Bernhard Bauser Tag

Kosename und künstlerische Provokation Rezension von Susanne Konrad Für intellektuelle Zeitkritiker ist „Dada“ von alters her ein Zauberwort. 1916 in Zürich initiiert, war Dada eine direkte Reaktion auf die reaktionären bürgerlichen Wertvorstellungen, die den Kriegseifer für den Ersten Weltkrieg befeuert hatten. Mit Werten wie Schönheit und Ordnung wurde der Vaterlandskult untermauert. Gegen alles Konventionelle wandten sich die Dadaisten. Einer Anekdote zufolge blätterten die Künstler Hugo Ball und Tristan Tzara 1916 in einem deutsch-französischen Wörterbuch und stießen auf das Wörtchen Dada, das so viel wie „Holzpferdchen“ oder „Kinderspielzeug“ bedeutete. Sie erklärtenRead More