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Posted On März 29, 2014By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD, Film/Fernsehen

Jack Taylor – DVD Volume 1

Saufen & balgen … – Die Jack-Taylor-Romane von Ken Bruen in den berüchtigten „kongenialen“ Übersetzungen von Harry Rowohlt waren schon nicht so der Knaller. Als Vorlage für bewegte Bilder braucht man ja auch nicht unbedingt literarische Meisterwerke. Bis auf wirklich schöne Bilder von Galway, der irischen Hafenstadt, in der Jack Taylor umgeht, ist auch mit der TV-Adaption nicht viel los, meint Anna Veronica Wutschel. Gerechtigkeit? Nichts als eine Farce? Familie, Freundschaft – heikles Terrain, das mehr ernüchternde Enttäuschung bereithält als Geborgenheit und Liebe? Beziehungen? Nichts als Floskeln, Versprechungen, auf dieRead More

Posted On März 29, 2014By Mara BraunIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Hinter der Linie, vor dem Spieltag

Hinter der Linie, vor dem 28. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Meine Damen und Herren, diese Kolumne ist kaputt, denn ihre Autorin hat derzeit offiziell keinerlei Böcke mehr auf Ballsport. Vielleicht wäre es sinnvoller, an dieser Stelle jemanden schreiben zu lassen, der Nullkommanix Präferenzen hat, was das Gewinnen und Verlieren in den diversen Ligen angeht. Andererseits – was wüsste der oder die zum Thema Fußball zu sagen? Eben! Also eine quite parteiische Kolumnistin, die nach den ersten Zweidritteln der Englischen Woche die Schnauze gestrichen voll hat. Why, youRead More

Posted On März 29, 2014By Claudia FiedlerIn Crimemag, Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 22.03.2014 bis 05.04.2014 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Friedrich Ani liest im Rahmen des Krimifestivals München aus seinem neuen Buch „Unterhaltung“: 27.03.2014       Buchhhandlung Lentner, München, Beginn 20:00 Uhr Weitere Informationen finden Sie hier. Zoë Beck mit Brixton Hill: 26.03.2014       Aspria Uhlenhorst, Hamburg, Beginn 19:30 Uhr 29.03.2014       Buchhandlung Isarflimmern, München, Beginn 20:00 Uhr Für nähere Infos hier entlang. Oliver Bottini stellt „Ein paar Tage Licht“ vor: 24.03.2014       Restaurant VolkArt, München,Read More

Posted On März 29, 2014By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

Krimigedicht: Curtis Mayfield – Billy Jack

Billy Jack by Curtis Mayfield Just out of Monday Run into a friend Down the street, down the street Where I live Ah! Ah! Sad things begin I could feel from within From the message From the message He had to give ‘Bout a buddy of mine Running out of time His life’s running out of time Somebody past noon Shot across the room And now the man no longer lives Too bad about him Too sad about him Don’t get me wrong The man is gone But it’s aRead More

Posted On März 22, 2014By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag, Porträts / Interviews

David Peace: GB84

David Peace und die wundersame Trinität Fußball, Sozialismus und Christentum – Die blutigen Konflikte während des jahrelangen Bergarbeiterstreiks zur Thatcher-Zeit, die David Peace im jetzt übersetzten „GB84“ beschreibt, liegen zwar schon dreißig Jahre zurück. Doch der Roman verdichtet die intensiven, makabren Szenen zum düsteren Gruselepos und einer beängstigenden Klassenkampfchronik, deren gravierende gesellschaftspolitische Veränderungen heute noch spürbar sind. Während seiner Lesereise vor der Leipziger Buchmesse sprach David Peace mit Peter Münder in Hamburg. „Dieses Land befindet sich im Krieg, Mr. Dunford. Die Regierung und die Gewerkschaften, die Linken und die Rechten,Read More

Posted On März 22, 2014By Die RedaktionIn Crimemag, Editorial

Editorial, 22.03.2014

Liebes CrimeMag-Publikum, auf der KrimiZeit-Bestenliste steht er auf Platz 1, sein auf Deutsch gerade erschienener Roman „GB84“ wird allenthalben gelobt und begrüßt: David Peace. Peter Münder hat sich mit den englischen Schriftsteller getroffen und sich mit ihm über seinen Roman und anderes unterhalten. Carlos hat vorösterliche Eingebungen, warum manches auf der Welt so ist, wie es ist. Wir wollen sie Ihnen nicht vorenthalten. Wir haben Frau Lewitscharoff, Herrn Sarrazin und Herrn Matussek. Die Amis haben ihre Tea Party. Thomas Adcock über die gespenstische Wiederkehr von Misogynie und Vaginaphobie. Brrr …Read More

Posted On März 22, 2014By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Warum nur ist die Welt, wie sie ist? Darüber kann man schwer ins Grübeln kommen – und dann hat man eine Erleuchtung. Carlos hat gleich zehn davon – jaja, das lumen naturale … Da denkt man praktisch sein ganzes Leben vor sich hin und dann plärrt einem die Frühlingssonne gleich mal 10 LÖSUNGEN hinter die Stirn! Und los geht’s! „Der kleine Thilo will aus dem Kinderparadies abgeholt werden, weil Mustafa stärker ist!“ Doch Mutter Sarrazin ließ sich von Berater Björn in aller Ruhe Klappsessel Björn zu Ende erklären. Stolz setzteRead More
‘Vaginaphobia’ Scourge of America’s Right-Wing Scaredy-Cats by Thomas Adcock Copyright © 2014 – Thomas Adcock NEW YORK, near America  Proudly obsessed with Victorian-era notions of feminine probity, the men of America’s amalgamated Republican Tea Party are hell-bent on siring a new nation of government-enforced misogyny. Evidenced by their rhetoric and legislative conduct, true-believing party men holding public office feel called to noble purpose: as godly guardians of vaginal virtue. Like other unhealthy preoccupations, vaginaphobia dwells in the sweaty darkness of inchoate fear. Reason and rationality do not penetrate the scaredy-catRead More

Posted On März 22, 2014By Frank RumpelIn Bücher, Crimemag

Heinrich Steinfest: Der Allesforscher

Amorphe Realitäten – Es ist kein Kriminalroman, den der in Wien aufgewachsene, seit vielen Jahren in Stuttgart lebende Autor Heinrich Steinfest da geschrieben hat. Das ist wenig überraschend, zeichnete sich diese Entwicklung doch schon seit Längerem in seinen Romanen ab. Den Schritt weg vom Genre scheint er nun endgültig vollzogen zu haben ‒ aber das ist ganz sicher kein Makel. Im Gegenteil: In „Der Allesforscher“ ist der Erzähler Steinfest stark wie nie. Frank Rumpel mag das Buch. Am Anfang steht ein explodierender Wal. Ein Pottwal ist in Tainan gestrandet, einerRead More

Posted On März 22, 2014By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Kem Nunn: Chance

Eine Bruchlandung – Kem Nunns erster Roman seit zehn Jahren – eine Rezension von Alf Mayer. Schon vor Don Winslow gab es Surf Noir zum Niederknien. 1984 ritt der Kalifornier Kem Nunn mit „Tapping the Souce“ (Wellenjagd) auf einer perfekten Welle in die „Hall of Fame“ der Kriminalliteratur. Es folgten „Unassigned Territory“, „Pomona Queen“, das seinen Erstling noch übertreffende „Dogs of Winter“ (1997) und zuletzt „Tijuna Straits“ (2004). Dann wurde es still um Kem Nunn. Elmore Leonard hatte das Debüt folgendermaßen begrüßt: „God bless Kem Nunn, one of a rareRead More

Posted On März 22, 2014By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Crimemag

Stephan Kaluza: 30 Keller

Ronaldo entführt Meisner – Irgendwie scheint es schwer in Mode gekommen zu sein, andere Leute im Keller zu halten. Im richtigen Leben und in Romanen. Wir konstatieren das erst mal. Vielleicht gibt es sogar ein neues Subgenre – den Leute-im-Keller-Krimi. Anne Kuhlmeyer hat „30 Keller“ von Stephan Kaluza gelesen. Meisner ist Multimilliardär. Kurz vor Weihnachten wird er von seinem Maybach am Genfer See entlang zu seiner Multimilliardärsvilla geschaukelt. Meisner ist naturgemäß einer, der alles hat. Neben den Dingen hat er eine Ehefrau, die er erschlagen möchte und überhaupt noch nie leiden konnte,Read More

Posted On März 22, 2014By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – schnell, unparteiisch und gerecht Heute choppen Joachim Feldmann (JF) Jan Costin Wagners „Tage des letzten Schnees“, Alf Mayer (AM) Robert B. Parkers „Die Tote im Paradies“ &“ Eiskalt“ und Sophie Sumburane (SoSu) William Shaws „Abbey Road Murder Song“. Kunstgewerbe? (JF) Wer ein Kapitel seines Romans mit den Worten „Zur selben Zeit, in einer Geschichte, die nicht erzählt wird“ überschreibt, lässt keinen Zweifel an seinem Kunstanspruch, lädt die Formulierung doch zu wilden Spekulationen über die Fallstricke des Narrativen ein. Oder, um es mit einem klassischen Satz aus demRead More

Posted On März 22, 2014By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute: Gewalt gehört zur evolutionären Ausstattung von Homo sapiens und ist bei allen gesellschaftlichen Prozesse im Spiel. Dennoch scheint dieser Planet ein immer gewalttätigerer Ort zu werden. Christopher G. Moore über ein Kernthema von Realität und Kultur Violence: The next big leap Crime authors deal in the currency of violent behavior. Every society has violent actors. Mostly they play the part of villains, except when they are portrayed asRead More

Posted On März 22, 2014By Mara BraunIn Crimemag, Kolumne

Hinter der Linie, vor dem Spieltag

Hinter der Linie, vor dem 26. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Als bei der Berichterstattung zur Champions League am Mittwoch im ZDF kurz der Eindruck aufkam, man sehe die „Heute Show“, lag das nicht an Oliver Welke, der beide Formate moderiert. Für Heiterkeit bis kurz vor der Schnappatmung sorgte vielmehr Oliver Kahn mit der leidenschaftslos vorgetragenen Aussage, Auseinandersetzungen im Fußball sollten doch bitte auf einer sachlichen Ebene stattfinden. Sachlichkeit, das war ja bekanntermaßen eine der Kernkompetenzen des Fußballers Oliver Kahn. Zum Nachdenken regte schon eher ein Satz desRead More
Das leichtsinnige Mietzel von Wilhelm Busch Schau unser Mietzel, unser gutes! Was hat das für ein lieb Gesicht. – Und raufen, balgen – nein, das tut es, Nein, nein! – das tut das Mietzel nicht. Ist so ein herzensgutes Kätzchen; Tut niemals einem was zuleid, So daß sogar das Gimpelmätzchen Ganz ohne alle Furchtsamkeit. Ja, selbst der Schnauz, der doch ein grimmer Griesgrämlichalter Knabe ist, Erlaubt dem Mietzel, daß es immer Mit ihm aus einer Schüssel frißt. Es war auch wirklich so possierlich, Wenn so für sich das kleine DingRead More
Ach, Amazon – Teil 2 – Buchmesse Leipzig 2014, und ich werde zitiert mit „Find ich gut“, als es um Amazon Publishing geht. Nur lobende Worte hätte ich gefunden. Damit das so nicht hängen bleibt, braucht es den notwendigen Kontext. Ich war zu der Diskussionsrunde „Words & Money“ geladen. Außer mir noch Georg M. Oswald (Berlin Verlag), Mathias Gatza (fiktion.cc) und John Mitchinson (Unbound). Wer nicht mitdiskutieren konnte, war Laurenz Bolliger, der für die Kindle Singles bei Amazon zuständig ist. Was wir sehr schade fanden. Was auch Laurenz Bolliger schadeRead More

Posted On März 15, 2014By Mara BraunIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Hinter der Linie, vor dem Spieltag

Hinter der Linie, vor dem 25. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Eigentlich sind in Sachen Uli Hoeneß-Prozess alle Wortspiele mit Fußballbezug bereits gemacht worden, in der Regel sogar mehrfach – und vermutlich streiten sich Witzbolde auf Twitter und Facebook bis zur ersten Hafterleichterung darüber, wer der jeweils rechtmäßige Urheber ist. Weil, auf Sachen wie „Hoeneß im Abseits“ oder „die längste Nachspielzeit in der Geschichte der Bundesliga“ können ja unmöglich zwei brillante Köpfe gleichzeitig kommen … Einen habe ich trotzdem noch: Der Gerichtsprozess war wie ein Spiel, bei demRead More

Posted On März 8, 2014By Klaus KambergerIn Bücher, Crimemag

Klaus Kamberger über Martin Arz

Der Heimatdichter vom Glockenbach ‒ Martin Arz segelt immer haarscharf unter dem Radarschirm der breiteren Wahrnehmung. Das ist ganz und gar falsch und schade, weil er zu den interessantesten deutschen Kriminalautoren gehört. Klaus Kamberger erklärt, warum … Es kann ja nie falsch sein, wenn einer nur über das schreibt, was er auch wirklich kennt. Und wenn er dann auch noch liebt, worüber er sich auslässt, muss das auch kein Schaden sein. Allerdings sollte das Verhältnis zwischen dem Autor und seinem Gegenstand wiederum nicht so innig werden, dass am Ende derRead More

Posted On März 8, 2014By Die RedaktionIn Crimemag, Editorial

Editorial, 08.03.2014

Liebes CrimeMag-Publikum, wir möchten Sie heute auf Martin Arz aufmerksam machen, dessen Kriminalromane aus München sträflich unterschätzt werden. Klaus Kamberger stellt sie Ihnen vor. Carlos sorgt sich um das Abendland, was wir gut verstehen können ‒ also reguliert er es ein wenig. Die politische Lage in der Ukraine macht uns Sorgen, Thomas Adcock betrachtet die Situation mit den Augen eines kritischen New Yorkers. Zoë Beck liest gerne Bücher. Aber auch solche, deren Anfänge misslungen, abscheulich oder schlicht öde sind? Der bekennende Robert Wilson-Fan Alf Mayer mag nicht auf die deutscheRead More

Posted On März 8, 2014By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

Es schmerzt ‒ das tut es immer, wenn Carlos sich um das Abendland sorgt, so wie nur er sich sorgen kann: Es gilt Fragen zu stellen, das lehrt uns die die abendländische Kultur: Ist Khedira rechtzeitig fit? Sind Eier gut oder schlecht fürs Blutfett? Ist Christus gen Himmel aufgefahren, und wenn ja, fliegt er noch? Ist Guido Westerwelle wirklich der bestgescheiterte Dummkopf der Republikgeschichte oder ist es eine Art Scharade, undurchdachte List, blöde Trollerei? Soll man die Sprachpflege reaktionären Besserwissern überlassen, zuvörderst der zum Oberlehrer verfrankensteinte Udo Jürgens Jünger, derRead More

Posted On März 8, 2014By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Thomas Adcock: Who Lies? Who Dies?

 Who Lies? Who Dies? Who pays? Who profits? by Thomas Adcock Copyright © 2014 – Thomas Adcock NEW YORK, near America The tiresome ballet of war is a pas de deux in which opposing sides claim to uphold all that is moral and civilized. First comes the performers’ entrée. Next—the adagio, variations, and coda. Thus goes a deadly dance as old as dirt: Enter the schemers, and their lies. Trumpets announce a parade of the very latest in military arts required to cull the combatant populations of their young menRead More

Posted On März 8, 2014By Zoe BeckIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Zoë Beck über Buchanfänge

Ilsebill salzte nach. Letztens stieß ich eine kleine Diskussion darüber an, wann man als LeserIn ein Buch weglegen kann oder darf, wie auch immer. Meine etwas harsche Behauptung, man könne bereits anhand der ersten Seite entscheiden, ob man ein Buch weiterlesen wolle, wurde natürlich bemäkelt, und ich denke – falsch verstanden. Es hieß, wenn gleich auf den ersten Seiten Spannung sein müsse, dann würde doch nur noch Einheitsbrei herauskommen, es gäbe keine Experimente mehr, keinen Individualismus. Genau das meine ich nicht. Es ist das Immergleiche, das mich vom Lesen abhält.Read More

Posted On März 8, 2014By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

Robert Wilson: You Will Never Find Me

Auf Seite 20 ist die Tochter tot ‒ Robert Wilsons Thriller „You Will Never Find Me“, von Alf Mayer Ich weiß nicht, wann ich zuletzt mehr Herzklopfen und Pulsrasen verspürt, mehr unter Strom gesetzt worden bin, ein spannenderes Buch gelesen habe. Robert Wilson fährt Vollgas in dem gerade in England herausgekommenen „You Will Never Find Me“, der Fortsetzung von „Stirb für mich“, die Ende September 2014 bei Page & Turner auf Deutsch erscheinen wird. Wilson liest am 17. März in Köln, am 18. März in München und am 19. MärzRead More

Posted On März 8, 2014By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Till Raether: Treibland

Quarantäne auf dem Kreuzfahrer ‒ Einen mysteriösen Todesfall auf einem Kreuzfahrtschiff im Hamburger Hafen soll Kommissar Adam Danowski ermitteln. Er wird aber wegen Seuchengefahr isoliert und an der ernsthaften Aufklärung des Falles gehindert. Ein spannender Krimi von Till Raether, der am Schluss leider streckenweise in den Slapstick-Modus abdriftet. Rezensiert von Peter Münder. Ausgerechnet „Große Freiheit“ heißt der Kreuzfahrer, der im Hamburger Hafen mit einer Leiche an Bord festliegt. Den Toten, den man möglichst schnell von Bord schaffen will, lassen die Behörden aber erst nach gründlichen Untersuchungen und der Verhängung strengsterRead More

Posted On März 8, 2014By Doris WieserIn Crimemag

Gustavo Machado: Unter dem Augusthimmel

Doppelmord im brasilianischen Winter ‒ Eine flotte, leichte Lektüre mit intellektuellem Touch bietet Gustavo Machado in seinem Debütroman „Unter dem Augusthimmel“. Auch die Standardzutaten Sex & Crime kommen nicht zu kurz und werden vage in eine politische Situation eingebettet, in der die Polizei Verdächtigte foltert und die Regierungspartei ihre Tentakel in alle gesellschaftlichen Ebenen ausbreitet. Doris Wieser ist skeptisch. Protagonist Otto ist Maler und als solcher meist knapp bei Kasse. Sein Jugendfreund Teo, hoher Beamter und Mitglied in der linken Regierungspartei, beschafft ihm einen Job in einer Art Volkshochschule. DortRead More

Posted On März 8, 2014By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Christopher G. Moore: Views from Bangkok

Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt in dieser Gesellschaft. Heute: Gerichtssäle sollten sankrosankte Orte der Gerechtigkeit sein, Richter unparteiische Diener der Justitia. Was aber passiert, wenn die Praxis tagtäglich etwas ganz anderes zeigt? Christopher G. Moore – gelernter Jurist – über harte Realitäten, nicht nur in Thailand: Judging the Judges: Distrust and the rise of Violence against Courts Judges are expected to be impartial storytellers, weaving their narratives from the evidence presented to them, considering previous cases withRead More