Kim Young-Tak Tag

Zum koreanischen Roman „Knochensuppe“ von Youngtak Kim „Mit einem Erdbeben beginnen – und dann langsam steigern.“ Diese Maxime, Hollywood-Produzent Samuel Goldwyn zugeschrieben, erzeugt heute kaum mehr als ein Jaja-schon-klar–Gähnen. Gut eingesetzt funktioniert sie aber natürlich immer wieder. Wie im ersten Kapitel von Knochensuppe, dem zweiteiligen Roman des 1976 geborenen koreanischen Filmregisseurs Youngtak Kim. Er setzt im Jahr 2063 in der Küstenstadt Busan ein, der zweitgrößten nach Seoul. Ein Tsunami mit hunderte Meter hohen Wellen hatte die Stadt zu großen Teilen vernichtet. Wer überlebte und reich war, zog in die Berge. WerRead More