Posted On September 1, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Dunkler Tanz Mit „Take Flight“ veröffentlicht die 29-jährige DJ (sic! – obwohl das schreckliche „DJane“ hier ja soooo passend wäre) Maya Jane (!) Coles ihr zweites Album, das tatsächlich von vielen schon lang erwartet wurde. War doch „Comfort“eines der besten elektronischen Alben des Jahres 2013 überhaupt. Ihr Nebenprojekt „Nocturnal Shine“ konnte 2015 nur den dringendsten Bedarf an neuer Coles-Musik decken. Nun legt die britisch-japanische Musikerin sogar ein Doppelalbum vor. Eines gleich vorweg: Am besten ist sie, wenn sie Vocals verwendet oder verarbeitet, was Teil eins des Doppelpacks zur lohnenderen Beschäftigung
Read More Posted On August 1, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Blick in die Abgründe Zeiten wie diese, in denen die schlechten Nachrichten nicht abreißen und die Welt zur Hölle zu fahren scheint, sind auch Zeiten für Misanthropen. Es sind daher genau die richtige Zeiten für ein Projekt wie das von Hans Joachim Irmler und Carl Friedrich Oesterhelt. Sie haben sich von den „Gesängen des Maldoror“ des französischen Schriftstellers Lautréamont inspirieren lassen, einem extrem gewaltrünstigen Text, der 1868 zum ersten mal erschien und damals fast unbeachtet blieb. Erst nachdem die Surrealisten um André Breton ihn in den 1920er-Jahren wiederentdeckten, nahm das
Read More Posted On Juli 1, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Geisterstadt Die Gruppe Von Spar aus Köln, bestehend aus Sebastian Blume, Jan Philipp Janzen, Christopher Marquez und Phillip Tielsch, gehört – zusammen mit zum Beispiel Kreidler – zu den innovativsten zeitgenössischen elektronischen Bands aus Deutschland. Mit ihrer Mischung aus Krautrock, Postpunk und Indie-Elementen begeistern sie zurecht eine immer breitere Masse. Auf ihrer neuen EP „Garzweiler“ nehmen sie sich den größten Tagebau Deutschland zur Brust und als Inspirationsquelle. Garzweiler wurde zum Zweck des Tagebaus evakuiert und zu einer Geisterstadt. 2006 war die umstrittene Erweiterung um Garzweiler II beschlossene Sache, seitdem ist
Read More Rockhistorie Solche Momente wie das erste Hören von „I Promise“, „Man Of War“ und „Lift“ hat man selten im Leben. Es ist, als würde man einem alten Freund nach sehr langer Zeit (20 Jahre!) wiederbegegnen. Oder als würde man eine Zeitreise ans Ende der 90er-Jahre machen und seinem eigenen Selbst, wie es dort war, wiederbegegnen. „OKNOTOK“, die Sonderedition, die nun 20 Jahre nach „Ok Computer“ als Doppelalbum erscheint, enthält neben dem Originalalbum drei neue Songs (s. o.) sowie eine Sammlung von B-Sides. Man sollte die Songs zusammen mit den Videos
Read More Posted On Juni 3, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Neue Ernsthaftigkeit Im neuesten Film von Heinz Emigholz „2 + 2 = 22 [The Alphabet]“, den er auf der diesjährigen Berlinale vorstellte und der hoffentlich bald auf DVD erhältlich sein wird, konstrastiert er Aufnahmen der Recording Sessions von Kreidlers „Alphabet“ mit den Bildern der Architektur in der Stadt Tiflis, in dessen Studios das Album aufgenommen wurde. Schon oft waren Thomas Klein, Alex Paulick, Andreas Reihse und Detlef Weinrich im Hintergrund für Emigholz tätig, nun sind sie zum ersten Mal auch die Protagonisten. Ein sehr sehenswerter Film, der Musik und Bilder
Read More Posted On Juni 3, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Referenzplatte Beim Wiederhören von „Monarchie und Alltag“ fällt erst einmal mehr auf, wie aktuell dieses Album wirkt. 1980 entstanden, ist es noch bei jeder Umfrage unter den Top Ten der wichtigsten deutschen Platten mindestens der Neuen Deutschen Welle, mehr jedoch aller Zeiten. Wer die Band nicht kennt, der wird sie leicht in die jetzige Produktion Berliner Provenienz einordnen, zwischen all die Trümmer- und Isolationsbands der Stunde. Aber wer soll das sein, der sie nicht kennt? Jetzt ist das Album „Monarchie und Alltag“ bei Bureau B in einer komplett remasterten Version
Read More Posted On Mai 15, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
After hour Seit 40 Jahren ist der Mann im Musikbusiness, und er wird nicht müde: Helmut Josef Geier alias DJ Hell schreibt mit seinem neuen Album „Zukunftsmusik“ an seinem eigenen Mythos frisch und fröhlich weiter. Es findet sich auf der neuen Platte alles, was das Spekrum der elektronischen Musik zu bieten hat, von sphärischen Klängen (Opener „Anywhere Anytime“, das an die sanfteren Stücke von Sufjan Stevens und Daft Punk erinnert) bis hin zu Acid-Trips. DJ Hell lässt sozusagen seine bisherigen 40 Dienstjahre am Hörer vorbeiziehen. Denn Zukunftsmusik, was soll das
Read More Posted On Mai 15, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Faszinierende Sammlung Voodoo oder Vodou ist die haitianische Religion mit afrikanischen Wurzeln. Sie ist tief verbunden mit den Folgen der Versklavung der schwarzen Bevölkerung und ihrer Verschleppung in die sogenannte neue Welt. Alles, was die Menschen dorthin mitnehmen konnten, waren die Geister ihrer Vorfahren. Bei der Anrufung dieser Geister werden bis heute Percussioninstrumente aller Art traditionell verwendet. Und die Beherrschung dieser Instrumente durch die Musiker ist atemberaubend. Souljazz legt nun mit „Vodou Drums in Haiti“ eine faszinierende Sammlung solcher tranceartigen Rhythmussektionen vor. Bereits 1996 erschien die erste Lieferung dieser Sammlung,
Read More Posted On Mai 15, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Ah bon! Die Synthies der 80er sind zurück! Ah bon muss man sagen, wenn man die EP der Künstlerin Fishbach hört. Wer mich kennt, kennt auch meine Vorbehalte gegen französische Musik. Fishbach aber klingt eben gar nicht wie das Frankreich-Gute-Laune-Klischee (ich sag nur Zaz, aaaaaaah), sondern wie eine Mischung aus Mylène Farmer (die in den 80er-Jahren ein paar Hits hatte und die man ansonsten wohl nur noch in Frankreich kennt), Christine and The Queens (auch so eine coole Vertreterin der neuen französischen Welle), sie kann mit ihrer Stimme ähnlich herrliche
Read More Posted On Mai 1, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Master of Popbusiness Marc Almond sagt von sich selbst, er sei ein „singles artist“. So erzählt es jedenfalls der Journalist Alexis Petridis in seinen Linernotes zu diesem beeindruckenden Doppelalbum. Und tatsächlich scheint Almond, schaut man sich seine Karriere und die seiner verschiedenen Projekte an, wirklich häufiger als andere den musikalischen Nagel just zur richtigen Zeit auf den Kopf getroffen zu haben. Es mag auch an der Ära liegen, in der Almond aufwuchs uns zum Künstler wurde. Das Popbusiness der 60er- und 70er-Jahre lebte von Singlesverkäufen. Die Älteren unter uns werden
Read More Referenzen Zwei Jahre nach dem epochalen „To Pimp A Butterfly“ bringt der wohl einflussreichste Hip-Hopper unserer Zeit sein neues Album heraus – plötzlich ist es da, ohne großes Medien-Tamtam und Vorbereitung. „To Pimp A Butterfly“ hat ihn in der Zwischenzeit zu einem der meistbeachteten Künstler der Black-Empowerment-Bewegung gemacht. Im Abspann des nicht hoch genug zu preisenden Kinofilms „I Am Not Your Negro“ von Raoul Peck läuft das fantastische „The Blacker The Berry“ und schließt den Kreis einer Ästhetik, die dem Film eine Oscar-Nominierung einbrachte. „To Pimp A Butterfly“ war und
Read More Posted On April 15, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Gar nicht harmlos Alles beginnt mit einer ganz einfachen Melodie: In „Wawa By The Ocean“ hört man zunächst, zum Titel passend, eine zwischen Auf- und Absteigen wechselnde Tonfolge, wie sie in jedem Kinderhörbuch das Meeresrauschen darstellen könnte, gespielt auf dem scheinbar harmlosesten aller Instrumente, der Harfe. Doch schon nach wenigen Takten schleicht sich die Verstörung ein in diesen scheinbaren Wohlklang, machen sich Brechungen, Verschiebungen, genetisch veränderte Wiederholungen bemerkbar. Das ist kurz gesagt das gestalterische Prinzip von Mary Lattimore, und es führt zu einer kleinen Reihe ganz wunderbarer elektrisch verstärkter Kompositionen,
Read More Zeit des Umbruchs Sie sind die Urväter des Avantgarderocks, und auch mit ihrem mittlerweile gefühlt 48. Album machen The Residents natürlich nicht business as usual. Inspiriert von mehreren Reportagen über Zugunglücke um die Jahrhundertwende haben sich The Residents auf „The Ghost Of Hope“ dem übergreifenden Thema in Form eines Konzeptalbums zugewandt. Jede Generation hat die technischen Moloche, von denen sie sich gleichzeitig angezogen wie bedroht fühlt, und für die Amerikaner um 1900 herum war das die Eisenbahn. Nicht zu unrecht zeigen auch die ersten Filmdokumente überhaupt Züge in Bewegung. The
Read More Posted On März 6, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Immer noch dabei Sechs Jahre lang hat Christiane Rösinger lieber Bücher geschrieben, im Garten gepflanzt und Flüchtlingen die deutsche Sprache nähergebracht, nun ist ihr neues Soloalbum erschienen. Ja, es brauchte seine Zeit. „Wie Tränen, die uns plötzlich kommen/ So kommen plötzlich auch die Lieder“, singt sie in „Kleines Lied zum Anfang“, und plötzlich ist auch die Euphorie wieder da, die Rösinger zuletzt mit ihrem Berlin-Album entfacht hatte. Damals hatte sie die Realität der Hauptstadt zwischen Ich-AG und Arschloch-Kindern akkurat beschrieben. Und auch im Jahr 2017 ist sie auf der Höhe
Read More Posted On März 6, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Einzelschicksal Mit einem Album, das nach ihr benannt ist, ist eine Band meist bei sich selbst angekommen. Für Dave Longstreth, Mastermind und Songwriter der Dirty Projectors, geht es jetzt, wo er den Rest der Band verloren hat und als Projektleiter im Musikbusiness auftritt, im Innersten ganz offensichtlich um die Liebe. Denn „Dirty Projectors“ ist ein Konzeptalbum um das Aufblühen und Sterben einer Beziehung, von den ersten Gesprächen und Küssen bis zur bitteren Trennung. Alles beginnt schon mit dem Ende, nämlich mit dem tieftraurigen „Keep Your Name“, bei dem der Name
Read More Posted On März 6, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Wie Thors Donner Australien ist eines der Länder, in die ich niemals kommen werde – deutlich zu lang der Flug, viel zu grauenerregend die Tierwelt. Also muss ich darauf warten, dass alles Gute aus Australien zu mir kommt. Und mit dem zweiten Album der Band Methyl Ethel kommt gerade etwas sehr Gutes aus Down Under. Die Single „Ubu“, inspiriert von Alfred Jarrys surrealistischem Stück „König Ubu“ und wie dieses ein Dokument der Selbstzerstörung, ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Methyl Ethel die gängigen Mechanismen der Popmusik unterlaufen. Allein das Songschema:
Read More Posted On Februar 15, 2017By Tina ManskeIn Musikmag
Unsere Stimme für Utopia In Zeiten wie diesen scheint es auch in der Popmusik nur zwei Wege zu geben: Eskapsimus oder Politisierung. Die Band Austra setzt mit ihrem dritten Album ein Zeichen für die Wichtigkeit der Einmischung und des Kampfes um eine Utopie. Katie Stelmanis, Sängerin und Kopf der Band, wäre mit ihrer – Achtung, es kommt – „engelsgleichen“ Stimme wie dafür gemacht, weltfremde Spintisierereien zu verbreiten und den Hörer zu entrücken. Stattdessen schickt sie ihn mit geschlossenen Augen auf den Dancefloor. Beispiele dafür gibt es viele, „Angel In Your
Read More Posted On Dezember 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
Funk-Soul-Brother Man kann geteilter Meinung darüber sein, ob sich Danny Glover mit seinem Moniker Childish Gambino einen Gefallen getan hat. Schließlich insinuiert dieses „Kindliche“ eine Unschuld, die er schon längst abgelegt hat, falls er sie je hatte. Dieser Tausendsassa ist Komponist, Schauspieler, Komödiant, und was er anfasst, scheint sich in Gold zu verwandeln. Dazu ist er Sänger, und was für einer. Darüber gibt es nun „wirklich keine zwei Meinungen“ (Reverend Dabler, in anderem Zusammenhang). Und mit solcher Vehemenz wie auf dieser Platte, mit solch traumwandlerischen Wechseln zwischen Laut und Leise,
Read More Posted On Dezember 2, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
„Ich hab nur einen Stein, eine Schere und Papier“ Friends Of Gas kennen sich schon lange, arbeiten aber gerne in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Rund um den Nerven-Sänger und -Bassisten Max Rieger und um die Münchner Szene des Kafe Kult haben sich Friends Of Gas zusammengefunden. Für die Aufnahmen zu „Fatal schwach“ haben sie sich allerdings nicht ins Studio, sondern ins Kafe Kult eingeschlossen und die Songs live eingespielt. Das tut dem Album extrem gut. Im Pressetext ist davon die Rede, dass sich die Band mit ihrer Musik den Raum erspiele
Read More Posted On Dezember 2, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
Kate Tempest: Europe Is Lost Zu den Lyrics hier. Auf ihrem Album „Let Them Eat Chaos“ lässt die Lyrikerin und Musikerin Kate Tempest den Hörer am Schicksal von sieben Menschen in der Metropole London teilhaben. In jeder dieser Geschichten ist es 4:18 Uhr, und die Protagonisten sind mitten in der Nacht schlaflos, aus den verschiedensten Gründen. Da ist der PR-Yuppie, dessen Karriere steil geht, der aber in jeder Sekunde den Druck spürt, seine völlig überteuerte Wohnung auch in Zukunft noch zahlen können zu müssen. Da ist die Frau, die an
Read More Posted On November 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
Halb voll oder halb leer? Aus Stuttgart kommt die Postpunk-Band der Stunde. Einer der Songs ihres Debüts „Seid umschlungen, Millionen“ hieß „Abwärts“, und die Punker gleichen Namens aus den 80ern dürften tatsächlich auch zu ihren Idolen gehören (oder halt eben DAF, trifft es genauso gut). Sie hätten auch wunderbar ins Buch „Damaged Goods“ aus dem Ventil Verlag gepasst, als Vertreter derjenigen, die die Geschichte von Punk aktuell weiterschreiben. Karies sind nicht gut gelaunt. Aber sie schwelgen auch gerne in diesem Nicht-gut-gelaunt-sein. Und sie spielen verdammt gut und präzise. Die Basslinien
Read More Posted On November 2, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
Future Retro Kurt Wagner hat sich in den langen Jahren des Bestehens von Lambchop nie auf seinen Lorbeeren ausgeruht, von denen es wahrlich viele gab. Und auch „Flotus“ das neue Album der Band aus Nashville macht da keine Ausnahme. Wagner wäre nicht Wagner, würde er seinen Hörern nicht auch mit 57 etwas Überraschendes bieten, ohne dabei seine Wiedererkennbarkeit zu verlieren. Vorboten dieser subtilen Veränderung war das Album „The Diet“ seines Seitenprojektes HeCTA, erschienen 2015, wo elektronische Effekte bereits ausführlich ausprobiert wurden. Nun also das Meisterstück. Schon der Opener ist ein
Read More Posted On Oktober 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
Sag mir, was ich nicht schon weiß „Atrocity Exhibition“, eine Ausstellung von Gräueltaten also. Das vierte Album von Danny Brown – jetzt bei Warp Records – ist natürlich alles andere als das. Der Detroiter Hip-Hopper knüpft damit vielmehr an die Großtaten von Kollegen wie Flying Lotus und Kendrick Lamar an. „Atrocity Exhibition“ hieß auch ein Song von Joy Division, und ebenso wie Ian Curtis kämpft auch Danny Brown mit den Dämonen der Depression. Viele seiner Stücke klingen, als habe da einer viel zu viele Uppers eingeworfen (ja, „Ain’t It Funny“,
Read More Posted On Oktober 3, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
„Non-binary gender-queer post-homo-hop“ Es gibt Frank Ocean, der als erster bekannter Hip-Hopper vor einigen Jahren seine von der Norm abweichende Sexualität zum Thema machte (und bis heute macht, siehe sein neues großartiges Album). Und es gibt Kollegen wie mit seiner Kunstfigur Mykki Blanco, die das Genre des queeren Hip-Hops immer weiter nach vorne bringen. Mykki Blanco stellt Gendergrenzen in Frage, ohne Transgender zu sein. Oder doch? Seine/ihre Person ist schwer einzuordnen, und genau das ist das Konzept/die Idee/ihr Leben. Mykki selbst labelt sich als „non-binary gender-queer post-homo-hop musical artist“. Noch
Read More Posted On Oktober 3, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
Auf dem Gipfel Die Älteren unter uns werden sich erinnern: „Twin Peaks“ von David Lynch, produziert Anfang der Neunziger des letzten Jahrhunderts, ist eine der legendärsten TV-Serien der Welt, eine grandiose Mixtur aus Drama, Seifenoper und Thriller. Auch der Soundtrack war „eine „Klasse für sich“ (anderer Film, fast selbe Zeit, die Älteren werden sich – ach, egal). Was läge denn dann nun ferner, als dass Xiu Xiu, diese Hollywood-Berserker des Ghost Industrial, diesen bahnbrechenden Soundtrack neu vertonen? Haha, sie machen’s aber natürlich trotzdem, einfach so, weil sie es können! Entstanden
Read More Posted On September 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag
El Perro del Mar: KoKoro Hinter El Perro del Mar versteckt sich keine spanische Ibiza-Ikone, sondern die schwedische Musikerin Sarah Assbring. Die Veröffentlichung ihres Debütalbums liegt nun auch schon wieder elf Jahre zurück, und noch immer ist sie weniger bekannt, als es ihr ansteht. Immerhin einige dürften ihren Song „God Knows (You Gotta Give To Get)“ kennen, der auch heute von den Indie-Radios noch gern gespielt wird und in der Season 4 der Serie „Girls“ verwendet wurde. Mittlerweile ist Assbring Mutter eines kleinen Sohnes, was ihr selbstredend eine ganz neue
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