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Die richtige Lösung eingeschickt und den Buchpreis gewonnen hat Michael Bröhmer aus Pohlheim. Herzlichen Glückwunsch!Read More

Posted On November 23, 2011By Christiane GeldmacherIn Kunst, Litmag

Stief/Matt/Kunsthalle Wien: Power Up. Female Pop Art

Guerillakämpferinnen und Terroristinnen der Kunst – Pop Art wird gewöhnlich mit Stilikonen wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Robert Rauschenberg assoziiert. Männlichen Künstlern. Pop-Art-Ausstellungen zeigen jedoch selten die Werke etwa von Evelyne Axell, Sister Corita oder Dorothy Iannone. Anfang des Jahres wurden Pop-Art-Künstlerinnen eigens in einer Ausstellung in der Kunsthalle Wien gezeigt, deren Katalog nun im DuMont Buchverlag erschienen ist. Ein Must-have, denn wie sagte schon Dorothy Iannone? „The next great Moment in History is ours.“ Dieser Moment – er dauert immer noch an. Von Christiane Geldmacher  Guerillakämpferin mit PinselRead More

Posted On November 23, 2011By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG-Ausgabe vom 23.11.11

Liebes CULTurMAG-Publikum, jetzt drehen wir völlig durch, jetzt gehen wir schon übers Wasser. Zumindest versuchen wir’s – Isabel Bogdan in Sachen machen. Besser klappt das mit dem Lesen: Joe Paul Kroll gefällt Howard Jacobsons erstes auf Deutsch veröffentlichtes Buch „Die Finkler-Frage“, das dank seiner mehrdimensionalen Protagonisten sehr viel mehr ist als ein bloßer Thesenroman. Ulrich Noller ist beeindruckt von der Sprachkunst in Julia Francks neuem Roman „Rücken an Rücken“ – aber auch ein bisschen genervt von der letztlich dramaturgisch sehr simpel erzählten Geschichte. Und Carl Wilhelm Macke unterstreicht Edouard GlissantsRead More

Posted On November 23, 2011By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Julia Franck: Rücken an Rücken

Alles wollen und nichts können – Ella, Thomas und Käthe. Das sind die zentralen Figuren in Julia Francks neuem Roman „Rücken an Rücken“. Mit ihnen im Zentrum, in ihrem Universum wird die DDR der 1950er- und 1960er-Jahre beschrieben: als ein Land, das im Großen ALLES sein will, die gelebte Utopie, der Gegenentwurf – und das im Kleinen doch so sehr NICHTS kann, das letztlich alles nichts sein wird. Von Ulrich Noller Käthe ist Bildhauerin, sie hat sich für ein Leben im Osten entschieden, weil sie mitarbeiten will an der anderenRead More

Posted On November 23, 2011By Isabel BogdanIn Kolumnen und Themen, Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Rumkugeln

Water-Zorbing – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal ist sie übers Wasser gegangen. In einem Museum läuft gerade eine Ausstellung zum Thema Wasser, und da wird schnell ein Zusammenhang herbeikonstruiert, der diese Plastikkugeln rechtfertigt, in denen man auf der Alster herumkugeln kann. Der herbeikonstruierte Zusammenhang läuft irgendwie darauf hinaus, dass man, wenn wir unsere Gewässer weiter so verschmutzen, bald nur noch in geschlossenen Kugeln aufs Wasser kann, aber nicht mehr darin baden. Was vermutlich totalerRead More

Posted On November 23, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Edouard Glissant/Patrick Chamoiseau: Brief an Barack Obama

Hohes Lied auf die Weltwerdung Èdouard Glissant und Patrick Chamoiseau lassen Mauern fallen und packen ihr Plädoyer für die „Schönheit der Welt“ in ein schmales Büchlein, das gerade in diesen Zeiten auf der Verkaufstheke jeder Buchhandlung ausliegen sollte. Von Carl Wilhelm Macke Jetzt ist wieder die hohe Zeit der Sicherheitstechniker. Jungnazis ziehen brandschatzend, raubend und mordend durch Deutschland und schon preisen die Handwerker des Sicherheitsstaats ihre Dienstleistungen an. Einige Schrauben im Verfassungsschutz müssten dringend wieder angezogen werden. Die Qualifikation der V-Leute lässt zu wünschen übrig. Die Beobachtungstechnik muss erneuert werden.Read More

Posted On November 23, 2011By Joe Paul KrollIn Bücher, Litmag

Howard Jacobson: Die Finkler-Frage

Der eingebildete Jude – Es gibt sie noch, die Autoren, die über Jahre hinweg ihre Stimme finden und schließlich die verdiente Anerkennung finden: So geschehen im Falle Howard Jacobsons, dessen Roman „Die Finkler-Frage“ („The Finkler Question“) 2010 mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet wurde. Erst mit der späten Würdigung durch die Booker-Jury bekommt nun auch eine deutschsprachige Leserschaft die Gelegenheit, Jacobson kennenzulernen – zunächst mit der „Finkler-Frage“, schließlich, wenn man der Ankündigung der DVA glauben darf, auch mit den früheren Romanen, die nach und nach übersetzt werden sollen. Von JoeRead More
Wer sind die Guten? Wer die Bösen? Die Afghanistan-ARD-TV-Doku von Ashwin Raman wollte vor allem den brutalen Alltag deutscher Soldaten zeigen. Doch der beeindruckende Doku-Realismus kann etliche analytische Defizite nicht kaschieren. Von Peter Münder. Zerfetzte blutige Leichen werden nach einem Bombenattentat auf einen Transporter gehievt, ein deutscher Militär-Konvoi wird bei einer heiklen Versorgungsfahrt zu einem Stützpunkt im Taliban-Gebiet gezeigt, wir sehen Trauer-Zeremonien für gefallene  deutsche Soldaten und erleben auch, wie ein US-Minenräumkommando auf seinem elf Kilometer langen, sieben Stunden andauernden Himmelfahrtskommando mit den deutschen Schützenpanzern im Schlepptau durch vermintes GebietRead More

Posted On November 23, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Fluchtschiff 1 bild / 100 worte „This is my life“: Kunst und Comics und Pornografie gestapelt rechts, links, mittig als Turm, drei Lagen tief an allen Wänden, ein Fluchtschiff im Pariser Erdgeschoss mit Platz für zwei bis drei Passagiere, der Rest wartet draußen vor vergitterten Fensterauslagen – „j’ai eu la chance de comprendre que le livre était pour moi la seul façon de me vendre, car la société c’est un peu ça, “se vendre”, et ça me paraissait la marchandise la plus exemplaire à partager avec les autres“ – derRead More

Posted On November 23, 2011By Die RedaktionIn Litmag

LitMag-Gedicht: Elfriede Czurda: Stenogramm, 23. November

Elfriede Czurda: Stenogramm des Tages 23. november fenster auf und fenster zu jetzt ist ruh fenster hier und fenster da trallalla fenster immer fenster nie hollarehhidihhh fenster oben unten tür kann sie nix dafür fenster glas und fenster holz unser ganzer stolz fenster guck und fenster blind draußen peift der wind fenster auf fenster zu Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Edition Korrespondenzen aus: Elfriede Czurda: ich, weiß. 366 mikro-essays für die westentasche. Wien: Edition Korrespondenzen 2008. 23,70 Euro.Read More

Posted On November 16, 2011By Brigitte HelblingIn Bücher, Litmag

Joe Brainard: Ich erinnere mich

Der Mann, der die Gedächtnismaschine erfand – Schon in der Schulzeit, schreibt der Dichter Ron Padgett über seinen Jugendfreund, habe Joe Brainard sämtliche Kunst-Preise abgeräumt, die es abzuräumen gab. Im Laufe eines nicht sehr langen Lebens – Brainard starb 1994 im Alter von 52 – schuf der Künstler Werke als Maler, Collagist, Illustrator, Bühnenbildner und Schriftsteller. Nur wenige Jahre, nachdem er sein heimatliches Oklahoma für die Ostküste verlassen hatte, wurde ihm in New York eine Anerkennung als Künstler zuteil, die über 20 Jahre lang nicht nachließ. Eine Solo-Ausstellung jagte dieRead More

Posted On November 16, 2011By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 16.11.11

Liebes CULTurMAG-Publikum, herzlich willkommen zum Double-Feature von LitMag und MusikMag! Diese Woche freuen wir uns über den Rücktritt von Silvio Berlusconi (Carl Wilhelm Macke), knien nieder vor Joe Brainard und seinen „Erinnerungen“ (Brigitte Helbling), ärgern uns über den allgemeinen Zustand der Literaturkritik (Wend Kässens) – wie gut, dass es LitMag& CrimeMag gibt! -, lassen uns verwirren von Juri Andruchowitschs „Perversionen“ (Karsten Herrmann), heulen bei Andresens Film „Halt auf freier Strecke“ (Kerstin Calrstedt), lachen über das Debüt von Jonas Jonasson (Kathrin Brede), gruseln uns vor Dora Heldts neuer Bestseller-Schmonzette (Ulrich Noller),Read More

Posted On November 16, 2011By Wend KaessensIn Kolumnen und Themen, Litmag

Kommentar: Literaturkritik in der Krise

Dass die fundierte und leidenschaftliche Auseinandersetzung mit Literatur quer durch alle Medien immer weiter ausdünnt, dass sich die professionelle Literaturkritik aus vielerlei Gründen in der Krise befindet, das ist so wahr wie ärgerlich. Wend Kässens mit einem Beitrag zur Diskussion: Für mehr Kritik in den Medien – Mit der Literatur ist im großen Ganzen schon alles in Ordnung. Nichts Neues unter der Sonne. Die Autoren schreiben, was sie schreiben müssen, manche auch das, was sie oder andere wollen. Die thematische Bandbreite und die literarische Vielfalt, auch die formale, scheinen mirRead More

Posted On November 16, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Juri Andruchowytsch: Perversion

Eine Jagd durch wilde (Wort-)Abgründe – Der ukrainische Romancier, Lyriker, Essayist und Übersetzer Juri Andruchowytsch ist einer der wichtigsten Vertreter einer avancierten osteuropäischen Literatur. In seinem im Original bereits 1999 erschienen Roman „Perversion“ zeigt er sich als Postmoderner par excellence und als Meister des Grotesk-Karnevalesken. Der Roman erzählt – besser: rekonstruiert – das Verschwinden des ukrainischen Undergroundhelden und Performance-Aktivisten Stanislaus Perfezki in Venedig: „Stets setzte er alles aufs Spiel – seine Habe, sein Talent, sein Leben.“ Der hochverschuldete Literat war dort zu dem internationalen, die Postmoderne genüsslich parodierenden Seminar „PostkarnevalistischerRead More

Posted On November 16, 2011By Kerstin CarlstedtIn Film/Fernsehen, Litmag

Im Kino: Halt auf freier Strecke

Papa funktioniert nicht mehr – Andreas Dresen zeigt mit „Halt auf freier Strecke“, wie ein Sterben in Würde aussehen kann. Von Kerstin Carlstedt. Wer glaubt, das Kinogenre Krebstod-Melodram sei ausgelutscht und spätestens seit „Wit“ (2001), der kammerspielartigen Verfilmung von Mike Nichols, sei dem Thema nichts mehr hinzuzufügen, der irrt. Andreas Dresen, der König des Improvisationsfilms, hat mit „Halt auf freier Strecke“ eine Form gefunden, die das Publikum beim Filmfestspiel in Cannes zu Tränen rührte und mit dem Dresen den Hauptpreis in der renommierten Nebenreihe „Un certain regard“ gewann. Frank (MilanRead More

Posted On November 16, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Kolumnen und Themen, Litmag

Zum Rücktritt von Silvio Berlusconi

Aus Sorge um Italien – Soll man jetzt noch einmal in allen skandalösen und süffisanten Details das Besondere am Regierungsstil des Silvio Berlusconi ausbreiten? Was es für die politische Kultur eines Landes „inmitten von Europa“ bedeutet hat, für viele Jahre im Bann eines mal schlitzohrigen, mal kriminellen, mal senilen, mal potenzprotzigen Medienmoguls gestanden zu haben? In den letzten Tagen, die auch seine – vermutlich – letzten Tage als „Primo Ministro“, als „Erster Minister“ in Italien gewesen sind, wurden in den Medien noch einmal alle über Berlusconi archivierten Nachrichten dem staunendenRead More

Posted On November 16, 2011By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Dora Heldt: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt

Der Wellnessbereich als Bühne des Lebens – Gibt’s was Schlimmeres als eine Fünfzigerfeier in einem spießigen Lokal? Eindeutig ja, findet Ulrich Noller. „Sauna, Hot Stones, Schweißausbrüche“, so wirbt der Deutsche Taschenbuch Verlag auf dem Cover für „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“, das neue Erfolgsbuch von Dora Heldt. Und dann geht’s direkt ins Herz der Dinge: „Gibt es etwas Schlimmeres, als seinen fünfzigsten Geburtstag in einem spießigen Lokal mit der ganzen Familie feiern zu müssen, Geschäftskollegen des Mannes und Nachbarn inklusive?“ Betroffen ist Doris, 49, klar, und Hausfrau, auchRead More
„Es ist, wie es ist, und es kommt, wie es kommt“ – In dem Heuhaufen der diesjährigen Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt findet sich mit dem Erstlingsroman des Schweden Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ eine glänzende Nadel, meint Kathrin Brede. Ja, 100 Jahre Lebenszeit, das ist verteufelt lang. Könnte sein, dass da einer viel erlebt hat. Oder sogar sehr viel. So wie Allan Karlsson, der just am Tag seines 100. Geburtstages die Faxen von den nervtötenden, strengen Reglements im Seniorenzentrum (und besonders der garstigenRead More

Posted On November 16, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Veranstaltungstipp: anderseits. Literaturfestival Hamburg

Hören, sprechen, gucken – Eine spannende Sache findet am kommenden Wochenende (18. bis 20. November) in Hamburg statt: Das zweite „anderseits. Literaturfestival“, Hamburgs Literaturfestival der unabhängigen Verlage (mehr hier). „Raum für Gegenwartsliteratur“ soll es geben, „für neue literarische Formate, Ideen und Konzepte jenseits etablierter Verlagsstrukturen“. Neben Lesungen, Workshops und Ausstellungen bietet das Festival eine Art „Minibuchmesse“ kleiner Verlage aus ganz Deutschland (Dittrich Verlag, Edition Nautilus, Mairisch Verlag, Poetenladen, Reprodukt), Österreich (Milena) und der Schweiz (Salis, Walde+Graf). Wir w0llten von den Veranstaltern wissen, warum es sich der Besuch lohnt: Literaturfestivals gibtRead More

Posted On November 16, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Weltraum-Warenhaus 1 bild / 100 worte Zurück zum Wesentlichen: Das Universum. Ist es unendlich? Die Antwort lautet: Ansichtssache. Je nach dem, wen man fragt, schrumpft das Weltall mal, mal expandiert es, oder es ist ganz einfach da. Mal ist es einem Ei entsprungen, mal einer toten Gottheit. Der Urknall war oder war nicht. Wem ein Universum nicht reicht, kann sich viele denken: Multiversen mit variablen Dimensionen. All das liegt in der Auslage des Weltall-Warenhauses auf, wo auch der irre Wissenschafter seine Modelle anbietet. Wir entscheiden uns für eine Tüte Strings,Read More
Das monatliche Literaturrätsel - finden Sie das gesuchte Buch und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On November 9, 2011By Anna HelblingIn Comic, Litmag

Craig Thompson: Habibi

Von Schrift und Liebe – Satte 672 Seiten auf meinem Schreibtisch, 1,7 Kilo in your face. Zwischen weinroten Buchdeckeln mit goldenen Verzierungen: „Habibi“, das neuste Graphic Novel von Craig Thompson, das zeitgleich auf Englisch, Deutsch und Französisch erschienen ist (oder erscheinen sollte: die französische Ausgabe hat sich verzögert). Von diesem Werk reden spätestens seit der Buchmesse in Frankfurt viele, und keineswegs nur die Feuilletons. Dieser Craig Thompson! Schon sein letzter Graphic Novel „Blankets“ war ein Schwergewicht. Auf immerhin 582 Seiten beschrieb die autobiographische Coming-Of-Age-Geschichte den jungen Craig, sein Hadern mitRead More

Posted On November 9, 2011By Isabel BogdanIn Litmag, Sachen machen

Sachen machen: SM-Party

Kunst und Sünde – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal ist ihr gar nichts peinlich… Die Welt ist bunt, Menschen haben unterschiedliche Hobbys und Vorlieben, und das ist auch gut so. Manche ziehen sich sonderbar an oder lassen sich gern schlagen. Freunde – nennen wir sie S. und M. – haben mich eingeladen, mit zu einer Orgie zu kommen, zu einer SM-Party, und mir das anzusehen. SM, so mein Freund, könne schließlich auch für „SachenRead More

Posted On November 9, 2011By Die RedaktionIn Litmag

Editorial, 9.11.11

Liebes CULTurMAG-Publikum, heute im Double-Feature von LitMag und MusikMag: Party! Genauer: SM-Party: Isabel Bogdan schaute sich für „Sachen machen“ auf einer Feier von Leuten um, die sich gerne schlagen lassen. Außerdem: Anna Helbling hat Craig Thompsons 672 Seiten starke graphic novel „Habibi“ gelesen, Joe Paul Kroll gefiel Greil Marcus‘ Essaysammlung zu Van Morrison, Carl Wilhelm Macke freut sich über die Neuauflage der beiden zentralen Bücher von Primo Levi und Christina Mohr schreibt als „Doppelschlag” über einen Sammelband, der die künstlerische Auseinandersetzung mit der Berliner Mauer dokumentiert und über David ByrnesRead More
Auf der Suche nach dem verlorenen ‚yarragh‘ – Es ist möglich, dass George Ivan Morrison „über die vollste und ausdrucksstärkste Stimme der Popmusik seit Elvis Presley verfügt“, schreibt Greil Marcus in der Einleitung seines dem als Van Morrison bekannten Sänger gewidmeten Buches. Dieses Lob wäre noch zu ergänzen: Neben Bob Dylan und Neil Young darf man Van Morrison wohl als den nicht bloß ausdauerndsten, sondern schlichtweg besessensten Solokünstler seiner Generation bezeichnen. Von Joe Paul Kroll Nun hat Bob Dylan keine noch so beiläufige Äußerung von sich gegeben, die nicht vonRead More
Schnittstelle: Berliner Mauer. Christina Mohr im „Doppelschlag“ über einen Sammelband, der die künstlerische Auseinandersetzung mit der Berliner Mauer dokumentiert und über David Byrnes „Bicycle Diaries“, in denen der Musiker Berlin (und andere Metropolen) als „radelnder Flaneur“ mit dem Fahrrad erkundet. Mauer-Geschichten „Beuys empfiehlt die Erhöhung der Berliner Mauer um 5 cm (bessere Proportion!). “ Seit ihrer Errichtung bot die Berliner Mauer Anlass zu Klagen und zynischen Kommentaren (siehe Beuys-Zitat), denen überwiegend der Wunsch innewohnte, das menschen- und ländertrennende Bauwerk einzureißen. Doch wie andere Grausamkeiten dieser Welt wurde die Mauer vielenRead More