Das größte Würfelspiel der Welt – Ross Thomas und sein Börsenthriller „Fette Ernte“, nebst einigen Kontexten, von Alf Mayer. Oh, was fehlt er uns. Was könnte Ross Thomas aus dem grotesken Widersinn der Banken- und Finanzwelt, der ohnmächtigen Politik und der an all den Perversionen mitverdienenden Anwalts- und Beraterkaste zaubern. Wie würde er uns beispielsweise einen Boss des landesweit besten Baseballclubs servieren, nebenher Formfleischproduzent, eine barock-bigotte Gestalt, öffentlich gern den Tränen nahe, in Wahrheit ein ganz harter Hund, der sich die teuersten Anwälte zu leisten und Richter, Staatsanwälte und die
Read More Cheerio! Darauf lohnt es sich anzustoßen. Mit „Dämmerung in Mac’s Place“ liegen nun alle vier McCorkle- und Padillo-Romane von Ross Thomas auf Deutsch vor, sorgfältig übersetzt und vor allem vollständig, bei der Editionsvergangenheit der früheren Ausgaben bei Ullstein ein leider notwendiger Hinweis. Der inzwischen zwölfte Band der Maßstäbe setzenden Ross-Thomas-Edition im Alexander Verlag Berlin ist einmal mehr ein Grund, sich vor Verleger und Herausgeber Alexander Wewerka zu verneigen. Nach dem Trio der Artie-Wu-und-Quincy-Durant-Fälle nun also ein vollendetes Quartett – wenn das kein Anlass für eine Lokalrunde ist. Am Tresen u.
Read More Alf Mayers „Blutige Ernte“: Die Verhältnisse zum Tanzen bringen – Aus Anlass der „Backup-Männer“: Warum man Ross Thomas lesen muss. Rundum vorbildlich als Edition, das sind die von Alexander Wewerka herausgegeben, sorgfältig (und oftmals erstmals vollständig) übersetzten Romane von Ross Thomas (1926–1995). Insgesamt 25 oftmals komödiantische Thriller hat dieser Ausnahmeautor geschrieben, im Alexander-Verlag ist jetzt der zehnte Band erschienen: „Die Backup-Männer“ (The Backup Men) von 1971, auf Deutsch ehemals bei Ullstein gekürzt unter dem Titel „Was ich nicht weiß, macht mich nicht kalt“. Es ist der dritte der insgesamt vier
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