Recent Posts

Posted On Januar 11, 2010By Carola EbelingIn Bücher, Litmag

Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht

Ganz auf die Gegenwart beschränkt zu sein, ohne Erinnerungen – was für eine beängstigende Vorstellung. Ein Sturz ins Bodenlose, eine verschluckte Identität. So ergeht es Helene Wesendahl in Kathrin Schmidts Roman "Du stirbst nicht". Read More

Posted On Januar 11, 2010By Jan KuhlbrodtIn Litmag, Neuer Wort Schatz II

Neuer Wort Schatz II (16): Jürgen Brôcan

Jürgen Brôcan: Spin-Off eines Gedichts von Jorie Graham. – Es gibt mindestens zwei Arten von Kunst. Eine, die durch ihre Schönheit betört, bei der Fragen erst nach einer Zeit der Betrachtung, nach einer Art Sättigung aufkommen, und die zweite, die die Gedanken sofort kreiseln lässt, die wie ein Fragengenerator wirkt. IRead More

Posted On Januar 9, 2010By Carlo SchaeferIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos Krimischmiede

Folgen Sie Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er alle 14 Tage auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Heute: Carlo feiert Geburtstag ...Read More

Posted On Januar 9, 2010By Christine LehmannIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Dr. Lehmanns Sach- und Warenkunde – N° 3

Kleine Kriminalistik für Krimis. Heute: In der Rechtsmedizin - die äußere Leichenschau. Read More

Posted On Januar 9, 2010By Elfriede MuellerIn Litmag, Porträts / Interviews

Kontext: Ernest Mandel

Ernest Mandel war Widerständler gegen die Nazis, Berufsrevolutionär, mehr Theoretiker als Wissenschaftler und Bestsellerautor. Er verfolgte zwei große Projekte im Leben, die eng miteinander verwoben waren: Die Fortschreibung des Marxismus und den Aufbau einer revolutionären Internationale. Von Elfriede MüllerRead More

Posted On Januar 9, 2010By Henrike HeilandIn Bücher, Crimemag

Iain McDowall: Gleich bist du tot

Manchmal haben Autoren ja richtig schöne Ideen. Sogar bei Krimiautoren soll das häufiger vorkommen. Iain McDowall zum Beispiel hatte ein paar richtig schöne Ideen, als er sich an seinen vierten Roman mit den Herren Jacobson und Kerr setzte: Identitätsklau. Im Namen der Kunst. Von Henrike HeilandRead More

Posted On Januar 9, 2010By Kirsten ReimersIn Bücher, Crimemag

Jefferson Bass: Eine Hand voll Asche

Detailversessen und technikverliebt beschäftigen sich klischeehaft gezeichnete Menschen mit verwesenden Leichen. Dass das eher unappetitlich ist, liegt allerdings kaum an der Konsistenz der Toten, findet Kirsten Reimers.Read More

Posted On Januar 8, 2010By Christian KochIn Bücher, Crimemag

Simon Schott: Die Foldex-Krimis

Simon Schott, 1917 in München geboren, gilt als einer der besten lebenden Barpianisten der Welt. Nach seinem Abitur kommt er als Soldat nach Frankreich. Vor Kriegsende desertiert er und bleibt die nächsten 20 Jahre in Paris. In Harry’s New York Bar spielt Simon Schott auf seinem Piano vor Ernest Hemingway, Coco Chanel, Georges Simenon und anderen Berühmtheiten dieser Zeit. Heute lebt er wieder in München und spielt dort immer noch mehrere Stunden täglich in einem nicht ganz unbekannten Hotel. In den 50er Jahren schrieb Simon Schott mehrere Kriminalromane um denRead More

Posted On Januar 7, 2010By Joerg von BilavskyIn Musikmag

Yello: Touch Yello

Wie wohltuend ist es, nach etlichen ermüdenden Electro-Sessions und den Holzhammer-Beats so mancher Techno-Jünger wieder einmal dem ausgetüftelten Sound von Yello lauschen zu können. Von Jörg von BilavskyRead More

Posted On Januar 7, 2010By Tina ManskeIn Musikmag

The Clash: London Calling

Was soll man eigentlich noch sagen über ein Album, das Geschichte geschrieben hat wie dieses, das unter den Top-Ten der besten Alben aller Zeiten nicht nur des Rolling Stone rangiert und das Myriaden von Musikern als besonders einflussreich für ihre Sozialisation eingestuft haben? Von Tina ManskeRead More

Posted On Januar 7, 2010By Peter MuenderIn Bücher, Litmag

Jürgen Leinemann: Das Leben ist der Ernstfall

Scharfsinniger Reporter wird kafkaesker Nabelschauer. Peter Münder über Jürgen Leinemanns schonungslosen Bericht seiner Krebserkrankung.Read More

Posted On Januar 4, 2010By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

David Wagner: Vier Äpfel

David Wagner hatte eigentlich eine gute Idee: Der Supermarkt als Möglichkeit zur inneren Einkehr, als Anstoß zur Reflexion über modernes Konsumverhalten. Leider gelingt es Wagner nicht, diesen essayistischen Ansatz zu einem homogenen Roman zu verweben, musste Tina Manske feststellen.Read More

Posted On Januar 4, 2010By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Peter Murphy: Ich, John

Murphys Irlandbild erstrahlt nicht in sattem Grün, sondern dekliniert Schattierungen von Grau. Falsche Freunde, Korruption und Gewalt lauern versteckt hinter der Fassade der Bürgerlichkeit. Frank Schorneck hat Murphys erfreulich unsentimentales, schwarzhumoriges Debüt gefallen.Read More

Posted On Januar 4, 2010By Christoph WenzelIn Litmag, Neuer Wort Schatz II

Neuer Wort Schatz II (15): Jürgen Nendza

Jürgen Nendza: Hinterland I-IV. – Anspielungsreich komponiert, wird dieser Zyklus insgesamt selbst zu einem „Gedächtnissprung“, in dem sich das eigene Erleben der Alltagsumgebung vermengt mit einer (immer) noch zu ergründenden Geschichte, und so ein völlig neues Licht wirft auf alles, was einem doch allzu vertraut, ja bisweilen heimatlich erscheinen will. Read More
Das Jahr 2009 begann mit „Ruhm“ (Daniel Kehlmann) und endet mit Ruhm (Herta Müller). Dazwischen, im Sommer, verließ ein amerikanischer jest nach brillanter Eindeutschung den PC des Übersetzers Ulrich Blumenbach und materialisierte sich in einem Backstein. Und obwohl Ziegel in Mengen die Büchertische beschwerten, war es doch dieser weiße, der sich dem Jahr auf- und einprägte wie die schwarze Schrift dem Buchdeckel. Von Gisela TrahmsRead More

Posted On Dezember 21, 2009By Gisela TrahmsIn Litmag, Neuer Wort Schatz II

Neuer Wort Schatz II (14): Jan Wagner

Jan Wagner: steinway. – Ein Kind kniet auf einem zugefrorenen See, schaut durch die Eisschicht hinab ins Dunkel und entdeckt „zwischen algen und kristall“ große, silbrig schimmernde Fische, die still im Wasser stehen. Gibt man als Leser noch etwas Wintersonne und dampfenden Atem hinzu, glaubt man sich selbst zu sehen, vor langer, langer Zeit. Read More

Posted On Dezember 21, 2009By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

Rainer Moritz: Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe

Das persönliche Chaos als Voraussetzung für die Liebesanbahnung. Das wäre doch was, dann hätten wir bald keine Singles mehr, die es geben soll wie Sand am Meer. Ein bisschen Chaos kriegt doch jeder hin. Das Romandebüt von Rainer Moritz, Direktor des Hamburger Literaturhauses, macht das jetzt mal auf charmante Weise vor. Von Senta WagnerRead More

Posted On Dezember 19, 2009By Eva KarnofskyIn Bücher, Crimemag

José Carlos Somoza: Fluch der Angst

Ein Kubaner, der in Madrid lebt, schreibt einen Thriller – das Herz der hispanophilen und spannungsbegeisterten Rezensentin schlug höher. Doch schon der Klappentext dämpfte die Vorfreude: Das Schicksal der Menschheit steht auf dem Spiel. Das klang nach amerikanischem B-Film. Aber es kam noch schlimmer. Eva Karnofsky ist not amused.Read More

Posted On Dezember 19, 2009By Klaus KambergerIn Bücher, Crimemag

Stephan Brüggenthies: Der geheimnislose Junge

Bisweilen gehen sie einem ja schon gehörig auf die Weichteile, nicht wahr? All diese Monster und Wüteriche, diese an Gliedmaßen säbelnden und in Eingeweiden wühlenden Triebtäter, Serienkiller und Satanisten, gothic Psychos, rassistischen Finsterlinge, und dazu all die Knalleffekte und Abnormitäten als unvermeidliches Dekor, diese Badewannen voll Blut und Rinnsale von Sperma und anderen Körperflüssigkeiten, kurz: dieser endlose Schwall von Abartigkeiten, mit dem sich Krimiproduzenten an uns Konsumenten meinen anwanzen zu müssen. Nicht so Stephan Brüggenthies, lobt Klaus Kamberger.Read More

Posted On Dezember 19, 2009By Carlo SchaeferIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Carlos Krimischmiede

Folgen Sie auch heute wieder Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er alle 14 Tage auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Aber heute ist alles anders: Bald ist Weihnachten, legen Sie schon mal das Taschentuch bereit, denn Carlos Weihnachtsgeschichte ist soooo schön …Read More
In einem früheren Leben war Bruno Schmidt Profiboxer. Manchmal begegnen ihm Leute, die sich an diese Zeit erinnern. Sie nennen ihn „Hammer“. Denn unter diesem Namen war er eine große Nummer im Ring. Inzwischen hat Schmidt ein Alter erreicht, in dem man auf körperliche Auseinandersetzungen gerne verzichtet. Dass er sich trotzdem öfter mal prügeln muss, verdankt er seinem neuen Beruf. Bruno Schmidt ist Privatdetektiv. Seinen ersten Auftritt hatte er 2001 in Walter Wolters Kriminalroman Hundstage – Wolfsnächte, damals noch bei Haffmans erschienen. Das neue Buch mit Bruno Schmidt hat JoachimRead More

Posted On Dezember 19, 2009By Matthias PenzelIn Bücher, Litmag

Ozzy Osbourne/Chris Ayres: Ozzy: Die Autobiografie

Werwolf auf dem Altenteil, hat mal jemand den guten Ozzy Osbourne genannt. Jetzt hat er seine Autobiografie geschrieben. Und wer wollte sich Weihnachten im Knast mit Ozzy entgehen lassen? Wir nicht. Matthias Penzel erklärt, warum …Read More

Posted On Dezember 17, 2009By Thomas WoertcheIn Musikmag

Rabih Abou-Khalil: Selection

Die Kombination arabischer Musik mit so ziemlich allen Idiomen westlicher Musik zwischen Jazz, Soul und Blues, die Khalils Markenzeichen neben seiner unglaublichen Beherrschung des Oud (eine Art Laute) ist, bringt eine extrem organisch klingendes Amalgam hervor, bei dem allerdings die einzelnen Elemente deutlich hörbar und sozusagen „unbeschädigt“ bleiben. Von Thomas WörtcheRead More

Posted On Dezember 17, 2009By Thomas WoertcheIn Musikmag

Michael Naura & div.: Naurabox.

Jede Art von verbaler Deutlichkeit ist durch Nauras primäre künstlerische Arbeit gedeckt und last not least durch seine Qualitäten als bedeutender Pianist. Von Thomas WörtcheRead More

Posted On Dezember 16, 2009By Christian KochIn Bücher, Crimemag

Leonard Schrader: Der Yakuza

Leonard Schrader, 1943 in Grand Rapids (Michigan) geboren, studierte das Drehbuchschreiben in den 60er-Jahren zusammen mit Größen wie Nelson Algren, Jorge Luis Borges, Robert Coover und Kurt Vonnegut. Kurz danach siedelte er nach Japan über. Dort lernte er auch seine spätere Ehefrau Chieko kennen. In den folgenden Jahren entwickelte sich Schrader zu einem der besten Experten für den japanischen Film, aber auch als Kenner und Versteher von Kultur und Geschichte des Landes. Mitte der 90er-Jahre unterrichtete Leonard Schrader Screenwriting in den USA, 2006 starb er in Los Angeles. The YakuzaRead More

Posted On Dezember 15, 2009By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Nelson DeMille: Das Vermächtnis

Nelson DeMille hat viele, viele Leser. Aber vermutlich eher stille Verehrer, denn sein Name wird selten genannt, wenn es ums elegante, witzige und sehr robuste Erzählen aus dem Hier und Jetzt geht. Ein Plädoyer für Nelson DeMille von Thomas WörtcheRead More