Heute ein bisschen Handwerk – welches Autoren-Foto schreckt ab, welches hilft, ein Buch zu verkaufen? Über die Macht eines keinesfalls nebensächlichen Paratextes: What Author Photograph Sells a BOOK? I have some books coming out soon. Someone suggested I needed a new photograph for the place on the back cover where an author’s photo appears. I’d rather stick with photographs from an earlier day. But that is a mistake. We all age and the entertainment business (which books form a part) is biased toward youth. No one can get away from
Read More Der amerikanische Autor und Edgar-Gewinner Thomas Adcock berichtet exklusiv für CULTurMAG in seiner wöchentlichen Kolumne von dem täglichen Wahnsinn des US-Wahlkampfs. Diese Woche: „G.O.P., R.I.P“ Last week’s daily menu of discouraging news for White House hopeful Mitt Romney began late on Monday afternoon with the bombshell release of a video surreptitiously taped during a fundraising banquet last May in Florida. At the private gathering, the multi-millionaire challenger to President Barack Obama disparaged half the American population as social parasites who feel “entitled to health care, food, housing, you name it”
Read More Privatdetektive gehören zum Grundbestand des Genres, obwohl sie längst ihre Dominanz gegen andere Typen von Hauptfiguren verloren haben. Aber die, die es noch gibt, sind ziemlich nützliche Kerlchen – man kann mit ihnen vieles machen: Literarisch und „erkenntnistheoretisch“, sozusagen. Christopher G. Moore hat mit Vincent Calvino einen der spannendsten PIs der neueren Kriminalliteratur erfunden – hier ein bisschen Selbstreflektion mit programmatischem Charakter: Private Eyes Riding the Time Machine My German translator Peter Friedrich made a recent observation about the Vincent Calvino series that I’ve been thinking about. Peter said: Did
Read More Am letzten Samstag hat Thomas Adcock ein paar Lebenslinien der politschen Geistesgeschichte Amerikas umrissen, heute startet, exklusiv bei CULTurMAG, seine wöchentliche Kolumne rund um den Wahlkampf in den USA . Diese Woche: “The New Sarah Palin” By Thomas Adcock. One of two men vying for the office of president of the United States has evidently decided that imbecility and deceit are effective strategies in his campaign to evict a black family from the White House. Perhaps the candidate is influenced by the wisdom—dubious versus merited—of two very different but quintessentially
Read More Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er uns regelmäßig alles, was wir wissen müssen: über Zeit und Raum, Sterne und Planeten, enorme Entfernungen, riesige Größen – und all die anderen rätselhaften Dinge, die es bei der Beschäftigung mit dem Weltraum zu entdecken gibt. Heute: Vier Gleichungen Als Erstes sorgen wir dafür, dass der Stern nicht zusammenfällt. Ein Ding wie die Sonne steht mehrere Milliarden Jahre lang im Universum, ohne sich groß zu verändern. Um das zu erreichen, muss der Stern den immensen Druck von
Read More Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine gespaltene Gesellschaft mit unterschiedlichsten Konfliktlinien und einem scharfen Arm/Reich-Antagonismus sowie einem trotzigen „dennoch“-Optimismus. Thomas Adcock beleuchtet ein paar Hintergründe, die helfen, den aktuellen Wahlkampf (den Adcock ab dem nächsten Montag wöchentlich aktuell und exklusiv für CULTurMAG kommentieren wird) zu verstehen. Rx heißt übrigens in diesem Zusammenhang prescription, also Arznei-Rezept … The American Spirit of Optimism: Rx for Lousy Times by Thomas Adcock American plutocrats have a natural alliance with corporations, bankers, and true believers in laissez-faire capitalism. To keep the riff-raff from
Read More Die e-Book-Debatte bei uns geht weiter, heute mit einem Beitrag von Christopher G. Moore … The Gold Miner’s Shovel in the eBook Gold Rush The great California Gold Rush of 1849 drew thousands of people who dreamed of striking it rich by panning for gold. One lesson of ’49 was the people who found riches weren’t the miners but those who sold them shovels, pans, buckets and pots. Another lesson is that whenever there is a gold rush, those not caught up in the fever figure out a way to
Read More Auftritt einer neuen Frauen-Generation – Eine Glosse von Wolfram Schütte. Der Spekulation, dass ein (möglicherweise sogar CDU-)Feind dem kurzzeitigen Bundespräsidenten Christian Wulff durch die Verbreitung eines Gerüchts über die angebliche Rotlichtmilieu-Vergangenheit seiner zweiten, vierzehn Jahre jüngeren Frau, die ein Tatoo auf der Schulter mit in die Ehe gebracht hat, politisch schaden wollte, fehlt noch ein weiteres offenkundiges Motiv, das mit der Art des Gerüchts indirekt annonciert wird. Ich meine: Sexualneid auf den älteren Mann mit der wesentlich jüngeren Geliebten. Es wird sicher auch befeuert worden sein durch die blendende Schönheit
Read More Die ersten werden die zweiten (Sieger) sein – Spekulation über ein immer häufigeres Wählerverhalten in Demokratien. Von Wolfram Schütte Jetzt musste sogar Michelle Obama in den Ring steigen, um beim Nominierungsparteitag der US-Demokraten den versammelten Sympathisanten zu versichern, dass ihr Ehemann ein warmherziger Mensch sei & deshalb noch einmal um 4 Jahre bittet, in denen er Präsident der USA sein möchte, um sein Reformwerk zu vollenden. Barack Obamas Ehefrau hat damit den Auftritt von Mitt Romneys Ehegattin beim Nominierungsparteitag der Republikaner imitiert. Offenbar wirken die beiden Männer, die sich um
Read More Die rassistischen Untertöne der Anti-Obama-Kampagnen bekommt man bei uns nicht immer so deutlich mit oder sie werden von anderen ideologischen Themen überlagert. Dabei hat Rassismus schon immer und immer noch einen hohen Stellenwert in der politischen Auseinandersetzung in den USA. In einem für CrimeMag überarbeiteten Essay geht Thomas Adcock auf diese unappetitliche Tradition ein … Godfathers of Political Racism, American-Style by Thomas Adcock Lee Atwater, the late operative for America’s right-wing Republican party, is described by numerous detractors as the godfather of contemporary xenophobic dog whistles to the baser instincts
Read More Natürlich kann jeder, der für seine Texte keinen Verlag findet, sich für ein verkanntes Genie halten und es der bösen Welt mal richtig zeigen: Mach ich halt ein e-Book. Auf der anderen Seite sind auch kluge, reflektierte und erfolgreiche Autoren zu e-Book-Verlagen wie amazon gewechselt. Unsicherheit beherrscht die Diskussion. Eine Differenzierung von Zoë Beck. „Wieso sind Sie eigentlich noch bei einem Verlag?“ Das wird man im Moment ja dauernd gefragt, wenn man Bücher schreibt. Die Leute haben gehört, dass wir Autoren von unseren Verlagen schlecht behandelt werden und dass man
Read More Christopher G. Moore diesmal über essentielle Dinge – über’s Schreiben, über Glück und Pech und Geld und kein Geld. Rolling the Dice Let’s say you’ve written a book. Or maybe you are thinking about writing a book. It might be a crime novel set in an exotic location. It might be a domestic comedy set in your hometown. But let’s not become sidetracked by worrying about location, theme, or characters. It’s more important to think about what it means to write a book. Or more precisely what it takes, or
Read More Ein unangenehmes, beklemmendes, aber notwendiges Thema, nicht nur in Thailand – Hinrichtungen. Christopher G. Moore über Täter, Zeugen und Opfer. Presumption of Innocence Until Executed The lag between penning an editorial and breaking news can seem an eternity even when the two appear in the same edition of the newspaper. A Thai death penalty case has created a perfect journalistic storm with editors praising while reporter updates undermine and destroy the basis of such praise. On 1st August, The Bangkok Post in an editorial titled “Sending the right Signals” supported
Read More Neues aus dem Minutiösitätenkabinett – Bruno Arich-Gerz über Ralf Friedrichs‘ „The Lesson Today“ und das zeitdeckende Erzählen über besondere Tage. „Es ist 19:41 Uhr deutscher Zeit, als Freddie Mercury sich an ein bereitstehendes Klavier setzt und ein, zwei Töne anspielt, ein wenig am Verstärker einstellt und dann die ersten erkennbaren Laute erklingen lässt. Das Publikum in Wembley jubelt, hinter mir raunt man nur ‚Bohemian Rhapsody‘ … ‘Mama, life had just begun, but now I’ve gone and thrown it all away’. Das folgende ‚Mamaaaa, uhuhuhuhuuuu‘ wird nicht nur von den Zuschauern
Read More Abkühlung im unterirdischen Papierwald – Ein Augustbesuch im Literaturmuseum der Moderne in Marbach. Von Senta Wagner. Im Jahr 2006 hat die Literatur ihr Museum bekommen. Dazu wurden die Archivkästen des Deutschen Literaturarchivs Marbach (DLA) geöffnet und schlagartig wurde aus mancher Archivalie ein Museumsstück. Vermutlich haben diese in ihrem Archivschlummer nicht unbedingt darauf gewartet, für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden, so wie es mit den Werken anderer Künste geschieht. Ein Gemälde hängt im Museum. Aber es ist ein besonderes Glück, dass sie nun gezeigt werden. Die Schillerhöhe in Marbach
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: „Tierarzt Reindl in der Laube” von Wilhelm Leibl. (Alle Folgen hier). Neunte Ausfahrt Viel vermag die Zeit. Doch, gottlob: Sie kann nicht alles. Vielleicht die größte Chance von uns Menschen. Die einzige? Diesmal hat die wöchentlich erneuerte Kunstkarte über meinem
Read More Letzte Woche konnten wir den zweiten Teil der Noir Fiction Barbarians lesen. Heute geht es Christopher G. Moore um ein in der Tat universales Thema – um Gier … We Need To Have a Talk About Greed The impulse motivating a lot of crime is greed. The outlier wants money for drugs, hot cars or motorcycles, beautiful women, expensive restaurants, foreign holidays—what are perceived as the good things that rich people, or at least well off people, use to identify themselves as successful, desirable, and admirable. Not to mention more
Read More Spätestens seit Siri auf dem iPhone unsere Fragen beantwortet, ist klar: Computer, mit denen man reden kann, sind überall. Aber wie bringt man einem Computer das Sprechen bei? Warum versteht er einen manchmal besser und manchmal nicht so gut? Und wie verändern sprechende Computer unser Leben? Alexander Koller erzählt uns von nun an „Neues aus der Computerlinguistik“. Heute: How to wreck a nice beach: Wie kommt die Sprache in den Computer? Ich beneide die anderen Leute, die im CulturMag schreiben. Jeder weiß, was Schriftsteller machen; auch unter einem Astronomen kann
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: „Poesie” von Gustav Klimt. (Alle Folgen hier). Achte Ausfahrt Das Los des Dezimierens fiel diesmal nicht auf ein Bild, sondern auf einen kleinen Ausschnitt davon. Denn wie anders auch als in kleinen Häppchen soll dieses monumentale Gemälde fotografiert werden, das
Read More Heute wird´s politisch – Infotainment pur, ein Tag aus dem Leben von Guido Westerwelle und Oskar Lafontaine – according to Carlos Der Tag des Guido Westerwelle 7.00 Wecker klingelt – noch ein wenig dösen … 9.00 Frühstück mit Partner und Retrohund Himmler. Bild-Zeitung, RBB „Leichte Welle“ (hihi, Westerwelle – Welle!), Nutella. 9.30 Wellnessanwendung, Fahrer schon da, führt Himmler aus, der mal a-a muss. Kleine Playstationsession: Sieg! Vietnamesen tot! (Hihi, Vietnamesen …) 10.00 Fahrt ins Ministerium, unterwegs SMS beantworten, aber da sind keine. 10.30 Ankunft – Darjeeling mit persönlichem Referenten und
Read More Letzte Woche ging es bei Christopher G. Moore um Mind Hacks … Heute dreht sich die Fortsetzung des Essays um Barbaren, genauer um Noir Fiction Barbarians (Part 2) Barbarians have acquired a bad name. Their negative press is part of our hive programming. We feel revulsion to outsiders, the barbarians who threaten our way of life, our values, our norms, and our laws and institutions. Leave our hive alone! The barbarians, in Roman times, were the Germanic tribes along the borders. These tribes had a disturbing feature—their members had minds
Read More Letzte Woche war an dieser Stelle von Olympia und der Kunst die Rede. Genauer gesagt: von den Kunstwettbewerben früherer Olympiaden. Und wie sieht es heute aus? Niemand käme auf die Idee, eine Leichtathletik-WM oder die Tour de France durch kulturellen Ballast zu beschweren. Hier eine Ausstellung im Beiprogramm, da ein historischer Rückblick oder ein Häppchen Kunst an der Strecke, das schon. Aber ein Riesenfestival wie derzeit in London, eine „kulturelle Olympiade“ oder gar Kunstwettbewerbe wie vor dem Zweiten Weltkrieg? Nur beim „Fest der Völker“ denkbar. Marcus Imbsweiler diesmal über den
Read More 1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: „Einsiedler, Rosse tränkend“ von Moritz von Schwind. (Alle Folgen hier). Siebte Ausfahrt Der „Einsiedler, Rosse tränkend“ – stünde er nicht im Titel, er wäre kaum zu erkennen auf dem Bild. Ein Wald, tiefer Wald, in mehreren Schichten sich öffnend und
Read More Warum ich gern in Deutschland lebe – Lieber Leser, tun Sie mir mal einen Gefallen? Sollten wir uns jemals begegnen und Sie fragen mich, wo ich herkomme, und ich sage, aus Hawaii natürlich, woher sonst, stellen Sie mir nicht diese eine Frage, die Ihnen auf der Zunge brennt: „Wie kann einer aus Hawaii nach Deutschland kommen?“ Als ich damals diese Entscheidung traf, dachte ich nie, ich würde mich in Deutschland dafür rechtfertigen müssen. Naiv wie ich war, stellte ich mir vor, die Deutschen hätten ein gesundes Selbstbewusstsein und würden es
Read More Was haben Hacker, Beethoven, russische Tänzer und Noir Fiction miteinander zu tun? Eine Idee von Christopher G. Moore. Noir Fiction Mind Hacks – Part 1 I have been playing with the idea that noir crime authors are a subset of hackers into the hive mind collectively shared by their readers. A few years ago I wrote about Writing Novels inside the Hive Mind. I’d like to further develop this metaphor along with the related idea of hacking. It is mixing of metaphors to be sure. I hope to show that
Read More Der Weltraum, unendliche Weiten. Wie oft haben wir uns beim Nachdenken über Zeit und Raum, Entfernungen und Größen und Astrophysik schon das Gehirn verrenkt. Diese Zeiten sind nun vorbei. In der neuen Kolumne „Lichtjahre später” wird uns Autor und Astronom Aleks Scholz regelmäßig alles erklären, was wir wissen müssen: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Heute: Mein Leben mit Roger Penrose Alle unendlich viele Jahre entsteht ein neues Universum. Es fängt an mit einem Urknall, dem extrem dichten, heißen Anfangszustand. Nur ein paar Milliarden Jahre später ist das Weltall
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