Kolumnen und Themen Category

Posted On August 1, 2012By Marcus ImbsweilerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Olympische Kunstsplitter

In London laufen die Olympischen Spiele: Reiter, Schwimmer, Kampfsportler und Turner kämpfen um Gold. Aber wussten Sie, dass olympische Medaillen auch schon in künstlerischen Disziplinen wie etwa der Bildhauerei vergeben wurden? Marcus Imbsweiler mit einem kleinen Streifzug durch die „kulturelle“ Olympiageschichte. Gold in … Bildhauerei Dass zu Olympia nicht nur das Schneller, Höher, Weiter gehört, sondern auch das Schöne, Gehaltvolle, Beständige geht auf den Begründer der neuzeitlichen Spiele zurück, auf Pierre de Coubertin. Antikisch beseelt, schwebte dem Baron aus der Normandie eine Vereinigung von „Muskel und Geist“ vor, weshalb erRead More
Schuhabdrücke auf der Matte – Neue genetische Spuren, die auf mehreren Kleidungsstücken des ehemaligen Ministerpräsidenten Uwe Barschel in dem Genfer Hotelzimmer gefunden wurden, heizen die öffentliche Diskussion über die Frage von Mord oder Selbstmord nach fast 25 Jahre erneut an. Von Peter Münder Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat offenbar wenig Interesse, neuen Spuren im Fall des 1987 in Genf tot aufgefundenen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel nachzugehen. Bereits im April 2008 überließ der beim Auffinden der Leiche beteiligte damalige STERN-Reporter Sebastian Knauer (heute beim SPIEGEL) den Ermittlern ein Paar schwarze, lederne HerrenschuheRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: „Les Beaux Jours“ von Balthus. (Alle Folgen hier). Sechste Ausfahrt Jedes Mal war ein Lachen in mir, ein inwendiges, intimes, wenn ich bei meinen alltäglichen Verrichtungen in der Küche, nebenbei und doch gezielt, hochschaute auf dieses Gemälde. Ja, Gemälde sageRead More
Gesetzesverrat – Ein paar Fragen zu den Unterlassungen & Tätigkeiten der Verfassungsschutzämter.  Von Wolfram Schütte Wenn man, mit stetig wachsenden Staunen, Kopfschütteln & Empörung verfolgt hat, was nach der Selbstanzeige der rechtsradikalen Mördergruppe (NSU) an Versäumnissen, Verhaltensweisen & Vertuschungen über unsere Landesämter für Verfassungsschutz immer aufs Neue an den Tag gekommen ist & möglicherweise noch kommen wird – und wie die Printpresse damit umgegangen ist –, dann bleiben nicht nur viele Fragen offen, sondern auch einige ganz besonders. Warum haben die Täter z.B. immer dieselbe Mordwaffe benutzt, wo es dochRead More

Posted On Juli 14, 2012By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Christopher G. Moore war auf Reisen. Und in Buenos Aires, dieser durch und durch literarischen Stadt, fiel ihm auf, dass etwas zu fehlen schien. Ironie … The Death of Literary Irony Irony has been the stock and trade of novelists through the ages. George Orwell’s The Hanging is a perfect example of dramatic irony. We follow a condemned Burmese man on his way to the gallows as he carefully sidestepping the puddle of water along the path so as not to dirty his shoes. Or Shooting an Elephant we witnessRead More

Posted On Juli 12, 2012By Senta WagnerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Bachmann-Preis 2012

Eine einzige Umarmung – Rückblickende Betrachtungen zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2012 in dezenter Anlehnung an den Vorbericht von Senta Wagner. Ich war Verena Rossbacher, jetzt bin ich wieder ich. Und ich berichte heute rückblickend von den 36. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Der Wettbewerb um den Bachmannpreis ist zu Ende, die Gewinnerin steht fest, und die Welt trudelt längst weiter. In den Medien landauf, landab ist bereits alles gesagt geworden, analytisch wie synthetisch, Lob und Kritik wurden verteilt, wie immer nach dem Großen und Spannenden, ja Literarischen in den Texten gesucht.Read More
Erwischt & doch entkommen – Jetzt hat er auch sie erwischt: nämlich der so genannte Relaunch, der nun leider auch die SZ erreicht hat! Von Wolfram Schütte. Im Konzert der großen überregionalen deutschsprachigen Qualitäts- & Printzeitungen war die „Süddeutsche Zeitung” immer etwas Besonderes – besonders zuletzt auch deshalb, weil sie den Relaunch bislang vermieden hatte, dem sich im Laufe der letzten Jahre die „Zeit“, die FAZ , die NZZ – & am radikalsten leider auch die einstens satisfaktionsfähige FR unterzogen haben. Seit Montag dieser Woche ist das Erscheinungsbild der bayerischenRead More

Posted On Juli 11, 2012By Andreas HeckmannIn Kolumnen und Themen, Litmag

Aus Literaturzeitschriften

Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele – „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über spannende Hefte. Diesmal: SpritZ, Edit, Neue Rundschau, Signum, poet und BELLA triste. SpritZ 201 SpritZ 201 stellt die Teilnehmer der LCB-Autorenwerkstatt Prosa 2011 vor. Erfreulich, dass Lin Franke, Absolventin des Hildesheimer Schreibstudiums, zu den Auserwählten gehörte, irritierend aber, dass ihr Beitrag nur eine geringfügig überarbeitete Fassung dessen ist, was sie im Frühjahr 2011 in BELLA triste 29 veröffentlichen konnte. Gab es im Herbst darauf in der Werkstatt so wenig zuRead More

Posted On Juli 4, 2012By Senta WagnerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Vor dem Bachmann-Preis 2012

Fragen an mich im Park – Kurzer Vorbericht zu den 36. Tagen der deutschsprachigen Literatur. Von Senta Wagner. Während ich mir Luft zufächelnd etwa im Ingeborg-Bachmann-Park stehe, bietet es sich an, sich erste Fragen zu stellen zu den knapp bevorstehenden Literaturtagen (4.–8. Juli 2012) rund um den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt. Man muss wissen, es ist sehr heiß heute, wie seit Tagen jeden Tag, und der Park liegt in Wien, genauer im Ortsteil Kagran im 22. Bezirk Donaustadt, und ich fahre morgen zum ersten Mal nach Klagenfurt. Wer in „Malina“ überRead More
Frank Göhre war in Palermo. Er hat im „Grand Hotel et Des Palmes“ gewohnt. Der Aufenthalt hat ihn zu einer Textcollage über ein Gipfeltreffen der Mafia angeregt. Familientreffen im Grand Hotel – Albert Anastasia, ein hochrangiges Mitglied der Cosa Nostra in New York und Anführer der Cambino Familie, betritt am Freitag, dem 25. Oktober 1957, kurz nach zehn Uhr vormittags den Friseursalon des Park Central Hotels in New York. Er nimmt auf dem Stuhl Nummer Vier Platz: Er döste vor sich hin, während der Friseur seiner Arbeit nachging. Der StuhlRead More

Posted On Juni 27, 2012By Kerstin CarlstedtIn Kolumnen und Themen, Litmag

Im Video-Interview: Thomas Rietzschel

Dilettantismus als System – Kaum ist der Fernseher eingeschaltet, schon fällt unser Blick auf das Elend, das Thomas Rietzschel in seinem Sachbuch „Die Stunde der Dilettanten“ hintergründig zu erfassen versucht. Nicht diejenigen, die hart arbeiten und Ahnung von ihrer Materie haben, werden mit Macht und Erfolg belohnt, sondern die, die sich selbst und anderen am besten vormachen können, alles im Griff zu haben. Wir lassen uns verschaukeln, so Rietzschels These. Zur Untermauerung findet er Beispiele aus der Politik, Wirtschaft, Kunst und dem Entertainment. Von Kohl bis Merkel, von Westerwelle bisRead More

Posted On Juni 27, 2012By Wolfram SchuetteIn Kolumnen und Themen, Litmag

Petits riens (I)

Zwangsverordnete Lampen & Fantasielose Programmplanung – Wolfram Schütte über den Irrsinn rund um die Einführung der Energiesparlampe und die ewige Wiederkehr des Gleichen in den Programmangeboten der öffentlich-rechtlichen Sender. Folgenlose Havarie mit Lampe – Wie oft habe ich schon gelesen & auch im TV gesehen, dass es sich bei den von der EU verordneten neuen (Energie-)Sparlampen um einen gigantischen Betrug handelt! Allein das Faktum, wonach die alten Lampen nicht mehr hergestellt werden dürfen, es also buchstäblich so verboten ist, sie noch in die Welt zu setzen wie es verboten ist,Read More

Posted On Juni 27, 2012By Gunter GerlachIn Kolumnen und Themen, Litmag

Gerlachs (Un-)Mögliche Lektüren

Gunter Gerlach über Bücher, die er einfach nicht zu Ende lesen kann – und über die seltenen Ausnahmen, bei denen es dann doch gelingt … Heute: Wiglaf Droste und Tom McCarthy. Nur den Anfang und das Ende lesen! „Jede Glosse schmeckt wie ein lecker dekoriertes Gericht!“ Ich schwärme von Wiglaf Drostes neuestem Buch „Sprichst du noch oder kommunizierst du schon?“ „Weißt du, Maja, wenn mir ein Buch richtig gut gefällt, dann muss ich wissen, dass es auch dem Autor gut geht.“ Ich setze mich an den Computer. Maja nimmt denRead More
Wenn der „Reaktionär“ träumt – Mit wessen Hilfe Martin Mosebach ein Blasphemie-Verbot in Deutschland wünscht. Von Wolfram Schütte. Wenn man dem Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach seine religiöse Neigung nicht als seinen persönlichen Tick nachsehen wollte, dann könnte man ihm unterstellen, dass er seinen streng katholischen Glauben wie kein zweiter unserer Autoren in der Öffentlichkeit zu seinem „Alleinstellungsmerkmal“ gemacht hat. „Chacun à son gout“ sollte man kommentierend, aber als Liberaler solcher ausgestellten religiösen Bekennerlust eher ironisch hinterherrufen. Mosebach, dessen literarische Fiktionen aber erkennbar weniger (um nicht zu sagen gar nicht) vonRead More

Posted On Juni 20, 2012By Matthias PenzelIn Kolumnen und Themen, Litmag

Carl Weissner: Death in Paris

Heartcore-Text-Death-Punk – Matthias Penzel über den Autor und Übersetzer Carl Weissner, der am 19. Juni 72 Jahre alt geworden wäre, und dessen Roman „Death in Paris“ jetzt in Buchform gelesen werden kann. Der Einstieg könnte kaum schärfer sein. Die Überschrift wie eine Regieanweisung, Establishing Shot, Atmo wie in einem Gangsterfilm, der erste Gedanke ist der letzte – „I should have killed myself when it still made sense.“ Ein paar Zeilen später ist schon Schluss. Klappe, Schnitt. Noch auf der ersten Seite die nächste Überschrift: Near-Collision in the Character’s Subconscious. EinRead More
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute: Der aristotelische Winterkrieg Im Februar 2001 begann ich, an meinem Verstand zu zweifeln. Ich wohnte noch in der Sternwarte, und arbeitete Tag und Nacht an Lichtkurven von Braunen Zwergen im Sternbild Orion, aufgezeichnetRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang bei Culturmag: Michael Zeller besitzt einen großen Stapel von Kunstkarten, die er bei seinen Galerie- und Museumsbesuchen angesammelt hat. Jede Woche fischt er eine Karte heraus und hängt sie sich in die Wohnung, wo der Blick immer wieder an ihr hängen bleibt. Was darauf zu sehen ist, welche Beziehung sich zwischen Werk und Autor entwickelt, darüber wird Michael Zeller ab sofort wöchentlich bei CULTurMAG berichten. Heute: Franz Radziwill: „Der Sturm und das Bürgerzimmer“. Aufbruch – Mit Schnaps oder ohne: Als wäreRead More

Posted On Juni 13, 2012By Andreas HeckmannIn Kolumnen und Themen, Litmag

Aus neuen Literaturzeitschriften

Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele und in ihnen verstecken sich so manche Perlen. „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über spannende Hefte. Kultur & Gespenster 13 Die 13. Ausgabe von Kultur & Gespenster kommt wieder in altgewohnter Pracht daher. Größter Leckerbissen und der Reproduktionen wegen auch optisch ein Lesevergnügen ist eine Auswahl Briefe, die Theodor W. Adorno in den 60er Jahren mit alten Bekannten und Jugendfreunden, Studenten, Lesern und Rezensenten gewechselt hat. Da meldet sich eine 92-jährige Pädagogin, die den Professor nochRead More

Posted On Juni 2, 2012By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck übers Schreiben

Ganz materiell gesehen – wie geht Schreiben? Neues Material aus dem Alltagsleben einer Schriftstellerin. Von Zoë Beck  Sitzen, liegen, stehen Beliebte Frage bei Lesungen: „Wie sieht eigentlich Ihr Schreibtisch aus?“ Diverse LiteraturbloggerInnen haben sehr schön diese Frage immer mal wieder aufgegriffen und AutorInnen gebeten, Fotos von ihren Schreibtischen zu machen, um den Lesern zu zeigen, wo die Bücher denn eigentlich entstehen. Ich persönlich lüge dann ja immer. Ich meine, ich fotografiere natürlich schon brav meinen Schreibtisch. Aber ich schreibe nicht unbedingt am Schreibtisch. Das nun folgende Outing hat Isabel BogdanRead More
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute: Der Monitor ist vor allem deshalb eine so hervorragende Metapher für den Sternenhimmel, weil er nur optische Daten bietet. Keine Gerüche, keine Geräusche, keine Haptik. Astronomie ist eine reine Monitorwissenschaft, es gibt nichtsRead More
Von der Freiheit des Dichtens – Just zu Pfingsten, dem Fest, da das Wort über die Menschen kommt, ist vor ein paar Jahren ein landesweit bekannter Maler gestorben. Die Boulevardmedien hatten heftig Anteil genommen an Jörg Immendorff in seiner letzten Zeit. Der „Düsseldorfer Malerfürst“ – darunter ging es nicht. Die Dominanz unter den Malern Deutschlands erreichte Immendorff beim Boulevard durch zwei Umstände, die mit seiner Arbeit – naturgemäß – nicht das Mindeste zu tun hatten. Da war vor allem seine polizeiliche Festnahme in einem Düsseldorfer Hotel, in das er sichRead More

Posted On Mai 19, 2012By Ulrich BaronIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KickAss

KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Branchenwahnsinn – Vermutlich hat der Diogenes Verlag bei Dick Francis damit angefangen, mit den Einworttiteln (und folgte damit der Logik der Originale), aber das ist nur für Philologen wirklich wichtig und man wird sicher auch frühere Einzelfälle finden, die nicht unbedingt verwerflich sind. Verwerflich ist allerdings der inflationäre Unfug, der damit zurzeit getrieben wird – vor allem, wenn wenig Inspiration zu spüren ist. Das ist uns durchaus ein KickAss wert – Ulrich Baron über: Einworttitel Also noch mal ganz langsam, damit selbst dieRead More

Posted On Mai 19, 2012By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Erst kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu, wie eine Fußballer-Weisheit lautet. Gilt auch für alle Arten von Verbrechen, reale und literarische … Christopher G. Moore über Pannen & Co. … When Things Go Terribly Wrong in the World of Crime The laws of unintended consequences and collateral damage apply to criminals just like they do anyone else.  I’d like to give some examples of ‘crimes’ that might have the judge and jury shedding tears—ones of laughter. In South Carolina A driver went to the trouble to find aRead More

Posted On Mai 16, 2012By Senta WagnerIn Kolumnen und Themen, Litmag

Ein Besuch beim Milena Verlag

Heftig abgestaubt – Ein Porträt des Milena Verlags aus Wien von Senta Wagner. Erst neulich sei einer mit Fußfessel hereinspaziert gekommen und wollte ein Buch kaufen. Was von außen vielleicht wie eine Buchhandlung aussieht wegen der ausgestellten Bücher und Plakate in den kleinen Fenstern, stellt sich von innen heraus als die Heimat des Wiener Milena Verlags. Dieser befindet sich ebenerdig in einem großen Wohngebäude – in Ruf- und Sichtweite des größten österreichischen Gefangenenhauses. Wir sind hier bitte mitten in einem Wohnbezirk, in einer Wohnstraße, im 8. Gemeindebezirk (hinterrücks vom RathausRead More

Posted On Mai 9, 2012By Andreas F. GollaIn Kolumnen und Themen, Litmag

Bericht von der re:publica 12

Vom Klassentreffen der Blogger zum Woodstock der Nerds und Netizens – Die dreitägige Konferenz re:publica wurde von den beiden Bloggern Johnny Haeusler (Spreeblick.de) und Markus Beckedahl (Netzpolitik.org) im Jahr 2007 ins Leben gerufen. Bestand zu Beginn die Zielgruppe im Wesentlichen aus den netaffinen Bloggern, wendet man sich nun an die „digitale Gesellschaft“ überhaupt – also eigentlich an alle, die gern online aktiv sind. Daher treffen auf der re:publica mittlerweile so unterschiedliche Leute wie Blogger, Social-Media-Fans, Netzaktivisten, Onlinemanager, Designer und Gründer von Start-Ups zusammen. Von Andreas F. Golla 2007 und 2008Read More
Es pöbelt und holzt im Netz, jeder Wicht muss sich austoben, als gehe mal wieder die Welt unter. Dabei geht um sehr unklare Positionen und eine komplizierte Sachlage – das Urheberrecht. Oder doch das Copyright? Oder wie? Oder was? Gut, dass Zoë Beck einen Juristen im Haus hat. Einen Richter gar, aber … Von den bösen Kulturdieben Gerade komme ich aus dem Sauerland zurück. Lesung, Preisverleihung, Besuch eines verirrten Verwandten. Ich schließe die Wohnungstür auf und falle über meine Katzen, die an etwas herumschnüffeln, das offenbar unter der Tür durchgeschobenRead More