Recent Posts

Posted On September 22, 2008By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Niccolò Ammaniti: Wie es Gott gefällt

In seinem Roman "Wie es Gott gefällt" erzählt Niccolò Ammaniti auf furiose Weise von Menschen, die am untersten Ende der gesellschaftlichen Leiter leben und davon träumen, auch einmal einen Zipfel des Glücks zu erhaschen. Von Karsten HerrmannRead More
Doris Wieser hat den Autor von Chamäleon Cacho in Barcelona getroffen, mit ihm gesprochen und ihn porträtiert. Read More

Posted On September 20, 2008By Uli DeurerIn Bücher, Crimemag

Richard Stark: Fragen Sie den Papagei

Donald Westlake, in seiner Personifikation als Richard Stark ist wieder auf dem deutschen Buchmarkt – und damit auch sein unvergleichlicher Held Parker. Über ein glänzendes Comeback freut sich Uli DeurerRead More

Posted On September 15, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Neuer Wort Schatz I

Neuer Wort Schatz (3): Monika Rinck

Monika Rinck: bitte wie geht vorbereiten. – Dies ist ein Meister- und Funkelstück, blitzend vor Ironie und überdrehter Munterkeit. Eine weibliche Stimme schwebt heran und erkundigt sich höflich: „wie geht vorbereiten?“ Ja, was denn vorbereiten? NUR vorbereiten geht schon mal nicht. Und wie, bitte, soll Bräunungscreme „gehen“?Read More

Posted On September 13, 2008By Thomas WoertcheIn Comic, Crimemag

E.S. Abuli/A. Toth/J. Bernet: Torpedo Bd. 1 – 5

Torpedo ist ein fieser Killer. Bösartig, gemein, ein schlechter Mensch. Viel Versöhnliches finden wir nicht an ihm, aber wir amüsieren uns über seine blutigen Abenteuer. Erfunden hat ihn der Katalane Enrique Sanchez Abuli, lange Zeit war Torpedo von der Bildfläche verschwunden. Jetzt gibt es gar eine Gesamtausgabe aller Torpedo-Strips. Vorgestellt von Thomas WörtcheRead More

Posted On September 13, 2008By Joerg von BilavskyIn Bücher, Crimemag

Hannelore Cayre: Das Meisterstück

Der Meister-Flegel Hannelore Cayre kennt sie alle. Die korrupten Anwälte und die unverbesserlichen Schwerverbrecher. Dass sie immer aneinander rasseln, aber auch bestens miteinander auskommen können, beweist sie in ihrem neuesten „Meisterstück“. Es erfreut sich daran Jörg von Bilavsky Einen muss es immer geben. Einen, der die Mörder, Zuhälter und Diebe vor der blinden Justitia verteidigt. Einen wie den Pariser „Lumpenadvokaten“ Christoph Leibowitz. Einen, der sich für keinen noch so miesen Mandanten zu schade ist. Einen, der mit seinen Fällen immer wieder auf die Schnauze fällt, am Ende wieder aufsteht undRead More

Posted On September 13, 2008By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Pete Dexter: Paris Trout

Mit seinem Roman "Paris Trout" ist Pete Dexter (nach der sehr freundlichen Aufnahme von Train) nun auch hierzulande als einer der wichtigsten amerikanischen Gesellschaftschronisten zu entdecken – obwohl er schon lange auf dem deutschen Buchmarkt präsent ist. Im Original erschien das packende Südstaatendrama bereits 1988 und wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet. Gelesen hat ihn für uns Karsten Herrmann.Read More

Posted On September 11, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Lyrik

Björn Kuhligk / Jan Wagner (Hg.): Lyrik von Jetzt 2

Neue Stimmen, neue Verse: Nach fünf Jahren wird das Panorama der ersten Lyrik-Anthologie um fünfzig junge Autoren bereichert. Von Gisela TrahmsRead More

Posted On September 8, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Neuer Wort Schatz I

Neuer Wort Schatz (2): Jan Wagner

Jan Wagner: ikone. – Grässliches ist dem Arbeiter, der hier spricht, geschehen: Die Säge ist in seine rechte Hand gefahren und hat drei Finger abgerissen. Trotzdem arbeitet er noch immer im Sägewerk, schneidet Bretter zu, Stück für Stück, unermüdlich, ja besessen. Denn er sehnt das Brett herbei, in dessen Maserung sich ein Gesicht abbildet.Read More

Posted On September 8, 2008By Gisela TrahmsIn Kolumnen und Themen, Litmag

Akzente: Themenheft Roman

In einem ziemlich fernen Früher waren Romane ein Echoraum für die Seufzer unbeschäftigter Frauenzimmer, also Schwachsinn. Heute werden Romane auch von Männern gelesen und überfluten die Büchertische. Ob sich der Schwachsinn vermindert hat, darf bezweifelt werden. Von Gisela TrahmsRead More

Posted On September 8, 2008By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Ray Robinson: Lily

Eine echte literarische Entdeckung ist der 37-jährige Brite Ray Robinson: In seinem Debütroman "Lily" erzählt er sinnlich, kraftvoll und avanciert die Geschichte einer außergewöhnlichen Heldin. Von Karsten HerrmannRead More

Posted On September 6, 2008By Thomas WoertcheIn Comic, Crimemag

Jodorowsky & Bess: Juan Solo. Sohn einer Hündin

Der Name Jodorowsky stand schon immer für Katastrophe, Chaos & Debakel und für Wahnsinn, Vision & Grandezza. Bei uns jetzt käuflich zu erwerben: "Juan Solo" von Jodorowsky/Bess. Bestaunt von Thomas Wörtche.Read More

Posted On September 6, 2008By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Manuel Alvarez Bravo: Photopoetry

Mexiko ist ein Kulturraum mit vielen Facetten. Und ein gewaltgesättigter Verbrechensraum … Außerdem ist Mexiko eine Projektionsfläche für populäre Mythen aller Arten. Der bedeutendste Fotograf dieser Vielfalt war Manuel Alvarez Bravo. Durch sein Fotowerk führt Thomas Wörtche. Read More
Die Anthologie „Amerikanisches Erzählen nach 2000“ möchte eine Bestandsaufnahme der amerikanischen Gegenwartsliteratur liefern, scheitert jedoch an ihrem Anspruch, da sie mehr mit dem Aufspüren vorgeblich neuer Trends als mit einer kritischen Analyse der realen amerikanischen Literaturproduktion in all ihren widersprüchlichen Facetten beschäftigt ist. Von Jörg AubergRead More

Posted On September 1, 2008By Gisela TrahmsIn Litmag, Neuer Wort Schatz I

Neuer Wort Schatz (1): Marcel Beyer

Marcel Beyer: Wespe, komm. – Die Wespe im Mund: Ein Alptraum, lebensgefährlich, und bei der Vorstellung, wie sie einem über den Gaumen krabbelt, fühlt man schon den Brechreiz. Aber das Ich, das hier spricht, bittet darum, fordert, befiehlt: „mach“, sagt es und noch einmal „mach“ und schließlich „mach es mir“. Read More

Posted On September 1, 2008By redaktionIn Litmag, Porträts / Interviews

Raymond Federman im Porträt

„Surfiction“ hat Federman seinen Schreibstil getauft, jenes wilde Vermischen von Fakten und Fiktion, von Autobiographie und Münchhausiade - Ein Porträt des großen amerikanischen Avantgardisten von Frank Schorneck.Read More

Posted On August 25, 2008By Gisela TrahmsIn Bücher, Litmag

Gerbrand Bakker: Oben ist es still

„Ich bin allein.“ Das wäre, als erster Satz eines Romans, ein aussichtsreicher Beginn. Aber als letzter Satz, so wie hier? Klingt das nicht trübselig? Überraschender Weise kein bisschen. Von Gisela Trahms Read More

Posted On August 23, 2008By Christian KochIn Bücher, Crimemag

Jean-François Vilar: Die Verschwundenen

Geschichte, Hitler und Stalin, die Kunst, Europa und das 20. Jahrhundert – Ein Kauftipp vom Krimibuchhändler unseres Vertrauens, Christian Koch (Hammett-Krimis).Read More

Posted On August 23, 2008By Thomas WoertcheIn Comic, Crimemag

Peter van Dongen: Rampokan – Java

Als Antidot gegen schlecht recherchierte, backsteinschwere und geschwätzige Thriller, die in fernen Ländern spielen und lediglich den Modetrend zum „Exotismus“ bedienen, ein gezeichneter Roman von grandioser Qualität - bewundert von Thomas Wörtche. Read More

Posted On August 23, 2008By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

P.G. Wodehouse: In alter Frische

Das ideale Antidot gegen noir-noir-noir-heiligen Ernst und existentielle Hysterie verabreicht von P.G. Wodehouse, empfohlen von Thomas Wörtche. Read More

Posted On August 23, 2008By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Gerhard Polt: Drecksbagage

Das ideale Antidot gegen schlechte Kriminalliteratur – Miniaturen von Gerhard Polt, in denen schon alles drinsteht, gefunden von Thomas Wörtche.Read More

Posted On August 21, 2008By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Ulrich Teusch: Die Katastrophengesellschaft

Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe Neun Tage – länger dauert keine Katastrophe. Jedenfalls in den Medien. Neun Tage, so versichern uns Medienforscher, könne man die Nachrichten von einem Skandal oder einer Katastrophe in der Öffentlichkeit am Kochen halten. Nach diesem Zeitlimit würde die allgemeine Aufmerksamkeit für einen dramatischen Katastrophenfall spürbar nachlassen. Neun Tage Betroffenheit und Aufklärung in allen Ehren, aber dann: „The show must go on“. Von Carl Wilhelm Macke Nach der Maßeinheit von ‚Neun Tagen’ organisieren inzwischen Parteistrategen ihre Kampagnen. Hat man es in dieser Zeit nichtRead More

Posted On August 18, 2008By Joerg AubergIn Bücher, Litmag

Thomas Pynchon: Gegen den Tag

Thomas Pynchon will in seinem Roman Gegen den Tag die Vorgeschichte der Katastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts erzählen und verliert den Blick für die historische Realität. Von Jörg AubergRead More

Posted On August 18, 2008By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Martina Brandl: Glatte, runde Dinger

Sehr durchsichtig, wie Martina Brandl mit einer Mischung aus mainstreamigen Kalauern, häufchenweise portionierter Erotik a la Feuchtgebiete und einer homöopathischen Prise Frauenroman versucht, den Erfolg ihres ersten Romans Halbnackte Bauarbeiter zu toppen. Von Ulrich Noller Read More
Nicht wirklich auf der Höhe der Zeit – Oder: Wenn Regionalkrimis ganz und gar nicht gut sind – nachdenkliche Einwürfe von Ulrich Noller Read More

Posted On August 16, 2008By Thomas WoertcheIn Comic, Crimemag

Rutu Modan: Blutspuren

Ein Comic aus Israel, der Blutspuren heißt und mit einem Bombenattentat zu tun hat – alles klar, oder? Nein, ganz anders …. findet Thomas Wörtche. Read More