos superlustiges Krimihoroskop! Widder: Du bist vielleicht ein Depp! Da stülpt dir ein Dieb in der U-Bahn einen schwarzen Eimer über den Kopf und du schläfst sofort ein. Klar ist dann dein Geldbeutel weg. Vielleicht darfst du ja den Eimer behalten, der eventuell auch dunkelblau sein könnte,Read More

Posted On April 11, 2015By Frank RumpelIn Bücher, Crimemag

Mukoma wa Ngugi: Black Star Nairobi

Hart und rasant – Sinnvolle Kriminalliteratur braucht gesellschaftliche Spannungsfelder, um sich entfalten zu können. Deswegen ist Afrika ein (auch) kriminalliterarisch so interessanter und kreativer Kontinent. Zum Beispiel Kenia. Dort spielt Mukoma wa Ngugis zweiter Roman „Black Star Nairobi“. Perfekt ist das Buch nicht, aber es verdient jede Aufmerksamkeit. Eine Rezension von Frank Rumpel. Die kenianischen Präsidentschaftswahlen 2007 liefern den Hintergrund zu Mukoma wa Ngugis zweitem Kriminalroman „Black Star Nairobi“. Damals war dem amtierenden Präsident massive Wahlmanipulation vorgeworfen worden. Es kam zu Unruhen und Übergriffen zwischen Angehörigen der beiden großen Volksgruppen.Read More

Posted On April 11, 2015By Bruno Arich-GerzIn Bücher, Crimemag

Bernhard Jaumann: Der lange Schatten

Von Germanisten und Gebeinen – Bernhard Jaumann wird akademisch nobilitiert und legt mit „Der lange Schatten“ seinen dritten Roman mit Schauplatz Namibia vor. Genauer hat sich das Treiben der Germanistik und den neuen Roman von Jaumann Bruno Arich-Gerz angeschaut, der sich als Literaturwissenschaftlicher auch in diesen Gegenden herumtreibt. Bernhard Jaumann, Krimipreisträger 2011 mit einem Faible für namibische Schauplätze und einem besonderen Gespür für deutsch-südwestafrikanische Problemlagen, hat es geschafft. Gleich zweimal widmete sich im noch jungen Jahr 2015 die Germanistik dem Prosawerk des eher leise daherkommenden Vertreters der Sparte Spannungsliteratur. InRead More

Posted On April 11, 2015By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 24

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 24 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig einRead More

Posted On April 11, 2015By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt und schreibt in dieser Gesellschaft. Heute beleuchtet er das prekäre Verhältnis von Edward Snowden und der bunten Medienwelt – ein in der Tat globales Thema. An Oscar for Snowden’s Black Mirror Watching the John Oliver’s Last Week Tonight featuring an interview with Edward Snowden in Moscow is a parody of Black Mirror,  the Channel 4 award-winning TV series created by Charlie Brooker. His interview might have been drawn from the premise ofRead More
Hinter der Linie, vor dem 28. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Nach einem richtig beschissenen Spieltag, an dem einfach jede Mannschaft verloren hatte, die ich auch nur im Ansatz sympathisch finde, bin ich kürzlich aufgefordert worden, ich solle mir doch vom Fußball nicht die Laune verderben lassen. Bis dahin war die mit kreuzunglücklich gut beschrieben, in diesem Moment kippte sie aber so ansatzlos, wie es sonst nur Frischmilch am dritten Tag im Kühlschrank vermag. Man muss sich das ja mal auf der Zunge zergehen lassen – als nächstesRead More

Posted On April 8, 2015By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Siegfried Unseld: Chronik 1971

Autorenbetreuer, Vertreter, Programmentwickler und Talent-Investor – Der Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld war ein genialer Medien-Pionier mit riesigem Erkenntnisinteresse, großem Gespür für vielversprechende Autoren und neue Marktsegmente. Seine Chronik für 1971 ist immer noch von faszinierender Aktualität. Von Peter Münder „Wenn Shakespeare der größte Dichter und Minetti der größte Schauspieler, dann ist Unseld der größte Verleger“. Thomas Bernhard, „Unseld“- zum 60. Geburtstag von S.U. 1984 Mit Peter Weiss spricht er am 1. Januar 1971 über dessen neues Stück „Hölderlin“, mit der vom Piper Verlag zu Suhrkamp gewechselten Ingeborg Bachmann geht er inRead More

Posted On April 8, 2015By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Milan Kundera: Das Fest der Bedeutungslosigkeit

Bedeutungslosigkeit – Milan Kunderas trister literarischer Abgesang. Von Wolfram Schütte Auf die Gefahr hin, ein von manchen geschätzten Kollegen in den literarischen Himmel gehobenes „Meisterwerk“ zu verkennen, muss ich sogleich gestehen, dass ich Milan Kunderas kleinen Roman, den der heute 86jährige Autor 15 Jahre nach seinem vorletzten „Die Unwissenheit“ (2000) im vergangenen Jahr publiziert hat, keineswegs als das im Titel verhießene „Fest der Bedeutungslosigkeit“, sondern leider eher als Desaster literarischer Unerheblichkeit gelesen habe. Das ist umso bedauerlicher, weil ich Kundera bislang immer geschätzt habe. Milan Kundera gehört mit seinen RomanenRead More
Das Zauberwort ist Liebe, ihr abgefuckten Jungs, Mädchen und queers! Gut drei Jahre ist es her, seit die junge britische Feministin Laurie Penny mit ihrem Buch „Fleischmarkt“ (Originaltitel: „Meat Market: Female flesh under Capitalism“) die Welt aufrüttelte – die ganze Welt? Leider nein, aber doch genug Leserinnen und Leser, die seither einen anderen Blick auf den bis dato angesagten Wohlfühl- bzw. des von ihr so verhassten „Mainstream“-Feminismus haben dürften. Penny, Journalistin, Aktivistin und selbsternannter geek, ließ schon in „Fleischmarkt“ wenig durchgehen, worin man sich so gemütlich eingerichtet hatte: Gleichberechtigung? Ach,Read More

Posted On April 8, 2015By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Teju Cole: Jeder Tag gehört dem Dieb

Zwischen den Kulturen – Der 1975 in New York geborene und in Nigeria aufgewachsene Teju Cole hat sich mit dem avancierten New York-Roman „Open City“ in die erste Riege der jungen amerikanischen Literatur geschrieben. Er gehört wie Ngozi Adichie, Junot Diaz oder Mohsin Hamid zu einer neuen Generation von Kosmopoliten und „Weltliteraten“, die zwischen den Kulturen pendeln und daraus einen scharfen Blick für die Differenz schöpfen. Von Karsten Herrmann. In „Jeder Tag gehört dem Dieb“ kehrt Teju Coles namenloser Protagonist nach fünfzehn Jahren aus den USA zurück in seine (Zweit-)Read More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne: Michael Zellers SEH-REISE! Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber berichtet Michael Zeller wöchentlich in CULTurMAG. Heute: „Nanna” von Anselm Feuerbach. Nanna! Ein Frauenkopf – wie gemalt. Perfekte Schönheit, die nichts will, als sich zu zeigen. InszeniertRead More

Posted On April 8, 2015By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Im Sternbild des Schwans 1 bild / 100 worte Sie sagt, im Sternbild des Schwans, gleich überm Kopf, es sei nicht mehr auszuhalten, sie halte es nicht mehr aus und es sei jetzt genug. Er sagt: Schau mal die Beine, wem gehören die? Der Schwan kippt erdwärts und –. Die Gemeinde stimmte punkt Mitternacht ein Osterlied an, ihre Glückseligkeit hob kein Kirchendach aus den Angeln. Nun, das gibt es (aber die Liebe). Der Schwan nimmt Tempo auf. Sie sagt, da war wieder was. Er sagt, gut geht es mir, gut!Read More
Hinter der Linie, vor dem 27. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Egal, wie dieser Spieltag in den diversen Stadien ausgehen wird, die Fußballfans der Republik können sich in jedem Fall schon mal auf einen bunten Strauß (…) lustiger Osterwortspiele gefasst machen. An diesem Fußballwochenende werden keine Tore geschossen, sondern Eier ins Nest gelegt, angeschlagene Spieler humpeln nicht, sondern hoppeln vom Feld, und Partien werden nicht gewonnen, sondern österlich verschenkt. Überhaupt ist schon wieder alles ganz und gar durcheinander, weil nach Länderspielpause und Zeitumstellung nun der Freitag als SpieltagRead More

Posted On April 1, 2015By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Von Kindern und Wölfen 1 bild / 100 worte Es kann ein Bett nur soviel Menschlein tragen, die Glieder eng verschlungen, die Atemzüge fast synchron, nur hin und wieder zuckt ein Fuß, ragt eine Faust in die Höhe, ATTACKE, während der Geist in andern Körpern spazieren geht. Vorgeburtliche Erinnerungen. Wir kamen zu siebt, was unerwartet war, und einer von uns wollte lange nicht aufhören, mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen, BUMM, BUMM, BUMM, während Mutter träge rauchend sich neue Kinder ersann. Der Mondflug lag in weiter Ferne. InRead More
PR-Stunts, die vermutlich aus dem Ruder gelaufen sind, hat es schon immer gegeben – die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an den mehr als seltsamen Tod des US-amerikanischen Autors Eugene Izzi. Wie auch immer – der Umgang mit der Öffentlichkeit ist ein sensibles Feld und verlangt, vor allem wenn leichte Funktionalisierbarkeiten im Spiel sind, ein gerüttelt Maß an Verantwortlichkeit. Ein paar Überlegungen von Zoë Beck. Hauptsache, der Name ist richtig geschrieben – Ich weiß gar nicht, wie viele Kolleginnen und Kollegen mich mittlerweile schon gefragt haben, ob ichRead More

Posted On März 28, 2015By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Das CultMag-Dreamteam CrimeMag ohne Fußball – geht fast gar nicht. Deswegen springt Carlos in der „Länderspielpause“ voll engagiert ein: Die Nationalmannschaft der Schriftsteller gibt es ja, ausgiebig feiern sich da verhinderte Kicker, mir egal, aber man hätte es ja wenigstens mal mit mir als drittem Torwart versuchen können. Zu spät, ich bin zu alt, leckt mich, ich kann mir viele schönere Nationalmannschaften vorstellen: Die Nationalmannschaft der Versager: Tor: Wulff Viererkette: Pocher, Möllemann (s. A.), Westerwelle, Horst Köhler Mittelfeld: Johann Lafer, Markus Lanz Hängende Spitze: Mehdorn Flügelflitzer: Großkreutz und Schlaudraff DieRead More
Das Schwarze Herz von Rom – Rom, Sommer bis Winter 2011. „Euro-Krise“, Berlusconi dämmert und mit ihm sein ganzes Netzwerk aus Korruption, Gier und Medienmacht. Wenn er fällt, dann werden die Karten neu gemischt, werden die Verteilungskämpfe im Staat und in der Stadt Rom beginnen. Das ist die Ausgangslage von Giancarlo De Cataldos neuem Roman „Suburra. Schwarzes Herz von Rom“, den er zusammen mit dem Journalisten und Drehbuchautor Carlo Bonini verfasst hat. De Cataldo (Texte von ihm im CM hier und hier), im bürgerlichen Beruf Richter, ist einer der bestenRead More
Lukrative Schattenwirtschaft auf dem subversiven Markt – „Bekenntnisse eines Menschenhändlers“: gesammelt von Andrea Di Nicola & Giampaolo Musumeci ist ein Buch über Schleuser. Ein Ausflug in einen globalisierten Markt von Wolfram Schütte. Der Titel ist falsch. Der Kriminologe Andrea Di Nicola & der Journalist Giampaolo Musumeci haben nach ihrer zweieinhalbjährigen Recherche mehrere Schleuser kennengelernt & sie zu „Bekenntnissen“ ihrer Tätigkeiten gebracht. Die beiden Italiener haben ihre Nachforschungen sowohl in einheimischen Gefängnissen, als auch z.B. in (Istanbuler) Cafés oder Hafenkneipen in Calais mit kleinen & größeren Fischen des internationalen Menschenschmuggels betrieben.Read More

Posted On März 28, 2015By Elfriede MuellerIn Bücher, Crimemag

Reading ahead (7): Dominique Manotti – Or Noir

Erdöl im postkolonialen Jahrzehnt – Ein neuer Roman von Dominique Manotti ist immer ein Ereignis. Und Erdöl ein Thema von globaler Bedeutung. Klar, dass wir nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollen. Elfriede Müller hat „Or Noir“ praktisch aus der Druckpresse gezogen und sofort gelesen. Dominique Manotti hat sich einige Jahre Zeit genommen, um die Geschichte des Erdöls zu erforschen und daraus einen Noir zu stricken. In dieser Zeit sind gleichwohl zwei Bücher von ihr erschienen, die kurze Erzählung „Madoffs Traum“ und „Ausbruch“ (zu den CM-Rezensionen hier und hier), eineRead More

Posted On März 28, 2015By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – die beliebte und charmante Rubrik mit dem blutigen Beilchen Heute am Beil Joachim Feldmann (JF), Frank Rumpel (rum) und Thomas Wörtche (TW) – auf dem Block Britta Bolt: „Das Büro der einsamen Toten“, Manfred Wieninger: „Der Mann mit dem goldenen Revolver“ und Patrick Leigh Fermor: „Die Entführung des Generals“. Mittelmaß (JF) Wie man einen vielversprechenden Stoff in mittelmäßige Genreliteratur verwandeln kann, demonstriert ein in Amsterdam ansässiges deutsch-australisches Autorenduo in seinem Krimidebüt „Das Büro der einsamen Toten“ auf beispielhafte Weise. Der unter dem Pseudonym Britta Bolt veröffentlichte SchmökerRead More

Posted On März 28, 2015By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: American Sedition

EAST GREENWICH, Rhode Island—U.S.A. From the dawn of American history to present day, right-wing opportunists, blowhards, and clodpates have conspired to scuttle White House dealings with foreign heads of state. This meddlesome predilection began with “the great fool of Pennsylvania,” as eighteenth century politician George Logan was known. It is today replicated in the ill-advised action of a freshman United States senator of ill-disguised ambition—Tom Cotton: failed lawyer, torture advocate, and self-ordained consigliere to the ayatollahs and mullahs of Iran. World leaders and rational politicians here in the United StatesRead More
Was für ein Mann! James Lee Burke über Charles Willeford – Lesen Sie hier exklusiv die Rede, die James Lee Burke für die Trauerfeier von Charles Willeford 1988 geschrieben hat – sowie eine Erinnerung an Willefords „Cockfighter“ – moderiert, übersetzt und aufbereitet von Alf Mayer. Sie sind zwanzig Jahre lang gute Freunde gewesen. Der eine starb vor jetzt ziemlich genau siebenundzwanzig, am 27. März 1988. Für den andern ist er immer noch lebendig, und es freut ihn ungemein, dass sie beide zusammen gerade in Deutschland wieder aufgelegt werden. Sie sindRead More
Die Zeichen am Himmel Alf Mayer über die Blockupy-Proteste, die Hochhausstadt Frankfurt und Ausbeutung im Baugewerbe. Die Skyline von Frankfurt am Main in schwarzen Rauch gehüllt, als wäre der Krieg in den Metropolen angekommen. Dieses Bild vom Mittwoch, 18. März 2015, dem Tag der offiziellen Eröffnungsfeier der neuen Türme der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt, war so heftig, dass es die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bis heute in ihren Printausgaben nicht veröffentlichte. Keine Totale der Stadt, auf deren Türme man sonst so stolz ist, nur Nahaufnahmen der Blockupy-Proteste. Eine qualmende KreuzungRead More