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Posted On Januar 19, 2013By Alf MayerIn Crimemag, Film/Fernsehen

Moving Targets: „Jack Reacher“

Kann man sehen – Jetzt also Tom Cruise als Jack Reacher. Es war ja etwas Zeit, sich mit dieser Schnapsidee anzufreunden. Lee Child, der Erfinder des ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher, gab seinen Segen dazu und hat nun als Desk Sergeant einen Mini-Auftritt in dem Film. Selbst aus dem Fernsehproduktionsgeschäft stammend, bestand Lee Childs Verteidigungslinie für diese erste, sich über Jahre hinziehende Hollywood-Umsetzung seiner seit 1997 laufenden Thrillerserie aus dem Satz: „Es kommt nicht auf die Körpergröße an, sondern auf die Haltung.“ Da nun tut Tom Cruise, der den Film auchRead More

Posted On Januar 19, 2013By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 19.1.2013

Liebes CrimeMag-Publikum, lange haben wir gerätselt, ob das wohl gut geht: Der nicht sehr großwüchsige Scientologerich Tom Cruise gibt den metaphysik-freien Hünen Jack Reacher. Alf Mayer war im Kino und hat sich „Jack Reacher“ von Christopher McQuarrie angeschaut. So viel Aufwand wird bei Carlos nicht getrieben, es wird schlichtweg gegoogelt. Nicht immer schön, was da rauskommt. Straight rezensiert werden Antonio Hills „Sommer der toten Puppen“ von Henrike Heiland,  Val Mc Dermids „Vergeltung“ von Anna Veronica Wutschel und Patrick Woodheads „Der Weg ins Dunkel“ von Peter Münder. Christopher G. Moore beschwärmt,Read More

Posted On Januar 19, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag, Kolumne

Carlos

Ganz einfach: Carlos googelt Folgende Sucheingaben bei Google: 1. „Ich Ratte.“ 4840 Suchergebnisse, schönstes: Vor 2 Stunden musste ich Ratte Sina erlösen lassen! Sina bekam ich als Notfalltier als sie ein Baby war. Vor ca. 5 Wochen sah ich dann einen kleinen Tumor. Der wuchs so wahnsinnig schnell, das hatte ich noch nicht gesehen (hatte schon mehrere Krebsratten). Kaum beim Tierarzt platzte der Tumor dann auf und das Blut lief. Es war richtig sie heute gehen zu lassen. Sie hat noch geschrien als sie von der fremden Hand hoch gehobenRead More

Posted On Januar 19, 2013By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Antonio Hill: Der Sommer der toten Puppen

Der Traum vom perfekten Familienglück – Zu den besten Zeiten von Andreu Martín oder Francisco González Ledesma war Barcelona una ciutat molt negre, dann kam viel mainstream und allmählich nur noch sehr wenig interessante Kriminalliteratur … Immerhin, das Debüt von Antonio Hill: „Der Sommer der toten Puppen“ ist keine Avantgarde, aber ein solider Anfang. Henrike Heiland ist nicht unangetan. Héctor Salgado, Argentinier und Polizist in Barcelona, hat gerade keine gute Phase. Seine Frau Ruth hat ihn verlassen, weil sie sich in eine andere Frau verliebt hat. Den gemeinsamen Sohn hatRead More

Posted On Januar 19, 2013By Anna Veronica WutschelIn Bücher, Crimemag

Val McDermid: Vergeltung

Tony lebt, viele sterben – Jimmy Savile goes Serialkiller, Val McDermids neuer Roman spielt mit allen möglichen True-Crime-Häppchen und wringt ihr Erfolgskonzept um Jordan und Hill weiter aus. Ihre Fans mögen das, Anna Veronica Wutschel irgendwie auch: Nachdem die überaus erfolgreiche TV-Serie „Hautnah – Die Methode Hil“ (hier und hier bei Culturmag) mit Robson Green in der Rolle des eigenwilligen klinischen Psychologen bereits 2008 wegen zu hoher Produktionskosten eingestellt wurde, erfreut es den Fan umso mehr, dass Val McDermid, die Schöpferin von Detective Chief Inspector Carol Jordan und Doktor Tony Hill,Read More

Posted On Januar 19, 2013By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Patrick Woodhead: Der Weg ins Dunkel

Blutige Rohstoffjagd und heroische Rettungsaktion im Herz der Finsternis – In Patrick Woodheads Thriller „Der Weg ins Dunkel“ suchen chinesische Turbo-Kapitalisten im Kongo den raren Rohstoff Coltan, während ein blutrünstiger afrikanischer Provinz-Häuptling sich mit seiner Armee ein eigenes Reich zusammenmetzeln will: spannend aufbereitete „Indiana Jones“-Action für alerte Smart Phone-User, von Peter Münder. Als Abenteurer und Spezialist für Extremsituationen in den abgelegensten Gebieten der Welt kennt sich der englische Autor Patrick Woodhead bestens aus mit gefährlichem Nervenkitzel: Er stellte mit Skis und Kites einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf dem Weg zum SüdpolRead More

Posted On Januar 19, 2013By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Musen sind ein schönes, antikes Konzept. Kein Mensch traut sich heute, von seiner Muse zu sprechen. Warum eigentlich? Ein Bekenntnis von Christopher G. Moore. Author’s Muse Everyone author has a muse. Along with painters, composers, dancers, and other performing artists. The muse has a long tradition. The Greeks had many gods and goddesses, but the one writers and artist are most fond of is called the Muse. An artist might be an atheist when it comes to God and religion but the Muse makes the most logical and skeptical ofRead More

Posted On Januar 19, 2013By Claudia FiedlerIn Crimemag

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 12.01.2013 bis 26.01.2013 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Gleich zu Beginn ein besonderes Highlight: Afrikanische Literaturtage „Afrikanissimo“ (25. und 26.01.2013) Veranstaltet werden die Literaturtage von litprom, der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. Dabei sind u. a. Helon Habila, Nii Parkes und Mike Nicol (auf der KrimiZeit-Bestenliste Januar 2013 mit „Killer Country“ auf Platz 2 ). Für nähere Informationen hier entlang. Besonders hingewiesen sei in diesem Zusammenhang auf die Lesung von NiiRead More
Mean Black Cat Blues by Charlie Patton It’s a mean black cat lord a clawing on my door It’s a mean black cat lord a clawing on my door I’m going down to Louisiana where I won’t no more It’s a mean black cat lord a all around my bed It’s a mean black cat lord a all around my bed I’m gonna get up some morning kill that black cat dead It’s a mean black cat lord a lord its wearing my cloths It’s a mean black cat lordRead More
Western mit Brunhilde – Wie frivol, Tarantino benutzt die Sklaverei in den US of A für seine üblichen Gewaltorgien! Schlimm! Oder doch nicht? Henrike Heiland war bei der Deutschland-Premiere. Ganz allgemein gesprochen: Für Filmpremieren wird erst einmal Publikum eingeladen, was das Zeug hält. Von Presse bis Promis sollen die Kinosäle voll sein. Das heißt, das Publikum einer Filmpremiere setzt sich nur bedingt aus Cineasten oder gar Fans zusammen. Man geht hin, um dabei zu sein, fotografiert zu werden, anschließend auf der Party ein paar Visitenkarten zu sammeln, und zwischendurch schautRead More

Posted On Januar 12, 2013By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 12.1.2013

Liebes CrimeMag-Publikum, mit den allerbesten Vorsätzen und guten Wünschen begrüßen wir Sie im neuen Jahr! Das beginnt bei uns gleich mit dem neuen Film von Quentin Tarantino, „Django unchained“. Henrike Heiland war bei der Deutschland-Premiere dabei und berichtet für Moving Targets. Ansonsten starten wir mit einer gehörigen Portion Skepsis ins neue Jahr, dem Carlos noch ganz und gar nicht über den Weg traut. Thomas Wörtche hat gar ein Alptraum-Buch gelesen: Armin Krishnans cool formulierten, aber keinesfalls kalt lassenden Essay „Gezielte Tötung“. Sophie Sumburane ist sogar wütend & unausgewogen stinksauer: überRead More

Posted On Januar 12, 2013By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Neues Jahr, neues Glück, gute Vorsätze und fromme Wünsche einer zarten Seele, wenn das mal gutgeht.  Starten Sie mit Carlos ins Jahr 2013! Was ich mir für 2013 wünsche: Abgesehen von persönlichem Zeug, dass Jesueso Fliege mal wieder so richtig einen raushaut – hammerharten Antisemitismus z. B., nicht den Broder’schen, den echten. Dass aber eben jener Broder dann meinen Lieblingspfarrer medial so derartig zur Sau macht, das kann er nämlich. Oder Fliege hat eine heiße Geschichte mit einer professionellen Transe laufen und wird hierbei gefilmt. Oder er ruiniert sich beiRead More
Überwachen und töten – Armin Krishnan, Professor für „Security Studies“ an der University of Texas hat mit „Gezielte Tötung“ einen klarsichtigen Essay darüber vorgelegt, was avancierte Militär-, Aufklärungs- und Überwachungstechnik aus- und anrichten kann und wird. Thomas Wörtche gruselt sich … Der Untertitel des Buches „Die Individualisierung des Krieges“ (der mit dem Untertitel auf dem Umschlag des Buches: „Die Zukunft des Krieges“ nicht ganz kongruent ist) führt ein wenig in die Irre. Denn um regelrechte Kriege, wie sie Staaten gegen Staaten führen, geht es hier weniger: Staaten befinden sich oftRead More
Der Deutsche Sonderweg ist anscheinend endlos – Der Sachbuchautor Patrick Gensing sucht in „Terror von Rechts“ nicht nach netten Nachbarn. Gott sei Dank. Das tun genügend andere seiner Journalistenkollegen und verklären, ja romantisieren dadurch geradezu das Bild dreier Rechtsterroristen, die für eine scheinbar beispiellose Mordserie verantwortlich sind. Gensing beleuchtet die Hintergründe für eines der größten Verbrechen der letzten 90 Jahre – und damit ist nicht ausschließlich die Mordserie gemeint. Eine unausgewogene, wütende Rezension plus von Sophie Sumburane. Deutschland strahlt mal wieder aus allen Poren – wegsehen, leugnen und sogar dulden. RechtsradikalismusRead More

Posted On Januar 12, 2013By Klaus KambergerIn Bücher, Crimemag

Hugo Bettauer: Der Kampf um Wien

Der Kampf um Wien beginnt erst! – Kriminalliteratur hat viele Quellen und Facetten – die gute alte Kolportage gehört zum festen Bestand. Im feinen Wiener Milena Verlag wird lobenswerterweise ein Großmeister der Zunft gepflegt: Hugo Bettauer. Ein paar einordnende Worte von Klaus Kamberger. Eigentlich ganz schlau: Wenn man schon nicht zu den literarischen Großkalibern seiner Zeit zählt, lieber in seichteren Gewässern fischt, kann es nur nützen, sich trotzdem mit der Elite gemein zu machen, zumindest sich an sie ran zu wanzen. Wie das besonders tricky geht, lehrt uns der mitRead More

Posted On Januar 12, 2013By Christiane GeldmacherIn Bücher, Crimemag

William Boyd: Der Eiskrem-Krieg

Gestrandet in Ostafrika – William Boyd, ein in Ghana groß gewordener schottischer Autor, ist was für Jane-Austen-Fans. Sein Blick auf die Gesellschaft ist satirisch und präzise; er ist ein stiller Beobachter, der Augen und Ohren offenhält, wo andere schon längst abgeschaltet haben. Das Sujet unterscheidet sich freilich von denen Austens: „Eiskrem-Krieg“ ist ein Kriegsroman, der in Ostafrika spielt. Dort hoffte man, den Ersten Weltkrieg innerhalb von zwei Monaten beenden zu können, da die Briten das Klima schlecht vertrügen. „Wir werden alle schmelzen wie Eiskrem in der Sonne!“, schrieb Soldat FrancisRead More

Posted On Januar 12, 2013By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Crimemag

Edith Kneifl: Blutiger Sand

Noch ’n Killer … Ach, was wäre die Krimi-Produktion ohne unser aller Serialkiller. Bei der Lektüre von Edith Kneifls „Blutiger Sand“ fragt sich Anne Kuhlmeyer, ob das wirklich sein muss … Die Kette der Serienmorde durch schlimme Monsterbestienpsychopathenkiller reißt nicht ab. In diesem Roman ereignet sich eine Serie, für die sich gleich zwei Empathiefreie zusammen tun, zwischen 1992 und 2012. Obwohl sich 2012 herumgesprochen haben sollte, dass diese Sorte Menschen wirklich selten vorkommt, treiben die strukturell gestörten, sozial verwahrlosten und günstigstenfalls kriegstraumatisierten Bösewichter unverdrossen ihr Unwesen in der Kriminalliteratur. WieRead More

Posted On Januar 12, 2013By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 14

Pick of the Week N° 14 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieserRead More

Posted On Januar 12, 2013By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Nichts ist kurzsichtiger und irreführender als „Genregeschichte“, die so tut, als ob sie rein genre-intern bleiben könnte. Christopher G. Moore zeigt anhand des vielgeschundenen Begriffs „noir“, wie man Literaturgeschichte auch und notfalls viel sinnvoller sortieren könnte: Orwell, Koestler and the Noir Brigade International Crime Authors Reality Check is written by a group of professional authors who measure their literary work with an authenticity ruler. As 2012 winds down, I’d like to look at the tradition of two authors: George Orwell and Arthur Koestler who have had influence on my ownRead More
The Kindness of Strangers by Nick Cave They found Mary Bellows cuffed tot he bed With a rag in her mouth and a bullet in her head O poor Mary Bellows She’d grown up hungry, she’d grown up poor So she left her home in Arkansas O poor Mary Bellows She wanted to see the deep blue see She drove across Tennessee O poor Mary Bellows She met a man along the way He introduced himself as Richard Slade O poor Mary Bellows Poor Mary thought that she might dieRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

CrimeMag’s TopTen

CrimeMag’s TopTen … Jahresende ist Top-Ten-Zeit … Eine illustre, prominente und vor allem kompetente Jury hat für Sie die zehn besten Kriminalromane des Jahres 2012 ausgesucht  – voilà: (1)   Sara Gran: „Die Stadt der Toten“ (Knaur) (2)   Merle Kröger: „Grenzfall“ (Ariadne) (3)   Don Winslow: „Kings of Cool“ (Suhrkamp) (4)   Zoë Beck: „Das zerbrochene Fenster“ (Bastei) (5)   Carl Nixon: „Rocking Horse Road“ (Weidle) (6)   Oliver Harris: „London Killing“ (Blessing) (7)   Helon Habila: „Öl auf Wasser“ (Wunderhorn) (8)   Howard Linskey: „Crime Machine“ (Knaur) (9)   James Sallis: „Driver 2“ (Liebeskind) (10) Daniel Woodrell:Read More

Posted On Dezember 22, 2012By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 22.12.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, für die letzte Ausgabe des Jahre 2012 hat eine kompetente und illustre Jury die zehn Kriminalromane ausgewählt, die ihr in diesem Jahr am besten gefallen haben: die CrimeMag-TopTen! Ebenfalls saisonal angemessen beschäftigt sich Carlos heute unter anderem mit einem der wichtigsten Themen, die einem auf den Nägeln brennen können: mit dem transzendentalen Vermeidungsirrtum. Thomas Adcock kommentiert exklusiv für uns das Massaker von Newtown und betrachtet die ökonomischen Hintergründe. Kerstin Carlstedt begrüßt in ihrer Interview-Lounge Mr. Daniel Woodrell, der uns auch schon in den TopTen begegnet ist. Alf MayerRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Zum Jahresabschluss alles, was Sie schon immer über den transzendentalen Vermeidungsirrtum wissen wollten. Mein Mann des Jahres heißt: Klaus Kusanowsky. Warum? Weil ich durch ihn wieder an Gott glauben kann und also auch ans Christkind. Denn er ist Gott. (Und dass er das weiß, sieht man ihm doch irgendwie an, gell?) In Foren, Blogs, Netzwerken aller Art wütet er sich durch die Rätsel der Welt, man findet ihn überall und nirgends, er weiß alles und noch eins, nämlich alles besser. Wenn er’s denn ist auf dem Bild und wenn erRead More

Posted On Dezember 22, 2012By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: Merry Murderous Christmas!

Death Row ADAM LANZA (top row, left) is America’s newest notable mass murderer. Adjacent is Nancy Lanza, first rampage victim and the killer’s own mother. Middle row: legally purchased semi-automatic weapons. Bottom row (from left): Mike Huckabee, former Republican governor of Arkansas, who said Mr. Lanza’s schoolhouse killing spree occurred because “we have systematically removed God from our schools”; Congressman Louie Gohmert, Texas Republican, who wants more guns available to more Americans; William Bennett, former U.S. Secretary of Education, who says schools should now have armed personnel.     Merry Murderous Christmas!Read More

Posted On Dezember 22, 2012By Kerstin CarlstedtIn Crimemag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Daniel Woodrell

No Country for young men Romane, bei denen jedes einzelne Wort „sitzt“. Dafür ist Daniel Woodrell bekannt. Kein Wunder, denn der Autor aus dem Mittleren Westen der USA, dessen Großvater Analphabet war, ist ein großerFreund der Lyrik. Dieser Einfluss auf seine aufregende Krimi-Prosa ist unübersehbar. Im Video-Interview spricht Woodrell, der Obama-Unterstützer, über die Wut der armen Leute, über die er schreibt, und auch über die Quellen seiner Inspiration. Kerstin  Carlstedt, Interview-Lounge Daniel Woodrell: Der Tod von Sweet Mister. Aus dem Englischen von Peter Torberg. München: Liebeskind 2012. 191 Seiten. 16,90Read More
„Damit mich die Frauen lieben“ Schreiben ist ein einsames Handwerk. Es erfordert Konzentration und Zurückgezogenheit, Abstand von der Welt, von anderen Menschen, vom anderen Geschlecht. Der Blick auf die Welt verändert sich dabei, auch der Blick auf die eigenen Bedürfnisse und Verhältnisse – große Werke der Weltliteratur verdanken sich diesem Spannungsfeld: über das zu sinnieren, was einem gerade versagt ist, das zu imaginieren, was man vermisst und ersehnt. Auch deswegen enthält Literatur so viel an Wahrheit, an universellem Gefühl. Schreiben kann wehtun. Muss es sogar. Nicht selten bedeutet es, sichRead More