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Von Fischen und Drogen Von Sonja Hartl Es ist die einfache und altbekannte Geschichte eines schief laufenden Drogendeals, die Cynan Jones in „Alles, was ich am Strand gefunden habe“ erzählt. Jedoch nutzt er sie lediglich als losen Rahmen, um über drei Männer zu erzählen, die die Möglichkeit, mehr Geld zu machen, in Gefahr bringt. Dass sie es nicht alle überleben werden, macht schon der starke Prolog deutlich: ein Mann liegt tot am Strand, ein anderer fragt sich, was er getan hat. Aber man weiß hier noch nicht, von wem dieRead More
Im wüsten Land der Kriminalliteratur Auch T.S. Eliot hat Krimis gelesen. Das konnte man wissen, aber auch wieder vergessen haben. Jetzt liegen seine einschlägigen Texte unter dem Titel „T.S. Eliot, Krimileser“ vor. Thomas Wörtche hat sie sich genauer angeschaut. Es ist ein alter, aber stets beliebter Zopf, die Nobilitierung von Kriminalliteratur über möglichst prominente Leser zu betreiben. Tja, wenn sogar Konrad Adenauer gerne Krimis gelesen hat, dann … Gerne übersehen wird dabei, dass die meisten Mandarine ihre durchaus eigene Agenda mit dem Genre hatten – Brecht und Benjamin etwa, ErnstRead More
„Aus unserem Innern kommt die Explosion“ Die frühen „Schriften zur Literatur“ des Philosophen Hans Blumenberg liest Alf Mayer auch als Bausteine einer Theorie des Kriminalromans. Jedenfalls hatte er anregende Lektüre. „Mir scheint, die Probleme der modernen Welt sind zu kompliziert, als dass man sie anders als auf einfache Weise behandeln könnte“, dieser Satz G.K. Chestertons imponiert dem noch jungen Philosophen Hans Blumenberg. Er nimmt ihn als archimedischen Punkt seines Geburtstagsporträts „Der Mann, der das Gegenteil war“, das am 29.5.1954 unter dem Pseudonym Axel Colly in den Düsseldorfer Nachrichten erscheint. Kundig undRead More

Posted On April 15, 2017By Katrin DoerksenIn Comic, Crimemag

Graphic Novel: Guy Delisle: Geisel

Licht, das über Wände kriecht von Katrin Doerksen Wer wie ich vor allem ein bisschen in das gezeichnete Alter Ego von Guy Delisle verliebt ist, muss sich in Geisel gleich auf der ersten Seite von ihm verabschieden. In seinen bisherigen Comics verarbeitete der Frankokanadier seine Eindrücke auf Reisen und als Begleiter der Ärzte ohne Grenzen, seine Erfahrungen als frisch gebackener Vater, seine Arbeit als Zeichner. Objektivität ist wohl generell nicht möglich im Fach des zeichnenden Dokumentierens, aber Guy Delisle treibt die Subjektivität für gewöhnlich zum alles bestimmenden Element. In beinaheRead More

Posted On April 15, 2017By Thomas WoertcheIn Bücher, Comic, Crimemag

Comic: Arne Jysch: Der nasse Fisch

Guter Fisch, schlechter Fisch Der Volker-Kutscher-Hype jetzt auch noch als Comic? Könnte gruselig sein, aber die Comic-Fassung von „Der nasse Fisch“ ist eine erfreuliche Überraschung und kann die Skepsis von Thomas Wörtche spielend widerlegen. Es ist völlig normal, dass aus mittelmäßigen oder belanglosen Romanen gute Filme werden können – oder eben Comics. Das ist bei Hitchcocks „Psycho“ so gewesen oder bei Jacques Tardis Adaptionen der Nestor-Burma-Romane von Léo Malet. Und jetzt eben im Fall von Arne Jyschs „Der nasse Fisch“ nach der Vorlage von Volker Kutscher. Das hat mit derRead More

Posted On April 15, 2017By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Roman: Andreas Pflüger: Operation Rubikon

Wenn die Mafia mitregieren will Ein Maulwurf im BKA, verdeckte Ermittler im Einsatz bei mafiösen Banden, Feuergefechte mit vielen Toten, eine kriminelle „Spätzle-Schiene“ im Kanzleramt: Andreas Pflüger dreht im 800 Seiten starken Thriller „Operation Rubikon“ das ganz große Rad. Von Peter Münder. Bei einem Waffen-Deal in Polen werden zwei italienische Mafia-Bosse umgebracht, nachdem die Übergabe an russische Waffenschieber aus dem Ruder gelaufen war: Irgendwer hat den von verdeckten Ermittlern begleiteten Deal verraten, die deutschen BKA-Leute können sich gerade noch retten. Das eigentliche Problem ist aber, dass danach die große WaffenlieferungRead More
Film, Verbrechen und andere Mittel – Max Annas über „Verräter“ von Karl Ritter. Ein nationalsozialistischer Kriminalfilm. Es gibt Verbrechen und eine Reihe ausgebuffter Verbrecher, die sie begehen. Es gibt Polizei, deren Aufgeregtheit zwar stets gezeigt, aber deren Arbeit nicht wirklich transparent wird im Sinne von: Wie kriegen die eigentlich ihre Investigation zusammen? Und es gibt natürlich Opfer. Das ist, wir schreiben das Jahr 1936, das deutsche Volk. Die Verräter aus dem Titel sind Spione, die an Flugzeugtechnik interessiert sind, aber auch an Informationen über Infrastruktur. Ihre genaue Motivation wird nichtRead More

Posted On April 15, 2017By Sonja HartlIn Bücher, Crimemag

Roman: Wallace Stroby: Geld ist nicht genug

Crissa Stone und der Lufthansa-Raub Von Sonja Hartl Am 11. Dezember 1978 brachen um 3:15 Uhr sieben Räuber in den Tresorraum der Halle 261 am Kennedy Airport ein, brachten die zehn Beschäftigten der Nachtschicht in ihre Gewalt, zwangen den Vorarbeiter, den Tresor aufzuschließen, und stahlen 35 Metallkisten voller Geld. Es hat sie ungefähr eine Stunde gekostet, rund 5 Millionen Dollar in Bargeld und 875.000 Dollar in Juwelen zu erbeuten. Der Lufthansa-Raub war bis dahin der größte Raub der US-amerikanischen Kriminalgeschichte – und rund 35 Jahre später erhält in Crissa StoneRead More

Posted On April 15, 2017By Frank RumpelIn Bücher, Crimemag

Roman: Janis Otsiemi: Libreville

Mit heulenden Sirenen von Frank Rumpel In Gabun, das lernt man bei Janis Otsiemi, will man auf keinen Fall verhaftet werden, schon gar nicht von seinen zwei Protagonisten Louis Boukinda und Hervé Envame, Polizisten, deren Verhörmethoden eher robust sind. Geständnisse sind da obligatorisch. Und auch die Ermittlungen sind reichlich hemdsärmlig. Kein Wunder. Forensik gibt es nicht. Die digitale Welt ist für die beiden nur ein fernes Rauschen. Der einzige Computer im Präsidium steht bei ihrem Chef. Ihre Berichte tippen sie  auf einer Schreibmaschine, die noch aus den 1950ern stammt, alsRead More
Krimi-Revolution im Fernsehen Es gibt da so einen Reflex im Feuilleton und gelegentlich auch in Online-Magazinen, in denen plötzlich Fernsehsendungen „Kinoformat“ zugesprochen wird. Sagt Sonja Hartl. Sehr zuverlässig tritt er in zwei Fällen auf: Bei einer gehypten Serie aus den USA auf, die in Deutschland noch nicht zu sehen ist. Oder wenn ein renommierter Regisseur eine Tatort- respektive Polizeiruf-Folge inszeniert. In diesem zweiten Fall kommt dann eine weitere wiederkehrende Bewertung hinzu. Es wird nicht nur die „Magie des Filmischen“ (FAZ) wie bspw. bei Christian Petzolds „Wölfe“-Polizeiruf beschworen, sondern zudem dieRead More
  Lehranstalt des Empfindens Alf Mayer ist angerührt von der isländischen Fernsehserie „Trapped“. Bei aller Bilderflut ist weithin verloren gegangen und mehr als selten geworden, was einen früher über Jahre und Jahrzehnte immer mal wieder an einen bestimmten Film denken ließ, was sich derart in der Erinnerung einzunisten vermochte, dass es Teil wurde von einem selbst – eine Filmszene, ein Filmmoment quasi als „Wort“ oder Begriff des eigenen Gefühlshaushalts. Ein höchst individueller Vorgang, gewiss, aber ausgelöst durch die Begegnung mit etwas ungeheuer Universellem. In unserer rasanten Medienbilderwelt ist so etwasRead More

Posted On April 15, 2017By Andreas KöhnemannIn Crimemag, Film/Fernsehen

Film: Ben Wheatley: Free Fire

Shootout im Kriechen Von Andreas Köhnemann Die Idee klingt irgendwie reizvoll: Man caste eine Reihe hochkarätiger Stars – und lasse sie nach kurzer Exposition über eine Stunde lang höchst ungraziös auf dem Boden herumkriechen, schießen und fluchen. Wenn diese Idee von einem Filmemacher wie Ben Wheatley umgesetzt wird, können dafür Leute wie Cillian Murphy, Brie Larson und Sam Riley sowie Martin Scorsese als ausführender Produzent gewonnen werden. So ist ein schnörkelloses Genrestück entstanden, dessen Minimalismus in einem diametralen Gegensatz zu Wheatleys überbordendem Vorgängerwerk High-Rise steht. Abgesehen von der inhaltlichen sowieRead More

Posted On April 15, 2017By Claudia FiedlerIn Crimemag, Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 15.04.2017 bis 15.05.2017 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner präsentiert „Totenrausch“: 19.04.2017         Öffentliche Bücherei der Pfarre Innsbruck-Arzl, A-Innsbruck-Arzl, Beginn 19.30 Uhr 20.04.2017         Hotel Gasthof beim Böckhiasl, A-Neukirchen an der Vöckla, Beginn 19:00 Uhr 21.04.2017         Hotel Gasthof beim Böckhiasl, A-Neukirchen an der Vöckla, Beginn 19:00 Uhr 22.04.2017         Buchhandlung Stark OG, A-Gmünd, Beginn 19:00 Uhr 26.04.2017         SchuhLabor, A-Steinach/Tirol, Beginn 19:00 Uhr 09.05.2017         Toblach ( IT ) 12.05.2017         Achenseeschiff, A-Pertisau, Beginn 19:30Read More

Posted On April 15, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

Das Krimigedicht

Shoot Him Down!   by Alice Francis This man is a ticket for a ghost train I believed what he said, but I’ll never do it once again Mama told me to resist ma heartache, but nothing can stop me from goin‘ insane He’s calling me sayin‘ ma babygirl While he’s in bed with another chick in his rose colored world I want to choke him want to maltreat him I want to squeeze him and break his neck, neck, neck I say huhuoh I I got nothing but a heartRead More

Posted On März 15, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, Editorial

CrimeMag: Editorial Ausgabe März 2017

Herzlich willkommen zu unserer Märzausgabe 2017 Das Crime-Genre ist politisch. Dies hier auf CrimeMag zu betonen, ist nicht notwendig, sollten Sie aber Anschauung suchen, werden Sie in dieser Ausgabe vielfach fündig. Der Kriminalroman ist subversiv. Er konnte im Nachkriegsdeutschland keine Anerkennung durch die traditionelle Literaturkritik bekommen oder vor Buchhändlern Gnade finden, alle hatten sie ihre Funktion im Verdrängungs- und Bagatellisierungsprozess.  (Wozu heute der Durchschnittskrimi dient, ist klar – Geld auf der einen Seite, Eskapismus und die Illusion von Ordnung auf der anderen. Man könnte sagen: Kriminalliteratur kratzt den Lack ab. UndRead More

Posted On März 15, 2017By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Thomas Adcock: Trump’s „Fourth Reich“

SEBASTIAN GORKA, high-level White House assistant to Donald Trump, wore his Hungarian “bocskai” to the January 20 presidential inauguration balls in Washington. The braided black tunic  is popular with modern-day acolytes of Miklós Horthy, the nazi collaborationist leader whose Budapest regime saw the murders of 600,000 Jews. A medal pinned to Mr. Gorka’s tunic (close-up at right) indicates his affection for the “Order of Vitéz,” a chivalric fraternity begun by Horthy in 1920, popular once again with members of Hungary’s ultra-right political movement—the Jobbik Magyarországért Mozgalom. At the January balls,Read More

Posted On März 15, 2017By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Essay: Christopher G. Moore on Noir

A Meaning of Noir By Christopher G. Moore, creator of the Vincent Calvino crime fiction series. When you come across the phrase “noir crime fiction”. The first question is what is meant by noir? I have written private eye fiction set in Southeast Asia. My experience has probably been different from many other crime writers in the United States or Canada. The purpose is to start a discussion rather than reaching a definitive conclusion. After twenty-five years writing the sixteen novels in the Vincent Calvino series, I’ve had a chanceRead More
Smile Jamaika Von Frank Göhre Die Geschichte eines Landes in den Rasta-Farben: Grün, Gelb, Rot oder auch: Grün ist die Insel, Gelb ist der Strand und Rot fließt das Blut auf Jamaika-Land. Das Städtchen Holcomb liegt auf der Weizenhochebene von West-Kansas, eine weite, einsame Gegend, die selbst für die anderen Kansaner „hinter dem Mond“ liegt. Um den 22. Juli 1955 fuhr Charles Manson zusammen mit seiner siebzehnjährigen schwangeren Frau in einem gestohlenen Mercury1951 von Bridgeport (Ohio) nach Los Angeles. Zwei erste Sätze. Zwei Autoren, die unterschiedlicher nicht sein können. Der eineRead More
Eine TV-Serie – Zwei Sichtweisen I. Vom Tod einer Göttin. Ein Essay von Markus Pohlmeyer/12.3.17 Summary: Es gibt zwei Göttinnen/Künstliche Intelligenzen (Die Maschine und Samaritan) und ihre Untertanen wir Zuschauer beobachten aus der Haustierperspektive (human point of view) den Kampf dieser beiden Titanen.[1] (Noch eine historische Anmerkung: „Das Fachgebiet ‚Künstliche Intelligenz‘ (KI) existiert – zumindest dem Namen nach – seit der Dartmouth Konferenz 1956, dort wurde ‚Artificial Intelligence‘ das erste Mal erwähnt. Vorher hatte allerdings auch schon Alan Turing 1950 in einem Aufsatz ‚Computing machinery and intelligence‘ die Frage diskutiert, obRead More
Eine Familie, so groß wie Texas  James Lee Burke hat seine Romane um die Familie Holland um die eigene Biografie herum aufgebaut.  Lutz Göllner hat diese Familiengeschichte für uns  recherchiert und rekonstruiert. So haben Sie das noch nirgends gelesen. Es gibt ja Autoren, die entdecken am Ende ihres Lebens, dass ihr Schaffen und Wirken ein großes Gesamtkunstwerk sei. Isaac Asimov war so einer, der von 1984 bis zum Ende seines Lebens 1992 versuchte, seine beiden Hauptwerke, die Roboter-Geschichten und die Foundation-Romane, miteinander zu verknüpfen. Mehr schlecht als recht, mit ganz vielenRead More
Trump is a great storyteller – We need to be better. My son is three years old. Every morning and evening I read to him. I love the joy he takes in learning new words, immersing himself in stories, seeing himself as the characters, and acquiring a moral and ethical sense. He lives in a world of good and bad, of threat and rescue, of choices between doing or not doing harm. When I was a child, not much older than him, I had no library to call my ownRead More
Anarchist, Kommunist, Widerstandskämpfer, Sozialist … Ein Salut von Alf Mayer 20 Jahre ist er nun tot. Sein Freund Victor Gollancz schon 50. Zeit, das Gespann Karl Anders und Victor Gollancz hier bei CrimeMag vorzustellen. „Kriminalromane sind die Literatur der Demokratie. Der Kriminalroman und sein Detektiv sind nur in einer Welt möglich, die nicht der Allgewalt des Staates, der Gestapo oder des NKWD ausgeliefert ist. In einem Polizeistaat ist ein Sherlock Holmes selbst als literarische Figur undenkbar.“ Solche Gedanken versuchte der Widerstandskämpfer und Emigrant Karl Anders in den frühen 1950ern denRead More
Wie viel weiter man im Nachdenken schon gewesen ist Von Thomas Wörtche Die theoretische Beschäftigung mit Kriminalliteratur war und ist ein Stiefkind unserer Verlage. Die Erinnerung an die Verleger Victor Gollancz und Karl Anders in dieser CrimeMag-Ausgabe ergänzen wir mit einem Blick auf einen Meilenstein der Literaturwissenschaft, auf Fritz Wölckens „Untersuchung über die englische und amerikanische Detektivliteratur“, 1953 im Verlag von Karl Anders erschienen und bei CulturBooks in einer Digitalausgabe wiederaufgelegt. »Der literarische Mord« war Anfang der 50er Jahre Wölckens Habilitationsschrift, die – man bedenke die Zeit – angesichts desRead More
Der bedingungslose Menschenfreund Er war ein scharfer und früher Kritiker der Nationalsozialisten, doch nach dem Krieg war er auch der erste, der auf das Leid der Deutschen hinwies. Der britisch-jüdische Verleger und Schriftsteller Victor Gollancz stellte sich auf die Seite der Schwachen und Leidenden. Vor 50 Jahren starb er in London, am 8. Februar 1967. Von Matthias Bertsch – mit einem Nachtrag in Sachen Kriminalliteratur von Alf Mayer. „Mir fiel, als ich ihm gegenüber saß, ein Satz von Thomas Mann ein, den er während der nationalsozialistischen Zeit in der EmigrationRead More

Posted On März 15, 2017By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops – März 2017

Bloody Chops im März 2017 Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Zerteilt und serviert von: Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) Über: Jerome Charyn, Daniel Cole, Steve Hamilton, Antonio Ortuño, Fabio Paretta, Thomas Schweres. Ein Mammut-Werk auf 247 Seiten (TW) Madrid, Mexiko von Antonio Ortuño ist ein Buch, das mit einem Mord anfängt und mit einem Mord aufhört und in dem die Gewalt nie aufzuhören scheint. Das liegt unter anderem an den Zeiten und Orten, in denen dieser kapitale Roman spielt. Seine Handlung mäandert von Madrid 1922 bis nach GuadalajaraRead More

Posted On März 15, 2017By Roland OsswaldIn Bücher, Crimemag

Zwei Blicke auf Adrian McKinty: Rain Dogs

Ein Buch – zwei Perspektiven: Sonja Hartl und Roland Oßwald über „Rain Dogs“ von Adrian McKinty. Sie beide schauen ganz unterschiedlich auf dieses Buch. Und es ergänzt sich – aber lesen Sie selbst. I. People v. Collins Von Roland Oßwald Der Fall People v. Collins war eindeutig. Ist es noch. Es sei denn, man hat im Mathematikunterricht gepennt oder war mit den Gedanken bei der schönen Sarah oder dem schönen Tom aus der Parallelklasse. Und somit wären wir immer noch beim Thema, klebten weiter daran fest, denn mit den Gedanken bei derRead More