Autoren wie Derek Raymond und Verlegern wie Frank Nowatzki ist es zu verdanken, dass Gerald Kersh heute nicht vergessen ist. Ein Bestseller-Autor während des Zweiten Weltkriegs, Verfasser von „Nachts in der Stadt“, das von Jules Dassin verfilmt wurde, der aufgrund einiger schlechter Entscheidungen 1968 verarmt in Kingston, New York gestorben ist. Geboren wurde er 1911 in Teddington – und er hat über 400 Kurzgeschichten und 19 Romane geschrieben. Mit Frank Nowatzki spricht Sonja Hartl über diesen Autor – und er hat auch eine ziemlich interessante Definition von Noir mitgebracht. Hören
Read More In Leipzig mit dem Preis für die beste Übersetzung ausgezeichnet, erzählt Johanna Schwering im Gespräch mit Timo Berger und Sonja Hartl in einer neuen Folge des Podcasts „Auf Weltempfang“ von ihrer Arbeit an Aurora Venturinis „Die Cousinen“. Hören lässt sich die Folge unter diesem Link, bei Spotify, Apple Podcast und allen gängigen Podcatchern. Litprom geht „Auf Weltempfang“ – und wir gleich mit. Mitte März ist der neue Podcast gestartet, bei dem unsere Redakteurin, Autorin und Weltempfänger-Jurymitglied Sonja Hartl einmal im Monat mit Übersetzerinnen und Übersetzern sowie einem weiterem Mitglied der
Read More Hand aufs Herz: Wie viel wissen Sie über Suriname? Ich wusste vor Astrid H. Roemers „Gebrochen-Weiß“ immerhin, dass es mal eine niederländische Kolonie war. Sie erzählt nun davon, wie sich der Kolonialismus und die Traumata in die Frauen der Familie Vanta einschreiben. Da ist Großmutter Bee, die seit kurzem Blut spuckt, und ihre Enkeltochter Heli vermisst, die von ihrer Mutter Louise – Bees Tochter – in die Niederlande geschickt wurde, weil sie sich mit ihrem Lehrer eingelassen hat. Außerdem gibt es noch Helis Geschwister: ihre Schwester Imker, die beginnt, sich
Read More Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zum Beispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie ‚Spielwort‘ ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. Spielwort: Beine Elf Zitate zusammengelesen von Ingrid Mylo Nun, die Wahrheit war die, daß kaum ein Bein wie das andere war.– Heinrich Steinfest: Amsterdamer Novelle **
Read More Keimzelle dessen, was heute „Climate Fiction“ heißt Eine Besprechung von Thomas Wörtche Charles Ferdinand Ramuz (1878 – 1947) gehört zu den ganz großen Autoren der Schweiz, einst gar für den Nobelpreis gehandelt – heute allerdings ein wenig in Vergessenheit geraten. Für den Zürcher Limmat Verlag, der sich seit geraumer Zeit um sein Werk kümmert, ist die Neuausgabe von „Sturz in die Sonne“ aus dem Jahr 1922 (hier in der vom Autor überarbeiten Fassung von 1947) ein Glücksfall, makabrerweise. Denn „Sturz in die Sonne“ ist ein hochaktuelles Buch. Es erzählt von einer
Read More Alf Mayer über das frühe Hauptwerk „Der magische Pfad“ Bevor Gary Victor seinen Inspecteur Dieuswalwe Azémar schuf (beginnend mit „Schweinezeiten“, 2009; respektive 2016 dann auf Deutsch), unternahm er bereits 1996 in seinem dritten Roman eine gewaltige tour d’horizon durch Geschichte und Kultur seiner Heimatinsel Haiti und damit durch seine Themen. „La Piste des sortillèges“, jetzt im kleinen Verlag Litradukt auf Deutsch als Der magische Pfad erschienen und von Verleger Peter Trier höchstselbst begeisternd übersetzt, ist so etwas wie ein frühes Hauptwerk, 509 Seiten stark in der französischen Ausgabe, im übergroßen deutschen
Read More Obszöner Reichtum Wir wissen ja schon viel über das “Kapitalozän”, aber so schön in einer Nussschale zusammengefasst habe ich es noch nirgends gelesen. Einst waren es 40 Meter lange Yachten, inzwischen sind sie über hundert, bald 200 Meter lang, mit Tanzsaal, Schwimmbad, sauteuren Armaturen, Champagner, der aus den Duschköpfen fließt und prunkvolle Reelings. Die Besitzer – ob Emir, russischer Oligarch oder US-amerikanischer Milliardär – konkurrieren, wer die längste hat. Grégory Salle, Soziologe und Politikwissenschaftler, nennt Zahlen, nicht nur, was die Dinger kosten, auch wie viel Benzin oder Diesel sie verbrauchen
Read More Menschen und der Ort, an dem sie leben Eine Besprechung von Canstanze Matthes In die Krimi-Literatur scheint ein anderer Ton einzuziehen, ein leiser, indes nicht minder fordernder. In diesen Geschichten gibt es zwar Täter und Opfer, aber keine extremen Grausamkeiten, keine ausufernden Blutlachen, keine wilden Verfolgungsjagden. Es geht darin vielmehr um die Menschen und den Ort, in dem sie leben. Was macht ein Verbrechen mit den Personen, die das Opfer kannten, was mit einer Gemeinschaft, die bereits den Schuldigen gefunden zu haben glaubt? Der schwedische Kriminologe und preisgekrönte Autor Christoffer
Read More Der Faszination Motorrad auf der Spur Die technisch anspruchsvollsten, ungewöhnlichsten und seltensten hundert ultimativen Motorräder von 1894-2020 auf fast 1000 Seiten und mit faszinierenden Fotos präsentiert in zwei Bänden. – Eine Besprechung von Peter Münder. Charlotte & Peter Fiell: Ultimate Collector Motorcycles. Verlag Benedikt Taschen, Köln 2023. Format 37,59 x 11, 18 cm x 43,94 cm. Gewicht 11,1 kg. 2 Bände im Schuber, 940 Seiten, 250 Euro. (In englischer Sprache.) Für Sammler exotischer und exklusiver Vehikel seien Motorräder über etliche Jahrzehnte als eher zweitklassige Mobile betrachtet worden, konstatiert der kalifornische Museumsbetreiber und Talkmaster Jay Leno
Read More Schicksal und Kunst Markus Pohlmeyer über „Das große Los“ und „7 Frauen“ – „… et sursum deorsum fortuna versavit.“ (Seneca, epistulae morales 44: … und das Schicksal wendet [uns, alles?] auf und ab. Übers. MP) I DAS GROSSE LOS Die Geschichte von „Das Große Los“ (Joris Mertens)[1], einem wuchtigen Kunstwerk mit über 140 Seiten, lässt sich schnell erzählen – ich folge hier zuerst dem Buchrückentext: „François führt ein einsames aber geregeltes Leben, zwischen seiner Arbeit als Auslieferungsfahrer der Wäscherei Bianca und dem einen oder anderen Bierchen im Monico, seinem Lieblingslokal. Der einzige
Read More Wer gute Bücher liest, lässt es sich auch sonst gerne schmecken. Hier eine kleine Prise kulinaristischer Bücher, besprochen von Alf Mayer: Laura Autuori, Herbert Grönemeyer: fatto a manoHeston Blumenthal: Ist das ein Kochbuch?Alexander Herrmann: HeldenkücheKatja Mutzenbach: Kronfleischküche Jeremy Pang: School of WokSiegfried Zelnhefer, Katharina Pflug, Manuel Kohler: Die Bratwurst Unsere erste Ausgabe erschien im Dezember 2022 und behandelte:Ixta Belfrage: Mezcla. Rezepte, die begeisternJakob Glatz: Das große Nuri Sardinen KochbuchThe Gourmand’s Egg. A Collection of Stories & RecipesJim Heimann: Menu Design in EuropaJamie Oliver: One. Geniale One Pot GerichteOttolengi Test Kitchen: Extra Good ThingsSlow Food Genussführer 2023/24Thomas Vilgis, Stephanie
Read More Worte im Edeldruckverfahren Eine stenografische Annäherung von Alf Mayer Erst einmal ist Bewegung. An einem kleinen Bach entlang, den zwei Pappelreihen nach. Weiter nach Westen, durch Aragón. Ja, denkt man, Spanien. Solche Augenblicke kennt man von den gelb überhauchten Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts, jetzt ist man mitten drin: und nichts hat sich geändert, nicht mal die Farbe. Die Sehnsucht nach der Ferne. Das Ende des Regenbogens. Mohnblumen, unbeherrscht rot und taktlos und als hätten sie ihre eigene Meinung. Und dann aber auch schon gleich: Dort, wo ich
Read More Ein Blutbad und Melancholie Textauszug mit freundlicher Erlaubnis von Autor und Verlag: Friedemann Hahn: Matadero. Roman Noir. Luzifer Verlag, Cyprus Ltd. 352 Seiten, 14,95 Euro. Friedemann Hahn, Maler und Dichter, geboren 1949 nahe der Schweizer Grenze in Singen am Hohentwiel, wuchs im Schwarzwald auf. Dieser Landschaft widmete er seinen ersten Kriminalroman „Foresta Nera“ (siehe auch Schwärzer kann der Tann nicht sein, Besprechung von Alf Mayer). Nach seinem Schulabbruch 1969 versuchte Hahn sich kurzzeitig als Balletteleve, studierte dann aber Malerei in Freiburg im Breisgau, Karlsruhe und Düsseldorf. Als Maler wurde er mit den wichtigsten
Read More Von Eichhörnchen und Autobahnen … 1 Weiß wie Schnee Ist das ein Krimi? Eine Märchen-Adaption? Eine Erotik-Komödie? Also, in diesem Film sterben: eine brillante französische Schauspielerin, eine zweitklassige Auftragskillerin und ein unschuldiges Eichhörnchen. Handlung, frei nach dem bekannten Märchen: Maud (I. Huppert), eine Hotelbesitzerin/-managerin (?), von Eifersucht zerfressen, versucht, Claire, ihre wunderschöne Stieftochter, ein Dienstmädchen, nun ja, aus ihrer Beziehungsgestaltung zu entfernen. Überall verteilt der Film ikonographisch märchenhafte Motive mit Grimm: in die Handlung eingelagert, oft aber auch nur als Dekoration und Variation. Eine von der bösen, bösen Stiefmutter angeheuerte Auftragskillerin entführt
Read More Das Massaker in der Feldscheune Isenschnibbe bei Gardelegen findet endlich zu einer Dauerausstellung Von Bruno Arich-Gerz 13. April 1945. Alliierte US-amerikanische Truppen dringen von Niedersachsen aus vor nach Osten in die Altmark in Sachsen-Anhalt. Es ist eine Frage von Stunden, bis sie die kleine Hansestadt Gardelegen einnehmen. In einer Kasernenanlage pfercht die SS mehr als tausend KZ-Häftlinge erst in einen Kasernenbau und dann – vor den Toren der Stadt auf dem Burgbesitz Isenschnibbe – in eine mit benzingetränktem Stroh ausgelegte Scheune aus Stein. Zivilisten helfen bei der Aktion. Die Häftlinge ersticken,
Read More Maria Topali: Die Wurzeln lang ziehen – Eine pontische Spurensuche nach der kleinasiatischen Katastrophe. Mit einer historischen Einordnung von Mirko Heinemann. Aus dem Griechischen von Doris Wille und Birgit Hildebrand. Hrsg. von Monika Lustig. Edition Converso, Karlsruhe 2023. 208 Seiten, 24 Euro. Die pontischen Wurzeln ziehen sich mehr als hundert Jahre durch das Geflecht einer kleinasiatischen tragischen Geschichte, die in der vorliegenden Publikation historisch beleuchtet, essayistisch erläutert und lyrisch verdichtet präsentiert wird. Eingerahmt von zwei transparenten geschichtswissenschaftlichen Studien des renommierten Journalisten Mirko Heinemann und einer thematisch aufschlussreichen Anmerkung der Herausgeberin
Read More Alf Mayer bespricht hier: Norman Foster: Complete Works 1965–TodayPhilip Jodidio: Small HousesJan Christian Sepp: The Book of MarbleJulius Shulman: Modernism Rediscovered Architektur und Schönheit (AM) „Ungestraft darf man Sir Norman Foster als den derzeit führenden Architekten der Welt bezeichnen, und das nicht nur, weil er eine Architekturfirma von rund 450 Mitarbeitern führt – der Londoner Stammsitz ‚Riverside three’ hat unter jungen Architekten magischen Klang. Man braucht lange, um ihm einen in Dimension und Bedeutung ähnlichen Architekten an die Seite zu stellen“, heißt es im offiziellen Porträt des Deutschen Bundestags. Im Verlag
Read More Eine Annäherung von Alf Mayer Brigitte Tast ist analog. Ihre Kunst ist es auch. Mit dem Medium Fotografie – bei ihr immer eine analoge Mittelformatkamera – und ihrer radikalen Subjektivität als Erzählerin und Darstellerin hat sie eine eigene mediale Form entwickelt. Sie selbst nennt es „Diageschichten“. Welch ein harmloses, eingängiges Wort für außerordentliche Erfahrungen. Ihre erste Diageschichte führte Brigitte Tast im Februar 1985 öffentlich vor. Mehr als 20 solcher Geschichten sind es mittlerweile geworden. Wie vielschichtig sie sind, dekonstruierte zum Beispiel im Jahr 2006 die Ausstellung „Gespiegeltes – Fotografien aus Diageschichten“ im Filmmuseum Potsdam.
Read More 1 I know you’ve got my manI know you’ve got my manTry to hold him if you can I know that man don’t want nobody but meI know my man don’t want nobody but meIf you don’t believe it, I’ve got his room key If you don’t leave my fucking man aloneIf you don’t leave my fucking man aloneYou won’t know what way that you will go home I’ll cut your throat and drink your fucking blood like wineBitch, I’ll cut your fucking throat and drink your blood like wineBecause
Read More Herzlich willkommen! Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock sieht endlich Donald Trump vor Gericht und findet das eine gute Entwicklung. In London wurde derweil ein neuer König gekrönt – siehe dazu bei uns auch noch Garry Disher, der als Australier der Monarchie skeptisch gegenübersteht. Großbritannien heute ist längst zum Butler von Oligarchen, Kleptokraten, Steuerhinterziehern und Verbrechern geworden, wie unser Textauszug aus Oliver Bullough „Der Welt zu Diensten“ illustriert. Exklusiv bei uns bekennt sich Johannes Groschupf dazu, dass er einmal Olga O’Groschen war. Seine zur Legende gewordene „Gebrauchsanweisung für Neukölln“, ein echtes Underground-Heft
Read More Mit 30 bis manchmal sogar 40 Beiträgen jeden Monat, unsere nicht so kurzen Kurzbesprechungen dabei gar nicht mitgezählt, ist es oft ziemlich viel Lesestoff, den wir Ihnen Monat für Monat servieren. Der besseren Zugänglichkeit wegen finden Sie künftig regelmäßig diese Rubrik – bald auch mit wichtigen Kalenderdaten angereichert. Im Kopfzeilenbereich unserer Homepage finden Sie eine Suchfunktion (außen rechts). Unsere Menüleisten klicken sich in chronologischer Reihung auf. Unsere SEO ist eigentlich gut und mit culturmag + Buchtitel oder Autor*in in der Suchzeile finden Sie uns zielführend schnell im Netz… Bloody Chops
Read More Dragnet ‘Do You Hear the People Sing?’ by Thomas Adcock Copyright © 2023 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America On the Tuesday afternoon of April 4, a penultimate chapter in the squalid biography of a Florida flimflammer and credibly accused rapist was written in a courtroom of New York City, birthplace of the man known in proceedings against him as Criminal Defendant #4913961R. What happened that fine spring day was a promise of social redress quite beyond one man’s well deserved comeuppance. There is now a palpable feeling
Read More Phantombilder – ein Konzept und seine Folgen Ein paar Anmerkungen zu Georgiana Banitas Studie über eine nicht unproblematische Praxis – von Thomas Wörtche Racial Profiling, Polizeigewalt, schlimme Abschiebepraktiken, „predictive policing“ – alles strukturelle Probleme der „Inneren Sicherheit“, die glücklicherweise seit geraumer Zeit zumindest diskutiert werden. Teilweise gegen den erbitterten Widerstand von Polizeigewerkschaften und anderen konservativen Kräften, teilweise auch gegen eine indolente Öffentlichkeit und gegen Forderungen nach noch autoritäreren Strukturen, die nach der „ganzen Härte des Rechtsstaats“ verlangen, verbunden mit dem anscheinend ewigen Ruf nach „Recht und Ordnung“. Auf der anderen
Read More Alf Mayer über das Standardwerk „Die Geschichte der Pressegrafik. 1819-1921“ von Alexander Roob Welch ein Buch. Welch eine kolossale Leistung. Was all die Presseinstitute und Publizistik-Universitäten in ihrer gebündelten Geschichte bisher nicht vermochten, haben nun ein einzelner Forscher und der Verlag Taschen zu Wege gebracht: Unfassbar reich illustriert und zu einem wahrhaft demokratischen Preis von 60 Euro auf dem Markt, ist die „Die Geschichte der Pressegrafik. 1819-1921“ von Alexander Roob ein sofortiges Standardwerk. Es gehört bei Journalisten, Bilder- und Medienmachern, bei allen an unserem visuellen Zeitalter Interessierten auf den Tisch.
Read More Porträt einer Serienmörderin Aus: Olga O’Groschen, Gebrauchsanweisung für Neukölln (1988) Frau Kathmann nötigt den Neuköllnern besondere Bewunderung ab, da sie es geschafft hat, von einer gewöhnlichen Putzfrau zur Berufsmörderin aufzusteigen. Mit monatlich zwei Morden steht sie mittlerweile in der Neuköllner Kriminalstatistik an allererster Stelle. Ihre Bekannten sprechen von ihr mit warmen Worten, stellen ihre Bescheidenheit und ihren nimmermüden Tatendrang in den Vordergrund, vor allem aber ihre bleierne Gelassenheit bei Verfolgungsjagden mit der Polizei, die sie wieder und wieder zu packenden Straßenkämpfen gestaltet, ohne dabei jemals gefasst worden zu sein. Frau
Read More Jidada „mit einem da und noch einem da“ ist ein fiktionales Land auf dem afrikanischen Kontinent, das seit über 40 Jahren vom Alten Pferd und seinen Getreuen der Jidada Partei beherrscht wird. Einst haben sie die Unabhängigkeit erkämpft, aber heute ist Jidada durch Korruption, Skrupellosigkeit und Egoismus zu einem der ärmsten Länder des Kontinents geworden. Dürre, Armut und Stromausfälle sind ebenso an der Tagesordnung wie Wahlfälschungen, ethnische Säuberungen und Folterungen. Aber nicht das wird das Alte Pferd stürzen, sondern die Ambitionen seiner Ehefrau, der Eselin Marvellous. Als sie offensichtlich seine
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