Attica Locke: Bluebird, Bluebird (2018). Übersetzt von Susanna Mende. Unionsverlag, Zürich 2024 (Erstausgabe Polar Verlag, Stuttgart 2019). 330 Seiten, 14 Euro. Attica Locke gibt es nun auch im Taschenbuch. In Kooperation mit dem Polar Verlag, wo die Romane zuerst erschienen sind, startet der Unionsverlag Zürich eine Taschenbuch-Edition. Anlass genug für Alf Mayer, die Autorin hier noch einmal bei uns vorzustellen. Widerstandsgeist und ein Wissen um den Rassismus in den USA wurden der Schriftstellerin Attica Locke buchstäblich in die Wiege gelegt. „Ich bin schwarze Amerikanerin. In unserer Geschichte gibt es noch so
Read More Kurzbesprechungen von Joachim Feldmann (JF), Sonja Hartl (sh), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) Herbert Dutzler: In der Schlinge des HassesAndré Georgi: TrumpTatjana Kruse: Es gibt ein Sterben nach dem TodAttica Locke: PleasantvilleSara Paretsky: SchiebungMatthias Wittekindt: Die rote JawaMichael Mann, Meg Gardiner: Heat 2Markus Pohlmeyer: Und doch! – Gedichte Vier Indianerinnen (AM) Einmal noch in diesem Jahr ist es mir ein Anliegen, vor einem Buch und einem Autor den Hut zu ziehen. André Georgi hätte sich gewiss ein einfacheres Thema für seinen dritten Roman suchen können. Dass er sich
Read More Down South Eine Rezension von Sonja Hartl Zwei Leichen in einer Woche sind zu viel für den kleinen Ort Lark in Texas, das weiß die 69-jährige Geneva ganz genau. Zwei Tote – Michael Wright, ein schwarzer Anwalt aus Chicago, und Missy Dale, eine weiße Kellnerin aus Lark –, einfach zurückgelassen an einem Ufer. „Sie verschwenden keinen Gedanken mehr an den Mann (…), wenn ein weißes Mädchen tot aufgefunden wird“, bemerkt auch einer der Gäste in Genevas Café am Highway 59. Und vielleicht hätte er recht behalten, dass sich die Polizei
Read More „My heart is split“ Marcus Müntefering hat Nachfragen an Attica Locke zu „Bluebird, Bluebird“ Vorbemerkung: Die folgenden Fragen und Antworten waren die Basis für eine Besprechung von Attica Lockes „Bluebird, Bluebird“ bei Spiegel Online. Es handelt sich also nicht um ein „normales“ Interview, sondern um eine Reihe von Fragen, die sich mir während der Lektüre des Romans stellten und die ich nicht in die dramaturgische Reihenfolge gebracht habe, wie es in einem zur Veröffentlichung gedachten Interview der Fall gewesen wäre. Da aber Atticas Antworten auf meine per E-Mail geschickten Fragen sehr
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