Liebes CrimeMag-Publikum, in der FAZ vom letzten Montag war ein erstaunlicher Artikel zur Kriminalliteratur zu finden. Thomas Wörtche wollte sich damit vollinhaltlich auseinandersetzen, aber, ach … Carlos ist noch von den Ereignissen des letzten Dienstags geschockt. Das übertäubt keine Ronja von Rönne, kein Müller Wohlfahrt, keine FAZ – Kloppo ist gone. Thomas Adcock berichtet aus den USA über die immer bedrohlicher werdende Polizeigewalt, Alf Mayer reflektiert dieselbe Thematik anhand von Alice Goffmans gerade auf Deutsch erschienener Studie „On the Run. Die Kriminalisierung der Armen in Amerika“. Markus Pohlmeyer diskutiert das
Read More Klooo……. Es ist schrecklich, noch heute kaut Carlos am Schock vom Mittwoch. Ein zu Tränen rührendes Dokument zur Zeitgeschichte: Da wollte ich eine Kolumne schreiben und kann es nicht mehr. Die „Eilmeldung“, die focus-online von BILD abgekupfert hat, wenn sie sich nicht eh schon in sodomitischer Weise aufeinander wälzen, die zwei Schmutzblätter, haut mich um, macht sprachlos: Kl……….. nochmal: Klooo……. Ich schaffe es nicht, letzter Versuch: Klopp. Klopp stirbt im Sommer, äh, nein. Er geht im Sommer. Er geht weg. Schmeißt hin. Gibt auf. Er sei „leer“ und „ausgebrannt“. BVB,
Read More NEW YORK CITY, near America In the year 1607, a principal tenet of American socio-economic culture was established when the first boatload of kidnapped Africans landed at the port of Jamestown, its human cargo destined for lifetimes of wage-free labor in the tobacco fields of Virginia. Ever since, the “national curse of white racism,” as the late vice president and senator Hubert H. Humphrey put it, has adapted to contemporary tribal imperative. The institution of slavery, dependent on whip-cracking louts to enforce order among the manacled, is reflected in America’s
Read More Auf der Flucht Von einer Bevölkerungsgruppe auf der Flucht, erhobenen Händen als Widerstandsform, empirischer Feldforschung in einem Stadtviertel von West-Philadelphia, von Rahmenhandlungen, totaler Institution, Asylen und Stigmata, vom Battlestar Galaktika und Obamas Unterhaltung mit David Simon über „The Wire“. Manchmal erzwingt die Aktualität einen zweiten Blick auf ein Buch. Peter Münder hatte sich im September 2014 mit „On the Run“ (siehe hier) beschäftigt. Inzwischen hat sich der Zustand der Nation noch einmal verschärft. Deswegen hat Alf Mayer Goffmans Studie noch einmal neu beleuchtet. Warum Walter Scott am Ostersamstag um halb
Read More Gedanken über Europa und Religion – Skizzen von Markus Pohlmeyer Universalität Die Dramatik und Tragik vieler Religionen scheint in einem strukturellen Baufehler, einem antagonistischen Dualismus zu liegen – aufgrund einer zweifachen Abgrenzungsdynamik nach innen hin und gegen außen, die oft in psychischer und physischer Gewalt eskaliert(e).[1] Ulrich Beck beispielsweise spricht von den zwei Gesichtern einer Religion: „Das Neue Testament sagt: ‚Vor Gott sind alle gleich‘ (vgl. Gal 3,28 f.). Diese Gleichheit, diese Aufhebung der Grenzen, die Menschen, Gruppen, Gesellschaften, Kulturen trennen, ist die Gesellschaftsgrundlage der (christlichen) Religion. Die Folge allerdings
Read More About Crime Fiction – Pick of the Week N° 25 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein
Read More Hinter der Linie, vor dem 29. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Ihnen ist das aufgefallen, oder? Dass ich an dieser Stelle vergangene Woche Jürgen Klopps emotionale Abschiedsrede bei seinem Weggang aus Mainz zitiert habe? Und Sie wissen auch, was das heißt, richtig? Aber verraten Sie mich nicht weiter, sonst stehen morgen sämtliche Mitarbeiter der BILD vor der Tür, und versuchen, mir meine Kristallkugel abzuluchsen. Die brauche ich aber noch, um die Leser meiner Kolumne bis zum Saisonende weiter mit völlig fehlgeleiteten Ergebnisprognosen zu verwirren, um davon abzulenken, dass
Read More Posted On April 18, 2015By Claudia FiedlerIn Crimemag
Krimilesungen vom 11.04.2015 bis 25.04.2015 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner liest aus „Totenfrau“: 17.04.2015 Stadtbibliothek, I-Meran, Beginn 20:00 Uhr 24.04.2015 Stadtbibliothek, A-Oberpullendorf, Beginn 20:00 Uhr Weitere Infos hier. Zoë Beck präsentiert „Schwarzblende“: 14.04.2015 Hugendubel Fünf Höfe, München, Beginn 20:15 Uhr Mechtild Borrmann liest aus „Die andere Hälfte der Hoffnung“: 23.04.2015 Stadtbibliothek, Viersen, Beginn 20:00 Uhr Hier finden Sie mehr Informationen. Robert Brack mit „Die drei Leben
Read More Looking Down The Barrel of a Gun by Beastie Boys I’m rolling down the hill snowballing getting bigger An explosion in the chamber the hammer from the trigger I seen him get stabbed I watched the blood spill out He had more cuts than my man Chuck Chillout 24 is my age 22 is my gauge I’m writing rhymes on a page going off in a rage Out on a mission a stolen car mission Had a little problem with the transmission 3 on the tree in the middle of
Read More Rebellen mit weichem Herzen … … in einem Jahr, „das das Aussehen der Welt verändert hat“ – „54“ von Wu Ming. Wu Ming heißt, je nach Aussprache, „ohne Namen“ oder „fünf Namen“, ist ein italienisches Kollektiv aus der Abteilung „Kommunikationsguerilla“, bei uns sträflich unbekannt, was sich aber dank dem verlegerischen Mut der Assoziation A ändern wird. Kriminalliteratur comme il faut, nur eben anders als die stocklangweiligen, glattpolierten Retortentexte „für den Markt“. Eine Rezension von Elfriede Müller. Das italienische Autorenkollektiv hat sich mit dem Mittelalterroman „Q“, der von den Bauernrevolten erzählt,
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, manchmal hat man den Eindruck, wir fixierten uns mal wieder zu sehr auf Angelsachsien als Krimigegenden. Deswegen heute ein paar Spots auch auf andere Krimikulturen: Elfriede Müller stellt uns das italienische „Kommunikationsguerilla“-Kollektiv Wu Ming und dessen Roman „54“ vor. Carlos schaut in die Sterne und erstellt das ultimative Krimihoroskop. Frank Rumpel bespricht Mukoma wa Ngugis Roman „Black Star Nairobi“ und Joachim Feldmann James Hankins „Brothers and Bones. Blutige Lügen“. Bruno Arich-Gerz referiert über den von Andreas Erb herausgegebenen Sammelband „Bernhard Jaumann: Tatorte und Schreibräume – Spurensicherungen“ und damit
Read More Das hat uns noch gefehlt, ein Horoskop, noch schlimmer: ein Krimihoroskop. Harter Stoff. Natürlich by Carlos! Ich bin dumm. Ich habe doch tatsächlich gedacht, es gebe so etwas wie ein „Krimi-Horoskop“ nicht – freilich gibts das. Zehn Zilliarden mal. Aber meines ist besser. Carlos superlustiges Krimihoroskop! Widder: Du bist vielleicht ein Depp! Da stülpt dir ein Dieb in der U-Bahn einen schwarzen Eimer über den Kopf und du schläfst sofort ein. Klar ist dann dein Geldbeutel weg. Vielleicht darfst du ja den Eimer behalten, der eventuell auch dunkelblau sein könnte,
Read More Hart und rasant – Sinnvolle Kriminalliteratur braucht gesellschaftliche Spannungsfelder, um sich entfalten zu können. Deswegen ist Afrika ein (auch) kriminalliterarisch so interessanter und kreativer Kontinent. Zum Beispiel Kenia. Dort spielt Mukoma wa Ngugis zweiter Roman „Black Star Nairobi“. Perfekt ist das Buch nicht, aber es verdient jede Aufmerksamkeit. Eine Rezension von Frank Rumpel. Die kenianischen Präsidentschaftswahlen 2007 liefern den Hintergrund zu Mukoma wa Ngugis zweitem Kriminalroman „Black Star Nairobi“. Damals war dem amtierenden Präsident massive Wahlmanipulation vorgeworfen worden. Es kam zu Unruhen und Übergriffen zwischen Angehörigen der beiden großen Volksgruppen.
Read More Posted On April 11, 2015By Joachim FeldmannIn Crimemag
Big Pants und wenig Logik – „Brothers and Bones. Blutige Lügen“ von James Hankins variiert Standardsituationen standardisierter Thriller recht vergnüglich. Kann man mal lesen, findet Joachim Feldmann. Charlie Beckham ist ein junger Mann mit glänzenden Aussichten. Als rechte Hand des obersten Bundesstaatsanwalts für Massachusetts, der zufällig auch noch sein Schwiegervater in spe ist, scheint dem gewieften Juristen eine steile Karriere sicher. Nicht immer sah es in seinem Leben so rosig aus. Er war noch ein Kind, als seine Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen. Dann kümmerte sich sein älterer
Read More Von Germanisten und Gebeinen – Bernhard Jaumann wird akademisch nobilitiert und legt mit „Der lange Schatten“ seinen dritten Roman mit Schauplatz Namibia vor. Genauer hat sich das Treiben der Germanistik und den neuen Roman von Jaumann Bruno Arich-Gerz angeschaut, der sich als Literaturwissenschaftlicher auch in diesen Gegenden herumtreibt. Bernhard Jaumann, Krimipreisträger 2011 mit einem Faible für namibische Schauplätze und einem besonderen Gespür für deutsch-südwestafrikanische Problemlagen, hat es geschafft. Gleich zweimal widmete sich im noch jungen Jahr 2015 die Germanistik dem Prosawerk des eher leise daherkommenden Vertreters der Sparte Spannungsliteratur. In
Read More Der alte Mann und das Six-Pack – Das kann eigentlich nur schiefgehen: Aus Jean-Patrick Manchettes erfreulich kaltem und abstraktem Roman „La position du tireur couché“ einen Film mit „substantiellen“ Herz- und Schmerz-Figuren und „Anspruch“ zu machen. Genau das aber hat Pierre Morel mit „The Gunman“ getan. Bald in den Kinos, aber Lutz Göllner sah’s schon mal mit Grausen. Er hat es schon einmal getan: 2008 nahm Regisseur Pierre Morel einen alternden Schauspieler – Liam Neeson – und verwandelte ihn in einen Action-Star. „Taken“ hieß der kernige Streifen – auf gut
Read More About Crime Fiction – Pick of the Week N° 24 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein
Read More Wir denken bei Thailand automatisch an Sex-Business, Sex-Tourismus, Korruption und organisierte Kriminalität. Von außen. Christopher G. Moore lebt und schreibt in dieser Gesellschaft. Heute beleuchtet er das prekäre Verhältnis von Edward Snowden und der bunten Medienwelt – ein in der Tat globales Thema. An Oscar for Snowden’s Black Mirror Watching the John Oliver’s Last Week Tonight featuring an interview with Edward Snowden in Moscow is a parody of Black Mirror, the Channel 4 award-winning TV series created by Charlie Brooker. His interview might have been drawn from the premise of
Read More Hinter der Linie, vor dem 28. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Nach einem richtig beschissenen Spieltag, an dem einfach jede Mannschaft verloren hatte, die ich auch nur im Ansatz sympathisch finde, bin ich kürzlich aufgefordert worden, ich solle mir doch vom Fußball nicht die Laune verderben lassen. Bis dahin war die mit kreuzunglücklich gut beschrieben, in diesem Moment kippte sie aber so ansatzlos, wie es sonst nur Frischmilch am dritten Tag im Kühlschrank vermag. Man muss sich das ja mal auf der Zunge zergehen lassen – als nächstes
Read More El Paso by Marty Robbins Out in the West Texas town of El Paso I fell in love with a Mexican girl. Night-time would find me in Rosa’s cantina; Music would play and Felina would whirl. Blacker than night were the eyes of Felina, Wicked and evil while casting a spell. My love was deep for this Mexican maiden; I was in love but in vain, I could tell. One night a wild young cowboy came in, Wild as the West Texas wind. Dashing and daring, A drink he was
Read More Hinter der Linie, vor dem 27. Spieltag – Eine Fußballkolumne von Mara Braun. Egal, wie dieser Spieltag in den diversen Stadien ausgehen wird, die Fußballfans der Republik können sich in jedem Fall schon mal auf einen bunten Strauß (…) lustiger Osterwortspiele gefasst machen. An diesem Fußballwochenende werden keine Tore geschossen, sondern Eier ins Nest gelegt, angeschlagene Spieler humpeln nicht, sondern hoppeln vom Feld, und Partien werden nicht gewonnen, sondern österlich verschenkt. Überhaupt ist schon wieder alles ganz und gar durcheinander, weil nach Länderspielpause und Zeitumstellung nun der Freitag als Spieltag
Read More PR-Stunts, die vermutlich aus dem Ruder gelaufen sind, hat es schon immer gegeben – die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an den mehr als seltsamen Tod des US-amerikanischen Autors Eugene Izzi. Wie auch immer – der Umgang mit der Öffentlichkeit ist ein sensibles Feld und verlangt, vor allem wenn leichte Funktionalisierbarkeiten im Spiel sind, ein gerüttelt Maß an Verantwortlichkeit. Ein paar Überlegungen von Zoë Beck. Hauptsache, der Name ist richtig geschrieben – Ich weiß gar nicht, wie viele Kolleginnen und Kollegen mich mittlerweile schon gefragt haben, ob ich
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, die Schriftstellerei bringt nolens volens ein paar Verantwortlichkeiten mit sich, gerade wenn sich bestimmte Themen wie „Islamismus“ oder „Xenophobie“ für die Funktionalisierung durch unappetitliche Gruppierungen unserer Gesellschaft aufdrängen. Ein paar Gedanken von Zoë Beck zum Thema. Gut, dass wir Carlos haben, der uns diese Woche glatt vergessen lässt, dass es ja keine Bundesliga gibt … Ein Subthema der heutigen Ausgabe ist das organisierte Verbrechen: Thomas Wörtche diskutiert es in seiner Besprechung von Giancarlo De Cataldo/Carlo Boninis Roman: „Suburra. Schwarzes Herz von Rom“; Wolfram Schütte in seiner Besprechung des
Read More Das CultMag-Dreamteam CrimeMag ohne Fußball – geht fast gar nicht. Deswegen springt Carlos in der „Länderspielpause“ voll engagiert ein: Die Nationalmannschaft der Schriftsteller gibt es ja, ausgiebig feiern sich da verhinderte Kicker, mir egal, aber man hätte es ja wenigstens mal mit mir als drittem Torwart versuchen können. Zu spät, ich bin zu alt, leckt mich, ich kann mir viele schönere Nationalmannschaften vorstellen: Die Nationalmannschaft der Versager: Tor: Wulff Viererkette: Pocher, Möllemann (s. A.), Westerwelle, Horst Köhler Mittelfeld: Johann Lafer, Markus Lanz Hängende Spitze: Mehdorn Flügelflitzer: Großkreutz und Schlaudraff Die
Read More Das Schwarze Herz von Rom – Rom, Sommer bis Winter 2011. „Euro-Krise“, Berlusconi dämmert und mit ihm sein ganzes Netzwerk aus Korruption, Gier und Medienmacht. Wenn er fällt, dann werden die Karten neu gemischt, werden die Verteilungskämpfe im Staat und in der Stadt Rom beginnen. Das ist die Ausgangslage von Giancarlo De Cataldos neuem Roman „Suburra. Schwarzes Herz von Rom“, den er zusammen mit dem Journalisten und Drehbuchautor Carlo Bonini verfasst hat. De Cataldo (Texte von ihm im CM hier und hier), im bürgerlichen Beruf Richter, ist einer der besten
Read More Lukrative Schattenwirtschaft auf dem subversiven Markt – „Bekenntnisse eines Menschenhändlers“: gesammelt von Andrea Di Nicola & Giampaolo Musumeci ist ein Buch über Schleuser. Ein Ausflug in einen globalisierten Markt von Wolfram Schütte. Der Titel ist falsch. Der Kriminologe Andrea Di Nicola & der Journalist Giampaolo Musumeci haben nach ihrer zweieinhalbjährigen Recherche mehrere Schleuser kennengelernt & sie zu „Bekenntnissen“ ihrer Tätigkeiten gebracht. Die beiden Italiener haben ihre Nachforschungen sowohl in einheimischen Gefängnissen, als auch z.B. in (Istanbuler) Cafés oder Hafenkneipen in Calais mit kleinen & größeren Fischen des internationalen Menschenschmuggels betrieben.
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