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Das Denken zeichnen Ken Krimsteins „Die drei Leben der Hannah Arendt“ Was die Graphic Novel kann und darf, das zeigt uns Ken Krimstein überzeugend mit „Die drei Leben der Hannah Arendt“. Die von Hanns Zischler aus dem amerikanischen Englisch ins Deutsche gebrachte „Graphic Biography“ ist gerade als Klappenbroschur in der dtv Verlagsgesellschaft erschienen – Ankunft in der Mitte der Literaturgesellschaft also. Und das ganz verdient. Es ist ein Buch, das auf berührend anschauliche Weise das Denken feiert und die Liebe, das Leben und den freien Geist. „Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“ stehtRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

non fiction, kurz – 12/2019

Sachbücher, kurz und bündig Sekundärliteratur ist unerlässlich, wenn man nicht nur konsumieren will. Sonja Hartl (SH),  Sigrid Lüdke-Haertel (SLH), Marcus Müntefering (MM) und Alf Mayer (AM) waren auf einem Streifzug im Revier unterwegs – und besprechen: Hannes Brühwiler (Hg.): Hollywoods Schwarze ListeMichael Caine: Die verdammten Türen sprengenBarry Forshaw: Crime Fiction: A Reader’s GuideMario Kramp: Köln an der Seine. Der Kölner Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937Chanel Miller: Ich habe einen NamenMittelweg 36: Lug und TrugAndrea Noack: Die Bestie schläftVolker Pantenburg (Hg.): Gerhard Friedl – Ein ArbeitsbuchStefana Sabin: AugenBlickeDieter Thomä: Warum Demokratien HeldenRead More
Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten  … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von: Kaliber.38 und der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Hammett (Berlin), Glatteis (München), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh. Jan Christian Schmidt von Kaliber.38: Neues von Lee Child zu vermelden ist nach knapp zwei Dutzend Romanen um den ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher, die seit 1997 im regelmäßigen Jahres-RhythmusRead More
DAS SPIEL IST AUS Schüler-ZukunftMitteilungen zum Stand der DingeDigitaler Wohlfühl-Hass und digitaler Billig-TrostVorletzter Kommentar zur laufenden Selbstabschaffung der Menschheit – von Felix Hofmann Die Verzeiflung ist nichtmal mehr edel,denn sie hat alle Größe verloren.Sie schleppt sich dahin in klebriger Langeweile,Verrohung ist ihr Emblem und Kriterium der Normalität.      Die Welt ist politisch und ökologisch in einem desaströsen Zustand. Man muß es so sagen. Unsere Lebenswelt wird gerade zerstört, von niemandem außer uns selber. Auch das muß man so sagen. Und dies ebenfalls: Zukunft wird immer weniger und immer kürzer.      Das Ganze ist kaputt und vermurkst und wird zudemRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Wolf-Eckart BuehlerIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Wolf-Eckart Bühler: Tod und Mathematik

Über Irving Lerner Wie Harun Farockis Analyse „The Night of the Hunter“ – hier in dieser Ausgabe nebenan – verdankt sich auch die Errettung dieses legendären Essays aus der Zeitschrift Filmkritik (Heft Nr. 290, Februar 1981) einem kundigen und sperrige Autoren überzeugen könnenden Herausgeber. Der Filmkurator Hannes Brühwiler hat 2018 eine „Hollywood Blacklist“-Retrospektive auf die Beine gestellt, die in Berlin, Frankfurt und Zürich gezeigt wurde. Daraus und dazu ist ein bemerkenswertes Buch entstanden, das in diesen Tagen erscheint: Hannes Brühwiler (Hg.): The Sound of Fury. Hollywoods Schwarze Liste. Deep FocusRead More
Bücher kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction – non fiction finden Sie nebenan. Hanspeter Eggenberger (hpe), Joachim Feldmann (JF), Günther Grosser (gg), Alf Mayer (AM), Frank Rumpel (rum) und Iris Tscharf (IT) über: Scott Adlerberg: Graveyard LoveQiufan Chen: Die Siliziuminsel Candice Fox: Missing BoyAlexander Häusser: Noch alle ZeitUta-Maria Heim: Toskanisches BlutPaulus Hochgatterer: Fliege fort, fliege fortSam Jaun: Die BrandnachtMichaela Kastel: Worüber wir schweigenFuminori Nakamura: Der RevolverIan Rankin: Ein Haus voller LügenAndrew Shaffner: Hope Never Dies John Rebus sollte nun definitiv gehen (hpe) Mit Serienhelden ist es so eine Sache. Man magRead More
Als ob alles von geheimen Kräften gefügt wäre Dass wir Ihnen diese exemplarische Filmanalyse präsentieren können, verdankt sich dem Harun Farocki Institut, dem Neuen Berliner Kunstverein, dem Verlag der Buchhandlung Walther König in Köln sowie Herausgeber Volker Pantenburg. Sie alle haben sich zusammengetan, um Werk und Schriften von Harun Farocki, dieses großen Filmemachers und Essayisten, zugänglich zu halten – und zu machen. „The Night of the Hunter“, wie dieser Text in der Filmkritik Nr. 308, August 1982, schmucklos überschrieben war, findet sich in: Harun Farocki: Ich habe genug! Texte 1976-1985.Read More
Ungewöhnlich Am 5. Juli 2017 erwacht die New Yorker Ex-Polizistin Maggie Terry in ihrem neuen Einzimmerapartment. Sie hat 18 Monate Entzug hinter sich. Drogen und Alkohol haben sie nicht nur ihren Job, sondern auch Frau und Kind gekostet. Therapie zwecklos. Warum sollte es einer lesbischen Krimiheldin anders ergehen als all den kaputten Männern, welche die einschlägigen Romane des Genres bevölkern und ihre Dämonen nicht in den Griff bekommen? Maggie hat sogar Glück. Ihr ehemaliger akademischer Lehrer Mike Fitzgerald bietet ihr einen Job als Ermittlerin in seiner Anwaltskanzlei an. Und ganzRead More
Ein Tagebuch aus dem Warschauer Ghetto Der erste Augenzeugenbericht über das Warschauer Ghetto. Geschrieben  von einem jüdischen Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren. Endlich  –  74 Jahre nach der Erstveröffentlichung in den USA – auch  in deutscher Übersetzung erschienen:  eines der wichtigsten Zeitzeugen-Dokumente zum Holocaust und zum Zweiten Weltkrieg. Eine bewegende, unvergessliche Lektüre. – Von Gerhard Beckmann „Am 14. März schälten sich bei Einbruch der Nacht allmählich die Umrisse der amerikanischen Küste aus dem Nebel. Die Passagiere gingen an Deck und säumten die Relings.  Ich musste an die biblische Geschichte von der Sintflut  und an die ArcheRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Sonja HartlIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Sonja Hartl über Dorothy B. Hughes

Women in Crime: Über „In A Lonely Place“ von Dorothy B. Hughes In einer besseren Welt wäre der Name Dorothy B. Hughes ebenso geläufig wie Chandler und Hammett, Highsmith und Christie. Tatsächlich aber scheint sie vielen unbekannt zu sein. Obwohl ihr Roman „In a lonely place“ (dt. „Einsamer Ort“) sogar mit Humphrey Bogart verfilmt wurde, eine deutsche Übersetzung erstmals 1980 im Goldmann Verlag erschien und es 1999 eine überarbeitete Ausgabe in der metro-Reihe im Unionsverlag gab. Dennoch wissen nur wenige, dass Dorothy B. Hughes acht Jahre vor Tom Ripley einenRead More
Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! (Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr. 5, Nr.6, Nr.7, Nr. 8 und Nr.9, Nr. 10 und Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13 und Nr. 14 und Nr. 15 und Nr. 16). „Street Scenes“ ist eine Serie des Berliner Fotografen Carsten Klindt,Read More
Norwegen, Frankfurt og Signe Ein etwas anderer Blick auf die Buchmesse – von Constanze Matthes Wenn ich über Norwegen und die diesjährige Frankfurter Buchmesse schreibe, komme ich nicht herum, über die Fotos zu erzählen, die in meiner Wohnung an einer Wand hängen und vor denen ich oft stehe, um die Gesichter der Personen zu betrachten. Es sind Bilder in unterschiedlicher Größe und mit verschiedenen Rahmen, aber stets in Schwarz-Weiß. Einige zeigen Signe. Eine Frau, über die ich mehr und mehr nachdenke, deren Leben ein Teil von mir geworden ist, wie auch ihr Heimatland einRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Markus Pohlmeyer zum Film „Joker“

Die Härte an sich Joker ist eine US-amerikanische Comicverfilmung von Todd Phillips aus dem Jahr 2019, Markus Pohlmeyer hat sich für uns diesem Werk ausgesetzt. – Robert De Niro über „Joker“: „Der Film ist sehr interessant und ein Abbild der Gegenwart, so wie ‚Taxi Driver‘ meiner Ansicht nach ein Abbild seiner damaligen Zeit war.“[1]  … Ich war allein in dem riesigen Kinosaal, als ich „Joker“ (2019) sah – ein Film, von dem ich im Vorfeld schon viel Fürchterliches und Abschreckendes gelesen und gehört hatte, aber auch Spannendes. Im Vergleich zu Avengers–Read More
Zeitgeist, Perth 1988 – rechtsradikal West Australien 1988, nach Problemen mit einer Biker-Gang flieht der siebzehnjährige Lee Southern nach Perth, arbeitet als Lastwagenfahrer, gerät in Neo-Nazi-Kreise … David Whish-Wilson, stilvoller Autor einer Thriller-Trilogie („Die Gruben/ Die Ratten von Perth“ und „Old Scores) legt nach seinem ebenfalls hier besprochenen Ausflug ins San Francisco der Jahrhundertwende 1900 („The Coves“) wieder eine lyrische Hardboiled-Novel vor, die es in sich hat. – Ausführliche Besprechung hier in den nächsten Tagen. Schauen Sie wieder vorbei.Read More

Posted On Dezember 1, 2019By Johanna van GendernIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Ein KickAss: Das politisch korrekte Klo

Uni-Clo mwdx Von Johanna van Gendern Wie schnell das doch geht: Neulich war ich in der Berliner Staatsbibliothek 2, wollte im 1. Stock meine Notdurft verrichten, da waren sie schon, die neuen Symbole: Zwitterwesen mit einem Bein in der Hose, das andere von einem Rock halb bedeckt. Wo früher eine Toilette für Männchen, eine für Weibchen war, sind jetzt zwei gleichberechtigte nebeneinander. Ich ging links rein. Es stinkt. Männlicher Urin riecht bekanntlich strenger. Außerdem sind da immer noch Pissoirs. Die Anpassung an politisch gerechte Gendervorgaben gibt es offenbar schon länger,Read More

Posted On Dezember 1, 2019By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

2019 Moore Prize – Short-list

To encourage original, creative, and courageous writing General Statement by the Members of the Jury:This year’s finalists for the Moore Prize are a diverse set of books that attest, individually and collectively, to the resilience of the human spirit and value of human dignity when these are most imperiled. Our imaginations are challenged and our capacities for empathy and sympathy enlarged in unexpected ways by reading these imaginative and ambitious writers. Five non-fiction titles have been short-listed for consideration for the 2019 Moore Prize, representing a wide selection of human rightsRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Peter Christian HallIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Zum Geschwister Scholl Preis an Ahmet Altan

Ein Aufschrei, der aussteht Wortmeldung von Peter Christian Hall Am Sonntag, 24.November, hat um 19:00 Uhr im vollbesetzten Audimax der Münchner Universität eine würdige und ehrenwerte Kulturveranstaltung vor geladenen Gästen stattgefunden: die Verleihung des Geschwister Scholl Preises an den türkischen Schriftsteller und Journalisten  Ahmet Altan – in Abwesenheit, denn er sitzt, mal wieder oder immer noch,  unter absurden Anschuldigungen und nach einem skandalösen Urteil in einem türkischen Gefängnis, womöglich lebenslang. Ich hatte, als Gast einer privaten Geburtstagseinladung wegen in München, die Ehre, an dieser Veranstaltung des Geschwister-Scholl-Preises und des Landesverbandes Bayern des BörsenvereinsRead More
Wehe, wenn die Kobra tänzelt und zittert! Was ist los mit Louis Begley? Der sensible Chronist fataler gesellschaftlicher  Entwicklungen und gefährdeter Figuren, deren Alterungsprozesse er zu beeindruckenden Porträts verdichtete („About Schmidt“, „Mistler’s Exit“), hatte sich 2015 entschlossen, das eher Filigran-Schöngeistige in der Schublade zu versenken und als Quereinsteiger im Krimi-Genre für Furore zu sorgen: Nach „Killer, Come Hither“, „Kill and Be Killed“ (2016) beglückt der 86-Jährige die Trash- und Thriller-Freaks nun mit „Killer’s Choice“. Will er beweisen, dass er als „The Man Who Was Late“ (Begley-Romantitel von 1993) auch im hohenRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Krimi-Gedicht

Tom O’ Bedlam’s Song … aus der schönen Tradition der barocken Mad Songs – mit den Dale Warland Singers From the hagg and hungrie goblinThat into raggs would rend ye,And the spirit that stands by the naked manIn the Book of Moones – defend ye! That of your five sound sensesYou never be forsaken,Nor wander from your selves with TomAbroad to beg your bacon. (Chorus; sung after every verse)While I doe sing “any foode, any feedinge,Money, drinke or clothing,”Come dame or maid, be not afraid,Poor Tom will injure nothing. Of thirty bare years haveRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Bruno Arich-GerzIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Ausstellung: René Böll „Tiktaalik“

Vom Meer ans Land Mit tiefschichtigen Bildern und Gedichten widmet sich René Böll der Evolution von Tieren und Menschen in Zeiten von anthropogenem Klimawandel und der drohenden Unumkehrbarkeit menschlichen Fehlhandelns. – Von Bruno Arich-Gerz. Wenn Geowissenschaftler auf ihren Gegenstand, die Erde und ihr Gewordensein blicken, messen sie ihn gern in der très longue durée von Zeitaltern aus: Oberdevon, Eiszeitalter, Holozän und das Anthropozän als die vom Menschen beeinflusste (und beschädigte) Ära der Gegenwart. Diesen extrem langen Verlauf bildkünstlerisch nachzuempfinden und dabei ein Zeichen gegen den drohenden Verlust der Lebenswertigkeit und, wenn nichtRead More
Herzlich willkommen! Buchmesse war gestern, hier ist schon wieder ein pralles CrimeMag mit 32 nicht zu kleinen Beiträgen. Unser US-Korrespondent Thomas Adcock nimmt das Buch „Learning from the Germans“ zum Anlass für etwas Vergangenheits-Aufarbeitung. Mercedes Rosende hat während der Buchmesse den LiBeratur-Preis der LitProm erhalten, Thomas Wörtche hielt die Laudatio. Zusätzlich bringen wir Ihnen, übersetzt von Elisabeth Müller, auch das Dankeschön von Mercedes Rosende. Natürlich ist es politisch. Down Under gerade eine kleine Sensation: „The Red Hand“, ein Romanfragment samt gesammelter Texte von Peter Temple. Wir präsentieren Ihnen daraus seineRead More
“When authoritarian figures can do no wrong, the problem is not so much with the leader but with the followers, who, like followers of religious cults, willingly drink the proverbial Kool-Aid regardless of how high their IQ may actually be. Seeing their unearned, privileged positions threatened by merit-based concepts such as equality, they embrace cult leaders who present themselves as the only solution to their downward-spiraling predicament, or as Trump proclaimed while mounting the Republican National Convention stage: ‘I am your voice. I alone can fix it.’” —Miguel A. DeRead More
LiBeraturpreis 2019 für Mercedes Rosende: „Krokodilstränen“ – Die Laudatio Estimada Mercedes Rosende, sehr geehrte Damen und Herren, für Fans der einfachen Weltbilder, könnte man versucht sein zu sagen: Für „Krokodilstränen“ hat Mercedes Rosende ausgerechnet den feministisch inspirierten LiBeratur-Preis gewonnen, weil in diesem Kriminalroman alle männlichen Hauptfiguren unfassliche Trottel sind. Und die weiblichen Hauptfiguren schlau und ausgekocht.  Das stimmt sogar. Aber ganz bestimmt hat Meredes Rosende den LiBeratur-Preis deswegen nicht bekommen. Sie hat ihn bekommen, weil „Krokodilstränen“ ein raffiniert gemachter Roman ist. Ein beinahe klassisch anmutender Kriminalroman sogar, aber eben nurRead More

Posted On November 3, 2019By Mercedes RosendeIn Crimemag, CrimeMag November 2019

Mercedes Rosende: Danke

Weibliche Wirklichkeiten Eine Danksagung – übersetzt von Elisabeth Müller Vielen Dank an Litprom und an das ganze Litprom-Team. Da mir die Worte fehlen, um die Arbeit dieser Institution zu schildern, will ich auf die wunderbare Formulierung ihrer eigenen Webseite zurückgreifen:  „Die literarische Zirkulation erweist sich in diesem Zusammenhang als besonders wertvoll für eine Bewusstseinsbildung von den vielfältigen Lebenswelten auf dem Globus.“ Mein Dank gilt der Person, die diese Einrichtung nach außen vertritt: Anita Djafari – eine “großartige Literaturvermittlerin”, wie ich lesen durfte und nur bestätigen kann. Danke auch dem Sponsor Yogi Tee, danke allen meinen LeserinnenRead More
Heißes Pflaster Frankfurt – Sehnsuchtsort und Sündenpfuhl Eine Wertschätzung von Thomas Groh Das Jahr ist 1981. Die Kaiserstraße, wo sich heute neben Streetfood, Restaurants und modernen Supermärkten heute höchstens noch Touristen aus der entlegensten Provinz gruseln, wenn sie mal von einem Schnorrer angesprochen werden, die Kaiserstraße also war seinerzeit noch fest im Griff des Milieus: Zwielichtige Schuppen, Prostitution, Spielhallen bestimmen das Straßenbild und festigen den Ruf des Verbindungsstücks zwischen Hauptbahnhof und Finanzviertel als Frankfurts berüchtigster Straße. Und mitten drin: Der beschauliche Blumenladen von Onkel Ossi – der große Kurt RaabRead More
Ute Cohen und Werner Fuld sehen das neue Buch von Simone Buchholz ganz gegensätzlich Ziemlich tricky „Alligatoren jagen in New Yorker U-Bahn-Schächten, das ist mein Plan!“ „Alligatoren, aber …“ „Laber nicht, willst du oder willst du nicht? Gib mal die Bong rüber!“ „Quatsch mich nicht so blöd an, Alter, schon mal was von Frauenbewegung gehört?“ „Na klar, Frauenbewegung ja, aber schön rhythmisch muss sie sein.“ (Gegacker) „Sag mal, ist das ‚Schwarzer Afghane‘?“ (nickt dreimal im Zeitlupentempo). „Oh, nee, hallo, kann mal jemand den Hippie-Scheiß abstellen? ‚Hotel California‘! Ich fass esRead More