Mehrwert & Nebenwirkungen – Never judge a book by its cover … Ein Paradebeispiel für diese Weisheit ist [[Christian Försch]]s „Acqua Mortale“ – und wie gut, dass Ulrich Noller sich nicht hat abstoßen lassen! Mit Privatschnüfflern tut man sich im deutschsprachigen Genre schwer, schließlich ist Krimi ja „realistisch“, und wir haben hier nun mal keine Detektivkultur. Alle möglichen Ersatzkonstruktionen müssen herhalten, bevorzugt Journalisten, liegt ja auf der Hand. Auch wenn wir nicht nun auch nicht gerade eine investigative Publikationskultur haben, aber das ist eine andere Geschichte … Dass man trotz
Read More Bloody Chops – kurz und notfalls schmerzhaft, heute unter der beilführenden Verantwortung von Elfriede Müller (EM), Joachim Feldmann (JF) und Frank Rumpel (rum): Bittere Pillen (EM) [[Wolfgang Schorlau]] steht von allen deutschen Kriminalautoren dem politischen Geschehen am Nächsten und bezieht dabei immer eine eindeutige Position. Neben Kriminalfällen klärt er vor allem über politische Hintergründe auf. Seine bisherigen Themen waren: der bewaffnete Kampf, die bis heute unaufgeklärte Lynchjustiz am Ende des Nationalsozialismus, die Privatisierung des Wassers, der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr und das NPD-Verbot. Sein neuester Roman dreht sich um ein Thema,
Read More „Hopp, hopp, Geständnis“ Während die Internationale Funkausstellung im September diesen Jahres die Besucher schwindlig machte mit der Präsentation neuester technischer Entwicklungen, kündigte die ARD ihre neue Vorabend-Krimiserie „Heiter bis tödlich“ an, die sich nach erster Betrachtung als ungefähr so innovativ erweist wie heute der CD-Walkman, der 1984 zum ersten Mal auf den Markt kam. Susanna Mende hat sich gequält. Der öffentlich-rechtlichen ARD scheint bei ihrem Kampf um Quoten im Vorabendprogramm einfach nichts Neues einzufallen und so wird seit über zwanzig Jahren Altbewährtes variiert, wozu unter anderem der lustische Krimi mit
Read More Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute seziert er, was es mit dem Spruch auf sich hat, dass man für höhere Zwecke auch mal töten dürfe … The Higher Purpose of Murder The idea of a criminal as an outsider is a well-established character in modern crime fiction. Ever since Dostoyevsky’s Crime and Punishment published in 1866, we’ve been familiar with the morally superior killer who feels he’s committed no crime. Raskolnikov, the central character,
Read More Posted On November 2, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag
Ein fast vergessener Autor von Weltrang – In der ersten umfassenden Döblin-Biografie zeigt Wilfried F. Schoeller die weitgehend unbekannten Facetten dieses deutschen Modernisten, dieses „Pan-Epikers und Geschichten-Gotts“, dieses Naturmystikers und zum Katholizismus konvertierten Juden. Von Karsten Herrmann. Alfred Döblin wurde mit seinem 1929 erschienenen Großstadtepos „Berlin Alexanderplatz“ berühmt und ließ die deutsche Literatur zur Weltliteratur eines John Dos Passos und James Joyce aufschließen. Doch zeitlebens und bis heute bildet dieser Roman eine Art „Grabplatte“ für das rund 40-bändige Gesamtwerk Alfred Döblins, das aus Romanen, Erzählungen, Glossen, religiös-philosophischen Betrachtungen und kulturpolitischen
Read More Posted On November 2, 2011By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag
Und aus sieben Wörtern eine Welt – „Dudenbrooks“ heißt das Buch gewordene Gesellschaftsspiel, das folgendermaßen funktioniert: Man nehme sieben Wörter mit denselben Anfangsbuchstaben, wie sie im Abstand von 10, 20, 30 oder 40 Wörtern im Duden stehen und baue daraus eine kleine Geschichte, die selbst nicht viel mehr als 50 Wörter umfassen darf. Diese letzte Vorgabe zum Umfang hat dann mit dem Spiel weniger zu tun als mit der FAZ, in der das Resultat der „Dudenbrooks–Spielereien“von Jochen Schmidt und Line Hoven zuerst erschienen sind. Die „Dudenbrooks“ sind, dies vorneweg, ein
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit der ersten Haiku-Rezension der Welt (Friederike Moldenhauer (FM) über Guðmundur Óskarsson) und neuen Büchern von Thomas Meinecke, Felix Mertikat/Benjamin Schreuder, Nikola Madzirov und Ulrike Halbe-Bauer/Brigitta Neumeister-Taroni; besprochen von Christina Mohr (CM), Charlotte von Bausznern (CvB) und Carl Wilhelm Macke (CWM). (FM) Haiku Rezension Nordisches Drama düster und sehr verzweifelt grandios gemacht Guðmundur Óskarsson: Bankster (Bankster, 2009). Aus dem Isländischen von Anika Lüders. Frankfurter Verlagsanstalt 2011. 254 Seiten. 22,90 Euro. Mehr zum Buch hier, ein Interview mit dem Autor lesen Sie hier. Bizarr-interessante Sachverhalte (CM) Wir behaupten
Read More Etwas fehlt … Carl Wilhelm Macke zum 80. Geburtstag von Charles Taylor am 5. November. Wenn man in eine der großen Internet-Suchmaschinen den Namen Charles Taylor eingibt, kann man leicht in die Irre geführt werden. Zum einen findet man da jede Menge Eintragungen zu einem üblen afrikanischen Tyrannen und Menschenschlächter, der heute in Den Haag vor dem Internationalen Strafgerichtshof steht. Dann findet man aber auch noch einen anderen Charles Taylor, der mit einigen sehr viel angenehmeren Begriffen und Namen versehen ist: Menschenrechte, Multikulturalismus, Toleranz, säkulare Gesellschaften usw. Charles Taylor –
Read More Bernd Clüver macht Karriere – Stefan Beuse berichtet von den Erhabenheiten und Fallstricken der Welt. Diesmal: Die Literaturshow im Luxushotel. Abgehalfterte Showstars erkennt man gemeinhin daran, dass sie zur Eröffnung des neuen Möbelmarkts ins Gewerbegebiet Kattenvenne-Südwest geladen werden und dort vor 26 halbinteressierten Bratwurstessern Hossa machen müssen. Einige Ex-Sternchen jedoch haben aus der Not eine Tugend gemacht und die preisgünstige Resteverwertung ihres einstigen Glanzes vielleicht unbewusst zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt. Wer erinnert sich heute noch daran, dass zum Beispiel Jürgen Drews oder Roberto Blanco damals als ernstzunehmende Künstler galten
Read More Wahre Geschichten – Wenn Anfang Oktober die ersten Blätter fallen und der Sommer durch ist, wenn die lesenden Köpfe nach Frankfurt schauen und der Wörthersee wieder den Rentnern gehört, erscheint das Jahrbuch zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Gisela Trahms hat es sich angesehen. Angenehm liegt die Anthologie in der Hand und erfreut durch die Sorgfalt, mit der sie gemacht ist. Auch erweckt eine dezente Danksagung an die Sponsoren des Preises den Eindruck, dass das Buch auf eigene Rechnung dem Schoß des Piper Verlags entsprang und nicht durch Charlotte Roches Gebete. Das erfreut noch
Read More Das Suchen ist unauffindbar … Zum 90. Geburtstag von Ilse Aichinger – Glückwünsche! Von Senta Wagner. Wenige Tage vor ihrem 90. Geburtstag am 1. November 2011 begegne ich Ilse Aichinger auf einer zugigen, schon abenddunklen Straße mitten in Wien. Welch ein Glück! Zu einer Tageszeit, wo die berühmte Dichterin vor ein paar Jahren vielleicht noch im Kino gesessen hätte, um das eigene Verschwinden zu zelebrieren. Schon vor fünfzehn Jahren hat die österreichische Autorin in einem Interview den Wunsch geäußert, die Zukunft möge nicht mehr zu lange dauern. Hat sie aber
Read More Außer Atem – Es gibt Clubs, die gewähren nicht jedem Einlass. Der Rotary Club zum Beispiel. Oder das Studio 54. Ganz zu schweigen vom morbid-elitären Club der 27. Keith Richards haben sie in jedem dieser Läden Tür und Tor geöffnet, Mitglied geworden ist er in keinem. Dass er sich mit „Life“ dennoch die Clubmitgliedschaft im Kreis der musikalischen Autobiografen gesichert hat, ist kein Widerspruch, sondern großes Glück, findet Anica Richter. In Another Land (The Lantern) Keith Richards war schon als Kind eine coole Sau. Aber wahrscheinlich muss man das auch
Read More Hölle 1 bild / 100 worte Hellboy betrachtet sich im Spiegel: „Ich erinnere mich an die Wärme der Hölle meiner Kindheit. Ich erinnere mich an die Wiegenlieder von Beelzebub. Ich erinnere mich an meinen wahren Namen, der sich im beschränkten Menschen-Blabla nicht aussprechen lässt. Ich erinnere mich an ihre Wangen, Milch und Rosen. Ich erinnere mich an ihren lila Anzug und den roten, roten Mund. Warum habe ich ihn nicht geküsst? Warum hat sie Australien mir vorgezogen? 34 Millionen Humanoiden und die gesamte Tier- und Pflanzenwelt verendeten elendiglich, als ich
Read More Drei Romane in einem – ein Meisterstück – Deon Meyer wird immer besser. „Rote Spur“ heißt sein neuester Coup, Thomas Wörtche will genau solche Bücher lesen! Drei Romane in einem – ein Polit-Thriller, ein Abenteuer- und ein Privatdetektivroman ergeben zusammen „Rote Spur“ – oder besser, wie im Original auf Afrikaans, „Spoors“. Denn es geht in diesem monumentalen Stück Kriminalliteratur nicht um eine „Spur“, sondern um den Zusammenhang der Dinge im Südteil eines komplexen Kontinents. Es geht, um nur ein paar Plot-Stränge zu nennen, um den Zusammenhang von Diktatoren aus Simbabwe
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, Sie lesen heute, warum Thomas Wörtche von Deon Meyers neuem Roman begeistert ist. Neues aus dem mittlerweile schwer kultigen Schwurbverlag gibt es, wo sonst?, in Carlos Kolumne. Fran Ray hat sich an „Frauen“ von Steinar Bragi versucht, bis, ja, bis … Peter Münder hat die beiden Schweden Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt getroffen, ihren Debüt-Roman gelesen und mit den Herren geplaudert. Susanna Mende war begeistert von einem coolen Tattoo, dann von der Frau, auf der es drauf ist, und ist dennoch ein bisschen skeptisch bei einem Buch von
Read More Neues vom Schwurbverlag, lustige Avantgarde-Literatur, mal was anderes – exklusiv bei Carlos! Erster Preis im (humorvollen) Autorenwettbewerb des Schwurbverlags: Lustiger Schwedenkurzkrimi, wo die Sätze alphabetisch anfangen: „Alle Leute auf ihren Posten?“, fragte Kommissar Hellström. „Beinahe alle!“, entgegnete seine Assistentin Sonderbüx, die sichtlich fror, „einige stecken in diesem verdammten Nebel fest. „Chemische Ursache“, mutmaßte Hellström. „Das glaube ich auch“, entgegnete Sonderbüx. „Es ist die falsche Jahreszeit für Nebel.“ „Fix ein wenig Sondermüll verklappen, die Umwelt Umwelt sein lassen, das ist typisch für die Baltenmafia!“ „Genau, Chef, aber heute müssten wir sie
Read More Fran Ray (2) – Kurz nach der Buchmesse erreichte uns die Mitteilung einer Tageszeitung (die hier nicht genannt werden will), dass wir – als Plattform für Kunst und Literatur – doch unserer Verantwortung nachkommen sollten und die Leserschaft – unter denen sich ja sicher einige Minderjährige und (ja, gerade in unseren prekären Zeiten) nervenschwache, psychisch angegriffene Personen befänden – vor gewissen Büchern warnen sollten. Selbstverständlich nehmen wir diese Aufforderung als informative, meinungsbildende und nun – auch unterhaltende – Plattform sehr ernst und möchten hier an dieser Stelle ausdrücklich vor der
Read More Ultimativer Fieslingstest mit egomanischem Macho-Profiler – Dem schwedischen Autoren-Duo Hjorth/Rosenfeldt gelang mit „Der Mann, der kein Mörder war“ ein fulminanter Einstand. Von Peter Münder. Ausgerechnet in einem Wald bei Västerås, dem hundert Kilometer westlich von Stockholm gelegenen Wohnort (über tausend Jahre alt, 100.000 Einwohner) des 80-jährigen Lyrikers und Nobelpreisträgers Tomas Tranströmer, wird der Leichnam des 16-jährigen Schülers Roger aufgefunden. Er ist mit zweiundzwanzig Messerstichen bestialisch verstümmelt worden, sein Herz herausgeschnitten. Wer einigermaßen mit den Romanen von Jo Nesbø, Arne Dahl, Åke Edwardson, Henning Mankell, Stieg Larsson, Håkan Nesser u. a.vertraut
Read More Die Maske ist ab – unglamouröse Bekenntnisse einer Japanerin – Einsichten into the belly of the beast, ins Innere der [[Yakuza]], verspricht ein Buch von Shoko Tendo. Warum das nicht ganz hinhaut, erklärt Susanna Mende. Eine Frage sei vorab geklärt: Ja, der Frauenrücken mit dem prachtvollen Tattoo einer Lebedame aus der Muromachi-Zeit auf dem Buchcover ist der Rücken der Autorin Shoko Tendo. Auch wenn die Vermutung naheliegt, dass dies das klassische Erkennungszeichen der Mitgliedschaft bei einer Yakuza ist, handelt es sich hier lediglich um eine Reminiszenz an die Vergangenheit; als
Read More Bloody Chops – heute ganz dem deutschsprachigen Kriminalroman zugeneigt, von Thomas Wörtche (TW), Frank Rumpel (rum) und Joachim Feldmann artig angerichtet. Gewichtig! (TW) Noch im Zuge der Dürrenmatt-Jubilarien zum 90. Geburtstag gibt es jetzt neben Peter Rüedis Biografie eine Bildbiografie aus dem Hause Diogenes. Cirka sechshundert, zum größten Teil noch unbekannte Fotos und Dokumente bieten einen Thesaurus, in dem nicht nur Dürrenmatt-Fans tagelang wühlen können. Über die Bedeutung Dürrenmatts für die Literatur des 20. Jahrhunderts müssen wir kein Wort verlieren, die hier versammelten Fotos & Co. sind per se faszinierend
Read More Schriftstellerinnen brauchen Werkzeug. Denn Schreiben hat auch mit schreiben zu tun. Theorie und Praxis … von Zoë Beck. Werkzeugkiste – Ich habe mir ein ThinkPad gekauft. Ich liebe es, seit ich zum ersten Mal meine Finger draufgelegt habe. Bevor jemand fragt: Ein ThinkPad hat mit einem iPad nichts zu tun. Es ist ein Laptop von einst IBM, heuer Lenovo. Mein vier Jahre alter Vorgänger war lange nicht so hochwertig. Man konnte die Buchstaben auf den Tasten nicht mehr lesen, der Bildschirm wackelte bedenklich, der Lüfter plärrte nach zwei Minuten, und
Read More Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute geht es darum, wie Gesellschaften aus Menschen „Verbrecher“ machen … The Fine Art of Sentencing Each society defines what conduct makes a person a criminal. Therein lies a great power. This power is projected through an official processing of the criminal who is walked through a series of decisions, which determines his or her fate. We are still at a relative early stage in the development of a
Read More Heimweg von Joachim Ringelnatz Babette starb – noch vor erhoffter Zeit. – Bei ihrer Nichte stand ein Sarg bereit. Und diese Nichte fuhr mit ihrem Gatten Nebst Leiche und mit Höchstgeschwindigkeit Im Leichenauto zum Bestatten. Doch was kommt in Berlin nicht alles vor; Und eben deshalb hatte der Chauffeur In einem Ladenfenster links am Brandenburger Tor Malheur. Aus Autotrümmern, Scherben und Korsetten Zog man Chauffeur, nebst Nichte, nebst Gemahl ganz tot hervor. Die Leiche nur (wir sprechen von Babetten) Vermochte sich zu retten. Da sie zum Glück nur scheintot wesen
Read More Das andere Gesicht Afrikas – Ein sehr untypisches Afrika-Buch hat Bettina Gaus geschrieben. Mehrere Monate lang war sie allein und vorwiegend auf dem Landweg durch 16 afrikanische Länder unterwegs, um sich ein Bild von der Mittelschicht des Kontinents zu machen. Keine marodierenden Militärs, hungernde Kinder oder korrupte Eliten. Keine Überfälle, Giftschlangen oder Entwicklungshelfer. Sie hatte nicht einmal Malaria. Diese Reisereportage ist ziemlich unspektakulär. Von Lena Blaudez Was keinesfalls mit uninteressant zu verwechseln ist. Gaus verzichtet auf die hinlänglich bekannten Afrika-Klischees – tatsächlich leben 95 Prozent der Bevölkerung NICHT in einer
Read More Posted On Oktober 26, 2011By Roland OsswaldIn Bücher, Litmag
Ein verficktes englisches Märchen – Brian Clough gilt als einer der erfolgreichsten und charismatischsten Trainer des englischen Fußballs, zahlreiche Triumphe mit Derby County und Nottingham Forest pflastern seine Karriere. Nur bei Leeds United lief alles dramatisch schief: nach nur 44 Tagen hat er sich mit der Mannschaft und dem Clubvorstand überworfen und wird nach einer Niederlagenserie entlassen. Der englische Autor David Peace hat diese Episode in ein mitreißendes Romanporträt verwandelt. Roland Oßwald stellt Trainer und Buch vor. Brian Howard Clough hat als Spieler 251 Tore in 274 Ligaspielen erzielt. 1962
Read More Märchenstunde vom Feinsten – Kallwass for Bundeskanzlerin – und schon herrscht Frieden, Einigkeit und soziale Gerechtigkeit. Niemand hat mehr ein Burn out, alle reden über ihre Probleme und stoßen generell auf Verständnis, gehen sorgsam mit ihren Mitmenschen um und erziehen ihre Kinder voller Liebe und Rücksicht. Henrike Heiland über die liberale Kummerkastentante des deutschen Fernsehens. Die Ausgangssituation: Leute kommen auf der Suche nach psychologischer Beratung zu Angelika Kallwass. In ihrer Praxis gibt es einen Empfang (da sitzt dann ein schicker, junger Assistent), gleichzeitig ist dieser Bereich auch so eine Art
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