Chaos vs. Kultur – Yanick Lahens hat eine kluge, authentische Reflexion über das Erdbeben von Haiti geschrieben. Von Ulrich Noller Haiti, 12. Januar 2010, 16.53 Uhr. Nur für 30 Sekunden bebt die Erde, ein Wimpernschlag und doch eine gefühlte Ewigkeit. Danach ist nichts mehr wie zuvor: Kaum ein Gebäude steht noch, die Infrastruktur des sowieso schon desolaten Landes ist völlig zerstört, bis zu 500 000 Menschen sterben, genau kann es niemand sagen. Yanick Lahens, Publizistin, Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, geboren 1953 in Port-au-Prince, befindet sich mit ihrem Enkel Noah im Wohnzimmer: Vorlesezeit.
Read More Nackt unter Türstehern – Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Heute: Muskelhengste im Fitnessstudio. Es gibt grundsätzlich zwei Arten, wie Menschen mit ihren Traumata umgehen, analog zu den zwei Arten, wie Kinder mit ihren Ängsten umgehen. Das eine ist die „Bettdecke-über-den-Kopf“-Strategie (eine Schwester übrigens des „Ich-mach-die-Augen-zu,-dann-sieht-mich-keiner“-Irrtums), das andere ist die „Ich-mach-das-Licht-an-und-sehe-überall-nach,-damit-ich-mich-rational-davon-überzeugen-kann,-dass-hier-im-Zimmer-kein-Monster-ist“-Variante. Während Strategie A bei Kindern noch niedlich ist, wirkt sie bei Erwachsenen eher dümmlich. Umgekehrt Strategie B, die bei Kindern unsympathisch und altklug wirkt, bei Erwachsenen aber mutig. Eines meiner Kindheitstraumata ist Nacktheit. Ich hatte
Read More In diesem Jahr wäre Thomas Bernhard 80 Jahre alt geworden (siehe CULTurMAG-Glückwünsche hier und hier). Aus diesem Anlass sind eine ganze Reihe von Büchern erschienen, Christiane Geldmacher und Frank Göhre stellen zwei davon vor. Eine Scheußlichkeit mehr Thomas Bernhard hat, wie erst jetzt einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde, in einer eisigen Winternacht des Jahres 1977, als Sechsundvierzigjähriger also und bereits als Prosa- und Theaterautor sowohl gefeiert wie geschmäht, nach einem bedrückenden Wirtshaus-Resteessen, bei dem allerdings reichlich Wein floss, mit seinem Gast, dem Autor und Literaturkritiker Peter Hamm, damals noch nicht
Read More Posted On April 6, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Protestantenland – Nora Bossong durchstreift in ihren verstörenden Gedichten Landschaften, Parks, ihre Heimatgegend um Bremen, doch ein unberührtes Arkadien findet sie nirgends. Von Carl Wilhelm Macke Das Bild auf dem Cover des Gedichtbands von Nora Bossong führt die Leser – gewollt oder ungewollt – in die Irre. Wir sehen dort den Stamm einer Birke auf einer Frühlingswiese. Den ganzen Baum muss man sich hinzudenken. Weder entdecken wir seine Blätter noch seine Wurzel auf dem Bild. Man könnte es für ein allzu romantisches Motiv aus der jüngsten Ausgabe der „Bäckerblume“ halten:
Read More Posted On April 6, 2011By Kerstin CarlstedtIn Bücher, Litmag
Vergnügliches Potpourri – Wieder einmal ist die Verlockung groß, darüber nachzudenken, wie viel in dem neuen Roman von Siri Hustvedt wohl mit ihrer eigenen Realität zu tun hat und wie viel Fiktion ist. Von Kerstin Carlstedt Nach dem Erscheinen des Buches soll die New Yorker Autorin einen Anruf von einem besorgten Freund bekommen haben: „Siri? Ich habe gerade den Titel deines neuen Buchs gelesen. Stimmt etwas nicht mit dir und Paul???“ Diese Frage wird Siri Hustvedt seither sicherlich öfter gehört haben. Selbst Schuld! Denn wer mit einem berühmten Schriftsteller wie
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit Ela Angerer, Paula Fox, Bernadette Conrad, Birgit Schönau und Wolfgang Petermann; besehen von Senta Wagner (sw), Christina Mohr (cm), Carl Wilhelm Macke (cwm) und Frank Schorneck (fs). Gemütlich ist das Leben der anderen (sw) – Meine Freunde sind wieder da! Die mit den modernen Nerven, die die in ihrem Leben schon mal ganz tief unten waren – zugedröhnt, fix und fertig, super pleite. Buchreihen haben was Verlässliches an sich. Ela Angerer hat jetzt beim Czernin Verlag ihren zweiten Band der Reihe Moderne Nerven herausgegeben: „Brennstoff“. Könnte
Read More Himmelspolizey 1 bild / 100 worte In einer schönen Frühlingsnacht auf der Champs-Elysées, verführt von den Lichtern der Großstadt, beschließen wir, den Beruf zu wechseln. Vielleicht zum Schauspieler? Straßenputzer? Kindergärtner? Schlagerstar? Oder schlichtemang Angestellter von Euro-Disneyland? NON NON NON: Wir möchten Mitglied werden bei der Himmelspolizey! Jadoch, wir sehnen uns nach hohen Türmen, wir wollen durch ausziehbare Teleskope in den Himmel spähen und tödlichen Asteroiden ins verkraterte Antlitz lachen. – Dann die Nachricht: Die Himmelspolizey ist abgeschafft, schon seit 1901. HELAS! Es gibt die Uniformen nicht mehr, nicht die Whiskeyrunden
Read More Am 27. März starb H.R.F. Keating im Alter von 84 Jahren. Er war, wie wenige Autoren sonst, Praktiker und Theoretiker zugleich und beides auf hohem Niveau. Wir werden ihn in der nächsten Woche mit einem sorgfältigen Nachruf von Jan Christian Schmidt ehren. Heute präsentieren wir Ihnen ein Interview, das Thomas Wörtche anlässlich der Neuausgabe der Inspector-Ghote-Romane mit H.R.F. Keating geführt hat »Inspector Ghote, c’est moi!« Mr Keating, Sie haben so viele treue und begeisterte Leserinnen und Leser in Deutschland, Österreich und der Schweiz, seit Jahrzehnten schon. Sie gehören zu den
Read More Sehr verehrtes CrimeMag-Publikum, bevor wir Ihnen nächste Woche einen ausführlichen Nachruf auf den jüngst verstorbenen, großen englischen Autor H.R.F. Keating präsentieren, heute ein Interview, das Thomas Wörtche mit H.R.F. Keating geführt hat. Keine Ruhe an der Regio-Front: Sie lesen heute einen Wettbewerbsbeitrag von Alfredo Zinkelhoff und ein Statement von Frank Göhre. Thomas Wörtche bespricht eine außerordentliche Gerichtsreportage von Sybille Bedford, Achim Stanislawski schwärmt von Charles Bukowski und Peter Münder hat Probleme mit dem neuen Roman von Veit Heinichen. Friedemann Sprenger hingegen hat ein extrem erfreuliches Kompendium zu Gangsterfilmen gefunden. Die
Read More Noch wird heiß über den Regional-Krimi (oder den Regio-Grimmi) allerorten und auch bei uns (Links zur Debatte siehe unten!) diskutiert. Durch die freundliche Vermittlung unseres geschätzen Mitarbeiters Dirk Schmidt hat uns sogar ein bestürzender Beitrag zu Carlos Krimi-Wettbewerb erreicht … Urteilen Sie selbst: Grenzwertig Von Alfredo Zinkelhoff Keine Frage, der Mörder sprach französisch. Riedersberg nahm genüsslich seine Pfeife aus der Tasche. Warum sonst war der Französisch-Deutsch-Teil des Langenscheid-Taschenlexikons so zerlesen, während die Abteilung Deutsch-Französisch, na ja, nahezu … „Jungfrau … Der Täter ist Jungfrau“, ließ Giltrud Stoppelé sich hören. „Ei,
Read More Der arme Dr. Ward – Wie ruiniert man einen Menschen? Indem man ihn vor Gericht stellt, zum Beispiel. Über einen solchen Fall hat Sybille Bedford 1963 eine grandiose Gerichtsreportage geschrieben. Thomas Wörtche hat sie gelesen … Im Zuge der Werkausgabe von Sybille Bedford (1911-2006) ist jetzt eine ungedruckte Gerichtsreportage aus dem Nachlass der großen Schriftstellerin erstmals veröffentlicht worden. Sie stammt aus dem Jahr 1963. Ungedruckt deswegen, weil Dr. Stephen Ward, der Angeklagte eines bösen politischen Prozesses am Vorabend der Urteilsverkündung Selbstmord beging (und Sybille Bedford vermutlich der letzte Mensch war,
Read More Don´t try – Achim Stanislawski hat den Blues. Schließlich hat er den letzten Roman von Charles Bukowski gelesen …. „Pulp. Ausgeträumt“ ist der Titel des letzten Buches, das Charles Bukowski vor seinem Tod geschrieben hat. Es ist ein Krimi, wie ihn nur Bukowski hat schreiben können. Eben in der lakonischen Bukowski-Manier: ohne Plot, ohne kniffelige Rätsel, ohne Inspektor im Trenchcoat. Bukowskis Detektiv Nick Belane ist der apathischste Säufer in ganz Los Angeles, der sich zwar auf Pferderennbahnen und in Kneipen bestens auskennt, von Krimialistik aber nur so viel versteht, dass
Read More Der verflixte siebte Fall – Proteo Laurenti, Veit Heinichens Serienheld aus Triest, ermittelt jetzt schon in seinem siebten Fall. Ein dubioser Geschäftsmann mit besten Connections fädelt hier seine Deals in der Immobilien-Energie- und Filmbranche ein und lässt die Drehscheibe krimineller Machenschaften so munter rotieren, wie wir es von Heinichen kennen. Dann wird eine englische Parlamentarierin mit Porno-Fotos erpresst, was für ziemlichen Wirbel sorgt. Irritierend an diesem siebten Fall sind jetzt allerdings die durch das gesamte Buch mäandernden betulichen Baedeker-Exkurse: Die Spannung bleibt auf der Strecke, der plot wird berechenbar, die
Read More Gangsterfilme, viele Gangsterfilme – Eigentlich kennt Friedemann Sprenger schon viele Gangster-Filme und hat auch schon viel darüber gelesen. Dennoch freut er sich über ein klasse Handbuch. Was für ein wunderbar nützliches Bändchen, na ja, ein kompaktes, kleinformatiges Wopperchen, aus der bewährten „101 XXX Filme“-Reihe („101 Horror-“ „101 Action-“ etc. Filme), die man gesehen haben sollte, bevor man in die Grube fährt. Diese gewollt drolligen Aufreißer-Titel sind aber schon das Albernste an der ganzen Angelegenheit. Diesmal also Gangsterfilme. Selbst wenn man ganze Regalmeter reference books über Gangster-Filme, Cop-Filme und Privatdetektiv-Filme hat
Read More Bloody Chops – heute hacken Elfi Müller (EM), Kirsten Reimers (KR) und Thomas Wörtche (TW) Das Motorsägenmassaker (EM) Jakob Arjouni setzte einst Maßstäbe für deutsche Krimis. Seine Kayankaya-Romane schilderten ironisch ein trostloses und rassistisches Frankfurt/M., in Magic Hoffmann wird das Nachwendeberlin aus dem ethnologischen Blickwinkel seziert. Mit Hausaufgaben und seinem neuesten Buch scheint Arjouni unter die Sozialpsychologen gegangen zu sein und behandelt Antisemitismus, diesmal als Ideologie radikaler Rechter in Brandenburg und Berlin, die nicht davor zurückschrecken, einen jüdischen Kindergarten in die Luft zu jagen. Der Roman ist das weinerliche schriftliche
Read More Views from Bangkok Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und Organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Deswegen heute … INSIDE-OUTSIDE: Perspectives on appearance and function in Thai society There is a struggle between our sense of beauty and function. The way we draw judgments, make decisions, and assign value correlates to how we balance the relative importance of the inside of ‘something’ whether a building, a car, a book, a person, an animal and so on. Criminals also make an evaluation based
Read More Schloß Eger von Theodor Fontane Lärmend, im Schloß zu Eger, über dem Ungarwein, sitzen die Würdenträger Herzogs Wallenstein: Tertschka, des Feldherrn Schwager, Illo und Kinsky dazu, ihre Heimat das Lager und die Schlacht ihre Ruh. Lustig flackern die Kerzen, aber der Tertschka spricht: „Ist mir’s Nacht im Herzen oder vorm Gesicht? Diese Lichter leuchten wie in dunkler Gruft, und die Wände die feuchten, hauchen Grabesluft.“ Feurig funkelt der Unger, aber der Kinsky spricht: „Draußen bei Frost und Hunger schüttelte so mich’s nicht; hielte lieber bei Lützen wieder in Qualm und
Read More Posted On März 30, 2011By Peter MuenderIn Kunst, Litmag
Narzisstische Pop-Art im Doppelpack – Die beiden Unzertrennlichen, die schon seit Jahren im gepflegten Anzug, mit geblümten Krawatten und gelangweiltem Buchhalterblick durch die Kunstszene stolzieren, gelten überall als Kult – warum eigentlich? Das fragt sich Peter Münder nach dem Besuch der Ausstellung „Jack Freak Pictures“ von Gilbert and George in den Hamburger Deichtorhallen. Als G & G in den 70er-Jahren sich im Londoner Eastend ausgerechnet im düstersten Viertel Spitalfields ein marodes Haus suchten, das sie aufwendig sanierten, war dies für sie ein idealer Spähposten im ungewohnten Terrain. Denn hier, wo
Read More Ich trete zurück – Sehr geehrte Damen und Herren der Culturmag.de-Redaktion, hiermit möchte ich mit sofortiger Wirkung meinen Rücktritt als „DeutschCult“-Kolumnist einreichen. Ich bedauere diesen Schritt und entschuldige mich dafür, dass er so überraschend passiert, zumal Sie vermutlich nicht wissen, dass ich auf Ihrer Website überhaupt eine Kolumne veröffentliche. Dennoch möchte ich meine Gründe darlegen. Sie müssen wissen: Seitdem ich auf der Welt bin, sind sämtliche wichtigen Trends an mir vorbeigezogen. Ich konnte nicht mal Furzgeräusche mit der Achselhöhle machen, als ich in dem Alter war, in dem gesellschaftliche Akzeptanz
Read More Aus dem Leben und Treiben eines wahren Pop-Poeten – „Auf keinen“, befindet die Kunstfigur „Sven“. „Auf jeden“, fordert sein Widerpart „HH“. Oder auch umgekehrt. Doch „die Welt ist alles, was der Fall ist“, heißt es bei dem Philosoph Ludwig Wittgenstein, und der reist insgeheim mit. Frank Göhre hat Sven Regeners Logbuch „Meine Jahre mit Hamburg-Heiner“ gelesen. So geht es von Berlin aus auf Tour – als Texter, Sänger, Gitarrist und Trompeter der Band „Element of Crime“ und Bestseller-Autor der „Lehmann“-Trilogie, Hamburg-Heiner, lies und sprich „HH“, zumeist nervend am Telefon, und
Read More Casino – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal war sie spielen. Wenn ich erzähle, was ich vorhabe, fragen alle als Erstes, was ich anziehe, ob ich überhaupt was anzuziehen habe, ob ich ein Ballkleid besitze. Ich besitze kein Ballkleid, das braucht man aber auch gar nicht. Es ist vielmehr vollkommen egal, was man anhat, vorausgesetzt, man ist eine Frau. Als Mann muss man ein Jackett tragen, notfalls kann man für fünf Euro eins ausleihen. Als
Read More Posted On März 30, 2011By Charlotte von BausznernIn Comic, Litmag
Riad Sattouf und die Pimmel der Extraklasse – Eine Depeschen-Rezension an imaginäre Freunde von Charlotte von Bausznern. Liebe P.: Schön, dass ich weiß, wo Syrien liegt, seit die Bekannte von deiner Freundin da war. Lese gerade Riad Sattoufs „Meine Beschneidung“. Eine autobiografische Episode. Riad ist acht und soll beschnitten werden, ohne eingeweiht zu sein in die genaueren Umstände und Abläufe. Episode 8 unbeschnitten Während meiner biografischen „Episode 8“ war ich in fünf Jungs und mindestens ein Mädchen verliebt, hörte Prince ebenso wie die Prinzen und lernte gerade Brüste zu malen.
Read More Posted On März 30, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag
Schmelzlaut deines Verstands – Ein Gedichtband, der überrascht: Denn bisher kannten wir den schottischen Schriftsteller John Burnside nur als Autor von wuchtigen Romanen. Von Carl Wilhelm Macke „Glister“ (2009) etwa erzählt von einer erkalteten Gesellschaft und ihre um jeden Funken Hoffnung kämpfenden Kinder. Burnsides Roman über seinen Hass auf den Vater „Lügen über meinen Vater“ erschien vor Kurzem ebenfalls auf Deutsch. Wer alttestamentarische Sprachgewalt liebt, wird Burnside schnell schätzen lernen. Und jetzt gibt der Münchner Hanser Verlag in einer ganz ausgezeichneten Übersetzung von Iain Galbraith – dem wir auch schon
Read More Liebe in Zeiten von Altersflecken – Das Debüt von Inger-Maria Mahlke erzählt eine der ungewöhnlichsten Beziehungsgeschichten der jüngeren Literatur; Frank Schorneck ist angetan. Der pensionierte Polizeibeamte Hermann Mildt nimmt widerwillig die in Not geratene Polin Jana Potulski für ein paar Tage bei sich auf. Sie hat ihn ein wenig überrumpelt, er will eigentlich seine Ruhe haben und ist extrem misstrauisch. Er glaubt kein Wort ihrer Geschichte, ist besessen von der ständigen Angst, von ihr ausgenutzt und ausgeraubt zu werden. Andererseits ist es auch nicht schlecht, eine Frau im Haus zu
Read More Nackte Singularität 1 bild / 100 worte wa wa bumm! wa wa wa bumm! wa wa, wa wa, bumm! bumm! Fragen, die ungelöst bleiben: Gibt es die kosmische Zensur? wa wa bumm! Hawking sagt nein, Penrose/Thorne, doch, gibt es. Wa bumm! bumm! Wir würden uns gerne einschalten, denn die Vorstellung einer nackten Singularität behagt uns sehr. Jedoch. wa wa wa. Da ist dieses Kind. bumm! Mit seinem Schlagzeug im Nebenraum. wa bumm! wa bumm! wa wa bumm! Zerschlägt uns den glasklaren Verstand, Herrgott nochmal: SCHLAFENSZEIT! Ruhe kehrt ein. Todesstille. Dann
Read More Die Literarische Woche diesmal u.a. mit einer Dokumentation über Max Frisch, Sendungen zu Balzac, Hanns Josef Ortheil, Heinrich von Kleist, einem Gespräch mit Heike Gfrereis, Direktorin des Schiller-Nationaltheaters Marbach, einem Fesature über „Bestenlisten“ uvm. Und als Literaturzeitschrift der Woche: Sinn und Form, Heft 2/2011.
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