Im Stadium permanenter Überwachheit Immer weitergehen – wie damals schon Luther, Seume, Carl Philip Moritz. Peter Münder über das Buch von Willi Winkler „Gehen ist hier nur gepanzert gegen das Unverständnis der Autofahrer möglich.“ (Willi Winkler, „Herbstlicht“) Jedem Schritt des Wanderers wohnt offenbar ein Zauber inne: Wie sonst wäre erklärbar, dass sich Filmregisseur Werner Herzog Ende November 1974 auf den Weg von München nach Paris machte, um in einem dreiwöchigen Fußmarsch bei Schnee und Eis die schwerkranke, verehrte Schauspielerin Lotte Eisner noch rechtzeitig zu sprechen und sie so zu retten? Sein
Read More Welch eine Einladung in die Welt Constanze Matthes über das Buch von Robert Moor Zugegeben: Obwohl mir die ausgiebigen Strandtouren auf der Insel Usedom aus meiner Kindheit bestens in Erinnerung sind, vor allem dieses Durchhalte-Mantra „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“, bin ich erst in den vergangenen Jahren zu einer leidenschaftlichen Wanderin und Flaneurin geworden. Kilometerweit am Meer entlang, durch Wälder oder die Straßenschluchten der Großstädte. Gehen ist existenziell, bewusstseinserweiternd, vereint das Gefühl der Freiheit mit dem Drang zur Entdeckung. Dass seit einiger Zeit dieses Thema auch in der Literatur
Read More Ich hätte die größte Lust 1 bild / 100 worte Ich hätte die größte Lust, in einem Bigane-Gah der Frage nachzugehen, was da alles war und weiter sein wird. In der Wüste, warum nicht, ich fahre durch eine, sie liegt im Iran. Hochspannungsleitungen, Stahlwerke, Rosealis-Hügel, Plastiktüten wehen über Sand und Sträucher und im Hintergrund Bergketten: Also sprach Zarathustra! In den Tempeln dort sollen Feuer ewig brennen. Von diesem Ort holte sich Nietzsche den Propheten und stellte ihn hoch auf die Gipfel über Sils Maria. Aha. Wandern, wandern, wandern. Noch lieber
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