Geschrieben am 2. März 2021 von für Crimemag, CrimeMag März 2021

Berlinale-Tagebuch # 1 – von Katrin Doerksen

Inteurodeoksyeon (Introduction) KOR 2020, Regie: Hong Sangsoo, Wettbewerb 2021 © Jeonwonsa Film Co.Production

Introduction ist der ideale Film für den Berlinale-Auftakt in diesem Jahr, nicht nur wegen seines Titels. Viel wurde im Vorfeld über dieses zerrissene Festival geschrieben, das aktuell nur für Industrie und Presse in einer Onlineversion stattfindet; der Publikumsteil folgt im Sommer. Der koreanische Regisseur Hong Sang-soo ist Berlinale-Dauergast und ein Meister der zweigeteilten Narrative. Bei ihm passiert es gelegentlich, dass nach der Hälfte der Laufzeit alles zurück auf Anfang springt und die Handlung noch einmal beginnt, diesmal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Sein neuer Film hat nicht diese offensichtliche Doppelstruktur, aber am Ende läuft es dennoch darauf hinaus. Introduction spielt zur Hälfte in Südkorea, zur Hälfte in Berlin; gedreht vermutlich während der letzten Berlinale. Das lässt jedenfalls das Vogelgezwitscher bei noch kahlen Bäumen vermuten.

Man merkt dem Film an, dass er während einer Pandemie entstand. Selbst für Hong Sang-soos Verhältnisse ist er ungewöhnlich minimalistisch, kommt nur auf eine gute Stunde Laufzeit. Gedreht wurde mit kleinem Ensemble in privaten Räumlichkeiten oder unter freiem Himmel. In der einzigen Restaurantszene freut sich eine der Figuren: Wie angenehm, all den Platz für sich zu haben. Nur für das Geschäft sei das wohl ziemlich schlecht. Sonst ist Introduction ein typischer Hong-Sang-soo-Film. Er erzählt von einem jungen Schauspieler, dessen Freundin in Berlin Mode studieren will. Kurzentschlossen reist er ihr hinterher. Zuhause kämpft er mit familiären Problemen: Sein Vater, ein angesehener Arzt, scheint dauerabwesend, die Mutter wirft ihm vor, dass er die Schauspielerei an den Nagel hängen will. Wie ein kleiner Hund sucht er Nähe, stattet den Menschen in seinem Leben Besuche ab und bleibt am Ende doch immer wieder in der Kälte stehen. Die Figuren hängen sich in ihren Gesprächen an den verschiedenen Höflichkeitsformen der koreanischen Sprache auf, sie tauschen unentwegt leere Floskeln, ihre Umarmungen wirken unbeholfen. Es ist ein ziemlich trauriger Film, wenn er auch die Suche nach ein bisschen Wärme nie aufgibt, und gelegentlich findet er sie in kleinen Gesten: Ein Kräutertee um die Wartezeit zu verkürzen, eine Daunenjacke, dem Frierenden um die Schultern gelegt.

In Introduction hatte der junge Schauspieler noch ein moralisches Problem mit der Imitation von Gefühlen und bei Maria Schrader ist es ganz ähnlich. Ihr erster Spielfilm seit dem Emmy-Erfolg Unorthodox imaginiert eine Welt in der nahen Zukunft, in der man sich einen humanoiden Roboter anschaffen kann, der perfekt auf einen zugeschnitten ist, der alle Wünsche erfüllt und mit dem die Wahrscheinlichkeit glücklich zu werden so hoch liegt wie mit keinem anderen Menschen. Die Frage ist jetzt nur noch, ob diesen Robotern Menschenrechte zugedacht werden sollen, Pässe, das Recht zu heiraten, Kinder zu adoptieren. Die Expertentestphase läuft an und mit dabei ist Alma (Maren Eggert), die als Wissenschaftlerin am Berliner Pergamonmuseum alte Keilschriften erforscht und sich auf das Experiment einlässt um Fördergelder einzustreichen. Drei Wochen lang soll sie mit dem Roboter Tom (Dan Stevens) zusammenleben, der darauf programmiert ist sie glücklich zu machen.

Sandra Hüller  und Dan Stevens, Ich bin dein Mensch (I’m Your Man), R: Maria Schrader, DEU 2021, Wettbewerb 2021 © Christine Fenzl
Sandra Hüller  und Dan Stevens, Ich bin dein Mensch (I’m Your Man), R: Maria Schrader, DEU 2021, Wettbewerb 2021 © Christine Fenzl 

Die Konflikte, die daraus entstehen, kann man sich vorstellen – und genau das ist das Problem von Ich bin dein Mensch. Kühle Karrierefrau trifft auf attraktive Maschine, die Fassade bröckelt, dann die obligatorischen Fragen: Ist ein Roboter verletzbar? Sind Gefühle authentisch, wenn sie künstlich erzeugt werden? Dazu ein bisschen Meta-Ebene: Macht ein Film nicht genau das mit seinem Publikum, ihm Gefühle vorgaukeln? Das ist alles souverän inszeniert, inklusive witziger Momente, besonders in den Szenen, in denen Sandra Hüller auftritt, ihre Figur eine stählerne Mischung aus Hostess, Verkäuferdrohne und Paartherapeutin. Aber gerade dieser Professionalismus schadet dem Film. Als wäre er selbst einem Algorithmus entsprungen, der für das Drehbuch genau ausgerechnet hat welche Punkte bei einem Film zum Thema Roboterliebe abgehakt werden müssen. Ein Film wie eine Debatte mit abwechselnden Pro- und Contra-Argumenten. Das schafft keine Ambivalenz, es wirkt vielmehr streberhaft.

Cryptozoo, USA 2021, R: Dash Shaw, Generation 2021 © Cryptid Rescues, LLC
Cryptozoo, USA 2021, R: Dash Shaw, Generation 2021 © Cryptid Rescues, LLC

Bei einem Animationsfilm in der Berlinale-Sektion Generation 14plus, der das Wort „Zoo“ im Titel trägt, rechnet man nicht unbedingt damit, dass schon in den ersten Minuten gevögelt und anschließend ein nackter Mann brutal von einem Einhorn aufgespießt wird. Aber das ist erst der Prolog von Cryptozoo. „Utopias never work out“, seufzt eine der Figuren und dann finden wir uns im Kalifornien der 1970er Jahre wieder, wo Hippies längst nicht die verrückteste Erscheinung sind. Einhörner und Wichtel, ein Pegasus, Medusen und Drachen existieren hier im Verborgenen – genau wie der Baku, ein kleines elefantenähnliches Tierchen, das von den Träumen der Menschen lebt. Das Militär jagt die sogenannten cryptids, weil es sie teuer verkaufen oder als biologische Waffe einsetzen kann. Lauren Grey (synchronisiert von Lake Bell) jagt sie, um sie zu schützen. Im kurz vor der Eröffnung stehenden Cryptozoo sollen sie eine sichere Heimat finden und die Menschen behutsam an ihre Existenz gewöhnen, bis sie eines Tages – vielleicht? hoffentlich? – als Teil der Gesellschaft akzeptiert werden.

Die Metapher ist alles andere als subtil, aber Filmemacher und Comickünstler Dash Shaw (My Entire High School Sinking Into the Sea) macht daraus ein übersprudelndes Action-Abenteuer. Cryptozoo ist die reinste Farbexplosion: feine Blei-, und Buntstiftzeichnungen treffen auf Aquarellkleckse, Kaleidoskopeffekte, den naiven Strich dicker Pastellmarker. Es gibt Entführungen, abstürzende Hubschrauber, Unterwasserkämpfe, Monsterinvasionen. In der Art und Weise, wie sich dabei Counterculture und militärisch-industrieller Komplex unversöhnlich gegenüber stehen, ist Cryptozoo in jedem Moment offensichtlich ein Film der Ära Trump. Einen Moment kurzer Schnappatmung gibt es schon in den ersten Minuten, wenn ein Hippie vom total abgefahrenen Traum erzählt, den er letzte Nacht hatte: „Wir haben das Kapitol gestürmt und eine völlig neue Gesellschaft errichtet.“ Dieser Moment, wenn die Realität die Fiktion überholt…

Das Mädchen und die Spinne (The Girl and the Spider), CHE 2021, R: Ramon Zürcher, Silvan Zürcher, Sektion: Encounters 2021 © Beauvoir Films

Die Spinne ist einfach plötzlich da, klettert an einem Rücken hoch. Sie sorgt für eine kurze Berührung zweier Menschen, die sie über ihre Hände klettern lassen und sie dann an die Wand setzen, wo sie noch einen Augenblick verharrt, um schließlich aus dem Bild zu krabbeln. Wer 2013 Das merkwürdige Kätzchen gesehen hat, wird den eigensinnigen Stil von Ramon Zürcher auch in Das Mädchen und die Spinne (diesmal in Co-Regie mit seinem Zwillingsbruder Silvan Zürcher) sofort wieder erkennen. Lisa zieht um, ein Haufen Menschen hilft ihr dabei und zuerst ist man einige Minuten damit beschäftigt die Beziehungen auszuklamüsern: Ihre bisherige Mitbewohnerin steht eher im Badezimmer herum, als dass sie hilft, ihre Mutter flirtet mit dem Handwerker, Nachbarn und Kinder schneien herein und wieder heraus, ständig klaut der Hund was vom Tisch. Man mag gar nicht weggucken, um sich Notizen zu machen, ständig Gefahr laufend eines der kostbaren kleinen Details zu verpassen: Die Spuren, die die Leute hinterlassen, eine halb gerauchte Zigarette, das Gaffer Tape am Kabel, wo der Hund drauf herumgekaut hat, nebenan spielt jemand ein paar Takte auf dem Klavier.

Die Zürchers balancieren die zärtlichen Momente immer mit Brutalen aus. Henriette Confurius (sie spielt die ehemalige Mitbewohnerin) lächelt vertraulich und knallt ihrem Gegenüber direkt darauf Grausamkeiten an den Kopf. Mikroaggressionen werden gegeneinander geschossen, Glasscheiben zerspringen, Wein gluckert aus einem zerstochenen Plastikbecher. Das Mädchen und die Spinne beginnt mit der PDF-Datei des Wohnungsgrundrisses: Zwei Zimmer, Bad, Küche, Balkon, quadratisch angeordnet, keine Besonderheiten, eine Fläche, wie sie in jedem Haus in jeder Stadt in jedem Land auf der Welt existieren könnte. Am Ende des Tages haben die Nachbarskinder das ausgedruckt herumliegende Blatt vollgekritzelt: Jetzt füllen bunte Möbel den Grundriss, Menschen, Tiere, Pflanzen. Und auch die Zürchers haben am Ende die Räume, den filmischen Raum mit Leben nicht nur gefüllt, sondern regelrecht beseelt.

A River Runs, Turns, Erases, Replaces, USA 2021, R: Shengze Zhu, Forum 2021 
© BURN THE FILM
A River Runs, Turns, Erases, Replaces, USA 2021, R: Shengze Zhu, Forum 2021 
© BURN THE FILM

Wenn ein Fluss durch eine Stadt fließt, ist das für gewöhnlich der Ort, an dem sich das Leben zentriert. In Shengze Zhus Film ist das auch so: Eine Menschenmenge versammelt sich an den Ufern um eine Lichtshow zu beobachten, Musik spielt zum Paartanz auf der Promenade auf. Vor einem Jahr hätten wir das noch normal gefunden, heute kommt es uns irgendwie außerirdisch vor. Genau diesen Effekt beschwört A River Runs, Turns, Erases, Replaces herauf. Der dokumentarische Essayfilm wurde im Lauf der letzten zwei Jahre in Wuhan gedreht. Die Menschenmengen bilden also auch hier die Ausnahme. Die meiste Zeit zeigt uns Shengze Zhou in langen Einstellungen die Baustellen der Stadt, Straßen, auf denen sich nur sehr vereinzelt wieder das Leben regt, leere Felder, Spielplätze und immer wieder den breiten Flusslauf des Jangtse, der im dichten Smog mit dem Horizont verschwimmt.

Unterbrochen wird der Bilderstrom vier Mal von Briefen, die Bewohner von Wuhan an ihre Toten geschrieben haben. Sie erscheinen Zeile für Zeile auf den Bildern eingeblendet. Ein Enkel erinnert sich an die Großmutter, die zu Lebzeiten vom Wuhan ihrer Kindheit erzählte, in dem es noch keine Brücken gab. Ein Mann berichtet seiner Ehefrau, dass er nach ihrem Tod selbst lernen musste ein Suppenhuhn zu zerteilen. Die Hinterbliebenen quälen sich mit dem Gedanken, in den schwersten Momenten nicht bei ihren Liebsten gewesen zu sein.

A River Runs Turns, Erases, Replaces verbindet Bilder und Gedanken, die uns Anfang des Jahres 2021 allen nicht mehr neu verkommen, aber er verdichtet diese Schicksale zu einer audiovisuellen Meditation, für die wir uns sonst kaum die Zeit erlauben. Und er hilft dabei die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen. Für den Großteil der Laufzeit wirkt der Jangtse abweisend, gleichgültig gegenüber unseren Kämpfen, eine Metapher auf das unerbittliche Voranschreiten der Zeit, alles geschluckt vom Dunst der Geschichte. Bis zuletzt jemand im Brief das Wort an den verstorbenen Bruder richtet, einen Rettungsschwimmer, und schreibt: „Der Fluss vergisst nicht.“ So kann man es auch sehen. Wenn der Fluss die Lebensader ist, trägt er all unsere Schicksale in sich gelöst mit fort.

Jai jumlong (Come Here) THA 2021, R: Anocha Suwichakornpong, Forum 2021© Electric Eel Films, Diversion 

Come Here ist einer dieser Forumsfilme, bei denen es ein bisschen schwer fällt sie zu beschreiben. Gar nicht so sehr wegen des losen Plots. Eher, weil sich Plot, Filmsprache und Spielort hier so organisch zu einem Ganzen verbinden, dass man in seinen Schilderungen entweder zu wage bleibt um dem Film gerecht zu werden oder aber Dinge vorwegnimmt, von denen sich spätere Zuschauer lieber überraschen lassen sollten. So viel lässt sich wohl verraten: Vier Schauspieler aus Bangkok unternehmen einen Ausflug nach Kanchanaburi, eine Stadt im Westen Thailands. Weil das Museum, in das sie gehen wollten, geschlossen ist, scheinen sie ein bisschen verloren, wandern umher, sitzen abends auf der Terrasse ihres Bungalows direkt am Fluss und trinken. Zugleich irrt eine Frau durch den nahegelegenen Wald. Ein bisschen ramponiert sieht sie aus, gehetzt.

Ab da lässt die Regisseurin Anocha Suwichakornpong zunehmend die Erzählebenen einander überlagern und ineinander fließen. Gelegentlich teilen Splitscreens das Bild (im Übrigen exquisite Schwarzweißaufnahmen im 4:3-Format, jede einzelne so behutsam kadriert und ausgeleuchtet, dass das Baumgewirr, aber auch Gesichter die Aura kühler Skulpturen abstrahlen) horizontal in zwei Hälften. Später wiederholen sich frühere Dialoge in einem bühnenartigen Setting, bis sich nicht mehr auseinanderhalten lässt was authentisches Gespräch ist, was Probe, Performance, Traum oder Realität. 

Kanchanaburi ist der Ort, an dem im Zweiten Weltkrieg die japanische Armee ihre Kriegsgefangenen zwang die Eisenbahnbrücke für die Thailand-Burma-Eisenbahn zu bauen, von der anderem David Lean später in Die Brücke am Kwai erzählte. Die Leerstellen, die Suwichakornpong in ihrer Erzählung lässt, scheinen auf die damaligen Kriegsverbrechen rückzuverweisen. Das Rattern des Zuges aus der ersten Einstellung ist auch im Abspann noch zu hören, als die Bilder längst verloschen sind. 

Hygiène sociale (Sozialhygiene), CAN 2021, R: Denis Côté, Encounters 2021 © Lou Scamble
Hygiène sociale (Sozialhygiene), CAN 2021, R: Denis Côté, Encounters 2021 © Lou Scamble 

Wenn in ein paar Jahren Bücher darüber geschrieben werden wie sich die Pandemie auf das Filmschaffen auswirkte, dann kann die neue Komödie von Denis Côté als Paradebeispiel herhalten. Sie erzählt von einem ganz und gar Gequälten: Seine Schwester will ihm sagen, wie er zu leben hat, die Ehefrau geht fremd, die Geliebte hat noch andere Eisen im Feuer, die Steuerbehörde ist ihm auf den Fersen und dann taucht auch noch eine Fremde auf, die er bestohlen hat. Gedreht ist das alles aus sicherer Entfernung auf den Feldern, Wiesen und in den Wäldern von Québec, in fast ausschließlich statischen Einstellung mit einigen Metern voneinander entfernt stehenden und sich mehr oder weniger anbrüllenden Figuren. Dafür ist Hygiène sociale erstaunlich unterhaltsam. Einerseits ist das sicher dem Charisma der Schauspieler zu verdanken, andererseits aber auch der Krise, in der dieser Film nicht nur entstanden ist, sondern in der wir ihn nun auch zu rezipieren gezwungen sind. Der Protagonist hängt an den Menschen in seiner Umgebung, er weiß, dass er ein Teil der Gesellschaft ist und nur als solcher existieren kann und gleichzeitig will er nichts als Abstand. Wann hätten wir diese Misere je kollektiver nachvollziehen können?

Last Days at Sea (Letzte Tage am Meer) PHL, TWN 2021, R: Venice Atienza , Generation 2021 © Venice Atienza
Last Days at Sea (Letzte Tage am Meer) PHL, TWN 2021, R: Venice Atienza , Generation 2021 © Venice Atienza

Last Days At Sea löst Nostalgie für Zeiten und für Orte aus, an denen man nie war. Venice Atienza fuhr für einen Job als Fotografin das erste Mal ins philippinische Fischerdorf Karihatag und schloss dort Freundschaft mit dem Jungen Reyboy. Ein paar Jahre später ist er zwölf und muss Karihatag verlassen, weil es dort keine weiterführende Schule gibt. Also kehrt Venice Atienza zurück, um gemeinsam mit Reyboy die letzten Sommertage in seinem Elternhaus und an den Stränden seiner Kindheit zu verbringen. Sie sammeln Steine, beobachten Wolkenformationen, spielen mit Krabben und je länger man ihnen dabei zuschaut, desto weltentrückter erscheint einem das Dorf; ein Ort, an dem man sich auf das Internet besser nicht verlässt, wo noch jeder jeden kennt und man der Ladenbesitzerin versprechen kann, dass man einfach beim nächsten Mal zahlt. Zugleich erfährt man viel über die Probleme des Dorfes, das harte Leben der Fischer, die versuchen eine Balance zu finden, die es ihnen erlaubt vom Meer zu leben ohne es zu zerstören. Die vielen jungen Leute, denen auf Arbeitssuche nichts anderes übrig bleibt als in weit entfernte Städte zu ziehen. Und so liegt ein melancholischer Schleier auf Last Days At Sea, ob einer im Verschwinden begriffenen Lebensform, ob des Endes einer Ära.

Fortsetzung folgt – Schauen Sie wieder bei uns vorbei.

Die Berlinale-Berichte der letzten Jahre hier.

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