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Posted On März 6, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Tuvia Tenenbom: Allein unter Deutschen

Kistenweise Bier und Deutschland-Fahnen – Ein amerikanischer Journalist reist einmal quer durch Deutschland. Notiert, was ihm während dieser Reise in diesem Land so an Merkwürdigkeiten auffällt, an den Gewohnheiten der Menschen, ihrem Verhältnis zur jüngeren Geschichte und gegenüber der Rolle Deutschlands in der Welt. Von Carl Wilhelm Macke. Tenenbom ist verwundert über viele Eigenarten der Menschen zwischen Hamburg und Neuschwanstein, zwischen Frankfurt und Weimar. Er kann gut und schnell festhalten, was ihm an Erstaunlichem in diesem Land widerfährt. Trifft bedeutende Journalisten, Bar- und Hotelbesitzer oder „Menschen wie du und ich“Read More

Posted On März 6, 2013By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Kerstin Schweighöfer

Auf Heineken eineken – Das Wurst-Käse-Szenario: Als frischgebackene Journalistin mit dem ersten Job in der Tasche verliebt sich die Autorin beim Sprachkurs in Spanien ausgerechnet in einen Holländer. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und heute – mehr als 20 Jahre später – ist Kerstin Schweighöfer etablierte Auslandskorrespondentin in den Niederlanden. Für den Deutschlandfunk und andere deutsche Medien hat sie viel berichtet über Kühe, Kiffer und Kalvinisten. Jetzt ist ein Buch daraus geworden, in dem Schweighöfer ihre persönliche Geschichte mit Wissenswertem und Hintergrundinformationen über „den Holländer“ verbindet. Britta Behrendt traf dieRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Alexej von Jawlenski: Große Meditation V. (Alle Folgen hier). Einunddreißigste Ausfahrt Bei diesem Bild, der „Großen Meditation V“ des Alexej von Jawlenski, stößt mein ästhetisches Sehen an seine Grenze. Ohne das, was ich über die Umstände seiner Entstehung weiß, bliebeRead More

Posted On März 6, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Nicht das Wahre 1 bild / 100 worte „Wie es sich anfühlt, das Leben in der Mitte des Universums? Konzentrisch und steif und sündenschwer: Uns umtanzen Planeten, Sonne, Sterne; vollendete Kreise…“ Galileo Galilei stockt, trinkt Saft, greift wieder zum Stift: Verehrter Copernicus, weit lieber wär ich Cherokee geworden, tagsüber mit Pfeil und Bogen unterwegs, nachts mit meiner Squaw unter der Bärenhaut im Tipi, stattdessen: Gelobt seist du Bruder Feuer, gelobt Schwester Tod, usw., der Indianergesang unserer Zeit, nicht das Wahre, nicht einmal nahe dran. Mit viel Einsicht und Weisheit schriebstRead More
Das monatliche Preisrätsel - entschlüsseln Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On März 6, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Bei Dao

An einem Abzweig Vergangene Tage tadeln die Blüte des Augenblicks All die Nächte, die Frühlinge stolz machen rollen mit dem Gestein dahin Sie zerschlagen alles Glas im Traum Warum nur weile ich hier? Briefe aus der Lebensmitte verbreiten eine weite Wehmut Schuhe, die nie einen Zweifel kannten, wechseln Stümpfe oder ihre List Ohne jeden Plan schweife ich bei irgendeinem Konferenzbericht noch weiter in die Ferne Ich folge einer Partikel und biege ab Gemeinsam mit armen Seelen heiße ich an einem Abzweig das Abendlicht willkommen. Aus dem Chinesischen von Wolfgang KubikRead More

Posted On März 6, 2013By Tina ManskeIn Musikmag

John Grant: Pale Green Ghosts

Man kann mit „Pale Green Ghosts“ sowohl die Tanzfläche stürmen als auch in gewohnter John-Grant-Manier in Gefühlen schwelgen. Von Tina ManskeRead More

Posted On März 6, 2013By Wolfgang BuchholzIn Musikmag

Graham Parker and The Rumor: Three Chords Good

Vintage outlook – crispy sound – Ende der 70er Jahre tanzten die pubertierenden Jugendlichen in Diskotheken sogar auf dem Land zu der neuen aufkommenden Punk- und New-Wave-Musik. Ein Song bei dem die Tanzfläche, zumindest in der Diskothek meines Vertrauens, der Scheune in Höhr-Grenzhausen, stark bevölkert war, hieß „Hey Lord Don’t Ask Me Questions“ und war von Graham Parker and The Rumor. Das war eine Band aus England, die aber sehr amerikanisch klang und zwischen 1976 und 1980 sechs Studioalben und eine Live-LP veröffentlichte. In Deutschland wurden sie in erster LinieRead More

Posted On März 6, 2013By Die RedaktionIn Musikmag

2:1 – Apparat: Krieg und Frieden

Theatermusik (TM) Kann man sich kaum vorstellen: man reist nach Thailand und verbringt dann seine Tage damit, Tolstois „Krieg und Frieden“ zu lesen und sich Musik dazu auszudenken. Genau so ist es aber entstanden, das neue Werk von Sascha Ring aka Apparat. Für den Theaterregisseur Sebastian Hartmann und sein Theaterprojekt für die Ruhrfestspiele in Recklinghausen, für das Ring die Musik beisteuern sollte, sollte sich dieser mit dem Klassiker auseinandersetzen und eigene Ideen entwickeln, denn ein Drehbuch gibt es beim dem eher unkonventionell arbeitenden Hartmann nicht. Nun ist Sascha Ring inRead More

Posted On März 6, 2013By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Männer mit Stil

Christina Mohr trifft in dieser Woche smarte Typen, sowohl musikalisch als auch modisch smart.Read More
Eine ehrliche Hommage an die Everly Brothers: Janine Andert über Dawn McCarthy & Bonnie 'Prince' Billys "What the Brothers Sang".Read More

Posted On März 6, 2013By Die RedaktionIn Musikmag

Blitzbeats

Neue Platten von und mit Kate Nash und Sex Jams, gehört von Janine Andert (JA) und Christina Mohr (MO).Read More
Die richtige Lösung eingeschickt und einen Buchpreis gewonnen hat Brunhilde Meyer aus Kiel. Herzlichen Glückwunsch!Read More

Posted On Februar 27, 2013By Senta WagnerIn Litmag, Porträts / Interviews

Vom 6. Literaturwettbewerb Wartholz

Das Sozusagen in der Literaturkritik – Bericht vom 6. Literaturwettbewerb Wartholz (22.–24.02.2013) in Anlehnung an den Vorbericht von Senta Wagner. Unter Umständen verstellen die Berge den Blick auf das Wesentliche oder aber sie tun das Gegenteil, sie umstellen es. Der Schnee hat zum Gefühl der Einbettung ein Übriges getan. Mit Literatur pur apostrophiert entsprechend der Literaturwettbewerb Wartholz sein Lesefestival, das in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfand: Wartholz VI. Wir sind nicht in Klagenfurt. Wir sind in der kleinen niederösterreichischen Gemeinde Reichenau a. d. Rax (= hochalpines Plateau). Reichenau istRead More

Posted On Februar 27, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 27.2.2013

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag.  Am Wochenende fand in der kleinen niederösterreichischen Gemeinde Reichenau a. d. Rax der 6. Literaturwettbewerb Wartholz statt. Senta Wagner war für uns dabei. In den „Petits riens“ denkt Wolfram Schütte nach über den neuesten alarmistischen Piratenstreich des Frank Schirrmacher und die Reaktion darauf von Joachim Roloff im Merkur; die Sprachreinigung am historischen Sprachleib bei deutschen Kinderbüchern – und über den bekannten spanischen Schriftsteller Javier Marias, der Lesern seiner seit zehn Jahren in der Sonntagausgabe von El Pais erscheinenden Kolumne die „rhetorischeRead More
Wolfram Schütte über den neuesten alarmistischen Piratenstreich des Frank Schirrmacher und die Reaktion darauf von Joachim Rohloff im Merkur; die Sprachreinigung am historischen Sprachleib bei deutschen Kinderbüchern – und über den bekannten spanischen Schriftsteller Javier Marias, der Lesern seiner seit zehn Jahren in der Sonntagausgabe von El Pais erscheinenden Kolumne die „rhetorische Frage“ vorgelegt hat, ob er noch weiterhin seine Kolumne schreiben solle. Angstattacke Ob der ein- & ausfallsreiche FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher mit seinen jeweils alarmistischen Büchern recht hat & ob er als Journalist, dem kein helfender Lektor beim Blessing-VerlagRead More

Posted On Februar 27, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Peter Buwalda: Bonita Avenue

Eine „Great Dutch Novel“ – Mit einem starken Debüt, in dem er den mitreißenden Aufstieg und Fall einer Familie beschreibt, betritt der Niederländer Peter Buwalda die internationale Literaturbühne – und wird dafür schon jetzt mit den Größten seiner Zunft wie Jonathan Franzen oder Patrick Roth verglichen. Von Karsten Herrmann Im Mittelpunkt von „Bonita Avenue“ steht Siem Sigerius, ein Charakterkopf mit Ecken und Kanten: Als niederländischer Judo-Meister und brillanter Mathematiker hat er es zum hoch geachteten Rektor der Tubantia University in Enschede gebracht und wohnt mit seiner Familie in einem gemütlichenRead More

Posted On Februar 27, 2013By Doris WieserIn Bücher, Litmag

Evelio Rosero: Gute Dienste

Verruchte Priester in Bogotá – Der neue Roman von Evelio Rosero (*1958, Bogotá) mit dem Titel „Gute Dienste“ ist in Wirklichkeit schon etwas angestaubt. Er erschien ursprünglich 2001 in Kolumbien und wurde 2006 vom spanischen Tusquets Verlag wiederaufgelegt. Bei uns kam er erst nach Roseros hochkarätigem „Zwischen den Fronten“ (2008) heraus und ist mit Vergleich zu diesem ein enttäuschender Abstieg. Besser hätte ihm bekommen, als vielversprechende Vorankündigung auf die späteren Werke des Autors gelesen zu werden. Von Doris Wieser Ein buckliger junger Mann namens Tancredo betreut die Armenspeisungen einer KirchengemeindeRead More

Posted On Februar 27, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Eveline Hasler: Mit dem letzten Schiff

Verzweifle nicht an dieser Welt –  Ein Roman über gute Amerikaner und mutige Schweizer. Carl Wilhelm Macke hat ihn gelesen. „Die Amis“ – das wird im deutschen Alltagsverständnis immer noch mit einem leichten, manchmal auch unüberhörbar negativen Unterton gesagt, wenn von ‚den Amerikanern‘ die Rede ist. Entweder sind ‚die Amis‘ für alle möglichen politischen Schweinereien rund um den Globus verantwortlich: Variante ‚links‘. Oder ‚die Amis‘ zerstören mit ihrem ‚Way of life‘ die über viele Generationen gewachsene traditionelle europäische, genauer deutsche Alltagskultur: Variante ‚rechts‘. Ganz genau kann man zwar nicht dasRead More

Posted On Februar 27, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (30): Carl Schuch

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Carl Schuch: Stillleben mit Zinnkrug. (Alle Folgen hier). Dreißigste Ausfahrt Mitte der achtziger Jahre sah ich im Lenbachhaus in München die Ausstellung eines Malers, der für mich bis dahin gerade nur ein Name gewesen war: Carl Schuch. Seine Bilder machtenRead More

Posted On Februar 27, 2013By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Litmag

Hans Zengeler: Die größte Liebe aller Zeiten

Erinnerungen, ach – Hans Zengelers zweiter Band der Bloch-Trilogie ist gerade im VAT Verlag André Thiele erschienen. Anne Kuhlmeyer hat sich berauschen lassen. Josef Bloch und seine Alter-Egos sind in einem absolut zuverlässig und perfekt: im Scheitern. Das ist das, was er wirklich im Griff hat, der Josef. Dabei ist es nicht so, dass er nicht ständig auf der Suche nach Anerkennung und Ruhm wäre. Aber wenn es damit nichts wird, dann eben nicht, kann er sich mit bitterer Selbstironie eingestehen. Da ist man doch mit dem Scheitern besser dran.Read More

Posted On Februar 27, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Der  Himmel über Aleks Scholz 1 bild / 100 worte Zahlreiche Leserzuschriften erreichten uns nach dem letzten URknall, mit der Frage: Wer sind denn nun diese geheimnisvollen, aber doch attraktiv wirkenden „rübis“ & „stübis“? Sind es Männer, Frauen, Dämonen, kleine nervige Hunde? Wer Hunde liebt, den nerven sie nicht, der sagt gelassen nur: Sie freut sich dich zu sehen! Ja, ja, und mein Hosenbein in ihrer Schnauze? Interpretationssache. WAU WAU WAU. Bitte? Geh weg, du HÄSSLICHKEIT, stör unsere Hunderunde nicht. – Wer RÜBIS kennt, der weiß, dass diese feinsinnige EntitätRead More

Posted On Februar 27, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: William Wordsworth

Old Man Travelling Animal Tranquillity and Decay, a Sketch — The little hedge-row birds, That peck along the road, regard him not. He travels on, and in his face, his step, His gait, is one expression ; every limb, His look and bending figure, all bespeak A man who does not move with pain, but moves With thought – He is insensibly subdued To settled quiet : he is one by whom All effort seems forgotten, one to whom Long patience has such mild composure given, That patience now dothRead More
Die ganz große Sample-Kunst – Alles, was wir haben, sind Schallplatten. Da kommen also Kool Herc, Grandmaster Flash und die ganzen Typen. Und wir müssen mit dem klar kommen, was wir haben. Also werden die Plattenteller zu unseren Instrumenten. Persönliche Erinnerungen von Hip-Hop-Legende Q-Tip im Documentary  „Beats, Rhymes & Life – The Travels of A Tribe Called Quest“, das nun als DVD und Blu-Ray-Disc erhältlich ist. Regisseur Michael Rapaport lässt das Quartett dort die eigene Geschichte erzählen. Eine faszinierende Reise nach Queens, New York, die zum Besten gehört, was inRead More

Posted On Februar 27, 2013By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Neo-Soul & Retro allgemein

Wochenrückblick – In den vergangenen Tagen war ich von der Musik junger Frauen umgeben, die sich allesamt im Jahrzehnt geirrt hatten – so kam es mir jedenfalls vor, nachdem ich mich durch die neuen Platten von Leslie Clio, Alice Russell, Lady, Louise Gold & The Quarz Orchestra, Trixie Whitley und Sofia Härdig gehört hatte. Das soll keine Wertung sein, aber es fällt in der Ballung doch auf, wie stark sich jugendliche Künstlerinnen (und natürlich auch Künstler, aber um die geht’s hier erstmal nicht) an der Vergangenheit orientieren. Da wäre zunächstRead More

Posted On Februar 27, 2013By Ronald KleinIn Musikmag

Marybell Katastrophy: Amygdala

Helle Spielfreude –Lange stand Dänemark im Schatten der skandinavischen Nachbarländer Norwegen und Schweden, die Indie-Rock, Elektro-Pop und Extrem-Metal in Platinium-Qualität am Fließband produzierten. Aber hieß es nicht bereits im Hamlet „Something is rotten in the State of Denmark“? Papperlapapp, das Danish Dynamite hat mächtig aufgeholt in den letzten Jahren. Wesentlichen Beitrag dazu leisteten auch Marybell Katastrophy, die nach drei Jahren Wartezeit den Nachfolger zu „The More“ veröffentlichen: Ein fragiles Stück Dream-Pop. Jedoch trägt der Opener den Titel „Heavy Industry“ – und diese Nuance veredelt die Komposition enorm. Die Schwere, dieRead More