
Noir? In Prag?
Vorwort des Herausgebers Pavel Mandys zur Anthologie »Prag Noir«
Bevor man sich in die vorliegenden Kurzgeschichten vertieft, die ursprünglich für die Noir-Reihe des amerikanischen Verlags Akashic zusammengestellt wurden (die Reihe begann mit dem Band Brooklyn Noir und versammelt mittlerweile Noir-Geschichten aus allen größeren amerikanischen Städten sowie aus vielen Metropolen weltweit; zu den weit über hundert Titeln zählen auch Berlin Noir und Hamburg Noir, die bei CulturBooks als Originalausgaben erschienen sind), ist es sinnvoll, darauf hinzuweisen, dass sich die meisten dieser Geschichten eher auf die Stadt Prag als auf das Noir-Genre beziehen – zumindest, wenn man Noir im engen Sinne als Subgenre der Kriminalliteratur versteht. Fasst man den Begriff Noir dagegen weiter und versteht darunter nicht nur die klassische Hardboiled-Detektivgeschichte nach dem Vorbild Raymond Chandlers, sondern alle literarischen Werke, in denen Verbrechen, Gefahr oder Bedrohung eine Rolle spielen oder die Hauptfiguren in existenzielle Krisen geraten, dann findet man in diesem Band genau solche Geschichten, vierzehn an der Zahl.
Die Geschichte der tschechischen Kriminalliteratur ist nicht besonders reich und vielfältig, und das Subgenre Noir taucht nur sporadisch darin auf. Der Hauptgrund dafür liegt in vierzig Jahren Polizeistaat, in denen das Regime
über weite Strecken genau darauf achtete, dass das propagandistische Bild seiner Repressionsorgane in der Literatur (und in der Kunst im Allgemeinen) nicht infrage gestellt oder sogar diffamiert wurde. Gerade Noir-Geschichten kommen oft ohne Polizei aus, oder sie spielt darin nur eine Nebenrolle, und zwar nicht immer eine positive. Im Mittelpunkt des Noir steht meist ein einsamer Held, der sich allein dem Verbrechen oder den Dämonen in seinem Inneren stellen muss.
Eine solche Situation passte nicht zum Ideal des »vorbildlichen sozialistischen Menschen«; sie galt als unangemessen und unwürdig, daher durften offizielle Verlage solche Geschichten nicht veröffentlichen – allenfalls solche, die in einem »verkommenen kapitalistischen Ausland« spielten und die ihren begeisterten tschechischen Lesern zeigen sollten, wie gefährlich und hässlich das Leben jenseits des Eisernen Vorhangs war. Tschechische Krimis dieser Zeit orientierten sich formal an der britischen Whodunit-Tradition, also an der gemächlichen Ermittlungsarbeit sympathischer Polizisten. Der Beruf des Privatdetektivs existierte im sozialistischen System ohnehin nicht.
Erst nach der Samtenen Revolution 1989 tauchten Privatdetektive in tschechischen Krimis auf, doch die meisten
davon waren deutlich von ausländischen Vorbildern abgeleitet und folgten noch immer meist den britischen Klassikern. Wenn sich tschechische Autoren schließlich an die Tradition der amerikanischen Hardboiled-Schule wagten, entstanden zwar naturalistischere und actionreichere Romane, doch das Grundschema des Detektivs, der Verbrechen aufklärt, blieb erhalten. Noir jedoch, ein Begriff, der ohnehin etwas unscharf ist und in vielen Bedeutungen und Zusammenhängen verwendet wird, entfernt sich in seinen besten Ausprägungen auch von diesem Muster. Es geht nicht um das Rätsel eines raffiniert geplanten Mordes, das am Ende stets ein kluger Detektiv löst, sondern um lebensnähere Geschichten von Menschen, die auf die eine oder andere Weise in Verbrechen verstrickt sind, nicht nur als Ermittler, sondern auch als Zeugen, Opfer oder Täter.
Ihre Geschichten enden bei Weitem nicht immer mit einem Happy End oder zumindest mit einer klaren Lösung
des Falls und der Ergreifung des Täters. Im Gegenteil: Die besten Noir-Werke enden tragisch oder allenfalls ambivalent. Desillusionierung und Resignation prägen die meisten Noir-Helden. Organisierte Kriminalität, das häufigste und beliebteste Milieu des Noir-Romans, gab es in den damaligen Polizeistaaten des Ostblocks nicht, weder in der Tschechoslowakei noch in der DDR. Oder vielmehr: Ihr wichtigster Vertreter war die Geheimpolizei, in der Tschechoslowakei die Státní bezpečnost, kurz StB. Vor allem die ältere Autorengeneration, die in den Neunzigerjahren und frühen Nullerjahren publizierte, konnte oder wollte sich von dieser Tradition nicht lösen.
Die besten und beliebtesten tschechischen Krimis der letzten Jahre leben dagegen eher von der Atmosphäre
nachbarschaftlicher Vertrautheit. Oft sind es kleine Geschichten über einfache Menschen, die gelegentlich etwas Unschönes tun. Ein gutes Beispiel dafür ist die bis heute sehr populäre Buch-, Fernseh- und Filmreihe, die Jiří Marek Ende der 1960er-Jahre schuf und deren Hauptfigur, der Prager Polizeirat Vacátko, in den 1920er- und
1930er-Jahren mit Gelassenheit Verbrechen aufklärt. Diese Geschichten sind ruhig, manchmal sogar humorvoll
und voller idyllischer Nostalgie – welch ein Kontrast zu Volker Kutschers Berliner Kommissar Gereon Rath, der
zwar in derselben Epoche ermittelt, es jedoch mit weitaus bedrohlicheren, raffinierteren und blutigeren Verbrechen
zu tun bekommt, und dazu in einer Zeit politischer Umbrüche.
Ein deutlicher Wandel setzte erst mit dem Erfolg der Krimis aus Skandinavien ein, die zeigten, dass selbst in Ländern mit weltweit höchster Lebensqualität und niedrigster Kriminalitätsrate glaubwürdige, dramatische Geschichten über grausame Morde und ihre komplexen Ermittlungen mit uneindeutigem Ausgang entstehen können. Die jüngere Generation tschechischer Autorinnen und Autoren (und natürlich ihre Verlage) hat erkannt, dass eine glaubwürdige Kriminalgeschichte nicht die Atmosphäre einer amerikanischen Großstadt braucht. Auch in Tschechien entwickelte sich ein eigenes Noir-Milieu: Unternehmenseliten und Politiker gingen sehr schnell Verbindungen zur organisierten Kriminalität ein, und auch Polizei und Justiz sind keineswegs »sauber«, wie zahlreiche Affären immer wieder zeigen.
Einen Vorteil hatten die tschechischen Autoren allerdings:
Die Geschichte Prags im 20. Jahrhundert verlief außerge-
wöhnlich dramatisch und wechselvoll. Im Laufe des letzten
Jahrhunderts gehörte Prag nacheinander zu mehreren Staa-
ten, die sich sowohl in ihrem politischen System als auch in
ihrer geografischen Ausdehnung unterschieden. Bis 1918
gehörte Prag zur multinationalen Habsburgermonarchie,
die nach ihrer Niederlage im Ersten Weltkrieg zerfiel. 1918
entstand die demokratische Tschechoslowakische Republik.
Nur zwanzig Jahre später marschierten nationalsozialisti-
sche Truppen in Prag ein, und aus der unabhängigen Repu-
blik wurde das Protektorat Böhmen und Mähren.
Die Befreiung brachte jedoch nur eine kurze Rückkehr
zur Demokratie. Schon 1948 übernahmen die von Moskau
unterstützten Kommunisten die Macht und errichteten
eine neue Diktatur – auf den ersten Blick vielleicht weniger
grausam als die NS-Herrschaft, aber dafür von weitaus län-
gerer Dauer. Erst 1989 gelang es den Tschechen, das Re-
10gime auf friedlichem, demokratischem Wege zu stürzen.
Doch selbst dann war noch nicht alles vorbei, denn 1992
zerfiel die Tschechoslowakei in zwei Staaten, und Prag
wurde zur Hauptstadt der Tschechischen Republik.
Diese dramatischen historischen Umbrüche blieben keine
bloßen Einträge in den Geschichtsbüchern, sondern griffen
tief in den Alltag aller Prager Bürgerinnen und Bürger ein.
Noch im Jahr 1938 war Prag eine bunte, vielfältige Stadt, in
der Tschechen, Deutsche und Juden Seite an Seite lebten
und die Flüchtlinge aus europäischen Ländern aufnahm, in
denen totalitäre Regime an die Macht gelangt waren – vor
allem aus Russland und Deutschland. Die nationalsozialisti-
schen Machthaber vernichteten fast die gesamte jüdische
Bevölkerung; 1945 wiederum wurden fast alle Deutschen
aus Prag vertrieben. Nach 1948 wurden zunächst die großen
Privatunternehmen verstaatlicht, bald darauf auch die klei-
neren Betriebe. Erfolgreiche Unternehmer, Großbauern
und alle, die mit der Ideologie des Regimes nicht einver-
standen waren, landeten früher oder später im Gefängnis,
sofern sie sich nicht zuvor durch die Flucht ins Ausland ret-
teten. Alles kontrollierte die Kommunistische Partei – und
die wurde wiederum von Moskau gesteuert. Erst nach 1989
versuchten die siegreichen demokratischen Kräfte um Vá-
clav Havel, dieses historische Unrecht wiedergutzumachen.
Sie begannen, den vom kommunistischen Regime Beraub-
ten ihr Eigentum und ihren guten Ruf zurückzugeben.
Diesen historischen Kontext sollte man kennen, denn
viele der hier versammelten Autorinnen und Autoren grei-
fen ihn in ihren Geschichten auf. Vor allem die Geschich-
ten im Abschnitt »Schatten der Vergangenheit« erzählen
davon, wie die historischen Umbrüche in das Leben der
Prager eingriffen: insbesondere Kateřina Tučkovás »Leben
und Werk der Baronin Mautnicová« und Markéta Pilátovás
11»All die alten Verkleidungen«. Auch Chaim Cigan, ein
Pseudonym Karol Sidons, greift dieses Thema in »Das ma-
gische Amulett« auf, auch wenn ich die Geschichte dem
Abschnitt »Magisches Prag« zugeordnet habe. Dieser Ab-
schnitt zeigt eine weitere wichtige Facette Prags. Die Stadt
ist berühmt für ihre Fülle an magischen Geschichten und
Geisterlegenden aus allen Epochen. Nach Ansicht der
Sammler von Volkslegenden weisen die historischen Vier-
tel Prags, die durch glückliche Fügung alle europäischen
Kriege unzerstört überstanden haben, die weltweit höchste
Dichte an Geistern und Gespenstern pro Quadratmeter
auf. Auch diese Seite Prags durfte in der Sammlung deshalb
nicht fehlen.
Anders als gesellschaftskritische oder magisch-realistische Literatur wurden tschechische Kriminalromane bisher
nur selten in andere Sprachen übersetzt. Wie bereits erwähnt, konnte sich die tschechische Kriminalliteratur unter
den gesellschaftlichen Bedingungen der jüngeren Geschichte nur begrenzt entwickeln – und war insgesamt auch nicht immer besonders stark, auch wenn sich einige Juwelen finden. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, auch Autorinnen und Autoren anzusprechen, die selbst keine Detektivromane schreiben, aber deren Motive und Erzählverfahren nutzen. An erster Stelle stand Miloš Urban, der Meister der Prager Mysterien, der mit »Sie kam aus dem Meer« bereits einen waschechten Noir-Roman vorgelegt hatte. Hinzu kam Petr Stančík, der mit »Die Mumienmühle«, einer bem erkenswerten humoristischen Antidetektivgeschichte aus dem Prag des 19. Jahrhunderts, im In- und Ausland Erfolge feierte. Die Bestsellerautorin Kateřina Tučková arbeitet in ihren Romanen gern mit Ermittlungsstrukturen; auch Petra Soukupovás Erzähltriptychon »Verschwinden« enthält kriminalistische Motive, Markéta Pilátovás Roman »Tsunami Blues« ist eine tschechische, weibliche Variante der großartigen Spionageromane Graham Greenes, der Oberlandesrabbiner Karol Sidon veröffentlichte unter dem
Pseudonym Chaim Cigan die umfangreiche Tetralogie »Wo die Füchse Gute Nacht sagen« – eine spannende Geschichte aus der Endphase des kommunistischen Regimes, durchzogen von Kriminal- und Fantastikelementen sowie einer alternativen Realität. Ondřej Neffs Science-Fiction-Erzählungen haben oft noirhafte Plots, Petr Šabachs wiederum erzählt gern von allerlei raffinierten Tricks, mit denen sich halbkriminelle Gestalten überlisten lassen.
Zum Glück sind in den letzten Jahren neue Autorinnen und Autoren dazugekommen, die frischen Wind in die
tschechische Krimiliteratur gebracht haben, oft aus unerwarteten Richtungen. Der Literaturwissenschaftler und
Universitätsprofessor Michal Sýkora schreibt sorgfältig komponierte Romane, die von modernen britischen Polizeikrimis inspiriert sind. Aus der Science-Fiction stammen Štěpán Kopřiva mit »Schnellfeuer« – dem vielleicht besten tschechischen Hardboiled-Roman – und der ehemalige Cyberpunk-Autor Jiří Walker Procházka. Der ehemalige Polizist mit dem Pseudonym Martin Goffa hat seine Erfahrungen aus dem Polizeialltag in eine beeindruckende Zahl von Büchern einfließen lassen. Michaela Klevisová hat ihre Form im psychologischen Detektivroman gefunden, in dem nicht so sehr die Fragen »Wer hat gemordet?« oder »Wie?« im Vordergrund stehen, sondern Charakterporträts und die oft gegensätzlichen Wünsche und Motive der Figuren. Auch
die renommierte Kinderbuchautorin Iva Procházková hat hervorragende Kriminalromane verfasst.
»Prag Noir« ist somit eine vielfältige Sammlung, in der sich einige Geschichten nur sehr locker am Noir-Genre orientieren (wie etwa Petr Šabachs »Dreikönigsabend« oder Irena Hejdovás Erzählung »Olda Nr. 3«, die mit ihrem
kleinteiligen Nachbarschaftsmilieu den klassischen Erzählungen Karel Čapeks nahesteht). Andere hingegen sind lupenreine Noir-Geschichten – allen voran Martin Goffas »Die drei Musketiere«.
Štěpán Kopřivas »Die Amateure« ist eine actionreiche Hardboiled-Geschichte, Michal Sýkoras »Percy Thrillington« eine klassische Detektivgeschichte. Einige Autoren greifen mehr oder weniger offensichtlich auf ihre früheren
Werke zurück: Petr Stančík lässt den Helden aus »Die Mumienmühle«, Kommissar Durman, erneut auftreten, Petra
Soukupová variiert das Motiv des plötzlichen und unerklärlichen Verlusts eines Familienmitglieds, wie es bereits in
den Geschichten aus »Verschwinden« vorkommt, Kateřina Tučková erforscht die Vergangenheit einer Frau, die vom Unrecht des kommunistischen Regimes gezeichnet ist; und Markéta Pilátovás »All die alten Verkleidungen« erinnert erneut an die international geprägten Geschichten englischsprachiger Autorinnen und Autoren.
Ondřej Neff schrieb ein Romanetto in der Tradition Jakub Arbes’, des Klassikers des Prager Schauerromans, Miloš Urban eine überzogene Action-Geschichte von der Karlsbrücke, Jiří Walker Procházka begab sich unter die Schausteller auf der Matthias-Kirmes, Karol Sidon in die Vergangenheit einer jüdischen Familie, und Michaela Klevisová steuerte eine zarte Geschichte darüber bei, wie nah eine unerwartete, irrationale Gefahr sein kann. Mir persönlich fehlt nur noch eine Parodie – ein in der tschechischen Literatur besonders beliebtes und erfolgreiches Genre.
Ich sehe die Sammlung »Prag Noir« auch als eine Chance für tschechische Autoren, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren – in einer Zeit, in der im Krimigenre vor allem angelsächsische und seit einigen Jahren immerhin auch skandinavische Namen den Markt beherrschen. Die tschechische Literatur des 20. Jahrhunderts kann mit mehreren weltbekannten Namen aufwarten (Jaroslav Hašek, Bohumil Hrabal, Václav Havel, Milan Kundera), im 21. Jahrhundert dagegen tut sie sich im Ausland schwer. Dabei ist die zeitgenössische tschechische Literatur lebendig und vielfältig, vertraut mit der zeitgenössischen Weltliteratur, die dank der Arbeit engagierter Übersetzerinnen und Übersetzer meist sehr schnell auf Tschechisch zugänglich ist. Sie ist global und lokal, poetisch und humorvoll, voller Geschichten aus der Vergangenheit, Gegenwart und aus imaginären Welten. Das deutsche Publikum gehört zu den treuesten Anhängern der tschechischen Literatur im Ausland. Vielleicht kann diese Sammlung ihre Begeisterung noch verstärken.
Pavel Mandys (Hg.): Prag Noir (Prag Noir; Akashic, New York 2018). Aus dem Tschechischen von Hana Hadas, Redaktion Jan Karsten. CulturBooks, Hamburg 2026. 352 Seiten, 20 Euro. – Verlagsinformationen hier. Und siehe von diesem Verlag auch: »Hamburg Noir«, »Berlin Noir«, »Paris Noir« und »USA Noir«.
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Hier der Inhalt von »Prag Noir«
Vorwort des Herausgebers
Teil I: Harte Jungs
Die drei Musketiere – Martin Goffa, Vyšehrad
Die Amateure – Štěpán Kopřiva, Hostivař
Das Verschwinden auf der Brücke – Miloš Urban, Karlsbrücke
Die Tote aus der Teufelsbahn – Jiří W. Procházka, Ausstellungsgelände
Teil II: Magisches Prag
Das magische Amulett – Chaim Cigan, Pankrác
Der Plänerkreis – Ondřej Neff, Kleinseite
Das Kabinett der sieben durchbohrten Bücher – Petr Stančík, Josefov
Teil III: Schatten der Vergangenheit
Leben und Werk der Baronin Mautnicová – Kateřina Tučková, Moldauufer
All die alten Verkleidungen – Markéta Pilátová, Grébovka
Percy Thrillington – Michal Sýkora, Pohořelec
Teil IV: In Gefahr
Ein besseres Leben – Michaela Klevisová, Verladebahnhof Žižkov
Ein weiterer schlimmster Tag — Petra Soukupová, Stromovka
Olda Nr. 3 – Irena Hejdová, Friedhöfe von Olšany
Dreikönigsabend oder was ihr wollt – Petr Šabach, Bubeneč
Die Autorinnen und Autoren – Kurzbiografien











