Ferguson/Missouri: Wenn der Krieg nach Hause kommt Zur Militarisierung der amerikanischen Polizei. Eine Analyse von Alf Mayer. Amerika reibt sich die Augen. Das nicht nur wegen der Tränengasschwaden, die durch das nächtliche Ferguson/Missouri wehen. „Baghdad USA“ titelten Medien, „Der Krieg kommt heim“ andere. Eine bis an die Zähne bewaffnete, mit ihren normalen Aufgaben aber überforderte Polizei liefert der Welt Bilder wie von einem Kriegsschauplatz. Natürlich gehört dazu, dass da auch Journalisten behindert und verhaftet werden. Nur einzelne Rufer in der Wüste wie der investigative Journalist und Blogger Radley Balko haben
Read More Strandzeit! Lesezeit! Krimizeit! Voilà! DIE PULPOTRILLOGIE Teil 3 Teil 3: Pulpo hat mehr als ein Problem und noch eines (Don Sinistre alias „Pulpo“ hat seine Frau rschossen, das hat sein Sohn Nero ihrem Herkunftsclan, den übermächtigen Silicones verraten. Der fette Privatermittler Whopper soll den nach Fisch stinkenden Trottel retten. Doch Whopper hat Hunger.) (zu Teil 1 und Teil 2) „Dein eigener Sohn hat dich verraten. Er hat nur darauf gewartet, jetzt war die Gelegenheit da. Das ist die bittere Wahrheit, Pulpo.“ Der schaute zu Boden. „Ich nehme an, ich
Read More Die Angst vorm Lese-Algorithmus – Zurzeit geht mal wieder das Abendland unter, mindestens. Das hat irgendwie mit Amazon zu tun und irgendwie auch mit eBooks und irgendwie ganz bestimmt etwas mit Umbrüchen und Veränderungen, die als unbehaglich empfunden werden. Und vor allem als so was von neu und nie dagewesen. Es gruselt aus den verschiedensten Ecken, und paradoxe Fronten entstehen. Zoë Beck räumt ein bisschen auf. „Wenn es nämlich gelingt, was wahrscheinlich Amazon vorschwebt, über die Daten, die sie über ihr Vertriebssystem, erst recht über E-Book bekommen, sozusagen dann auch
Read More Das Verbrechen, ordnungspolitisch betrachtet „Das einzige gute Verbrechen ist das organisierte Verbrechen. So beginnt die Epoche des Polars à l’américaine“, notierte Jean-Patrick Manchette in seinen „Chroniques“. Das ist lange her, aber vielleicht beginnt gerade wieder eine kleine Epoche aus diesem Geist: die des „neuen“ britischen Gangsterromans. Gangsterromane hatten und haben es gegen die braven Polizeiromane des Mainstreams immer schwer. „Gangland“ von Howard Linskey gibt zu schönsten Hoffnungen Anlass. Thomas Wörtche freut sich … Das Schicksal literarischer und überhaupt fiktionaler Gangster ist das Scheitern, so sah das der amerikanische Theoretiker Robert
Read More Eine Traum-Novelle – Das Wirken von Bernie Madoff beobachten wir schon seit einiger Zeit sehr aufmerksam (hier bei CulturMag). Umso mehr freut es uns, dass eine so politisch profilierte Autorin wie Dominique Manotti (hier bei CM) sich dem Skandalon Madoff mit einem interessanten Twist angenommen hat. Nur, unserem Madoff-Spezialist Mike Wuliger reicht ihre kleine Novelle „Madoffs Traum“ längst nicht aus … Bernard Madoff ist eine Kriminallegende. 65 Milliarden Dollar Kundengelder waren verschwunden, als der führende New Yorker Investmentbanker 2008 wegen Betrugs festgenommen wurde. Die Liste der Betrogenen las sich wie
Read More Trügerisches Puzzle Orkun Ertener gehört zu einer Reihe von Fernsehautoren, die in der jüngsten Zeit ihr Herz für den Roman entdecken. Logisch: glatte, routinierte Schreiber sind in den auf Arbeitsvermeidung und geringes Risiko erpichten Verlagen gern gesehen. Wer im TV-Geschäft funktioniert, macht auch auf dem literarischen Feld keinen Ärger. Nicht, dass dabei zwangsläufig schlechte Prosa rauskommen müsste. Von Erteners „Lebt“ jedenfalls ist Joachim Feldmann sehr angetan. Der Teufel in Menschengestalt ist ein sympathischer Typ. Kein Pferdefuß, kein Schwefelgeruch, stattdessen „leuchtend blaue, fröhliche Augen“ hinter einer „zarten goldfarbenen Nickelbrille“, die schulterlangen
Read More Der Totschläger as usual – Chris Carter boomt. In den Buchläden stehen Regale mit dem „Totschläger“, dem „Totenkünstler“, dem „Kruzifixkiller“ und anderen reißerischen Titeln. So überrascht auch nicht der Inhalt dieses fünften Robert-Hunter-Thrillers. Und auch sonst überrascht wenig – findet Thorlef Czopnik. Inhalt Detective Robert Hunter, zuständig für die bestialischsten Morde und Leiter einer Spezialeinheit, erhält einen anonymen Anruf. Der Anrufer gibt ihm eine IP-Adresse. Nachdem Hunter und sein Kollege Garcia (der bei jedem Anruf des Killers mit im Büro sitzt) die Adresse in ihren Browser eingegeben haben, erscheint ein
Read More Bloody Chops – schnell, roh und blutig … Heute am Beil Karsten Hermann (KaHe) und Joachim Feldmann (JF), auf dem Block Walter Kirns „Blut will reden“, Peter James’ „Mörderische Obsession“ und Flore Vasseurs „Kriminelle Bande“. Oberflächliches Spiel mit der Identität (KaHe) In ein Spiegelkabinett aus falschen Tatsachen und bösen Absichten führt der Amerikaner Walter Kirn den Leser in seinem neuen Roman „Blut will reden“, der im Untertitel die Zeile „Eine wahre Geschichte von Mord und Maskerade“ trägt. Der Wahrheitsgehalt des Buches wird dadurch untermauert, dass der Hauptprotagonist des Buches ein
Read More Tiempo pa’ matar by Willie Colón Por la tarde no hay nada Salgo a buscar mis panas Nos paramos en la esquina No hay nada por la avenida Vamos a dar una vuelta Un serrucho para la botella Nos sentamos en la escalera Y cantamos canciones Viejas (Tiempo pa’ matar) Ay mama abuela (Tiempo pa’ matar) Ave María morena (Tiempo pa’ matar) Mataron al negro bembón y sólo por un maní (Tiempo pa’ matar) A dolores la pachanguera (Tiempo pa’ matar) El charlatán le dió una pela (Tiempo pa’ matar)
Read More Blut & Viecher – Katzenkrimis, Schafkrimis, Schweinkrimis, Kakerlakenkrimis, warum dann nicht auch ein Alle-Meine-Tiere-Krimi? Wie niedlich … In „Anima“, dem Romandebüt des Dramatikers Wajdi Mouawad, scheinen zunächst nur Tiere zu erzählen. Und es fliegt das Gekröse. Ein Tier-Grimmi noir? Oder Literatur? Das Letztere, befürchtet Thomas Wörtche. Wie originell, denkt man zunächst, wenn man mit der Lektüre von „Anima“ beginnt. Ein Roman von 445 Seiten, für den sich der libanesisch-kanadisch-französische Autor Wajdi Mouawad – bekannt bisher als Dramatiker – eine außergewöhnliche Erzählperspektive gewählt hat. Beziehungsweise viele Perspektiven, dann „Anima“ wird, mit
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, Tierkrimis sind nette, aber unerhebliche Nebenprodukte des ausufernden Krimimarktes. Der libanesisch-französisch-kanadische Autor Wajdi Mouawad hat jetzt mit „Anima“ versucht, einen literarisch ambitionierten Roman in Gestalt eines Tierkrimis zu schreiben. Thomas Wörtche hat das sich das mal angeschaut. Gnadenlos geht es bei Carlos mit dem 2. Teil der „Pulpotrillogie“ weiter. Schnallen Sie sich an! Thomas Adcocks Protokolle aus dem täglichen Wahnsinn der amerikanischen Realpolitik beschäftigen sich heute mit Mythen und Fakten über die „Überlegenheit“ der weißen Rasse. Alf Mayer bespricht Alexander Kluges neues Buch „30. April 1945. Der Tag,
Read More DIE PULPOTRILLOGIE Teil 2 Es geht weiter, nervenzerfetzend, innovativ, schonungslos und verdammt realistisch. Strandzeit! Lesezeit! Krimizeit! Voilá! Teil 2: Pulpo hat mehr als ein Problem (Don Sinistre, den alle „Pulpo“ nennen, da er penetrant nach Fisch stinkt, hat im Affekt seine Frau erschossen, da diese seinen Sohn aus der Ehe mit einer weiteren Frau, die er ebenfalls erschossen hat, gezüchtigt hat. Er sucht Rat beim fetten Privatermittler Whopper.) (Hier geht’s zu Teil 1.) „Wie alt ist dein Sohn nochmal?“ „Vierundzwanzig, warum?“ Ich bevorzugte es zu schweigen. „Gut, er hat sie
Read More Heads are Exploding! … and other casualties in the ‘War on Whites’ by Thomas Adcock Copyright © 2014 – Thomas Adcock NEW YORK, near America As the late and gloriously sardonic New York radio host Steve Post often observed, “Just when you think you’ve scraped the bottom, you find you’re only scratching the surface.” Such is the situation nowadays in the absurdist capital of America, Washington, D.C., from whence came a recent warning of imminent racial conflagration. Sounding the alarm was Congressman Morris Jackson Brooks Jr., of Huntsville, Alabama. “Mo”
Read More Erinnerungstechnisch Niemandsland: Die 1000 Augen des Doktor Kluge Alexander Kluges Buch „30. April 1945“ und seine Relevanz für Crime Fiction. Eine Rezension von Alf Mayer. Die Verkörperung von Robert Musils Satz: „Wenn es einen Realitätssinn gibt, dann muss es auch einen Möglichkeitssinn geben“, das ist Alexander Kluge. Noch den größten Katastrophen vermag er Utopien und Überlebensstrategien abgewinnen, die Totendramen der großen Opern sind ihm Kraftwerk der Gefühle. Bei allem Faszinosum für die Abgründe menschlichen und technokratischen Wirkens ist er ein Vertreter des Lebens, das pure Gegenteil eines Nihilisten. Kluge ist
Read More Eli, Eli, lama asabthani? oder Haydn? Kommt mit der nächsten Kalesche! Ein Salzburg-Krimi, ach ja, Regionalkrimis gehen nun mal nach den Frequenzen des Tourismus. „Sieben letzte Worte“ von Franz Zeller ist so ein Ding. Stefan Linster hat es sich genauer angeschaut: Ich weiß ja nicht, wie es anderen diesbezüglich geht, aber wenn ich zum x-ten Mal auf einen Krimi treffe, in dem es von sprechenden Namen oder von absonderlichen oder gar von absonderlich sprechenden Namen wimmelt, dann sträubt sich mir vor Argwohn das allmählich schüttere Nackenhaar. Und leider stolpert man
Read More Posted On August 16, 2014By Christopher WerthIn Crimemag, DVD
Die Zombies, das sind die anderen. Sie sind fokussiert. Sie kennen nur eins: höchste Konzentration auf den Gegner. Sie sind aber keine Weltmeister. Sie sind nämlich schon tot. Christopher Werth legt die blutverschmierte Axt zur Seite, steckt eine Zigarette an und gibt kurz Zwischenbericht über die ersten drei Staffeln der Zombie-Serie „The Walking Dead“. Tote sorgen für Belebung Seit einigen Jahren sind Serien die Königsdisziplin der Unterhaltung. Immer neue Stoffe werden ausprobiert und auf Serientauglichkeit überprüft. Die gierigen Zuschauermassen verlangt es unermüdlich nach frischem, lebendigem Nachschub. Da ist es natürlich
Read More Posted On August 16, 2014By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD
Unbedenklich unsittsam – Es ist beruhigend, dass auch unsere englischen Freunde „Midsomer Murders“ wie wir als die charmanteste und abgedrehteste Einschlafhilfe ever betrachten. Der Herausgeber dieses Magazins hat es auch noch nie geschafft, eine ganze Folge „Inspector Barnaby“ wach zu überstehen, hat aber immer sehr angenehm dabei geschlummert. Das ist auch eine Qualität. Anna Veronica Wutschel hat sich gleich 21 (!) Folgen vorgenommen: So leger gab sich Inspector Barnaby selten, in Shirt und ausgewaschenen Jeans macht er sich mit Ehefrau Joyce eher widerwillig zu einem Entstressungswochenende im exklusiven Swavely Manor
Read More Who by Fire by Leonard Cohen And who by fire, who by water, Who in the sunshine, who in the night time, Who by high ordeal, who by common trial, Who in your merry merry month of may, Who by very slow decay, And who shall I say is calling? And who in her lonely slip, who by barbiturate, Who in these realms of love, who by something blunt, And who by avalanche, who by powder, Who for his greed, who for his hunger, And who shall I say is
Read More 1 Buch, 3 Kritiker – 1947 erschienen, galt und gilt „Ich, der Richter“, so der deutsche Titel, als „Skandalbuch“, hauptsächlich weil der Held Mike Hammer am Ende der bösen, blonden, schönen und intellektuellen Mörderin seines Freundes mit dem Kommentar „Es war leicht“ („It was easy,“ I said) eine 45er Kugel in den Unterleib schießt. Aber ist eine Stelle genug, um daraus ein verfemtes, gehasstes und also hochgradig provozierendes Buch zu konstruieren? Rotbuch hatte es 1996 noch einmal versucht, den Roman als Opfer der Zensur darzustellen – ohne großen Erfolg. Seitdem
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, „I, the Jury“ von Mickey Spillane gehört sicher zu den umstrittensten Büchern des 20. Jahrhunderts. Wirklich? Und warum eigentlich? Joachim Feldmann, Marcus Müntefering und Thomas Wörtche haben den Roman noch einmal gelesen: ein Dreifach-Klassiker-Check. Von Pulp zu Pulpo ist es nicht weit – und als Sommergabe für seine Leserinnen und Leser schenkt uns Carlos heute den ersten Teil seiner sensationellen Pulpotrillogie. Wir wissen es zu würdigen. Alf Mayer hätte sich gern hemmungslos an dem wohlfeilen Prachtband „100 Klassiker des Film Noir“, hrsg. von Paul Duncan und Jürgen Müller,
Read More DIE PULPOTRILLOGIE Teil 1 Der August lodert! Strandzeit! (Zumindest für Ba-Wüler, liebe Wiederarbeitenmüsser, HARR, HARR!) Lesezeit! Krimizeit! Voilá! Es beginnt: Teil 1: Pulpo hat ein Problem Ich saß in meinem Büro in Upper-Lower-Eastside West und ordnete ein paar Papiere: Rechnungen, die ich noch nicht zahlen würde, Rechnungen, die ich nie zahlen würde sowie die wöchentlichen Liebesbriefe einer durchgeknallten Mormonin namens Abigail, die ich nie beantworten würde. Außerdem aß ich ein Straußenrührei. Es klopfte. Es war Pasquale Sinistre, den alle „Pulpo“ nannten, weil er überall seine Pfoten drin hatte, nach Fisch
Read More Bibel mit Sündenfall – Immer wieder sehr beliebt: Sampler mit Rankings, die 100, 1000, 2000 besten, schlechtesten Filme/Bücher/Comics etc. Die Qualität dieser Dinger kann arg unterschiedlich sein. Amateurzeugs, zusammengeklebt, oder eben sehr professionell gemachte Prachtbände mit Anspruch. „Film Noir. 100 All-Time-Favorites“ aus dem Verlag Taschen gehört zu letzteren Sorte. Eine Besprechung plus von Alf Mayer. Lieber Benedikt Taschen, bitte machen Sie das nie wieder. Bild- und Druckqualität wie so oft in Ihrem Verlag: absolut exzellent. Aber die Schrift! 668 Seiten Negativsatz auf schwarzem Fond. Ich weiß, das machen Sie öfter in
Read More Posted On August 9, 2014By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD
Unsere Lieblingsautistin „Die Brücke“ gilt, wie andere skandinavische Produktionen auch, als glühendes Beispiel dafür, was Fernsehen kann – wenn es nur keine störenden deutschen Redakteure gäbe … Nicht ganz HBO, aber immerhin … Deswegen jetzt also „Die Brücke“, 2. Staffel, in der die großartige Sofia Helin als die schwedische Kommissarin Saga Norén brilliert … Anna Veronica Wutschel mag die 2. Staffel. „Lokales Engagement – globale Herausforderung“, so lautet der Titel der geplanten Eröffnungsrede zum anstehenden EU-Klimagipfel. Doch niemand wird je erfahren, welche Erkenntnisse der Redner seinem Publikum zukommen lassen wollte,
Read More Bloody Chops, bluttropfend, frisch vom Hackklotz. Am Beil heute Joachim Feldmann (JF) und Alf Mayer (AM). Auf dem Klotz: Friedrich Ani: „Unterhaltung“, Torkil Damhaug: „Feuermann“, Joel F. Harrington: „Die Ehre des Scharfrichters“ und Frank Köhnlein: „Vollopfer“. Finstere Komik (JF) Friedrich Ani, der hochspannende Roman schreiben kann, die eindeutig der Detektivliteratur zuzurechnen sind, obwohl es letztendlich kein Verbrechen aufzuklären gibt, hat mitnichten Angst vor Leichen, im Gegenteil. In seiner Kurzgeschichte „Wo es dem Verbrecher schmeckt“ lässt er, ohne mit der Wimper zu zucken, eine Handvoll Zeitgenossen, denen ihre bürgerliche Existenz abhandengekommen
Read More Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt und schreibt in dieser Gesellschaft. Heute: Tötungen „im Affekt“ gehören anscheinend zur anthropologischen Norm von Homo Sapiens und scheinen „global“ verständlich. Christopher G. Moore zeigt, wie auch bei solchen „klaren“ Phänomenen die Kontexte zum Verständnis notwendigerweise mitgedacht werden müssen … Impulse Control & Crime Two unrelated Thailand crime stories shared a common theme this week—impulsive, violent behavior. In one case, a sixty-two year old mother confessed to the police that she had
Read More Spoonful by Willie Dixon t could be a spoonful of diamond It could be a spoonful of gold Just a little spoon of your precious love Satisfy my soul Men lies about little Some of them cries about little Some of them dies about littles Everything fight about a spoonful That spoon, That spoon, that It could be a spoonful of coffee Could be a spoonful of tea But a little spoon of your precious love Good enough for me Men lies about that Some of them dies about that
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