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Posted On April 28, 2012By Dirk SchmidtIn Crimemag, Film/Fernsehen, Spotlight, die TV-Kritik

Spotlight: DVD: Misfits

Cool Britannia 2.0. – Wenn das deutsche Fernsehen so weitermacht, dann gucken eben immer mehr Menschen kein deutsches Fernsehen mehr, sondern nur noch DVD. Zum Beispiel „Misfits“ – Dirk Schmidt erläutert, warum. Lassen wir mal die übliche Frage außen vor, warum Serien solch herausragender Qualität nicht umfassend betreut, ausführlich beworben und sorgsam synchronisiert zur besten Sendezeit im deutschen Fernsehen ganz gleich welcher Systematik laufen. Zum Glück gibt es das Web und damit vom Download bis zur Bestellung der Blue-Rays eine schöne Auswahl an Möglichkeiten, zuzusehen, dass man endlich den MisfitsRead More
Sonett 131 von William Shakespeare Thou art as tyrannous, so as thou art, As those whose beauties proudly make them cruel; For well thou know’st to my dear doting heart Thou art the fairest and most precious jewel. Yet, in good faith, some say that thee behold, Thy face hath not the power to make love groan; To say they err I dare not be so bold, Although I swear it to myself alone. And to be sure that is not false I swear, A thousand groans, but thinking onRead More

Posted On April 25, 2012By Charlotte von BausznernIn Kolumnen und Themen, Kunst, Litmag

Brad Downey (About Street Art II)

Gespräch als Spiel Teil Zwei von Charlotte von Bausnzerns Essay über Brad Downey setzt das Interview am Ende des ersten Teils fort – auf der Straße, in Hinterhöfen, in Pfützen. „Gespräch als Spiel“ beginnt mit einer an einen Baum geposteten Frage. Frage 1: „Darf ich dich was fragen?“ Meine erste Frage hänge ich, monströs nervös, als Plakat mit meinem gezeichneten Gesicht neben eine Baustelle in der Nähe des Potsdamer Platzes, der grössten Baustelle dieser Stadt. Es ist meine Wahl. Dienstag Abend dann checke ich meine Mails, Downey hat geantwortet: Downey stelltRead More

Posted On April 25, 2012By Ronald KleinIn Musikmag, Porträts / Interviews

Interview mit Sandow

Vor fünf Jahren meldeten sich SANDOW mit dem für ihre Verhältnisse elektronisch verspielten Album „Kiong – Gefährten der Liebe“ (2007) nach acht Jahren Funkstille zurück. Nach Umbesetzungen und einer Live-DVD (2008) veröffentlicht das Quartett mit „Im Feuer“ das Album zum dreißigsten Jubiläum: Ein Hörspiel statt neuer Songs. Roland Klein sprach mit Mastermind Kai-Uwe Kohlschmidt über den Hintergrund der außergewöhnlichen Platte.Read More

Posted On April 25, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 25.4.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen bei der Doppelausgabe von LitMag und MusikMag. Ein Jahr lang hat Charlotte von Bausznern die Arbeit des  Street Artist Brad Downey begleitet und dabei ihren Blick auf die Stadt, auf die Ordnung der Dinge und Gewohnheiten des Sehens zunehmend verändert. Im zweiten Teil ihres Beitrags führt sie einen ganz besonderen Dialog mit dem amerikanischen Künstler – ein Gespräch als Spiel, auf der Straße, in Hinterhöfen, in Pfützen. Thomas Wörtche stellt den „Häuptling Eigener Herd“ vor, eine Publikation für den aufgeklärten Esser. Die Nummer 50 widmet sich demRead More

Posted On April 25, 2012By Thomas WoertcheIn Bücher, Litmag

Klink/Droste: Häuptling Eigener Herd N° 50: Jazz

Essen & Jazz, Freiheit & Sinnlichkeit – „Häuptling Eigener Herd“ heißt das feine Periodikum für den aufgeklärten Esser (nicht für den Gourmet, nicht unbedingt für den Gourmand), der neben dem Essen auch am Denken und am Hinausschauen über den berühmten Tellerrand – hier passt die Metapher – seine Freude hat. Herausgegeben vom Stuttgarter Leibkoch der Intelligenzija, Vincent Klink, und dem multitalentierten Polemiker Wiglaf Droste. Schön, dass für das Jubiläumsheft N° 50 der Jazz zum Thema erkoren wurde. Von Thomas Wörtche Essen & Jazz also. Die Begründung im Editorial leuchtet ein:Read More

Posted On April 25, 2012By Ulrich NollerIn Bücher, Litmag

Sherko Fatah: Ein weißes Land

Hitlers Muselmanen – In seinem Roman „Ein weißes Land“ beleuchtet Sherko Fatah ein besonderes Kapitel der NS-Zeit. Von Ulrich Noller. Wie „multikulturell“ war eigentlich der Nationalsozialismus? Zumindest war diese „deutsche Bewegung“, das belegen historische Untersuchungen ebenso wie Überlieferungen und Geschichten, ethnisch betrachtet deutlich vielfältiger, als es Jahrzehnte lang den Anschein hatte. In vielen Ländern existierten starke faschistische Gruppierungen und NS-freundliche Kollaborateure. In der deutschen Politik der Kriegszeit gab es verschiedenste Ansätze einer Vielvölker-Zusammenarbeit. Bei den Frontkämpfern war zeitweise sogar jeder zehnte Soldat kein Deutscher, darunter Freiwillige aus allen europäischen Ländern,Read More

Posted On April 25, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Derek Walcott: Weiße Reiher

Weiße, ewig brechende Brecher – Das große Alterswerk von Derek Walcott besprochen von Carl Wilhelm Macke. Dichter gibt es, deren Namen man nur zu nennen braucht, und sofort fühlt man sich weit weg von den eigenen, immer gleichen vier Wänden. Bruce Chatwin etwa – das Licht in Patagonien. Christoph Ransmayr – das ewige Eis am Nordpol. Thomas Bernhard – ein Wiener Caféhaus. Antonio Tabucchi – die Straßenbahn in Lissabon. Und fällt der Name Derek Walcott dann wird man weit weggetragen in die Karibik. Die unendlichen Weiten des Meeres, die „ewigRead More

Posted On April 25, 2012By J.S. GoszeIn Bücher, Litmag

Yoko Ogawa: Das Geheimnis der eulerschen Formel

Milchmädchenrechnung – Yoko Ogawa gilt, wirbt der Liebeskind Verlag, als eine der wichtigsten japanischen Autoren ihrer Generation. Mir sagte ihr Name nichts, ich war vom Titel, „Das Geheimnis der eulerschen Formel“, geködert worden, als ich die Liste der im Frühjahr erscheinenden Bücher durchging. Wie fahrlässig. Von Juan Guse Die Erzählerin der Geschichte wird als Haushälterin bei einem ehemaligen Professor für Mathematik mit dem Spezialgebiet Zahlentheorie angestellt. Seit einem schweren Autounfall leidet der Professor an einer Form von  anterograder Amnesie und besitzt lediglich eine Kurzzeitgedächtnisspanne von achtzig Minuten. Die Erzählerin gewinntRead More

Posted On April 25, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Tscheck ze Ripper 1 bild / 100 worte Ein Supercomputer gespeichert mit Wissen, der das Ende des Universums überdauert? LOVE THE IDEA. Reiten Sie doch nicht gleich weiter, bleiben Sie, trinken Sie einen Espresso, das Geschenk eines Freundes aus Neapel. Ex-ze-llent, nicht wahr? Ich frage mich nur, wer Ihren Computer denn benutzen soll. Zukünftige Universen? LOVE THE IDEA. Aber, unter uns, wie will er den Hitzetod überstehen, der auf unser aller All zuknattert? Zeitkristalle. LOVE THE IDEA! Und welches Wissen speichert dieser Superspeicher nun? Reste von Hirnströmen? Loops aus glücklichenRead More

Posted On April 25, 2012By Die RedaktionIn Litmag, Lyrik

Litmag-Weltlyrik: Harkaitz Cano

Tschechow vs. Yahoo von Harkaitz Cano Anton Tschechow behauptete, dass es für eine Person drei Wege im Leben gibt: Wenn du den rechten wählst, werden dich die Wölfe fressen; wenn du den linken wählst, wirst du die Wölfe fressen; wenn du den in der Mitte wählst, wirst du dich selber fressen. Yahoo Chat versichert, dass es drei andere gibt: Available (du erregst Mitleid; Hilfe, her zu mir) Busy (du machst dich interessant, Ihr, lasst euch einmauern) Invisible (man sieht dich nicht, du existierst nicht) Ich entscheide mich dafür, unsichtbar zuRead More
MTV killt den Radio-Star … und der Video-Star ist als nächstes fällig – Sobald Musik im Fernsehen spielt, also für Augen statt Ohren, läuft anscheinend nichts ohne die Nostalgietröte – wie eine Festschrift zu 30 Jahren MTV suggeriert. Von Ann Wood. Schaltet man heutzutage den Fernseher auf MTV, dann wird man mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einen einzigen Musikvideoclip zu sehen bekommen. Stattdessen nudelt eine Reality-Show nach der anderen über den Bildschirm. Während der Sender, der das Bedürfnis nach Musikvideos überhaupt erst kreiert hat, diese gar nicht mehr zeigt, sieht dieRead More

Posted On April 25, 2012By Christina MohrIn Kolumnen und Themen, Musikmag

Mohr Music: Tanz in den (Techno-)Mai

Rechtzeitig zum Tanz in den Mai: Mohr Music diesmal mit einem Streifzug durch neue Techno-Releases. Vorgestellt werden zwei Bücher und jede Menge Musik von 2 Bears, Glitterbug, Mobilee, Addison Groove, Personal Space und Marbert Rocel. Aufarbeitung der Berliner Techno-Geschichte „Der Würfler“ und „der Rassler“ sind keine Figuren aus einem verschollenen Edgar Wallace-Film, sondern Protagonisten der frühen Berliner Techno-Szene. Erstgenannter als DJ, der zweite als jung verstorbener Raver und Tambourin-Schwinger in Clubs wie dem Tresor oder dem E-Werk. Journalist Felix Denk und DJ Sven von Thülen, die beide zugeben und bedauern,Read More

Posted On April 25, 2012By Die RedaktionIn Musikmag

Blitzbeats

Neue Platten von und mit Steve Bug („Gunslingers and Greenhorns“), Reece („Gagarin Returns“), The Impellers („This Is Not A Drill“) und Nehl Aelin („Le Monde Saha“), gehört von Ronald Klein (RK). Homogener Sampler (RK) Es ist weit über zehn Jahre her, dass im „Haus des Reisens“ am Alexanderplatz, zwar mitten im Zentrum gelegen, aber damals in der totalen Ödnis, wenn es ums Ausgehen ging, das „Sternradio“ eröffnete. In dem Club, benannt nach einem DDR-Radiogeräte-Hersteller, zeichnete sich Steve Bug für einige Partyreihen verantwortlich, die schon damals andeuteten, wofür der gebürtige BremerRead More

Posted On April 21, 2012By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Don Winslow: Die Sprache des Feuers

Die Poesie des Realen – Gute Kriminalliteratur entsteht meistens aus genau beobachteter Realität. Wir kennen das Prinzip aus Don Winslows neuen Büchern über die narcos südlich und nördlich der Grenze zwischen USA und Mexiko. Aber auch an seinen älteren Romanen kann man sehen, wie gute Kriminalliteratur funktioniert – zum Beispiel an „Die Sprache des Feuers“. Thomas Wörtche hat ihn gelesen … Dana Point liegt südlich von Los Angeles, im berühmten Orange County, wo der Flughafen John Wayne heißt und wo die County-Politicos auch schon mal die ganze Kohle mit schrägenRead More

Posted On April 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag

Editorial, 21.4.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, gegen die Launen des April-Wetters setzen wir heute eine ganz puristische Rezensionsausgabe: Thomas Wörtche bespricht Don Winslow. Fran Ray bespricht Joyce Carol Oates. Susanna Mende bespricht David Ignatius. Frank Göhre bespricht Bettina Raddatz. Peter Münder bespricht Urban Waite. Eva Karnofsky bespricht Tom Clancy. Kurz und knapp besprechen in den Bloody Chops Kirsten Reimers Mark Boog, Frank Rumpel Wolfgang Brenner und Thomas Wörtche Joe R. Lansdale. Friedemann Sprenger bespricht die DVD-Ausgabe von „Die Brücke – Transit in den Tod“. Dazu passend das Krimi-Gedicht – der Gottfried-Benn-Klassiker: „Schöne Jugend“! GenießenRead More
Fran Ray heute über Joyce Carol Oates‘ „Vergewaltigt – Eine Liebesgeschichte“. Ich bitte zu entschuldigen, dass ich dieses Buch diesmal nicht persönlich vorstellen kann. Ausnahmsweise hat dies mein Sekretär übernommen. Für den Inhalt ist allein er verantwortlich. Nachdem das schmale Buch tagelang auf Fran Rays Schreibtisch gelegen und das Buchzeichen ungewöhnlich langsam weitergewandert ist, nachdem das Buch stillschweigend in Fran Rays Bücherregal eingeordnet wurde, wusste ich, dass meine Arbeitgeberin ein Problem damit hat. Darauf angesprochen, gab sie mir zu verstehen, dass es ihr UNMÖGLICH sei, dieses Buch weiterzulesen, geschweige denn,Read More

Posted On April 21, 2012By Susanna MendeIn Bücher, Crimemag

David Ignatius: Der Deal

Lügen haben viele Beine – Auch im neuen Spionagethriller „Der Deal“ von David Ignatius steht der amerikanische Geheimdienst CIA im Mittelpunkt. Und als wesentliches Element hat der Autor wieder einen Handlungsort von hoher politischer Aktualität und Brisanz gewählt; Pakistan, wo vor knapp einem Jahr Osama Bin Laden bei der „Operation Neptune Spear“ getötet wurde, ist diesmal einer der Hauptschauplätze des Romans. Eine Rezension von Susanna Mende. Eine kleine, sich schlagkräftig und flexibel wähnende neue Geheimsektion, von der außer dem US-amerikanischen Präsidenten nur eine Handvoll Menschen weiß, soll eine neue StrategieRead More

Posted On April 21, 2012By Frank GoehreIn Bücher, Crimemag

Bettina Raddatz: Die Staatskanzlei

Wer will, der darf? – Bettina Raddatz debütierte mit „Der Spitzenkandidat“ und machte damit Hoffnung auf gute Politkrimis. Frank Göhre sieht  nach dem zweiten Roman, „Die Staatskanzlei“ die Hoffnung schwinden … Einen Krimi glaubt jeder schreiben zu können, die pensionierte Grundschullehrerin ebenso wie der noch im städtischen Katasteramt beschäftigte Beamte. Journalisten und vor allem Germanisten mit und ohne Hochschulabschluss sind per se davon überzeugt und Personen mit entsprechender Berufserfahrung – Kriminologen, Gerichtsmediziner, Juristen u.a. – stehen ihnen da in nichts nach. Doch der Sachverstand der einen und die gern beschworeneRead More

Posted On April 21, 2012By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Urban Waite: Schreckensbleich

Noch ein letzter, lukrativer Drecksjob und dann aussteigen – Sind es plumpe Lebenslügen, konkrete Karrierepläne oder ein zockerhaftes Driften in gefährliche Risikozonen, was Außenseitern suggeriert, sich mit dem letzten großen Ding aus dem Milieu befreien und in eine schöne heile Biedermeier-Welt abtauchen zu können? Darum geht es eigentlich – neben Drogenschmuggel, brutalen Verfolgungsjagden mit einem Auftragskiller und dem Identitätskonflikt eines vom Vater enttäuschten Cops – in Urban Waites mitreißendem Thriller „Schreckensbleich“. Von Peter Münder Zwei Reiter stolpern mit ihren Gäulen durch die Berge an der amerikanisch-kanadischen Grenze, warten nachts auf dieRead More

Posted On April 21, 2012By Eva KarnofskyIn Bücher, Crimemag

Tom Clancy und Peter Telep: Gegen alle Feinde

Was macht eigentlich Tom Clancy? – Wirklich Neues bringt Tom Clancys jüngster Roman nicht, seine politischen Ansichten sind immer noch zum Fürchten und über seine gleichbleibend langweiligen waffentechnischen Ausführungen muss man hinweglesen. Trotzdem fällt es schwer, sich von „Gegen alle Feinde“ zu trennen, denn Clancy weiß, wie man einen Thriller schreibt, meint Eva Karnofsky. Tom Clancys neuer Held, Max Moore mit Namen, ist wie schon einst sein Jack Ryan ein Übermensch: bärenstark, aber sensibel, hochintelligent, aber nicht hochnäsig, dazu loyal bis in den Tod und obendrein galant und sexy. UndRead More

Posted On April 21, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – kurz, blutig und auf den Punkt! Es choppen Kirsten Reimers (KR) Mark Boog, Frank Rumpel (rum) Wolfgang Brenner und Thomas Wörtche (TW) Joe R. Lansdale … Die Abwesenheit von Leidenschaft (KR) Ein namenloser Kriminalermittler erhält kurz vor seiner Pensionierung einen alten Fall aufgedrückt. Auf diese Weise soll er aus dem Weg sein und ohne großes Aufheben in den Ruhestand entschwinden, vermutet er. Denn eigentlich ist der Fall schon längst geklärt, wegen eines Verfahrensfehlers kam der Verdächtige zwar wieder frei, doch inzwischen ist er schon seit Jahren tot.Read More
Der Mörder und die Politik – Skandinavische Krimiserien haben eine hohe Reputation. Ziemlich oft sogar zu Recht. Ein besonderes Glanzstück ist „Die Brücke – Transit in den Tod“,  gerade noch im Fernsehen, jetzt auf DVD. Friedemann Sprenger hat sich’s angesehen. Gleich am Anfang der ersten Episode (die fünf Teile liefen im März und April jeweils am Sonntag auf dem 22:00-Uhr-Sendeplatz des ZDF) durfte man ahnen, dass diese neue Serie wohl gut werden wird. Wie genial der Anfang wirklich war, wird allerdings erst vom Ende her so richtig verständlich … LeichenteileRead More

Posted On April 21, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

Krimigedicht: Gottfried Benn: Schöne Jugend

Schöne Jugend von Gottfried Benn Der Mund eines Mädchens sah so angeknabbert aus. Als man die Brust aufbrach, war die Speiseröhre so löcherig. Schließlich in einer Laube unter dem Zwerchfell fand man ein Nest von jungen Ratten. Ein kleines Schwesterchen lag tot. Die andern lebten von Leber und Niere, tranken das kalte Blut und hatten hier eine schöne Jugend verlebt. Und schön und schnell kam auch ihr Tod: Man warf sie allesamt ins Wasser. Ach, wie die kleinen Schnauzen quietschten! (1912) Abbildung: Gottfried Benn ca. 1951; Zeichnung von Tobias FalbergRead More

Posted On April 18, 2012By Charlotte von BausznernIn Kunst, Litmag

Brad Downey (About Street Art I)

Meine Abenteuer mit Brad Downey Ein Jahr lang hat Charlotte von Bausznern die Arbeit von Brad Downey, Künstler auf allen Ebenen, begleitet und dabei ihren Blick auf die Stadt, auf die Ordnung der Dinge und Gewohnheiten des Sehens, auf Kunst und Spiel zunehmend verändert. Aus einer ursprünglich geplanten Besprechung seines Buches „Spontaneous Sculptures“ ist ein vielschichtiger Essay, über die Street Art im Allgemeinen und die Werke Downeys im Besonderen, und ein spielerisches Interview geworden. Wir drucken das dreiteilige Ergebnis in zwei Teilen ab. Teil 1 und die Hälfte von 2Read More

Posted On April 18, 2012By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 18.4.12

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen bei der Doppelausgabe von LitMag und MusikMag:  Ein Jahr lang hat Charlotte von Bausznern die künstlerische Arbeit von Brad Downey begleitet und dabei ihren Blick auf die Stadt, auf die Ordnung der Dinge und Gewohnheiten des Sehens zunehmend verändert. In einem zweiteiligen Beitrag erzählt sie uns von Streetart und einem ganz besonderen Dialog mit dem amerikanischen Künstler. Dazu hat sich Christina Mohr zwei Kunstbände angesehen: Pipilotti Rists „Augapfelmassage“ und Sandra Danickes „Kunst versteht keine Sau“. Sterne kennen Sie, klar, Planeten auch. Aber haben Sie schon einmal etwasRead More