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Posted On November 29, 2017By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Virginie Despentes: Das Leben des Vernon Subutex

Düsteres Gesellschafts-Kaleidoskop – Virginie Despentes wurde in Deutschland Anfang des Jahrtausends durch ihr Debut „Fick mich“ schlagartig bekannt und widmet sich seitdem immer wieder den Rand- und Subkulturexistenzen unserer Gesellschaft und schmückt das mit reichlich Sex, Gewalt und Drogen aus. In ihrem neuen Roman erzählt die bekennende Feministin vom Leben und insbesondere vom unaufhaltsamen Abstieg des Vernon Subutex. Ein Vierteljahrhundert betrieb Subutex in Paris einen Plattenladen mit Kultstatus, bevor er dann Pleite machte. Nach langer Arbeitslosigkeit wird ihm schließlich die Stütze gestrichen und er fliegt aus seiner Wohnung: „Im AngesichtRead More
bloody chops

Posted On September 19, 2017By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops September 2017

Bücher, kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) über: James Lee Burke: Flamingo & Zeit der Ernte (und zwölf weitere) Massimo Carlotto: Der Tourist   Anne Chaplet: In tiefen Schluchten Virginie Despentes: Das Leben des Vernon Subutext Ellen Dunne: Harte Landung Lucie Flebbe: Totalausfall  Sven Heuchert: Dunkles Gesetz Thomas Hippler: Die Regierung des Himmels. Globalgeschichte des Luftkriegs Arlie Russell Hochschild: Fremd in ihrem Land. Eine Reise ins Herz der amerikanischen Rechten Mark Jones: Am Anfang war Gewalt: Die deutsche Revolution 1918/19Read More

Posted On Juli 4, 2012By Carola EbelingIn Bücher, Litmag

Virginie Despentes: Apokalypse Baby

Ein starkes Frauenduo gibt Vollgas – Von der skandalösen Außenseiterin in den Literaturkanon? Mit dem Roman „Baise-moi“ löste Virginie Despentes 1994 in Frankreich große Empörung aus. Die Verfilmung unter dem Titel „Fick mich“ machte sie auch in Deutschland bekannt. Zwei vergewaltigte Frauen holen darin zur Gegenwehr aus. Für ihr neues Buch „Apokalypse Baby“ war sie nun für die beiden bedeutendsten französischen Literaturpreise nominiert und erhielt immerhin einen, den Prix Renaudot. Aber erfreulicherweise ist Despentes nicht handzahm geworden. Der Roman ist eine schräge, doch genau komponierte Mischung aus Krimi, Roadmovie, Sozialkritik.Read More