Die Easy-Rawlins-Serie von Walter Mosley startete als Projekt, die Geschichte von Watts in einer Reihe von Kriminalromanen um einen schwarzen Weltkriegsveteranen seit 1948 bis heute zu erzählen. "Cinnamon Kiss" spielt 1966, Nadja Israel hat sich die Entwicklung der Saga angesehen …
Read More Ohne Übersetzer keine Literatur aus aller Welt. Unterbezahlt, oft nicht wahrgenommen. Oft große Könner, hin und wieder Pfuscher. Und ganz sicher geht manche grauenhafte Übersetzung auf die Kappe eines übergriffigen oder schlicht inkompetenten Lektorats. Deswegen tut regelmäßige Übersetzungskritik not. Klaus Kamberger, jahrzehntelang ein Großmeister der Zunft, eröffnet unsere neue Rubrik mit einer historischen Reminiszenz.
Read More Kleine Kriminalistik für Krimis. Heute: Wie geht Profiling?
Read More Nepper, Schlepper, Bauernfänger Alle wahnsinnig geworden, alle Maßstäbe in der Tonne? Ein biederer, mittlerer deutscher Autor wie Horst Eckert wird in der Nähe von Ross Thomas gesehen, Jörg Juretzka in die Gegend von Raymond Chandler gerückt. Hallo? Dabei kann man gerade Juretzka auch mit sinnvollen Gründen für großartig halten. So wie das Jörg von Bilavsky tut … Ja, es gibt sie noch. Die Kuschel-Reservate für altgewordene und junggebliebene Hippies. Versteckte Buchten in den südlichen Gefilden Europas. Fernab der Zivilisation, wo man nach Herzenslust kiffen, meditieren und vögeln kann. Eigentlich ein
Read More Michael Robothams Romane liefern Action und Thrill am Fließband. Aber beileibe keine Fließbandprosa. Wie man das brillant machen kann, beschreibt uns Henrike Heiland ...
Read More Was ist authentischer? Ein Film oder ein Comic? Auch wenn beide versprechen dokumentarisch zu sein. Den Film hatte sich weiland Christian Lailach angeschaut, den Comic jetzt Thomas Wörtche.
Read More Claudio Magris – der Name steht seit Jahrzehnten schon für Triest, für das Mittelmeer, die Donau, für Italien - natürlich das andere, zivile, nicht durch Korruption und Skandale versaute Berlusconi-Italien. Carl Wilhelm Macke über den Preisträger – und einen ganz besonderen Begleiter…
Read More Posted On Juni 15, 2009By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik
Carl Wilhelm Macke über Die letzten Gedichte von Michael Hamburger
Read More Die Vermutung, Inspektor Larry Holt könnte wieder auferstanden und von London nach Havanna umgezogen sein, ist falsch. Der Titel "Die toten Augen von Havanna" stammt nicht aus dem Nachlass von Edgar Wallace. Vielmehr verbergen sich dahinter zwei Krimis kubanischer Autoren, die dies Genre nutzen, um die dunklen Seiten des Alltags hinter den charmant-morbiden Fassaden Havannas ans Licht zu bringen. Eine spannende Lektüre nicht nur für Kuba-Reisende, findet Eva Karnofsky
Read More Der US-amerikanische Autor Don Winslow liefert uns mit Boone Daniels einen surfenden Detektiv, der im sonnigen Kalifornien einem Menschenhändlerring auf die Spur kommt. Ein leichtfüßig daherkommender, schnittiger Kriminalroman. Frank Rumpel steigt mit aufs Brett …
Read More Ein weiterer Beitrag zu den Conan–Doyle-Festwochen, eine kritische Perspektive von Doris Wieser.
Read More Wem trotz dem turbo-melancholischen Kenneth Branagh die ganze Wallanderei und das Gemankelle inzwischen allzu sehr auf den Senkel geht, von Schweden aber nicht lassen will, kann hier Håkan Nesser besser kennenlernen. Im Gespräch mit seiner Kollegin Henrike Heiland.
Read More Jeder für sich sind Ken Bruen und Jason Starr außerhalb ihres sie anhimmelnden Fandoms eher für die schwankende Qualität ihrer Romane notorisch. Wenn sie allerdings zusammen die Clowns geben, kommen sogar richtige lustige Bücher heraus. FRANK GÖHRE auf jeden Fall hat sich prächtig amüsiert
Read More Ach, wehrte sich Mohammed Hanif in einem Interview, das sei ja alles „lächerlich generös“, all die artigen Komplimente und die Vergleiche mit Joseph Heller, Gabriel García Márquez und John le Carré. Drunter wollte man es nämlich nicht tun, bei dem Erstlingsroman des pakistanischen Ex-Militärs und Journalisten Mohammed Hanif: "Eine Kiste explodierender Mangos". Thomas Wörtche hat sich Buch und Autor genauer angesehen.
Read More Wer eine Anthologie herausgibt, muss mit einer Menge Gezeter rechnen. Warum sind gerade diese Autoren vertreten? Warum jene Texte? Und überhaupt ist das ganze Buch zu dick / zu dünn / zu elitär / zu Mainstream / zu einseitig usw. Thomas Geiger hat’s trotzdem gewagt…
Read More Theater als Obsession und Glücksspender - Peter Münder über den faszinierenden Andrea-Breth-Interviewband "Frei für den Moment".
Read More Kleine Kriminalistik für Krimis. Heute: Und schon kommt der Profiler
Read More Christian Linker, geboren 1975, hat für seinen fünften Roman "Blitzlichtgewitter" den "Hansjörg-Martin Kinder- und Jugendkrimipreis 2009" des Syndikats gewonnen. Mit dem Autor, der in Köln wohnt, hauptamtlicher Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend ist und Romane schreibt, die sich vorwiegend im Jugendlichenmilieu abspielen, die gleichermaßen spannend und aktuell sind, hat Christiane Geldmacher gesprochen.
Read More Brauchen wir Klamauk, brauchen wir Dorfpossen? Vermutlich nicht, aber weil wir keine Vorurteile haben wollen, hat sich Joachim Feldmann ein Exemplar dieser Spielarten angeschaut. Naja …
Read More Der Diogenes-Verlag ehrt Raymond Chandler zu seinem 50. Todestag mit einer extensiven Hörbuchfassung des Romans Der lange Abschied, die jedoch weder dem Verlag noch dem Vorleser Gert Heidenreich zur Ehre gereicht. Jörg Auberg ist verärgert
Read More Markt & Totschlag Die Produktion läuft auf Hochtouren: Grimmis, Krimis, Kriminalliteratur in allen Sortierungen werden auf den Markt geknallt. Hauptsache sie machen Umsatz, drehen schnell und stören nicht und machen auch sonst keinen Umstand. Da bleibt fürs Umschauen und Nachdenken kaum noch Platz. Das ist schade, denn die Musik spielt längst schon woanders. Ein Kommentar von Thomas Wörtche „Globalisierung“ ist ja, wie wir wissen, nicht immer eine ungefährliche Angelegenheit. Manchmal aber doch eine ganz positive. Dann nämlich, wenn sie wirklich zu einem Austausch zwischen den Kulturen führt. Und wenn die
Read More Auch in seinem neuen Roman erweist sich Willy Vlautin als Meister darin, aus dem ganz und gar Gewöhnlichen etwas ganz Besonderes zu machen und den vermeintlichen Bodensatz der amerikanischen Gesellschaft ins literarische Licht zu rücken. Von Karsten Herrmann
Read More Literatur als Lebensgefühl: Am 3.6.09 wurde Philippe Djian 60. Zeit, einen großen Stilisten zu feiern, der uns beigebracht hat, die Welt mit anderen Augen zu sehen - und wie kein Zweiter ein Lesegefühl erzeugt, das zum Lebensgefühl wird: Zur Djian-Sicht der Dinge. Ein Geburtstagsglückwunsch von STEFAN BEUSE.
Read More Zeller demontiert den Alltag und verleiht ihm scheinbar im Vorübergehen eine neue Poesie – nicht durch Kitsch, sondern durch genaues Beobachten gepaart mit vehementer Fantasie und Sprachwitz. Von Tina Manske
Read More In dem jetzt wieder aufgelegten schmalen Band "Der Geruch von Heu" sind einige verstreute Arbeiten von Bassani versammelt, in denen man sofort seinen melancholischen, aber nicht nostalgischen, in der Personenbeschreibung immer leicht unscharfen, manchmal auch geheimnisvollen Ton spürt. Von Carl Wilhelm Macke
Read More Bizarrer Bilderbogen der Comédie Humaine Christoph Peters schildert den Einbruch des Fremden in die Idylle deutscher Vorstadtkneipen – und schlägt jedem Menge Funken aus dem Zusammenprall der verschiedenen Kulturen und Mentalitäten. Von Wend Kässens In den Theaterferien des heißen Sommers 1992 war er losgegangen, um die Umgebung des Ortsteils Gurschebach zu erkunden, hier, wo er lebt und am Theater „Herz und Hirn“ eine unsichere Position als Schauspieler hat, in der Stadt A. am Niederrhein. Plötzlich stand Achim Wiese vor „Mitsukos Restaurant“: vor dem Wanderheim der Wanderfreunde Gurschebach e.V. , einer
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