Uhrwerk oder Stückwerk – Warum gute Thriller so selten geworden sind. Simon Kernicks „Ultimatum“ gibt ein paar Antworten. Von Alf Mayer. Ziemlich aus der Mode gekommen ist sie, die Caper– oder Heist-Story, egal ob es sich um die leichtfüßig komödiantische Form handelt oder die humorlos härtere Variante. Meister der ersten war Donald E. Westlake mit seinen Dortmunder-Romanen und dem wunderbaren, unübertroffenen „Kahawa“ (1981), in dem eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Abenteurern dem Diktator Idi Amin einen ganzen Zug mit der ugandischen Kaffeeernte eines Jahres stiehlt. Westlake bescherte uns unter dem Alias
Read More Ein Aspekt von Literaturkritik ist die Wertung von Büchern – die stößt auf verschiedenen Interessenlagen. Es kommt zu Reibereien. Zoë Beck ist im Flur Dr. Müller-Böhne begegnet und schon entzündet sich die Diskussion: Wem was glauben, oder: Welche Rezension ist die richtige? Mein Nachbar, Herr Dr. Müller-Böhne, ist als Richter nicht nur beruflich an Verbrechen interessiert. Er hat auch eine Schwäche für literarische Todesfälle, und so fragt er mich, gerne auf offener Straße und vorzugsweise so, dass es noch zwanzig andere Leute hören, Dinge wie: „Na, wie viele Kerle haben Sie
Read More Amerikas Dunkle Stunde – Kathryn Bigelows „Zero Dark Thirty“, von Alf Mayer Die halbe Stunde nach Mitternacht, das bezeichnet der Militärausdruck „Zero Dark Thirty“. Dunkel im buchstäblichen Sinn ist der Beginn dieses Films über die Jagd Amerikas nach Bin Laden: schwarze Leinwand, aufgeregt ängstliche Stimmen. Eine Collage von Telefonaten aus dem World Trade Center in New York am Morgen des 11. September 2001. Niemand versteht, was da gerade passiert. Der eine Turm sei eingestürzt, aber hier im anderen seien sie doch sicher … Dunkel geht es weiter. Die ersten 15
Read More KickAss – Überarbeitete Jungfeuilletonisten: Parker kommt mal wieder ins Kino. Am Donnerstag ist bei uns Taylor Hackfords Verfilmung von Richard Starks (a.k.a. Donald E. Westlake) „Flashfire“ (dt. Irgendwann gibt jeder auf, 2010) angelaufen. Einst gab Lee Marvin („Point Blank“, 1967) den geschäftsmäßigen Gangster, heute schlüpft „Transporter“ John Statham in die Rolle. Das ist für die Frankfurter Allgemeine am Sonntag vom 3.2.2013 nicht nur Anlass zu einem jener ebenso beliebten wie überflüssigen Schauspielerinterviews, sondern auch zu einer Besprechung des Films. Rezensent Daniel Haas beschreibt Parker als den Helden von „rund dreißig
Read More Posted On Februar 9, 2013By Die RedaktionIn Crimemag
Interna, Termine und anderes – Wir gratulieren unserem Autor Gunter Gerlach herzlich zum „Ehren-Glauser“ des SYNDIKATs! Am 14.02.2013 stellt Patrick Tschan seinen Krimi „Polarrot“ in Berlin im ocelot, not just another bookstore vor. Die Lesung wird moderiert von Thomas Wörtche. Mehr Infos finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Die Redaktion
Read More Die Moritat vom Frauenmörder Wurm von Georg Danzer A oide Frau geht einsam und verlossn Um Mitternocht durch die Schönbrunner Stroßn Es geht ka Tramway mehr um diese Zeit Und auch ka Taxi siecht ma weit und breit Vor einem Zeitungsstandl foit sie nieda Und liest „Da Mörderwurm, der mordet wieder“ Sie stolpert weiter heimwärts vor sich hin Doch dieser Satz geht ihr nicht aus dem Sinn Er schleicht herum Bei Nacht und Sturm Des ist der Frauenmörder Wurm Er schleicht herum Bei Nacht und Sturm Des ist der Frauenmörder
Read More Unfälle, Zufälle, erste Fälle – Ein Criminalrichter in der Gartenlaube – Jodocus Donatus Hubertus Temme (1798–1881) gehört zu den „poetae minores“, die von Zeit zu Zeit wieder exhumiert werden, um irgendwelche Traditionen zu konstruieren oder zu begründen. Das ist schwierig, wenn ihr Schaffen kaum produktionsästhetische Relevanz für eine literarische Reihe o. ä. hat. Dennoch ist Temme ein interessanter Fall – weil seine Arbeit konzeptionell durch thematische Vernetzung mit einem extrem populären Medium seiner Zeit, der „Gartenlaube“, verknüpft ist und weil er den pädagogischen Eros implantiert hat, der später so heftig und
Read More Posted On Februar 2, 2013By Die RedaktionIn Crimemag
Liebes CrimeMag-Publikum, im Februar beginnen wir mit einer literaturgeschichtlichen Einordnung: Julia Menzel zeigt anhand von Jodocus Donatus Hubertus Temme, wie im 19. Jahrhundert eine Art Proto-Kriminalliteratur funktioniert: im transmedialen Geflecht des Erfolgsmagazins „Die Gartenlaube“ und als pädagogisch-moralische Anstalt. Carlo erweist sich einmal mehr als kompetenter Netz-User und stellt in dieser Funktion ein paar grundsätzliche Forderungen. Ulrich Noller hat sich am Beispiel von Vikki Wakefield, Joe R. Lansdale, Harlan Corben und Zoran Drvenkar über eine auffällige Verzahnung von Jugendroman, coming-of-age-novel und Kriminalliteratur der etwas robusteren Gangart gemacht. Thomas Wörtche hätte beinahe
Read More Genau! Wir schaffen es! Carlo, geh Du voran! Online Petition Liebe Netzgemeinde! Gemeinsam können wir es schaffen! Nutzt die Kommentarfunktion, um zu unterschreiben! Macht hinter Euren Namen ein Ausrufezeichen! Drückt den „Like“-Button, wenn ihr das mögt! Teilt es möglichst oft! Bittet Freunde und Bekannte, das auch zu teilen! Macht hinter Eure Bitten ein Ausrufezeichen! Gemeinsam können wir es schaffen! Gemeinsam können wir die Welt verbessern und danach evendöll auch retten!! Voller Hoffnung! Carlo Schäfer! Jetzt kommts! ! Wir wollen im nächsten Dschungelcamp bittesehr folgendes Volk unbedingt: NPD-Chef Apfel, Druckdenker Sloterdijk,
Read More Jugendliteratur – auch für Erwachsene – Wo endet die Jugendliteratur – und wo fängt die für Erwachsene an? Der Grenzbereich zwischen Jung und Älter war in den letzten Jahren für viele Verlage ein lukratives Pflaster: Jede Menge „Erwachsenenbestseller“ operierten mit Schreibstrategien der Jugendliteratur – und Jugendromane waren häufig mit zunehmend erwachsenen Themen und Schreibweisen erfolgreich. Vikki Wakefield, Harlan Coben, Joe R. Lansdale, Zoran Drvenkar – vier Autoren mit ihren aktuellen Romanen aus dem „Dazwischen“. Ein Scan von Ulrich Noller. Vikki Wakefield: Alles, was ich will Vikki Wakefield zelebriert den urbanen Trash.
Read More Der sechste Spion und der lupenreine Demokrat – Ein „Vox-Top-Thriller“ Aufkleber vorne drauf (das Gütesiegel für meist besonders bescheuerte Stangenware) und ein Bourne-affiner Titel, so kommt Charles Cummings Roman „Die Trinity-Verschwörung“ daher. So gesehen eine deutliche Kauf-Warnung. Aber never judge a book by its cover und so hat Thomas Wörtche eine freudige Überraschung überlebt. Der Kalte Krieg ist längst Geschichte, sein literarischer Wegbegleiter der Polit-Thriller beziehungsweise der Spionageroman blüht und gedeiht prächtig. Zwar laufen die Konfliktlinien nicht mehr so eindeutig zwischen Ost und West, aber hin und wieder gibt es
Read More Trübe Fakten – Waffenhandel gehört zu den neuralgischen Themen, irgendwo im Graubereich zwischen legal und illegal, legitim und illegitim. Ein neues Sachbuch von Hauke Friederichs, „Bombengeschäfte. Tod made in Germany“, beschäftigt sich mit den „legalen“ Aspekten des Business. Auch nicht schön, findet Klaus Kamberger. Früher haben die Kirchen ja noch Waffen gesegnet. Genauer gesagt: Solange Panzer und Kanonen, U-Boote und Dicke Berthas das geliebte Vaterland schützen resp. zum Sieg führen sollten, sparte der deutsche Bischof nicht gerade an geweihtem Wasser. Heutzutage ist man da klerikal nicht nur mehr auf Distanz
Read More Bloody Chops – heute angerichtet von Anne Kuhlmeyer (AK) über Elizabeth Peters: „Tod auf dem Tempelberg“, Stefan Linster (SL) über Max Bronski: „Der Tod bin ich“, und Thomas Wörtche (TW) über Uwe Killing: „Dreckige Spaghetti“. Tiefschlaf (AK) „Ein Amelia-Peabody-Krimi“ wird auf dem Einband erklärt, einer aus einer Serie von neun. Außerdem lobt die Rückseite lautt The Guardian: „Miss Marple mit feministischem Touch und einem Hauch Indiana Jones – einfach wunderbar!“ Man soll längst nicht alles glauben, was auf einem Buch drauf und um es herum geschrieben steht, aber in diesem Falle
Read More Gott und Teufel im Land der Sonne – Alf Mayer über den argentinischen Rache-Western „Aballay – Der Mann ohne Angst“ und dessen Wurzeln. Eingestaubte, ungewaschene Männer mit wilden Bärten, Hüte, Kopftücher, Ponchos, schöne Pferde, lange Messer, dünnläufige Revolver, manche Einstellungen für unsere Sehgewohnheiten (zu) lange, die Blicke überdeutlich, die Bildsprache opernhaft und „uneuropäisch“. Der aus der Zeit gefallene Goucho-Western „Aballay – Der Mann ohne Angst“ war Argentiniens Oscar-Kandidat für den besten ausländischen Film 2012, in seiner Haltung und Bildsprache knüpft er an das lateinamerikanische „Cinema Novo“ der 60er und 70er.
Read More Posted On Februar 2, 2013By Sophie SumburaneIn Crimemag
Es geht hier nicht um Gerechtigkeit, sondern um Recht – Am vergangenen Sonntag (27.01.13) hatte das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig im Rahmen der Ausstellung „Gangster, Gauner und Ganoven. Große Leipziger Kriminalfälle“ zu einer Podiumsdiskussion mit Lesung zum Thema „Selbstjustiz“ geladen. Sophie Sumburane war für CrimeMag dabei. Der Leipziger Krimiautor Jan Flieger (71) hatte das Thema für seinen aktuellen Thriller „Auf den Schwingen der Hölle“ gewählt und damit den Diskussionsanstoß gegeben. Zu Gast waren der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz, Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz und Strafverteidiger Malte Heise. Unter der Moderation von Volly Tanner
Read More Ja, was schreibt man netten Fans vorne ins Buch? Schwierig, schwierig … Und dann kommt das besagte Werk antiquarisch wieder zum Autor zurück. Und was muss er lesen? Christopher gesteht ein paar Sünden: Author’s Dedications in Second Hand Books What does an author do when he sees a secondhand copy of his book in a bookstore? I have been thinking about this having recently seen a secondhand copy of The Wisdom of Beer As I can’t cover all second hand bookstores, I’d like any reader who finds a copy to
Read More Posted On Februar 2, 2013By Claudia FiedlerIn Crimemag
Krimilesungen vom 26.01.2013 bis 09.02.2013 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Mike Nicol liest aus „Killer country“: 26.01.2013 Literaturhaus Frankfurt, Werkstattgespräch im Rahmen der Afrikanischen Literaturtage, Beginn 11:00 Uhr 27.01.2013 Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln, Beginn 15:00 Uhr 28.01.2013 not only riesling, Berlin, Beginn 19:30 Uhr, Moderation Thomas Wörtche Für weitere Infos hier entlang. Jan Flieger präsentiert seinen Thriller „Auf den Schwingen der Hölle“: 27.01.2013 Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Beginn 16:00 Uhr Alles Weitere zu dieser
Read More Heidenröslein von Johann Wolfgang von Goethe Sah ein Knab’ ein Röslein steh’n, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu seh’n, Sah’s mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. Knabe sprach: „Ich breche dich, Röslein auf der Heiden.“ Röslein sprach: „Ich steche dich, Daß du ewig denkst an mich, Und ich will’s nicht leiden.“ Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. Und der wilde Knabe brach ’s Röslein auf der Heiden. Röslein wehrte sich und stach, Half ihm
Read More Jenseits von „Borgen“, ein lahmer Politthriller aus Dänemark – Wenn die Maßstäbe – in diesem Fall wirklich intelligente Polit-Thriller – abhanden gekommen sind, schlägt die Stunde der lauen Aufgüsse und unbedarften Lightversionen. Alf Mayer hat Adler-Olses „Das Washington Dekret“ eine Chance gegeben. War wohl nichts … Die Ehefrau von Gouverneur Jansen wird auf einer Reise in China erstochen, 16 Jahre später erlebt er als der nun designierte 44. US-Präsident erneut eine ähnliche Tragödie. Bei einem Schulmassaker wird auch der Sohn des zweiten Vorsitzenden der Republikaner im Repräsentantenhaus erschossen; in New
Read More Posted On Januar 26, 2013By Die RedaktionIn Crimemag
Liebes CrimeMag-Publikum, weil wir uns heute in Frankfurt bei „Afrikanissimo“, den Afrikanischen Literaturtagen tummeln, gibt es eine kleine Kompaktausgabe: Alf Mayer hat sich Jussi Adler-Olsens Roman „Das Washington Dekret“ genauer angesehen und ist nicht sehr überrascht. Über Carlos und seine Vorfahren erfahren Sie heute alles, was Sie vermutlich nie wissen wollten. Moving Targets, unsere Filmrubrik, beschäftigt sich mit dem Krawall-Spektakel „Gangster Squad“. Alf Mayer hat sich das Teil im Kino angeschaut. Und als Antidot „Swerve“ auf DVD. Christopher G. Moore erklärt, was es mit der Orwell-Brigade auf sich hat. Neues
Read More Heute öffnet sich Carlos und wir erfahren, wo er herkommt, wer er ist: Jetzt, da Weihnachten langsam verirrlichtet, die letzten Böller die letzten Spätertaubten in die Rente schießen, könnte man ja mal wieder feiern, schließlich feiert die entfesselte Jugend ohnehin immer. Wenn wir CultMagler uns zu einer Festlichkeit zusammenfinden sollten, schlage ich folgenden Speiseplan vor: Morgens um 6 Uhr gibt es schon einen Frühkaffee mit frischem Gebäck. Um 8 Uhr ist eigentliches Frühstück mit 3–4 Gängen. Um 10 Uhr gibt es Bouillon zu trinken. Um 12 Uhr – 1 Uhr
Read More Grobschlächtiges aus Hollywood, Feines aus Australien – „Gangster Squad“, ein period piece vom Ende der 1940er in Los Angeles, ist Ruben Fleischers zweite Regiearbeit nach der Untoten-Komödie „Zombieland“ (immerhin 90 Prozent auf dem Tomatometer bei www.rottentomatoes.com, einer netten Seite, die viele Filmkritiken zu einem Film versammelt). Wie ein Schnittrest aus diesem Splatterfilm wirkt die erste Szene: Ein mit Ketten gefesselter Mann liegt zwischen zwei Autos am Boden, ein anderer muss zusehen, ein fieser Typ in Mantel und Hut hält eine kurze Rede, gibt ein Kommando, die Autos fahren an, reißen
Read More … Schriftsteller und Macht – ein prekäres Verhältnis. Auf jeden Fall sollen Schriftsteller dem „Staat“ misstrauen und ihm auf die Finger sehen. Christopher G. Moore und ein paar Gleichgesinnte, darunter Schwergewichte wie Gary Phillips, haben sich zur Orwell Brigade zusammengetan, um genau das zu tun: kritisch zu beobachten! The State of Fear The first reaction to a threat or a possible threat is one of fear or anger. We are emotional by default and once our feeling and intuitions are engaged, our so-called rational mind’s duty is to justify the
Read More Pick of the Week N° 15 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser Fülle,
Read More Posted On Januar 26, 2013By Die RedaktionIn Crimemag
Interna, Termine, Veranstaltungen – Wir bitten um Ihre geschätzte Aufmerksamkeit: Am Sonntag, dem 27. Januar 2013, findet ab 16 Uhr im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Thema Selbstjustiz statt. Zu Gast sind der Thriller-Autor Jan Flieger, der Polizeipräsident Bernd Merbitz, Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz und Dr. Malte Heise, Strafverteidiger. Moderiert wird die Veranstaltung von Volly Tanner. Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Ausstellung: „Gangster, Gauner und Ganoven: Große Leipziger Kriminalfälle“ statt, die noch bis zum 24. Februar im Museum läuft. Zum Kalender des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig. Die Redaktion
Read More Until the morning comes by The Tindersticks/Dickon Hinchcliffe My hands ‘round your throat If I kill you now, well, they will never know Wake me up if I’m sleeping By the look in your eyes I know the time’s nearly come Wake me up ‘cause I’m dreaming Well, they’ll never believe what’s been happening here But caught in my mind there’s a way to get out Wake me up ‘cause I’m dreaming Well they’ll never believe it So hush now, my babe, please don’t cry Everything’s gonna be alright Hush
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